Rund-um-Hilden meets NeanderlandSteig – 44 stürmische Kilometer

Sturm: Das sollte das heutige Laufprogramm sein. Zumindest wollte der Wetterbericht mich das glauben machen. „Nicht schon wieder“, dachte ich. Meine NeanderlandSteig-Etappe von Gerresheim nach Monheim, von der ich berichten wollte, ist auch ins Wasser gefallen. Ich bin schon nach Monheim gelaufen, nur gibt es keine Fotos. Kamera nass, Bilder verschwommen. Dann muss auch kein Artikel geschrieben werden.

Naja, das ist ein anderes Thema…

Also heute Morgen: Sturm…egal…Klamotten an…Schuhe an…Rucksack packen…und los.

So ein Sturm hat ja schon etwas Faszinierendes. Diese Naturgewalt, die Bäume zum Umstürzen bringen kann. Auch ich habe heute erlebt, wie eine Baumkrone abgebrochen ist. Das lässt einen schon ehrfürchtig werden. Wir erscheinen dann doch als winzig im großen Ganzen. Und daher sollten wir uns alle nicht so wichtig nehmen. Nur mal so nebenbei 😉

Ich hatte mir vorgenommen, heute den Wanderweg „Rund-um-Hilden“ zu laufen. Hierzu bin ich dann zunächst von zu Hause über Erkrath nach Hochdahl gelaufen. Zwischen Hochdahl und Hilden habe ich mich dann auf den Rundwanderweg begeben.

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Die ersten Kilometer waren auch nicht sonderlich spektakulär. Eigentlich war es recht langweilig. Da war ich über den stürmischen Wind dann doch dankbar, der die Sache dann ein wenig zur körperlichen Herausforderung gemacht hat.

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Viel passiert ist dann auch erst einmal nicht, aber ich konnte Fotos machen. Ok, war nicht einfach bei dem Wind, aber es hat nicht geregnet 🙂

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Dann allerdings schlug mein Herz höher. Ich habe folgendes Zeichen entdeckt.

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Der heilige Gral, dem ich an Pfingsten hinterherjagen werde 😉 Der NeanderlandSteig. Weite Strecken war ich nun gleichzeitig auf dem NeanderlandSteig unterwegs. Rund-um-Hilden meets NeanderlandSteig.

Ich musste aber immer wieder mal schauen, ob das H noch zu sehen war, was manchmal gar nicht so einfach war.

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Also weiter auf dem Rundweg.

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Ich kam auch an einem Haus vorbei, wo anscheinend Fortunafans wohnen.

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So ging es dann zunächst weiter Richtung Garath.

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Im Wald zwischen Garath und Benrath wurde ich von der Forstverwaltung netterweise informiert, dass hier damals ein Hirsch Namens „Hansi“ gelebt hat.

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Leider habe ich davon nur erfahren, da Hansi hier auf tragische Weise ums Leben kam. Eigentlich eine ernste Angelegenheit, aber eine gewisse Komik kann ich nicht verleugnen.

Es ging weiter nach Benrath.

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In Benrath angekommen, habe ich den Wanderweg vorerst verlassen, da ich noch einen Abstecher nach Hilden in den Weinladen machen wollte, um meiner Chefin einen schönen Urlaub zu wünschen.

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Dort habe ich dann erfahren, dass mich meine Chefin im April auf eine Weinreise nach Österreich schickt. Was für eine Nachricht. Das hat mir den letzten Urlaubstag heute richtig versüßt. Schöner kann ein letzter Urlaubstag nicht sein.

Bin dann schließlich wieder zurück auf den H-Weg gegangen und Richtung Elbsee gelaufen.

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Am Elbsee habe ich den H-Weg dann verlassen und bin dann Richtung Unterbachersee gelaufen.

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Der Wind wurde nun so langsam stärker und ein wenig Regen setzte nun auch ein. Bin dann am Unterbachersee auch noch einmal auf dem NeanderlandSteig unterwegs gewesen.

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Schließlich habe ich am Sieben-Brücken-Weg am Unterbachersee den NeanderlandSteig endgültig verlassen…

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…und bin dann Richtung Gerresheim gelaufen.

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Kurz bevor es dann mit Starkregen losging, bin ich wieder zu Hause angekommen.

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Es war windig, manchmal stürmisch und die Kamera hat bei den Fotos ordentlich gewackelt. Aber es war auch schön. Der Wind und der Nieselregen, der einem durchs Gesicht peitscht.

Das ist Leben!

Euer Thorsten

2 Gedanken zu „Rund-um-Hilden meets NeanderlandSteig – 44 stürmische Kilometer“

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