define('DISALLOW_FILE_EDIT', true); define('DISALLOW_FILE_MODS', true);{"id":81,"date":"2014-10-21T22:58:08","date_gmt":"2014-10-21T22:58:08","guid":{"rendered":"http:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/?p=81"},"modified":"2019-03-20T16:55:35","modified_gmt":"2019-03-20T16:55:35","slug":"mut-zur-veraenderung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/?p=81","title":{"rendered":"Mut zur Ver\u00e4nderung"},"content":{"rendered":"
<\/a><\/p>\nWie ich bereits in der Vergangenheit angedeutet habe, m\u00f6chte ich auch \u00fcber Themen schreiben, die nicht unbedingt etwas mit dem Laufen zu tun haben, mich aber sehr besch\u00e4ftigen.<\/p>\nMein Thema, welches mich nun seit meiner Depression begleitet, ist das Thema “Ver\u00e4nderung” oder besser gesagt: “Mut zur Ver\u00e4nderung”.<\/p>\nIch m\u00f6chte mich in einer Beitragsreihe diesem Thema ann\u00e4hern und Chancen aufzeigen, die sich aus einer bewussten Ver\u00e4nderung ergeben k\u00f6nnen. Ich m\u00f6chte Euch Mut machen und Euch zeigen, dass es nie zu sp\u00e4t ist, Ver\u00e4nderungen an seinem Leben vorzunehmen. Euer Gl\u00fcck und Euer Wohlbefinden soll im Mittelpunkt Eures Lebens stehen.<\/p>\nEs geht nicht darum, sein ganzes Leben \u00fcber den Haufen zu werfen. Nein, es k\u00f6nnen auch die kleinen Ver\u00e4nderungen sein, die einem ein gl\u00fccklicheres Leben bescheren. Manchmal bedarf es auch\u00a0nur, an kleinen Stellschrauben zu drehen, um eine Ver\u00e4nderung herbeizuf\u00fchren.<\/p>\nWer mich pers\u00f6nlich kennt, wei\u00df, dass ich tats\u00e4chlich eine gro\u00dfe Ver\u00e4nderung gewagt habe und meine Karriere als Rechtsanwalt \u00fcber Bord geworfen habe. Viele Menschen fragen mich: “Wie konntest Du nur? Als Rechtsanwalt oder Jurist kannst Du doch ein unbeschwertes Leben f\u00fchren!”.<\/p>\nUnbeschwert vielleicht, aber auch gl\u00fccklich?<\/p>\nNicht in meinem Fall! Aber wie konnte ich nur?<\/p>\nR\u00fcckblickend betrachtet, hatte ich eine unbeschwerte Kindheit. Man hat mich nicht wirklich unter Druck gesetzt. Meine Eltern hatten mir vorgelebt, dass man es mit Leistung in unserer Gesellschaft sehr weit bringen kann. Sie haben es mir ja auch vorgelebt. Sie waren zum Beispiel so gut wie nie krank und sind immer pflichtbewusst ihrer Arbeit nachgegangen. Das hat mich sehr gepr\u00e4gt, was ja auch nicht unbedingt falsch ist. In diesem Punkt darf man mich nicht falsch verstehen.<\/p>\nDiese Einstellung hat mich gepr\u00e4gt, so dass ich schon in jungen Jahren sehr ehrgeizig war. Im Schwimm,- Leichtathletik- oder Basketballverein wollte ich immer vorne mitmischen, was mir hier und da auch gelungen ist.<\/p>\nSchulisch war ich zwar nie der \u00dcberflieger, aber ich habe mich mit Flei\u00df durchgeboxt. Nach dem Abi ist mein Lebenslauf sehr geradlinig verlaufen: Ausbildung zum Steuerfachangestellten, Jurastudium, Referendar u.a. bei Bertelsmann in der Steuerabteilung, Rechtsanwalt in verschiedenen Kanzleien mit steuerlicher Ausrichtung.\u00a0Am\u00a0Ende habe in einer hochspezialisierten Steuerkanzlei gearbeitet.<\/p>\nAlles in allem lief doch eigentlich alles super.<\/p>\nDoch war ich wirklich gl\u00fccklich? Nein, ich war es nicht!<\/p>\nIch wollte immer perfekt sein und es auch immer allen recht machen. Meine Grundannahmen waren: Ich darf keine Fehler machen. Ich muss perfekt sein. (Mit Grundannahmen werde ich mich in einem gesonderten Artikel besch\u00e4ftigen).<\/p>\nEin kurzer Ausflug in die Selbst\u00e4ndigkeit ging schief, den Druck in der letzten Steuerkanzlei habe ich nicht ausgehalten. Das Scheitern, eine miese Chefin und mein Hang, immer alles richtig zu\u00a0machen\u00a0und jedem gerecht zu werden, f\u00fchrten schlie\u00dflich in eine Depression.<\/p>\nDies war der Punkt in meinem Leben, wo ich merkte, dass alles in die komplett falsche Richtung ging.<\/p>\nIch habe mir immer wieder viele Fragen gestellt:<\/p>\n\nWas will ich eigentlich?<\/li>\nWas macht mich ungl\u00fccklich?<\/li>\nWas kann ich tun, um gl\u00fccklich zu sein?<\/li>\nWelchen Weg m\u00f6chte ich einschlagen?<\/li>\nWas muss ich tun, um diesen Weg einzuschlagen?<\/li>\n<\/ol>\nIn meinem Fall gab es zwei Passionen im Leben: Laufen und Wein \ud83d\ude42<\/p>\nAlso habe ich mir gesagt, ich wage nun den Schritt und hauche meinen Passionen professionelles Leben ein. Doch was musste ich tun, um meinen Passionen ein berufliches Kleid zu verpassen.<\/p>\nIch habe mich zun\u00e4chst zum Trainer ausbilden lassen und schlie\u00dflich weitere Fortbildungen\u00a0zum Thema Fitness besucht.\u00a0Intensives Selbststudium war nat\u00fcrlich selbstverst\u00e4ndlich.<\/p>\nDas Wissen habe ich mir angeeignet und auch die grobe Richtung war nun klar. Jetzt hie\u00df es nur noch: UMSETZEN – MACHEN!<\/p>\nNicht einfach f\u00fcr einen Depritypen \ud83d\ude09<\/p>\nAber ich habe es gemacht und Laufstil-D\u00fcsseldorf gegr\u00fcndet.<\/p>\nSchlie\u00dflich habe ich mich noch in einem Weinladen beworben. Ich brauchte schlie\u00dflich ein regelm\u00e4\u00dfiges Einkommen. Aber wie bewirbt man sich auf eine Stelle in einem Weinladen mit einem Lebenslauf wie dem meinen?\u00a0Wenn ich dort meinen Lebenslauf hinschicke, denken die doch, ich sei tats\u00e4chlich verr\u00fcckt \ud83d\ude09 Ok, war ich ja auch. Ich darf das sagen \ud83d\ude09 Ich habe der Inhaberin des Weinladens eine Email geschickt und ihr meine Geschichte erz\u00e4hlt. Mir war es wichtig, von Anfang an aufrichtig zu sein. Und siehe da, es hat sie beeindruckt und sie gab mir tats\u00e4chlich diese Chance.<\/p>\nDies war der Neuanfang f\u00fcr mich. \u00dcber die Monate hinweg wurde ich wieder selbstbewusster und habe meinen Mut und Optimismus zur\u00fcckgewonnen.<\/p>\nIch werde auch immer wieder gefragt, ob es sich denn finanziell f\u00fcr mich lohnt und ob ich genauso viel verdiene wie als Rechtsanwalt. Ganz ehrlich? Darauf kommt es mir nicht an.<\/p>\nDurch meine jetzige T\u00e4tigkeit habe ich einen Grad an Freiheit gewonnen, den man nicht mit Geld aufwiegen kann. Klar will ich Geld verdienen, klar will ich auch mit meinen Projekten erfolgreich sein, aber was noch viel wichtiger ist: Ich m\u00f6chte gl\u00fccklich sein!<\/p>\nDie Ver\u00e4nderung, die ich gewagt habe, war sicherlich nicht ganz ungef\u00e4hrlich. Vor allem, wenn man versucht, sein ganzes Leben noch einmal neu zu ordnen. Solch ein Projekt kann auch ganz deutlich nach hinten losgehen. Da will ich auch keinen Hehl daraus machen und Angst hatte ich auch. Daher ist es wichtig, sich einen solchen Schritt genau zu \u00fcberlegen und nichts zu \u00fcberst\u00fcrzen. Bei mir hat die \u00dcberlegungszeit gut 2 1\/2 Jahre gedauert. Es war somit kein \u00fcberst\u00fcrzter Entschluss.<\/p>\nAber es lohnt sich schon, dar\u00fcber nachzudenken. Auch wenn das Ergebnis ist, es nicht zu machen. Selbst dann hat man eine Art von Erkenntnis.<\/p>\nAber eine solche Ver\u00e4nderung, wie ich sie vollzogen habe, muss auch nicht sein. Bei dem einen oder anderen reicht es auch, wenn man an\u00a0kleinen Stellschrauben dreht. Auch kleine Ver\u00e4nderungen k\u00f6nnen gro\u00dfe Auswirkungen auf das Leben und das eigene Wohlbefinden haben. Manchmal muss man nur an seiner Einstellung arbeiten.<\/p>\nF\u00fcr mich ist z.B. “Achtsamkeit” zu einer Lebenseinstellung geworden. Der Fokus auf den\u00a0Moment gerichtet. Im “Hier und Jetzt” sein. Nicht immer in die Vergangenheit oder Zukunft abschweifen. Gef\u00fchle, seien sie gut oder schlecht, anzunehmen ohne sie zu bewerten. Achtsam mit seinen Mitmenschen umgehen. Das Thema “Achtsamkeit” w\u00fcrde hier im Moment den Rahmen sprengen und verdient einen gesonderten Artikel. Aber mich hat diese Einstellung gelassener gemacht. Ich lasse mich nicht mehr so schnell stressen.<\/p>\nMir ist schon klar, dass man Stress nicht vermeiden kann. Eine gute Portion Stress kann sogar f\u00f6rderlich sein. Zuviel jedoch ist ungesund.<\/p>\nJeder kann etwas f\u00fcr sein Gl\u00fcck tun. Habt den Mut, Euch zu hinterfragen. Reflektion ist bei diesem Thema ganz wichtig. Nehmt nicht alles so ernst. Geht achtsam mit Euren Mitmenschen um und lacht ganz viel. Habt einfach Spa\u00df am Leben. Es ist nicht immer einfach, aber es lohnt sich, sich zu ver\u00e4ndern.<\/p>\nSeid mutig.<\/p>\nSeid mutig f\u00fcr Ver\u00e4nderungen \ud83d\ude42<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Wie ich bereits in der Vergangenheit angedeutet habe, m\u00f6chte ich auch \u00fcber Themen schreiben, die nicht unbedingt etwas mit dem Laufen zu tun haben, mich aber sehr besch\u00e4ftigen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":82,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[7],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/81"}],"collection":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=81"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/81\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":458,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/81\/revisions\/458"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/82"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=81"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=81"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=81"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
Wie ich bereits in der Vergangenheit angedeutet habe, m\u00f6chte ich auch \u00fcber Themen schreiben, die nicht unbedingt etwas mit dem Laufen zu tun haben, mich aber sehr besch\u00e4ftigen.<\/p>\n
Mein Thema, welches mich nun seit meiner Depression begleitet, ist das Thema “Ver\u00e4nderung” oder besser gesagt: “Mut zur Ver\u00e4nderung”.<\/p>\n
Ich m\u00f6chte mich in einer Beitragsreihe diesem Thema ann\u00e4hern und Chancen aufzeigen, die sich aus einer bewussten Ver\u00e4nderung ergeben k\u00f6nnen. Ich m\u00f6chte Euch Mut machen und Euch zeigen, dass es nie zu sp\u00e4t ist, Ver\u00e4nderungen an seinem Leben vorzunehmen. Euer Gl\u00fcck und Euer Wohlbefinden soll im Mittelpunkt Eures Lebens stehen.<\/p>\n
Es geht nicht darum, sein ganzes Leben \u00fcber den Haufen zu werfen. Nein, es k\u00f6nnen auch die kleinen Ver\u00e4nderungen sein, die einem ein gl\u00fccklicheres Leben bescheren. Manchmal bedarf es auch\u00a0nur, an kleinen Stellschrauben zu drehen, um eine Ver\u00e4nderung herbeizuf\u00fchren.<\/p>\n
Wer mich pers\u00f6nlich kennt, wei\u00df, dass ich tats\u00e4chlich eine gro\u00dfe Ver\u00e4nderung gewagt habe und meine Karriere als Rechtsanwalt \u00fcber Bord geworfen habe. Viele Menschen fragen mich: “Wie konntest Du nur? Als Rechtsanwalt oder Jurist kannst Du doch ein unbeschwertes Leben f\u00fchren!”.<\/p>\n
Unbeschwert vielleicht, aber auch gl\u00fccklich?<\/p>\n
Nicht in meinem Fall! Aber wie konnte ich nur?<\/p>\n
R\u00fcckblickend betrachtet, hatte ich eine unbeschwerte Kindheit. Man hat mich nicht wirklich unter Druck gesetzt. Meine Eltern hatten mir vorgelebt, dass man es mit Leistung in unserer Gesellschaft sehr weit bringen kann. Sie haben es mir ja auch vorgelebt. Sie waren zum Beispiel so gut wie nie krank und sind immer pflichtbewusst ihrer Arbeit nachgegangen. Das hat mich sehr gepr\u00e4gt, was ja auch nicht unbedingt falsch ist. In diesem Punkt darf man mich nicht falsch verstehen.<\/p>\n
Diese Einstellung hat mich gepr\u00e4gt, so dass ich schon in jungen Jahren sehr ehrgeizig war. Im Schwimm,- Leichtathletik- oder Basketballverein wollte ich immer vorne mitmischen, was mir hier und da auch gelungen ist.<\/p>\n
Schulisch war ich zwar nie der \u00dcberflieger, aber ich habe mich mit Flei\u00df durchgeboxt. Nach dem Abi ist mein Lebenslauf sehr geradlinig verlaufen: Ausbildung zum Steuerfachangestellten, Jurastudium, Referendar u.a. bei Bertelsmann in der Steuerabteilung, Rechtsanwalt in verschiedenen Kanzleien mit steuerlicher Ausrichtung.\u00a0Am\u00a0Ende habe in einer hochspezialisierten Steuerkanzlei gearbeitet.<\/p>\n
Alles in allem lief doch eigentlich alles super.<\/p>\n
Doch war ich wirklich gl\u00fccklich? Nein, ich war es nicht!<\/p>\n
Ich wollte immer perfekt sein und es auch immer allen recht machen. Meine Grundannahmen waren: Ich darf keine Fehler machen. Ich muss perfekt sein. (Mit Grundannahmen werde ich mich in einem gesonderten Artikel besch\u00e4ftigen).<\/p>\n
Ein kurzer Ausflug in die Selbst\u00e4ndigkeit ging schief, den Druck in der letzten Steuerkanzlei habe ich nicht ausgehalten. Das Scheitern, eine miese Chefin und mein Hang, immer alles richtig zu\u00a0machen\u00a0und jedem gerecht zu werden, f\u00fchrten schlie\u00dflich in eine Depression.<\/p>\n
Dies war der Punkt in meinem Leben, wo ich merkte, dass alles in die komplett falsche Richtung ging.<\/p>\n
Ich habe mir immer wieder viele Fragen gestellt:<\/p>\n
In meinem Fall gab es zwei Passionen im Leben: Laufen und Wein \ud83d\ude42<\/p>\n
Also habe ich mir gesagt, ich wage nun den Schritt und hauche meinen Passionen professionelles Leben ein. Doch was musste ich tun, um meinen Passionen ein berufliches Kleid zu verpassen.<\/p>\n
Ich habe mich zun\u00e4chst zum Trainer ausbilden lassen und schlie\u00dflich weitere Fortbildungen\u00a0zum Thema Fitness besucht.\u00a0Intensives Selbststudium war nat\u00fcrlich selbstverst\u00e4ndlich.<\/p>\n
Das Wissen habe ich mir angeeignet und auch die grobe Richtung war nun klar. Jetzt hie\u00df es nur noch: UMSETZEN – MACHEN!<\/p>\n
Nicht einfach f\u00fcr einen Depritypen \ud83d\ude09<\/p>\n
Aber ich habe es gemacht und Laufstil-D\u00fcsseldorf gegr\u00fcndet.<\/p>\n
Schlie\u00dflich habe ich mich noch in einem Weinladen beworben. Ich brauchte schlie\u00dflich ein regelm\u00e4\u00dfiges Einkommen. Aber wie bewirbt man sich auf eine Stelle in einem Weinladen mit einem Lebenslauf wie dem meinen?\u00a0Wenn ich dort meinen Lebenslauf hinschicke, denken die doch, ich sei tats\u00e4chlich verr\u00fcckt \ud83d\ude09 Ok, war ich ja auch. Ich darf das sagen \ud83d\ude09 Ich habe der Inhaberin des Weinladens eine Email geschickt und ihr meine Geschichte erz\u00e4hlt. Mir war es wichtig, von Anfang an aufrichtig zu sein. Und siehe da, es hat sie beeindruckt und sie gab mir tats\u00e4chlich diese Chance.<\/p>\n
Dies war der Neuanfang f\u00fcr mich. \u00dcber die Monate hinweg wurde ich wieder selbstbewusster und habe meinen Mut und Optimismus zur\u00fcckgewonnen.<\/p>\n
Ich werde auch immer wieder gefragt, ob es sich denn finanziell f\u00fcr mich lohnt und ob ich genauso viel verdiene wie als Rechtsanwalt. Ganz ehrlich? Darauf kommt es mir nicht an.<\/p>\n
Durch meine jetzige T\u00e4tigkeit habe ich einen Grad an Freiheit gewonnen, den man nicht mit Geld aufwiegen kann. Klar will ich Geld verdienen, klar will ich auch mit meinen Projekten erfolgreich sein, aber was noch viel wichtiger ist: Ich m\u00f6chte gl\u00fccklich sein!<\/p>\n
Die Ver\u00e4nderung, die ich gewagt habe, war sicherlich nicht ganz ungef\u00e4hrlich. Vor allem, wenn man versucht, sein ganzes Leben noch einmal neu zu ordnen. Solch ein Projekt kann auch ganz deutlich nach hinten losgehen. Da will ich auch keinen Hehl daraus machen und Angst hatte ich auch. Daher ist es wichtig, sich einen solchen Schritt genau zu \u00fcberlegen und nichts zu \u00fcberst\u00fcrzen. Bei mir hat die \u00dcberlegungszeit gut 2 1\/2 Jahre gedauert. Es war somit kein \u00fcberst\u00fcrzter Entschluss.<\/p>\n
Aber es lohnt sich schon, dar\u00fcber nachzudenken. Auch wenn das Ergebnis ist, es nicht zu machen. Selbst dann hat man eine Art von Erkenntnis.<\/p>\n
Aber eine solche Ver\u00e4nderung, wie ich sie vollzogen habe, muss auch nicht sein. Bei dem einen oder anderen reicht es auch, wenn man an\u00a0kleinen Stellschrauben dreht. Auch kleine Ver\u00e4nderungen k\u00f6nnen gro\u00dfe Auswirkungen auf das Leben und das eigene Wohlbefinden haben. Manchmal muss man nur an seiner Einstellung arbeiten.<\/p>\n
F\u00fcr mich ist z.B. “Achtsamkeit” zu einer Lebenseinstellung geworden. Der Fokus auf den\u00a0Moment gerichtet. Im “Hier und Jetzt” sein. Nicht immer in die Vergangenheit oder Zukunft abschweifen. Gef\u00fchle, seien sie gut oder schlecht, anzunehmen ohne sie zu bewerten. Achtsam mit seinen Mitmenschen umgehen. Das Thema “Achtsamkeit” w\u00fcrde hier im Moment den Rahmen sprengen und verdient einen gesonderten Artikel. Aber mich hat diese Einstellung gelassener gemacht. Ich lasse mich nicht mehr so schnell stressen.<\/p>\n
Mir ist schon klar, dass man Stress nicht vermeiden kann. Eine gute Portion Stress kann sogar f\u00f6rderlich sein. Zuviel jedoch ist ungesund.<\/p>\n
Jeder kann etwas f\u00fcr sein Gl\u00fcck tun. Habt den Mut, Euch zu hinterfragen. Reflektion ist bei diesem Thema ganz wichtig. Nehmt nicht alles so ernst. Geht achtsam mit Euren Mitmenschen um und lacht ganz viel. Habt einfach Spa\u00df am Leben. Es ist nicht immer einfach, aber es lohnt sich, sich zu ver\u00e4ndern.<\/p>\n
Seid mutig.<\/p>\n
Seid mutig f\u00fcr Ver\u00e4nderungen \ud83d\ude42<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"
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