TorTour de Ruhr 2016 230km – Sie kann kommen…

Keine 4 Tage mehr. Dann startet die TorTour de Ruhr 2016. Das Training ist abgeschlossen und die Taperingphase neigt sich auch dem Ende. Es geht mit großen Schritten auf mein Jahreshighlight zu.

Knapp mehr als 2000km bin ich in den letzten 4 Monaten gelaufen, wobei der höchste Wochenumfang vor 2 Wochen bei 210km lag. Die längste Einheit lag bei knapp 90km.

Aber es lief auch nicht immer alles so rund wie es vielleicht aussieht. Ich bin recht spät ins Training eingestiegen. Nach dem erfolgreichen Kölnpfad im letzten Jahr hatte ich oft mit meiner Motivation zu kämpfen. Ich bin regelrecht in ein kleines Loch gefallen und die Lust auf größere Umfänge kam erst sehr spät. Selbst im Januar diesen Jahres wollte der Kopf noch nicht so wie ich es mir gerne gewünscht hätte. Meine ständige Meditationspraxis führte aber schließlich dazu, dass sich das Laufen auch im Kopf wieder gut angefühlt hat.

Von nun an ging es bergauf. Das Laufen machte auf einmal wieder richtig Spaß. Ich habe es genossen, draußen in der Natur zu sein, auch wenn das Wetter in den letzten Monaten doch zu wünschen übrig ließ. Es schmälerte meine Motivation in keinem Moment mehr.

Darüber hinaus haben mich immer wieder die Mitglieder meines Teams bei einzelnen Trainingsläufen begleitet.

Allerdings gab es hin und wieder auch mal Rückschläge. So bin ich in den letzten 6 Monaten 2x umgeknickt. Das letzte Mal noch Anfang April. Eine kleine Treppenstufe wurde mir zum Verhängnis und ich dachte: „Das ist es jetzt gewesen!“.

Dem war Gott sei Dank nicht so. Der Fuß wurde bestens von Dr. Jochen Vöge (Sportarzt) und Carolin Straßburg (Physiotherapeutin) versorgt. Eine Woche Laufpause war angesagt, die ich auch konsequent eingehalten habe. Im Kopf kreisten allerdings immer diese Gedanken, dass mich das im Training total zurückwerfen würde. Ich habe die Zeit aber mit viel Meditation und Lesen verbracht. Nach 1 1/2 Wochen konnte ich allerdings schon wieder ins normale Training einsteigen. Ich bin tatsächlich noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen.

In der gleichen Zeit habe ich mich auch noch einmal gesundheitlich durchchecken lassen, so dass mir dann mein Hausarzt, Dr. Martin Loer, DAS ATTEST ausstellen konnte:

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Nun geht es am Samstag los und ich freue mich riesig drauf. Ich habe mir für die letzten Tage frei genommen. Ok, ich habe jetzt noch 2 Drehtage mit Quarks & Co., aber das ist dann doch mehr Spaß als Arbeit.

Es gehen mir viele Gedanken durch den Kopf. Es geht um Sorgen und Ängste, aber auch um Freude und Glück und wie ich mich auf die Zusammenarbeit mit meinem Team freue. Letztendlich hilft mir meine Meditationspraxis, gut mit diesen Gedanken umzugehen. Daher werde ich morgen in einem separaten Artikel auch noch einmal auf den mentalen Aspekt meines Trainings eingehen und beschreiben, wie mir das Prinzip der Achtsamkeit mit schwierigen Gedanken und bei Schmerzen hilft.

Ich fühle mich gut. Ich fühle mich sehr gut. Sofern nichts gravierendes mehr passiert, wird es großartig.

TorTour wir kommen. Wir werden laufen, lachen, weinen, tanzen und einfach Spaß haben.

Euer Thorsten

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4 Gedanken zu „TorTour de Ruhr 2016 230km – Sie kann kommen…“

  1. Lieber Thorsten,

    ich wünsche Dir von Herzen, dass sich Deine guten Gefühle die TdR betreffend über die vielen km halten werden und Du dort ein schönes Erlebnis haben wirst.
    Vor Allem wünsche ich Dir aber, dass Du gesund über diese gigantische Distanz kommst und Dich somit auch hinterher noch an den Erinnerungen wirst erfreuen können.

    Alles Gute für 230 km Spiel, Spaß und sicher auch das ein oder andere Stück Schoki entlang der Ruhr 😉

    Liebe Grüße aus Marl,
    Corinna

  2. Hallo Thorsten,

    ganz großes Kino!!
    Als einer der auch viel läuft (Davos 2016 als nächstes Projekt) und täglich ZEN übt freue ich mich über Dich. Ganz viel Freude und Entschlossenheit für Euch.

    Herzliche grüße aus Soest
    Sven

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