define('DISALLOW_FILE_EDIT', true); define('DISALLOW_FILE_MODS', true);{"id":49,"date":"2014-09-21T21:33:52","date_gmt":"2014-09-21T21:33:52","guid":{"rendered":"http:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/?p=49"},"modified":"2019-03-20T16:55:35","modified_gmt":"2019-03-20T16:55:35","slug":"24-stundenlauf-in-klein-reken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/?p=49","title":{"rendered":"24-Stundenlauf in Klein-Reken"},"content":{"rendered":"
<\/a><\/p>\nAm 05.09.2014 war es wieder soweit. Rainer Kauczor<\/p>\n<\/a><\/p>\nhat die L\u00e4ufergemeinde nach Klein-Reken zum 4. 24-Stundenlauf geladen und viele L\u00e4ufer sind dem Ruf gefolgt. Aber nicht nur L\u00e4ufer, sondern auch Rollstuhlfahrer konnten f\u00fcr den guten Zweck Runden sammeln. Und der Nachwuchs war auch nicht zu bremsen.<\/p>\n<\/a><\/p>\nZun\u00e4chst einmal ein paar n\u00fcchterne Fakten:<\/p>\nInsgesamt haben sich 1.158 Teilnehmer auf die 2,4km lange Strecke mit jeweils 30 H\u00f6henmetern\/Runde begeben.\u00a0 Es wurden von allen Teilnehmern \u00fcber 6.600 Runden gelaufen, so dass rund 15.900km zustande kamen. Diverse Sponsoren hatten sich im Vorfeld bereiterkl\u00e4rt, f\u00fcr die gelaufenen Kilometer eine Spende zu leisten. Dabei wurde ein Spendenbetrag jenseits der 22.000 Euro erlaufen.<\/p>\nDer Startschuss war Freitag um\u00a016 Uhr.<\/p>\n<\/a><\/a><\/p>\nDas Wetter war optimal. Mein Trainingszustand ebenfalls. Und auch wenn ich mich\u00a0im Vorfeld ungern mit \u00a0Zielsetzungen auseinandersetze, hatte ich mir f\u00fcr den Lauf 100 Meilen, also 160,9km, vorgenommen. Dies hatte ich auch \u00f6ffentlich kundgetan, um mich ein wenig unter Druck zu setzen. Ich hatte da noch ne Rechnung offen. Anfang Mai hat es am Seilersee mit den 100 Meilen nicht geklappt. Da\u00a0fehlten mir lediglich 8km. \u00a0Auch bei der TorTour de Ruhr im Juni diesen Jahres\u00a0habe ich l\u00e4nger als 24 Stunden f\u00fcr die 100 Meilen gebraucht. Ich wollte die 24 Stunden unbedingt knacken. Gemeinsam mit Conny Escher bin ich f\u00fcr das Stadtmagazin von Dorsten “Lokallust” gelaufen.<\/p>\nDie ersten Runden verliefen gut, ohne besondere Vorkommnisse. Ich habe mich gut mit alten und neuen Bekannten unterhalten, wie z. B. Conny Escher und Martin Ottersbach.<\/p>\n<\/a><\/p>\nAuch\u00a0ein Fu\u00dfballweltmeister hat den Weg nach Klein-Reken gefunden und\u00a0ist einige Runden mitgelaufen. Olaf Thon, das hast Du klasse gemacht \ud83d\ude42<\/p>\n<\/a>Olaf Thon<\/p>\nDie ersten 80km verliefen eigentlich recht locker. Ich habe zwar immer wieder gemerkt, dass mein Kopf nicht so bei der Sache war, aber das war zun\u00e4chst kein Problem.<\/p>\nAb km 90 wurde es dann schlagartig anders. Physisch war alles im gr\u00fcnen Bereich, der Kopf allerdings fing an zu streiken. Ich habe mir gesagt: “Die 100 mach ich noch voll, dann esse ich was und dann schaue ich mal, was passiert.”<\/p>\nBis km 100 wurde es allerdings recht hart. Ich habe dann eine Strategie gew\u00e4hlt, die ich bereits mehrmals im Training angewandt habe. Achtsames Laufen. Ich fing an, mich auf meinen Atem zu konzentrieren. Wenn meine Gedanken abschweiften, habe ich diese langsam wieder auf meinen Atem gelenkt. Ich habe mich auf meine Schritte konzentriert und habe meine Aufmerksamkeit auf den jeweiligen Moment gerichtet. Meine Gedanken, die zuvor wild umherschwirrten, beruhigten sich langsam. Die Konzentration war\u00a0nun vollst\u00e4ndig\u00a0bei meinem\u00a0Atem und meinen Schritten. Ich fing an, ein Mantra, welches ich mir im Vorfeld ausgedacht habe, immer und immer zu wiederholen.<\/p>\nUnd siehe da: Schon waren die 100km voll. Planm\u00e4\u00dfig hatte ich nun meine Essenspause eingelegt und merkte schnell wieder, dass mein Kopf schon wieder streikte. Ich \u00fcberlegte mir, mich kurz schlafen zu legen, was ich dann auch tat. Das war so gegen 5:40 Uhr. Den Wecker hatte ich auf 1 1\/2 Stunden gestellt.<\/p>\nIch hatte das Gef\u00fchl, nicht in den Schlaf zu kommen. Als dann allerdings der Wecker ging, habe ich gemerkt, dass ich doch eingeschlafen war. Ich dachte nur: “Oh nein, ich will nicht.” Als ich dann allerdings aus dem Autofenster geschaut\u00a0 und die anderen L\u00e4ufer gesehen habe, hat es mich dann wieder gepackt.<\/p>\nIch stieg aus und bin die erste Runde nur gegangen. Innerlich hatte ich mich von den 100 Meilen verabschiedet. Ich dachte mir, dass ich froh sein k\u00f6nnte, wenn ich 150km packe.<\/p>\nIrgendwann fing ich dann wieder an, zu laufen. Und siehe da, es ging wieder. Ich war pl\u00f6tzlich wie ausgewechselt und konnte mit dem Lokallustteam wieder rumflachsen.<\/p>\nSo verging wieder Runde um Runde. 3 Stunden vor Schluss meinte dann Christian Pfl\u00fcger, der die elektronische Rundenz\u00e4hlung \u00fcberwachte, dass die 100 Meilen wohl drin sitzen m\u00fcssten. Ich versuchte hochzurechnen, was mir allerdings nicht so recht gelingen wollte. Egal, einfach laufen und schauen, was passiert. Mir war allerdings bewusst, dass ich Gas geben musste.<\/p>\n2 Stunden vor Schluss standen dann Blume und meine Eltern an der Strecke, was\u00a0mir einen ordentlichen Energieschub brachte. Ich flog \u00fcber die Strecke und hatte am Ende dann die 100 Meilen gepackt.\u00a0Insgesamt bin ich 163,2km gelaufen. Das bedeutete dann auch der 2. Platz in der Gesamtplatzierung.<\/p>\n<\/a><\/p>\nMein Fazit: Ein sch\u00f6ner Lauf, den Rainer mit Engagement und ganz viel Herz veranstaltet. Im n\u00e4chsten Jahr werde ich wohl wieder dabei sein. Ich habe w\u00e4hrend des Laufs mit meinen inneren D\u00e4monen gek\u00e4mpft und gewonnen. Jedenfalls bin ich gl\u00fccklich und zufrieden mit meiner Leistung gewesen.<\/p>\nEin sch\u00f6ner Saisonabschluss \ud83d\ude42<\/p>\n<\/a><\/p>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Am 05.09.2014 war es wieder soweit. Rainer Kauczor hat die L\u00e4ufergemeinde nach Klein-Reken zum 4. 24-Stundenlauf geladen und viele L\u00e4ufer sind dem Ruf gefolgt. Aber nicht nur L\u00e4ufer, sondern auch Rollstuhlfahrer konnten f\u00fcr den guten Zweck Runden sammeln. 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Und auch wenn ich mich\u00a0im Vorfeld ungern mit \u00a0Zielsetzungen auseinandersetze, hatte ich mir f\u00fcr den Lauf 100 Meilen, also 160,9km, vorgenommen. Dies hatte ich auch \u00f6ffentlich kundgetan, um mich ein wenig unter Druck zu setzen. Ich hatte da noch ne Rechnung offen. Anfang Mai hat es am Seilersee mit den 100 Meilen nicht geklappt. Da\u00a0fehlten mir lediglich 8km. \u00a0Auch bei der TorTour de Ruhr im Juni diesen Jahres\u00a0habe ich l\u00e4nger als 24 Stunden f\u00fcr die 100 Meilen gebraucht. Ich wollte die 24 Stunden unbedingt knacken. Gemeinsam mit Conny Escher bin ich f\u00fcr das Stadtmagazin von Dorsten “Lokallust” gelaufen.<\/p>\nDie ersten Runden verliefen gut, ohne besondere Vorkommnisse. Ich habe mich gut mit alten und neuen Bekannten unterhalten, wie z. B. Conny Escher und Martin Ottersbach.<\/p>\n<\/a><\/p>\nAuch\u00a0ein Fu\u00dfballweltmeister hat den Weg nach Klein-Reken gefunden und\u00a0ist einige Runden mitgelaufen. Olaf Thon, das hast Du klasse gemacht \ud83d\ude42<\/p>\n<\/a>Olaf Thon<\/p>\nDie ersten 80km verliefen eigentlich recht locker. Ich habe zwar immer wieder gemerkt, dass mein Kopf nicht so bei der Sache war, aber das war zun\u00e4chst kein Problem.<\/p>\nAb km 90 wurde es dann schlagartig anders. Physisch war alles im gr\u00fcnen Bereich, der Kopf allerdings fing an zu streiken. Ich habe mir gesagt: “Die 100 mach ich noch voll, dann esse ich was und dann schaue ich mal, was passiert.”<\/p>\nBis km 100 wurde es allerdings recht hart. Ich habe dann eine Strategie gew\u00e4hlt, die ich bereits mehrmals im Training angewandt habe. Achtsames Laufen. Ich fing an, mich auf meinen Atem zu konzentrieren. Wenn meine Gedanken abschweiften, habe ich diese langsam wieder auf meinen Atem gelenkt. Ich habe mich auf meine Schritte konzentriert und habe meine Aufmerksamkeit auf den jeweiligen Moment gerichtet. Meine Gedanken, die zuvor wild umherschwirrten, beruhigten sich langsam. Die Konzentration war\u00a0nun vollst\u00e4ndig\u00a0bei meinem\u00a0Atem und meinen Schritten. Ich fing an, ein Mantra, welches ich mir im Vorfeld ausgedacht habe, immer und immer zu wiederholen.<\/p>\nUnd siehe da: Schon waren die 100km voll. Planm\u00e4\u00dfig hatte ich nun meine Essenspause eingelegt und merkte schnell wieder, dass mein Kopf schon wieder streikte. Ich \u00fcberlegte mir, mich kurz schlafen zu legen, was ich dann auch tat. Das war so gegen 5:40 Uhr. Den Wecker hatte ich auf 1 1\/2 Stunden gestellt.<\/p>\nIch hatte das Gef\u00fchl, nicht in den Schlaf zu kommen. Als dann allerdings der Wecker ging, habe ich gemerkt, dass ich doch eingeschlafen war. Ich dachte nur: “Oh nein, ich will nicht.” Als ich dann allerdings aus dem Autofenster geschaut\u00a0 und die anderen L\u00e4ufer gesehen habe, hat es mich dann wieder gepackt.<\/p>\nIch stieg aus und bin die erste Runde nur gegangen. Innerlich hatte ich mich von den 100 Meilen verabschiedet. Ich dachte mir, dass ich froh sein k\u00f6nnte, wenn ich 150km packe.<\/p>\nIrgendwann fing ich dann wieder an, zu laufen. Und siehe da, es ging wieder. Ich war pl\u00f6tzlich wie ausgewechselt und konnte mit dem Lokallustteam wieder rumflachsen.<\/p>\nSo verging wieder Runde um Runde. 3 Stunden vor Schluss meinte dann Christian Pfl\u00fcger, der die elektronische Rundenz\u00e4hlung \u00fcberwachte, dass die 100 Meilen wohl drin sitzen m\u00fcssten. Ich versuchte hochzurechnen, was mir allerdings nicht so recht gelingen wollte. Egal, einfach laufen und schauen, was passiert. Mir war allerdings bewusst, dass ich Gas geben musste.<\/p>\n2 Stunden vor Schluss standen dann Blume und meine Eltern an der Strecke, was\u00a0mir einen ordentlichen Energieschub brachte. Ich flog \u00fcber die Strecke und hatte am Ende dann die 100 Meilen gepackt.\u00a0Insgesamt bin ich 163,2km gelaufen. Das bedeutete dann auch der 2. Platz in der Gesamtplatzierung.<\/p>\n<\/a><\/p>\nMein Fazit: Ein sch\u00f6ner Lauf, den Rainer mit Engagement und ganz viel Herz veranstaltet. Im n\u00e4chsten Jahr werde ich wohl wieder dabei sein. Ich habe w\u00e4hrend des Laufs mit meinen inneren D\u00e4monen gek\u00e4mpft und gewonnen. Jedenfalls bin ich gl\u00fccklich und zufrieden mit meiner Leistung gewesen.<\/p>\nEin sch\u00f6ner Saisonabschluss \ud83d\ude42<\/p>\n<\/a><\/p>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Am 05.09.2014 war es wieder soweit. Rainer Kauczor hat die L\u00e4ufergemeinde nach Klein-Reken zum 4. 24-Stundenlauf geladen und viele L\u00e4ufer sind dem Ruf gefolgt. Aber nicht nur L\u00e4ufer, sondern auch Rollstuhlfahrer konnten f\u00fcr den guten Zweck Runden sammeln. 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<\/a><\/p>\nZun\u00e4chst einmal ein paar n\u00fcchterne Fakten:<\/p>\nInsgesamt haben sich 1.158 Teilnehmer auf die 2,4km lange Strecke mit jeweils 30 H\u00f6henmetern\/Runde begeben.\u00a0 Es wurden von allen Teilnehmern \u00fcber 6.600 Runden gelaufen, so dass rund 15.900km zustande kamen. Diverse Sponsoren hatten sich im Vorfeld bereiterkl\u00e4rt, f\u00fcr die gelaufenen Kilometer eine Spende zu leisten. Dabei wurde ein Spendenbetrag jenseits der 22.000 Euro erlaufen.<\/p>\nDer Startschuss war Freitag um\u00a016 Uhr.<\/p>\n<\/a><\/a><\/p>\nDas Wetter war optimal. Mein Trainingszustand ebenfalls. Und auch wenn ich mich\u00a0im Vorfeld ungern mit \u00a0Zielsetzungen auseinandersetze, hatte ich mir f\u00fcr den Lauf 100 Meilen, also 160,9km, vorgenommen. Dies hatte ich auch \u00f6ffentlich kundgetan, um mich ein wenig unter Druck zu setzen. Ich hatte da noch ne Rechnung offen. Anfang Mai hat es am Seilersee mit den 100 Meilen nicht geklappt. Da\u00a0fehlten mir lediglich 8km. \u00a0Auch bei der TorTour de Ruhr im Juni diesen Jahres\u00a0habe ich l\u00e4nger als 24 Stunden f\u00fcr die 100 Meilen gebraucht. Ich wollte die 24 Stunden unbedingt knacken. Gemeinsam mit Conny Escher bin ich f\u00fcr das Stadtmagazin von Dorsten “Lokallust” gelaufen.<\/p>\nDie ersten Runden verliefen gut, ohne besondere Vorkommnisse. Ich habe mich gut mit alten und neuen Bekannten unterhalten, wie z. B. Conny Escher und Martin Ottersbach.<\/p>\n<\/a><\/p>\nAuch\u00a0ein Fu\u00dfballweltmeister hat den Weg nach Klein-Reken gefunden und\u00a0ist einige Runden mitgelaufen. Olaf Thon, das hast Du klasse gemacht \ud83d\ude42<\/p>\n<\/a>Olaf Thon<\/p>\nDie ersten 80km verliefen eigentlich recht locker. Ich habe zwar immer wieder gemerkt, dass mein Kopf nicht so bei der Sache war, aber das war zun\u00e4chst kein Problem.<\/p>\nAb km 90 wurde es dann schlagartig anders. Physisch war alles im gr\u00fcnen Bereich, der Kopf allerdings fing an zu streiken. Ich habe mir gesagt: “Die 100 mach ich noch voll, dann esse ich was und dann schaue ich mal, was passiert.”<\/p>\nBis km 100 wurde es allerdings recht hart. Ich habe dann eine Strategie gew\u00e4hlt, die ich bereits mehrmals im Training angewandt habe. Achtsames Laufen. Ich fing an, mich auf meinen Atem zu konzentrieren. Wenn meine Gedanken abschweiften, habe ich diese langsam wieder auf meinen Atem gelenkt. Ich habe mich auf meine Schritte konzentriert und habe meine Aufmerksamkeit auf den jeweiligen Moment gerichtet. Meine Gedanken, die zuvor wild umherschwirrten, beruhigten sich langsam. Die Konzentration war\u00a0nun vollst\u00e4ndig\u00a0bei meinem\u00a0Atem und meinen Schritten. Ich fing an, ein Mantra, welches ich mir im Vorfeld ausgedacht habe, immer und immer zu wiederholen.<\/p>\nUnd siehe da: Schon waren die 100km voll. Planm\u00e4\u00dfig hatte ich nun meine Essenspause eingelegt und merkte schnell wieder, dass mein Kopf schon wieder streikte. Ich \u00fcberlegte mir, mich kurz schlafen zu legen, was ich dann auch tat. Das war so gegen 5:40 Uhr. Den Wecker hatte ich auf 1 1\/2 Stunden gestellt.<\/p>\nIch hatte das Gef\u00fchl, nicht in den Schlaf zu kommen. Als dann allerdings der Wecker ging, habe ich gemerkt, dass ich doch eingeschlafen war. Ich dachte nur: “Oh nein, ich will nicht.” Als ich dann allerdings aus dem Autofenster geschaut\u00a0 und die anderen L\u00e4ufer gesehen habe, hat es mich dann wieder gepackt.<\/p>\nIch stieg aus und bin die erste Runde nur gegangen. Innerlich hatte ich mich von den 100 Meilen verabschiedet. Ich dachte mir, dass ich froh sein k\u00f6nnte, wenn ich 150km packe.<\/p>\nIrgendwann fing ich dann wieder an, zu laufen. Und siehe da, es ging wieder. Ich war pl\u00f6tzlich wie ausgewechselt und konnte mit dem Lokallustteam wieder rumflachsen.<\/p>\nSo verging wieder Runde um Runde. 3 Stunden vor Schluss meinte dann Christian Pfl\u00fcger, der die elektronische Rundenz\u00e4hlung \u00fcberwachte, dass die 100 Meilen wohl drin sitzen m\u00fcssten. Ich versuchte hochzurechnen, was mir allerdings nicht so recht gelingen wollte. Egal, einfach laufen und schauen, was passiert. Mir war allerdings bewusst, dass ich Gas geben musste.<\/p>\n2 Stunden vor Schluss standen dann Blume und meine Eltern an der Strecke, was\u00a0mir einen ordentlichen Energieschub brachte. Ich flog \u00fcber die Strecke und hatte am Ende dann die 100 Meilen gepackt.\u00a0Insgesamt bin ich 163,2km gelaufen. Das bedeutete dann auch der 2. Platz in der Gesamtplatzierung.<\/p>\n<\/a><\/p>\nMein Fazit: Ein sch\u00f6ner Lauf, den Rainer mit Engagement und ganz viel Herz veranstaltet. Im n\u00e4chsten Jahr werde ich wohl wieder dabei sein. 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Der Startschuss war Freitag um\u00a016 Uhr.<\/p>\n
<\/a><\/a><\/p>\nDas Wetter war optimal. Mein Trainingszustand ebenfalls. Und auch wenn ich mich\u00a0im Vorfeld ungern mit \u00a0Zielsetzungen auseinandersetze, hatte ich mir f\u00fcr den Lauf 100 Meilen, also 160,9km, vorgenommen. Dies hatte ich auch \u00f6ffentlich kundgetan, um mich ein wenig unter Druck zu setzen. Ich hatte da noch ne Rechnung offen. Anfang Mai hat es am Seilersee mit den 100 Meilen nicht geklappt. Da\u00a0fehlten mir lediglich 8km. \u00a0Auch bei der TorTour de Ruhr im Juni diesen Jahres\u00a0habe ich l\u00e4nger als 24 Stunden f\u00fcr die 100 Meilen gebraucht. Ich wollte die 24 Stunden unbedingt knacken. Gemeinsam mit Conny Escher bin ich f\u00fcr das Stadtmagazin von Dorsten “Lokallust” gelaufen.<\/p>\nDie ersten Runden verliefen gut, ohne besondere Vorkommnisse. Ich habe mich gut mit alten und neuen Bekannten unterhalten, wie z. B. Conny Escher und Martin Ottersbach.<\/p>\n<\/a><\/p>\nAuch\u00a0ein Fu\u00dfballweltmeister hat den Weg nach Klein-Reken gefunden und\u00a0ist einige Runden mitgelaufen. Olaf Thon, das hast Du klasse gemacht \ud83d\ude42<\/p>\n<\/a>Olaf Thon<\/p>\nDie ersten 80km verliefen eigentlich recht locker. Ich habe zwar immer wieder gemerkt, dass mein Kopf nicht so bei der Sache war, aber das war zun\u00e4chst kein Problem.<\/p>\nAb km 90 wurde es dann schlagartig anders. Physisch war alles im gr\u00fcnen Bereich, der Kopf allerdings fing an zu streiken. Ich habe mir gesagt: “Die 100 mach ich noch voll, dann esse ich was und dann schaue ich mal, was passiert.”<\/p>\nBis km 100 wurde es allerdings recht hart. Ich habe dann eine Strategie gew\u00e4hlt, die ich bereits mehrmals im Training angewandt habe. Achtsames Laufen. Ich fing an, mich auf meinen Atem zu konzentrieren. Wenn meine Gedanken abschweiften, habe ich diese langsam wieder auf meinen Atem gelenkt. Ich habe mich auf meine Schritte konzentriert und habe meine Aufmerksamkeit auf den jeweiligen Moment gerichtet. Meine Gedanken, die zuvor wild umherschwirrten, beruhigten sich langsam. Die Konzentration war\u00a0nun vollst\u00e4ndig\u00a0bei meinem\u00a0Atem und meinen Schritten. Ich fing an, ein Mantra, welches ich mir im Vorfeld ausgedacht habe, immer und immer zu wiederholen.<\/p>\nUnd siehe da: Schon waren die 100km voll. Planm\u00e4\u00dfig hatte ich nun meine Essenspause eingelegt und merkte schnell wieder, dass mein Kopf schon wieder streikte. Ich \u00fcberlegte mir, mich kurz schlafen zu legen, was ich dann auch tat. Das war so gegen 5:40 Uhr. Den Wecker hatte ich auf 1 1\/2 Stunden gestellt.<\/p>\nIch hatte das Gef\u00fchl, nicht in den Schlaf zu kommen. Als dann allerdings der Wecker ging, habe ich gemerkt, dass ich doch eingeschlafen war. Ich dachte nur: “Oh nein, ich will nicht.” Als ich dann allerdings aus dem Autofenster geschaut\u00a0 und die anderen L\u00e4ufer gesehen habe, hat es mich dann wieder gepackt.<\/p>\nIch stieg aus und bin die erste Runde nur gegangen. Innerlich hatte ich mich von den 100 Meilen verabschiedet. Ich dachte mir, dass ich froh sein k\u00f6nnte, wenn ich 150km packe.<\/p>\nIrgendwann fing ich dann wieder an, zu laufen. Und siehe da, es ging wieder. Ich war pl\u00f6tzlich wie ausgewechselt und konnte mit dem Lokallustteam wieder rumflachsen.<\/p>\nSo verging wieder Runde um Runde. 3 Stunden vor Schluss meinte dann Christian Pfl\u00fcger, der die elektronische Rundenz\u00e4hlung \u00fcberwachte, dass die 100 Meilen wohl drin sitzen m\u00fcssten. Ich versuchte hochzurechnen, was mir allerdings nicht so recht gelingen wollte. Egal, einfach laufen und schauen, was passiert. Mir war allerdings bewusst, dass ich Gas geben musste.<\/p>\n2 Stunden vor Schluss standen dann Blume und meine Eltern an der Strecke, was\u00a0mir einen ordentlichen Energieschub brachte. Ich flog \u00fcber die Strecke und hatte am Ende dann die 100 Meilen gepackt.\u00a0Insgesamt bin ich 163,2km gelaufen. Das bedeutete dann auch der 2. Platz in der Gesamtplatzierung.<\/p>\n<\/a><\/p>\nMein Fazit: Ein sch\u00f6ner Lauf, den Rainer mit Engagement und ganz viel Herz veranstaltet. Im n\u00e4chsten Jahr werde ich wohl wieder dabei sein. Ich habe w\u00e4hrend des Laufs mit meinen inneren D\u00e4monen gek\u00e4mpft und gewonnen. Jedenfalls bin ich gl\u00fccklich und zufrieden mit meiner Leistung gewesen.<\/p>\nEin sch\u00f6ner Saisonabschluss \ud83d\ude42<\/p>\n<\/a><\/p>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Am 05.09.2014 war es wieder soweit. Rainer Kauczor hat die L\u00e4ufergemeinde nach Klein-Reken zum 4. 24-Stundenlauf geladen und viele L\u00e4ufer sind dem Ruf gefolgt. Aber nicht nur L\u00e4ufer, sondern auch Rollstuhlfahrer konnten f\u00fcr den guten Zweck Runden sammeln. 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Das Wetter war optimal. Mein Trainingszustand ebenfalls. Und auch wenn ich mich\u00a0im Vorfeld ungern mit \u00a0Zielsetzungen auseinandersetze, hatte ich mir f\u00fcr den Lauf 100 Meilen, also 160,9km, vorgenommen. Dies hatte ich auch \u00f6ffentlich kundgetan, um mich ein wenig unter Druck zu setzen. Ich hatte da noch ne Rechnung offen. Anfang Mai hat es am Seilersee mit den 100 Meilen nicht geklappt. Da\u00a0fehlten mir lediglich 8km. \u00a0Auch bei der TorTour de Ruhr im Juni diesen Jahres\u00a0habe ich l\u00e4nger als 24 Stunden f\u00fcr die 100 Meilen gebraucht. Ich wollte die 24 Stunden unbedingt knacken. Gemeinsam mit Conny Escher bin ich f\u00fcr das Stadtmagazin von Dorsten “Lokallust” gelaufen.<\/p>\n
Die ersten Runden verliefen gut, ohne besondere Vorkommnisse. Ich habe mich gut mit alten und neuen Bekannten unterhalten, wie z. B. Conny Escher und Martin Ottersbach.<\/p>\n
<\/a><\/p>\nAuch\u00a0ein Fu\u00dfballweltmeister hat den Weg nach Klein-Reken gefunden und\u00a0ist einige Runden mitgelaufen. Olaf Thon, das hast Du klasse gemacht \ud83d\ude42<\/p>\n<\/a>Olaf Thon<\/p>\nDie ersten 80km verliefen eigentlich recht locker. Ich habe zwar immer wieder gemerkt, dass mein Kopf nicht so bei der Sache war, aber das war zun\u00e4chst kein Problem.<\/p>\nAb km 90 wurde es dann schlagartig anders. Physisch war alles im gr\u00fcnen Bereich, der Kopf allerdings fing an zu streiken. Ich habe mir gesagt: “Die 100 mach ich noch voll, dann esse ich was und dann schaue ich mal, was passiert.”<\/p>\nBis km 100 wurde es allerdings recht hart. Ich habe dann eine Strategie gew\u00e4hlt, die ich bereits mehrmals im Training angewandt habe. Achtsames Laufen. Ich fing an, mich auf meinen Atem zu konzentrieren. Wenn meine Gedanken abschweiften, habe ich diese langsam wieder auf meinen Atem gelenkt. Ich habe mich auf meine Schritte konzentriert und habe meine Aufmerksamkeit auf den jeweiligen Moment gerichtet. Meine Gedanken, die zuvor wild umherschwirrten, beruhigten sich langsam. Die Konzentration war\u00a0nun vollst\u00e4ndig\u00a0bei meinem\u00a0Atem und meinen Schritten. Ich fing an, ein Mantra, welches ich mir im Vorfeld ausgedacht habe, immer und immer zu wiederholen.<\/p>\nUnd siehe da: Schon waren die 100km voll. Planm\u00e4\u00dfig hatte ich nun meine Essenspause eingelegt und merkte schnell wieder, dass mein Kopf schon wieder streikte. Ich \u00fcberlegte mir, mich kurz schlafen zu legen, was ich dann auch tat. Das war so gegen 5:40 Uhr. Den Wecker hatte ich auf 1 1\/2 Stunden gestellt.<\/p>\nIch hatte das Gef\u00fchl, nicht in den Schlaf zu kommen. Als dann allerdings der Wecker ging, habe ich gemerkt, dass ich doch eingeschlafen war. Ich dachte nur: “Oh nein, ich will nicht.” Als ich dann allerdings aus dem Autofenster geschaut\u00a0 und die anderen L\u00e4ufer gesehen habe, hat es mich dann wieder gepackt.<\/p>\nIch stieg aus und bin die erste Runde nur gegangen. Innerlich hatte ich mich von den 100 Meilen verabschiedet. Ich dachte mir, dass ich froh sein k\u00f6nnte, wenn ich 150km packe.<\/p>\nIrgendwann fing ich dann wieder an, zu laufen. Und siehe da, es ging wieder. Ich war pl\u00f6tzlich wie ausgewechselt und konnte mit dem Lokallustteam wieder rumflachsen.<\/p>\nSo verging wieder Runde um Runde. 3 Stunden vor Schluss meinte dann Christian Pfl\u00fcger, der die elektronische Rundenz\u00e4hlung \u00fcberwachte, dass die 100 Meilen wohl drin sitzen m\u00fcssten. Ich versuchte hochzurechnen, was mir allerdings nicht so recht gelingen wollte. Egal, einfach laufen und schauen, was passiert. Mir war allerdings bewusst, dass ich Gas geben musste.<\/p>\n2 Stunden vor Schluss standen dann Blume und meine Eltern an der Strecke, was\u00a0mir einen ordentlichen Energieschub brachte. Ich flog \u00fcber die Strecke und hatte am Ende dann die 100 Meilen gepackt.\u00a0Insgesamt bin ich 163,2km gelaufen. Das bedeutete dann auch der 2. Platz in der Gesamtplatzierung.<\/p>\n<\/a><\/p>\nMein Fazit: Ein sch\u00f6ner Lauf, den Rainer mit Engagement und ganz viel Herz veranstaltet. Im n\u00e4chsten Jahr werde ich wohl wieder dabei sein. Ich habe w\u00e4hrend des Laufs mit meinen inneren D\u00e4monen gek\u00e4mpft und gewonnen. Jedenfalls bin ich gl\u00fccklich und zufrieden mit meiner Leistung gewesen.<\/p>\nEin sch\u00f6ner Saisonabschluss \ud83d\ude42<\/p>\n<\/a><\/p>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Am 05.09.2014 war es wieder soweit. Rainer Kauczor hat die L\u00e4ufergemeinde nach Klein-Reken zum 4. 24-Stundenlauf geladen und viele L\u00e4ufer sind dem Ruf gefolgt. Aber nicht nur L\u00e4ufer, sondern auch Rollstuhlfahrer konnten f\u00fcr den guten Zweck Runden sammeln. 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<\/a>Olaf Thon<\/p>\nDie ersten 80km verliefen eigentlich recht locker. Ich habe zwar immer wieder gemerkt, dass mein Kopf nicht so bei der Sache war, aber das war zun\u00e4chst kein Problem.<\/p>\nAb km 90 wurde es dann schlagartig anders. Physisch war alles im gr\u00fcnen Bereich, der Kopf allerdings fing an zu streiken. Ich habe mir gesagt: “Die 100 mach ich noch voll, dann esse ich was und dann schaue ich mal, was passiert.”<\/p>\nBis km 100 wurde es allerdings recht hart. Ich habe dann eine Strategie gew\u00e4hlt, die ich bereits mehrmals im Training angewandt habe. Achtsames Laufen. Ich fing an, mich auf meinen Atem zu konzentrieren. Wenn meine Gedanken abschweiften, habe ich diese langsam wieder auf meinen Atem gelenkt. Ich habe mich auf meine Schritte konzentriert und habe meine Aufmerksamkeit auf den jeweiligen Moment gerichtet. Meine Gedanken, die zuvor wild umherschwirrten, beruhigten sich langsam. Die Konzentration war\u00a0nun vollst\u00e4ndig\u00a0bei meinem\u00a0Atem und meinen Schritten. Ich fing an, ein Mantra, welches ich mir im Vorfeld ausgedacht habe, immer und immer zu wiederholen.<\/p>\nUnd siehe da: Schon waren die 100km voll. Planm\u00e4\u00dfig hatte ich nun meine Essenspause eingelegt und merkte schnell wieder, dass mein Kopf schon wieder streikte. Ich \u00fcberlegte mir, mich kurz schlafen zu legen, was ich dann auch tat. Das war so gegen 5:40 Uhr. Den Wecker hatte ich auf 1 1\/2 Stunden gestellt.<\/p>\nIch hatte das Gef\u00fchl, nicht in den Schlaf zu kommen. Als dann allerdings der Wecker ging, habe ich gemerkt, dass ich doch eingeschlafen war. Ich dachte nur: “Oh nein, ich will nicht.” Als ich dann allerdings aus dem Autofenster geschaut\u00a0 und die anderen L\u00e4ufer gesehen habe, hat es mich dann wieder gepackt.<\/p>\nIch stieg aus und bin die erste Runde nur gegangen. Innerlich hatte ich mich von den 100 Meilen verabschiedet. Ich dachte mir, dass ich froh sein k\u00f6nnte, wenn ich 150km packe.<\/p>\nIrgendwann fing ich dann wieder an, zu laufen. Und siehe da, es ging wieder. Ich war pl\u00f6tzlich wie ausgewechselt und konnte mit dem Lokallustteam wieder rumflachsen.<\/p>\nSo verging wieder Runde um Runde. 3 Stunden vor Schluss meinte dann Christian Pfl\u00fcger, der die elektronische Rundenz\u00e4hlung \u00fcberwachte, dass die 100 Meilen wohl drin sitzen m\u00fcssten. Ich versuchte hochzurechnen, was mir allerdings nicht so recht gelingen wollte. Egal, einfach laufen und schauen, was passiert. Mir war allerdings bewusst, dass ich Gas geben musste.<\/p>\n2 Stunden vor Schluss standen dann Blume und meine Eltern an der Strecke, was\u00a0mir einen ordentlichen Energieschub brachte. Ich flog \u00fcber die Strecke und hatte am Ende dann die 100 Meilen gepackt.\u00a0Insgesamt bin ich 163,2km gelaufen. Das bedeutete dann auch der 2. Platz in der Gesamtplatzierung.<\/p>\n<\/a><\/p>\nMein Fazit: Ein sch\u00f6ner Lauf, den Rainer mit Engagement und ganz viel Herz veranstaltet. Im n\u00e4chsten Jahr werde ich wohl wieder dabei sein. Ich habe w\u00e4hrend des Laufs mit meinen inneren D\u00e4monen gek\u00e4mpft und gewonnen. Jedenfalls bin ich gl\u00fccklich und zufrieden mit meiner Leistung gewesen.<\/p>\nEin sch\u00f6ner Saisonabschluss \ud83d\ude42<\/p>\n<\/a><\/p>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Am 05.09.2014 war es wieder soweit. Rainer Kauczor hat die L\u00e4ufergemeinde nach Klein-Reken zum 4. 24-Stundenlauf geladen und viele L\u00e4ufer sind dem Ruf gefolgt. Aber nicht nur L\u00e4ufer, sondern auch Rollstuhlfahrer konnten f\u00fcr den guten Zweck Runden sammeln. 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Die ersten 80km verliefen eigentlich recht locker. Ich habe zwar immer wieder gemerkt, dass mein Kopf nicht so bei der Sache war, aber das war zun\u00e4chst kein Problem.<\/p>\n
Ab km 90 wurde es dann schlagartig anders. Physisch war alles im gr\u00fcnen Bereich, der Kopf allerdings fing an zu streiken. Ich habe mir gesagt: “Die 100 mach ich noch voll, dann esse ich was und dann schaue ich mal, was passiert.”<\/p>\n
Bis km 100 wurde es allerdings recht hart. Ich habe dann eine Strategie gew\u00e4hlt, die ich bereits mehrmals im Training angewandt habe. Achtsames Laufen. Ich fing an, mich auf meinen Atem zu konzentrieren. Wenn meine Gedanken abschweiften, habe ich diese langsam wieder auf meinen Atem gelenkt. Ich habe mich auf meine Schritte konzentriert und habe meine Aufmerksamkeit auf den jeweiligen Moment gerichtet. Meine Gedanken, die zuvor wild umherschwirrten, beruhigten sich langsam. Die Konzentration war\u00a0nun vollst\u00e4ndig\u00a0bei meinem\u00a0Atem und meinen Schritten. Ich fing an, ein Mantra, welches ich mir im Vorfeld ausgedacht habe, immer und immer zu wiederholen.<\/p>\n
Und siehe da: Schon waren die 100km voll. Planm\u00e4\u00dfig hatte ich nun meine Essenspause eingelegt und merkte schnell wieder, dass mein Kopf schon wieder streikte. Ich \u00fcberlegte mir, mich kurz schlafen zu legen, was ich dann auch tat. Das war so gegen 5:40 Uhr. Den Wecker hatte ich auf 1 1\/2 Stunden gestellt.<\/p>\n
Ich hatte das Gef\u00fchl, nicht in den Schlaf zu kommen. Als dann allerdings der Wecker ging, habe ich gemerkt, dass ich doch eingeschlafen war. Ich dachte nur: “Oh nein, ich will nicht.” Als ich dann allerdings aus dem Autofenster geschaut\u00a0 und die anderen L\u00e4ufer gesehen habe, hat es mich dann wieder gepackt.<\/p>\n
Ich stieg aus und bin die erste Runde nur gegangen. Innerlich hatte ich mich von den 100 Meilen verabschiedet. Ich dachte mir, dass ich froh sein k\u00f6nnte, wenn ich 150km packe.<\/p>\n
Irgendwann fing ich dann wieder an, zu laufen. Und siehe da, es ging wieder. Ich war pl\u00f6tzlich wie ausgewechselt und konnte mit dem Lokallustteam wieder rumflachsen.<\/p>\n
So verging wieder Runde um Runde. 3 Stunden vor Schluss meinte dann Christian Pfl\u00fcger, der die elektronische Rundenz\u00e4hlung \u00fcberwachte, dass die 100 Meilen wohl drin sitzen m\u00fcssten. Ich versuchte hochzurechnen, was mir allerdings nicht so recht gelingen wollte. Egal, einfach laufen und schauen, was passiert. Mir war allerdings bewusst, dass ich Gas geben musste.<\/p>\n
2 Stunden vor Schluss standen dann Blume und meine Eltern an der Strecke, was\u00a0mir einen ordentlichen Energieschub brachte. Ich flog \u00fcber die Strecke und hatte am Ende dann die 100 Meilen gepackt.\u00a0Insgesamt bin ich 163,2km gelaufen. Das bedeutete dann auch der 2. Platz in der Gesamtplatzierung.<\/p>\n
<\/a><\/p>\nMein Fazit: Ein sch\u00f6ner Lauf, den Rainer mit Engagement und ganz viel Herz veranstaltet. Im n\u00e4chsten Jahr werde ich wohl wieder dabei sein. Ich habe w\u00e4hrend des Laufs mit meinen inneren D\u00e4monen gek\u00e4mpft und gewonnen. Jedenfalls bin ich gl\u00fccklich und zufrieden mit meiner Leistung gewesen.<\/p>\nEin sch\u00f6ner Saisonabschluss \ud83d\ude42<\/p>\n<\/a><\/p>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Am 05.09.2014 war es wieder soweit. Rainer Kauczor hat die L\u00e4ufergemeinde nach Klein-Reken zum 4. 24-Stundenlauf geladen und viele L\u00e4ufer sind dem Ruf gefolgt. Aber nicht nur L\u00e4ufer, sondern auch Rollstuhlfahrer konnten f\u00fcr den guten Zweck Runden sammeln. Und der Nachwuchs war auch nicht zu bremsen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":50,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/49"}],"collection":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=49"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/49\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":460,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/49\/revisions\/460"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/50"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=49"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=49"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=49"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
Mein Fazit: Ein sch\u00f6ner Lauf, den Rainer mit Engagement und ganz viel Herz veranstaltet. Im n\u00e4chsten Jahr werde ich wohl wieder dabei sein. Ich habe w\u00e4hrend des Laufs mit meinen inneren D\u00e4monen gek\u00e4mpft und gewonnen. Jedenfalls bin ich gl\u00fccklich und zufrieden mit meiner Leistung gewesen.<\/p>\n
Ein sch\u00f6ner Saisonabschluss \ud83d\ude42<\/p>\n
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