define('DISALLOW_FILE_EDIT', true); define('DISALLOW_FILE_MODS', true);{"id":343,"date":"2016-05-22T22:57:19","date_gmt":"2016-05-22T22:57:19","guid":{"rendered":"http:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/?p=343"},"modified":"2019-03-20T16:54:58","modified_gmt":"2019-03-20T16:54:58","slug":"tortour-de-ruhr-2016-230km-ein-geiles-gefuehl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/?p=343","title":{"rendered":"TorTour de Ruhr 2016 230km – Ein geiles Gef\u00fchl"},"content":{"rendered":"
<\/a>Eine Woche ist es nun her, dass ich 230km am St\u00fcck gelaufen bin. 230km Freud und Leid. Und mit den ganzen Verl\u00e4ufern sind es eigentlich sogar noch mehr geworden. Aber dazu sp\u00e4ter mehr.<\/p>\nEs war ein aufregendes und unvergessliches Abenteuer mit einem tollen Supportteam.<\/p>\nIch habe mir jetzt eine Woche Ruhe geg\u00f6nnt. Regeneration f\u00fcr K\u00f6rper und Geist. Ich kann vieles irgendwie gar nicht in Worte fassen. Doch nichtsdestotrotz m\u00f6chte ich Euch davon berichten.<\/p>\nAm Freitag, dem 13.05.2016 ging das Abenteuer bereits los. Nadine und ich sind am sp\u00e4ten Nachmittag aufgebrochen und haben uns auf den Weg nach Winterberg gemacht. Stau, Stau, Stau…Pfingstchaos. Andreas Bu\u00dfmann (Autosupport) hat das Pfingstproblem etwas eleganter gel\u00f6st. Andreas war bereits am Vormittag angereist, da er das Verkehrschaos an Pfingsten umgehen wollte. Fr\u00fch in Winterberg angekommen hat er die Zeit auch prompt genutzt und ist die ersten 55km abgefahren, um einmal zu schauen, wo er mit dem Auto zum Support ranfahren kann.<\/p>\nAndre Zalbertus (Fahrradbegleitung)\u00a0ist ebenfalls am Freitag angereist.<\/p>\nNachdem ich meine Startunterlagen am Abend abgeholt habe, haben wir im Hotel noch etwas gegessen und sind dann ins Bett gegangen.<\/p>\nSamstag, der 14.05.2016, 5:00 Uhr…Der Wecker klingelt. Gut in den Schlaf bin ich nicht gekommen. Die Gedanken waren stets\u00a0bei der TorTour. Immer wieder bin ich in der Nacht aufgewacht. Erholsamer Schlaf sieht anders aus. Aber egal.<\/p>\nIch bin aufgeregt und fr\u00fchst\u00fccke erst einmal Bananen und trinke Wasser. Nachdem ich mich dann kurz geduscht habe, habe ich meine Laufklamotten angezogen. Andreas und Andre sind in der Zwischenzeit auch aufgestanden und haben sich entsprechend fertig gemacht. Um 6:35 Uhr haben wir uns dann auf den Weg zur Ruhrquelle gemacht. Andreas und ich mit dem Auto. Andre und das Fahrrad mit einem Gro\u00dfraumtaxi.<\/p>\nAn der Ruhrquelle war schon ein reges Treiben. Viele bekannte Gesichter. Man kam schnell ins Gespr\u00e4ch, so dass die Aufregung in den Hintergrund r\u00fcckte.<\/p>\nDer Start r\u00fcckte immer N\u00e4her und meine Aufregung nahm wieder zu. Also, auf zur Ruhrquelle.<\/p>\n<\/a><\/p>\n8:00 Uhr…es geht los…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/a><\/p>\nDie ersten Kilometer verliefen ganz locker. Ich war gut drauf. Andre, meine Fahrradbegleitung, war ebenfalls gut drauf. Alles l\u00e4uft super.<\/p>\nSo ging es dann auf die ersten Kilometer, wo ich auf Birger J\u00fcchter gesto\u00dfen bin.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nEs ging weiter…<\/p>\n<\/a><\/p>\nNach 30km haben Andre und ich den ersten VP erreicht. Ricarda Bethke (Rennleitung)\u00a0hat uns freundlich in Empfang genommen und mir einen Tee gebracht…<\/p>\n<\/a><\/a><\/p>\nEs ging weiter zum 2. VP bei km55…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nAuf dem Weg dorthin passierte es dann. Andre hatte einen Platten. Schei\u00dfe, daran hatten wir nie gedacht.\u00a0Wir hatten kein Flickzeug dabei. Wir wussten nicht, was wir tun sollten. Ich erinnerte mich, dass ein paar hundert Meter zuvor andere Supportfahrzeuge hielten\u00a0\u00a0sowie das Fototeam von Catfun-Foto. Die hatten zum Gl\u00fcck richtiges Profiequipment dabei und haben uns entsprechend geholfen. Wahnsinn, wir hatten so ein verdammtes Gl\u00fcck.<\/p>\nLeider habe ich vom Catfun-Fototeam kein Foto. Aber an dieser Stelle m\u00f6chte ich mich noch einmal riesig f\u00fcr die tolle Unterst\u00fctzung von Catfun-Foto bedanken. Danke, Danke, Danke. Ohne Euch w\u00e4re meine Radbegleitung ausgefallen.<\/p>\nUnd so war die Laune wieder super und wir konnten weiterziehen…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEs ging weiter Richtung Arnsberg zum n\u00e4chsten VP.<\/p>\nIn Arnsberg angekommen hatten wir 82km auf der Uhr und wieder hat uns Ricarda in Empfang genommen…<\/p>\n<\/a><\/p>\nIn Arnsberg habe ich dann meine erste gr\u00f6\u00dfere Pause gemacht. Essen war angesagt und auf dem Plan standen Kartoffelp\u00fc und Cola \ud83d\ude42<\/p>\nNachdem ich mich umgezogen habe, ging es weiter…<\/p>\n…km100…die Laune ist gro\u00dfartig und die Beine f\u00fchlen sich Top an…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nPause machten wir dann wieder bei VP km102…<\/p>\n<\/a><\/p>\nNun wurde es Dunkel und es ging in die Nacht hinein.<\/p>\nVor der Nacht hatte ich immer Respekt. Ich bin halt kein Nachtl\u00e4ufer. Nein, ich mag die Nacht nicht besonders\u00a0und ich hatte vor der TorTour ein wenig Angst vor ihr. Bei meinen vergangenen L\u00e4ufen tat ich mich in der Nacht immer sehr schwer. Aber diesmal war ich vorbereitet. Ich bin im Training viel in der Dunkelheit unterwegs gewesen. Dar\u00fcber hinaus habe ich auf meine meditativen F\u00e4higkeiten zur\u00fcckgegriffen, so dass ich diesmal die Nacht recht gut im Griff hatte. Ich war sehr erstaunt \u00fcber mich selbst.<\/p>\nAlso ging es zun\u00e4chst weiter. Erst zu VP km115 und schlie\u00dflich zum n\u00e4chsten gro\u00dfen VP bei km130.<\/p>\nKurz vor VP130 traten allerdings die ersten Schwierigkeiten auf. Wir stie\u00dfen auf immer mehr L\u00e4ufer, die den VP nicht finden konnten. Und auch unser Navi zeigte immer an, dass wir schon l\u00e4ngst am VP vorbeigelaufen waren. Immer wieder sind wir hin und her gelaufen und haben diesen verdammten VP gesucht. Bei dieser Aktion traf ich auch auf Bettina Mecking und Thomas Eller. Betty hat dann kurzer Hand Jens Vieler (Racedirector) angerufen und er hat uns jemanden geschickt, der uns entgegenlief. So kamen wir dann auch endlich nach gut einer halben bis dreiviertel Stunde bei VP130 an.<\/p>\nBei VP130 wurde Andreas als Autosupport von Carolin Stra\u00dfburg und Nina Heylen abgel\u00f6st…<\/p>\n<\/a><\/p>\nDort habe ich\u00a0dann auch wieder eine etwas gr\u00f6\u00dfere Pause eingelegt, gegessen und mich umgezogen…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nEs ging weiter…<\/p>\n…und es wurde auch wieder\u00a0langsam hell. In den Morgenstunden erreichten wir VP km155 am Kemnader See…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nDort hatte ich dann meinen ersten richtigen Tiefpunkt. Es war kalt und es fing an zu regnen. Kurz zuvor hatte ich mich verlaufen und kurz danach auch noch einmal.<\/p>\nKurz vorm Kemnader See f\u00fchrte der Ruhrtalradweg zu einer F\u00e4hre. F\u00fcr uns L\u00e4ufer gab es allerdings eine F\u00e4hrumleitung, die ich \u00fcbersehen hatte. Das bedeutete, umdrehen und den ganzen Weg zur\u00fcck\u00a0zur Umleitung laufen.<\/p>\nKurz nach dem Kemnader See dann der n\u00e4chste Verl\u00e4ufer. Nach Schildern bin ich rechts abgebogen und \u00fcber eine Br\u00fccke gelaufen. An dieser Stelle mussten wir allerdings laut Navi geradeaus laufen.\u00a0B\u00e4m, wieder falsch. Nachdem wir die Br\u00fccke also \u00fcberquert hatten, schaute ich auf mein Navi und bemerkte, dass wir uns nicht mehr\u00a0auf dem Track befanden. Also\u00a0hie\u00df es wieder zur\u00fccklaufen.<\/p>\nDiese beiden Verl\u00e4ufer nagten schon an meine Nerven. Der Gedanke daran, dass wir so wieder gut eine Stunde verloren haben machte mich schon m\u00fcrbe. Die Motivation lie\u00df zun\u00e4chst nach. Dann besann ich mich wieder auf meinen Atem. Ich habe in den vergangenen Monaten so viel \u00fcber Meditation und Achtsamkeit geschrieben. Das war mein mentales Training und es sollte mir auch hier helfen und mich durch die schwere Zeit bringen. Ich konzentrierte mich und\u00a0stoppte so meine negativen Gedanken. Es ging weiter und\u00a0die Motivation kam auch zur\u00fcck.<\/p>\nDer Regen lie\u00df nach und meine Laune wurde auch wieder besser. Carolin und Nina wechselten sich nun ab, mich l\u00e4uferisch zu begleiten…<\/p>\n<\/a><\/a><\/p>\nKlar, ich hatte Schmerzen, aber ich kam gut damit klar. Wie in meinem letzten Blogartikel beschrieben, habe ich mich auf das Prinzip der Achtsamkeit berufen. Es half mir, den Schmerz besser wahrzunehmen.\u00a0Ich konnte ihn beobachten und einfach annehmen.\u00a0 Ich konnte mich mit dem Schmerz anfreunden und merkte, dass der Schmerz keine Macht \u00fcber mich hat. Das war ein gutes Gef\u00fchl. Unbeschreiblich. Ich hatte auf einmal die Zuversicht, das alles zu schaffen.<\/p>\nSo ging es nun in Richtung VP “Wat l\u00e4uft?!” bei km174. Ich konnte dort\u00a0noch einmal richtig Gas geben und der n\u00e4chste Supporter, Willi Krogmeier, vom Running Team Grafenberg, tauchte auf und stieg mit ein…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/a><\/p>\nUnd es ging weiter…<\/p>\n…Richtung Baldeneysee…<\/p>\n<\/a><\/p>\nKurz vorm Baldeneysee, bei ca. km 181, nochmal ne kleine Pause am Wagen von Willi Krogmeier…<\/p>\n<\/a><\/p>\nAm Baldeneysee dann die gro\u00dfe \u00dcberraschung. Der Gesundheitsdezernent von D\u00fcsseldorf, Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, hat uns am VP km188 besucht…<\/p>\n\u00a0<\/a><\/a><\/p>\nEr hat unseren Lauf live bei Facebook verfolgt und spontan entschieden, uns zu besuchen, um uns anzufeuern.<\/p>\nVon hier aus war es nur noch ein Marathon. Das w\u00e4re doch gelacht, wenn ich den jetzt nicht mehr schaffen w\u00fcrde \ud83d\ude42<\/p>\nDas n\u00e4chste Ziel hie\u00df aber erst einmal VP km207…<\/p>\nAber ne kurze Pause bei km191 musste auch mal sein…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nKurz vor km200 hatte ich mein n\u00e4chstes Tief. Was ich bislang noch keinem erz\u00e4hlt habe, an diesem Punkt habe ich tats\u00e4chlich ans Aufgeben gedacht. Aber “NEIN”, dachte ich mir. Du bist jetzt 200km gelaufen. Du wirst doch wohl noch 30km schaffen.<\/p>\nAlso, Konzentration auf den Atem, auf den Schmerz, Gedanken weg. Es ging weiter. Und Pooh gab mir dann auch noch Kraft…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEine \u00dcberraschung kam\u00a0 dann kurz vor VP km207. Andreas Schulze tauchte auf einmal mit seiner Partnerin auf. Andreas hatte mich einige Male im Training begleitet und h\u00e4tte mich auch fast supportet. Und nun stand er da und begr\u00fc\u00dfte uns…<\/p>\n<\/a><\/p>\nAn VP km207 angekommen, stie\u00df Jasmin Bu\u00dfmann (Ehefrau von Andreas)\u00a0zu uns, die uns dann begleitet hat…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEs waren nur noch 23km. Das war ein so geiles Gef\u00fchl \ud83d\ude42 Ok, ich hatte zu diesem Zeitpunkt Magenprobleme und ein Reiterhof musste mir da aushelfen. Aber es waren nur noch 23km…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nSo machten wir uns auf den Weg, auf die letzten 23km…<\/p>\n…die letzte Pause wurde bei km223 gemacht…<\/p>\n<\/a><\/p>\nNoch ein paar km…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nNach 230km war es dann endlich soweit. Ich habe die M\u00fcndung der Ruhr in den Rhein erreicht. Leider war die Rheinorange nicht zug\u00e4nglich, aber Jens hatte f\u00fcr einen gleichwertigen Ersatz gesorgt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nGl\u00fcck pur \ud83d\ude42<\/p>\nFAZIT:<\/p>\n230km am St\u00fcck laufen ist kein Kindergeburtstag. Das habe ich feststellen m\u00fcssen.<\/p>\nAber: Ich habe festgestellt, das sind meine Strecken. Strecken von mehr als 200km. Freud und Leid, Schmerz und pures Gl\u00fcck. Man erlebt in dieser Zeit einfach alles. Es ist so intensiv. Man lernt sich selbst von einer neuen Seite kennen. Mag sein, dass es etwas spirituelles ist, aber es ist etwas, was mich tief ber\u00fchrt hat. Dieser Lauf, diese Erfahrung hat mich tief in meiner Seele ber\u00fchrt. Ich m\u00f6chte dies sp\u00fcren und noch einmal erleben. Und so werde ich wohl wieder 200km oder mehr laufen.<\/p>\nIch bedanke mich bei meinem Team, ohne die ich das nicht \u00fcberstanden h\u00e4tte. Danke: Andre Zalbertus, Andreas Bu\u00dfmann, Jasmin Bu\u00dfmann, Carolin Stra\u00dfburg, Nina Heylen und Willi Krogmeier.<\/p>\nEin ganz besonderer Dank gilt auch Nadine Fischer, die mir in den letzten Monaten den R\u00fccken freigehalten hat. Danke.<\/p>\nAuch wenn ich vieles nicht in Worte fassen kann, was dieser Lauf f\u00fcr mich bedeutet hat,\u00a0so\u00a0hat er\u00a0mein Leben ver\u00e4ndert.<\/p>\nLaufen ist Leben.<\/p>\nEuer Thorsten<\/p>\n<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Eine Woche ist es nun her, dass ich 230km am St\u00fcck gelaufen bin. 230km Freud und Leid. Und mit den ganzen Verl\u00e4ufern sind es eigentlich sogar noch mehr geworden. 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Es war ein aufregendes und unvergessliches Abenteuer mit einem tollen Supportteam.<\/p>\n
Ich habe mir jetzt eine Woche Ruhe geg\u00f6nnt. Regeneration f\u00fcr K\u00f6rper und Geist. Ich kann vieles irgendwie gar nicht in Worte fassen. Doch nichtsdestotrotz m\u00f6chte ich Euch davon berichten.<\/p>\n
Am Freitag, dem 13.05.2016 ging das Abenteuer bereits los. Nadine und ich sind am sp\u00e4ten Nachmittag aufgebrochen und haben uns auf den Weg nach Winterberg gemacht. Stau, Stau, Stau…Pfingstchaos. Andreas Bu\u00dfmann (Autosupport) hat das Pfingstproblem etwas eleganter gel\u00f6st. Andreas war bereits am Vormittag angereist, da er das Verkehrschaos an Pfingsten umgehen wollte. Fr\u00fch in Winterberg angekommen hat er die Zeit auch prompt genutzt und ist die ersten 55km abgefahren, um einmal zu schauen, wo er mit dem Auto zum Support ranfahren kann.<\/p>\n
Andre Zalbertus (Fahrradbegleitung)\u00a0ist ebenfalls am Freitag angereist.<\/p>\n
Nachdem ich meine Startunterlagen am Abend abgeholt habe, haben wir im Hotel noch etwas gegessen und sind dann ins Bett gegangen.<\/p>\n
Samstag, der 14.05.2016, 5:00 Uhr…Der Wecker klingelt. Gut in den Schlaf bin ich nicht gekommen. Die Gedanken waren stets\u00a0bei der TorTour. Immer wieder bin ich in der Nacht aufgewacht. Erholsamer Schlaf sieht anders aus. Aber egal.<\/p>\n
Ich bin aufgeregt und fr\u00fchst\u00fccke erst einmal Bananen und trinke Wasser. Nachdem ich mich dann kurz geduscht habe, habe ich meine Laufklamotten angezogen. Andreas und Andre sind in der Zwischenzeit auch aufgestanden und haben sich entsprechend fertig gemacht. Um 6:35 Uhr haben wir uns dann auf den Weg zur Ruhrquelle gemacht. Andreas und ich mit dem Auto. Andre und das Fahrrad mit einem Gro\u00dfraumtaxi.<\/p>\n
An der Ruhrquelle war schon ein reges Treiben. Viele bekannte Gesichter. Man kam schnell ins Gespr\u00e4ch, so dass die Aufregung in den Hintergrund r\u00fcckte.<\/p>\n
Der Start r\u00fcckte immer N\u00e4her und meine Aufregung nahm wieder zu. Also, auf zur Ruhrquelle.<\/p>\n
<\/a><\/p>\n8:00 Uhr…es geht los…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/a><\/p>\nDie ersten Kilometer verliefen ganz locker. Ich war gut drauf. Andre, meine Fahrradbegleitung, war ebenfalls gut drauf. Alles l\u00e4uft super.<\/p>\nSo ging es dann auf die ersten Kilometer, wo ich auf Birger J\u00fcchter gesto\u00dfen bin.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nEs ging weiter…<\/p>\n<\/a><\/p>\nNach 30km haben Andre und ich den ersten VP erreicht. Ricarda Bethke (Rennleitung)\u00a0hat uns freundlich in Empfang genommen und mir einen Tee gebracht…<\/p>\n<\/a><\/a><\/p>\nEs ging weiter zum 2. VP bei km55…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nAuf dem Weg dorthin passierte es dann. Andre hatte einen Platten. Schei\u00dfe, daran hatten wir nie gedacht.\u00a0Wir hatten kein Flickzeug dabei. Wir wussten nicht, was wir tun sollten. Ich erinnerte mich, dass ein paar hundert Meter zuvor andere Supportfahrzeuge hielten\u00a0\u00a0sowie das Fototeam von Catfun-Foto. Die hatten zum Gl\u00fcck richtiges Profiequipment dabei und haben uns entsprechend geholfen. Wahnsinn, wir hatten so ein verdammtes Gl\u00fcck.<\/p>\nLeider habe ich vom Catfun-Fototeam kein Foto. Aber an dieser Stelle m\u00f6chte ich mich noch einmal riesig f\u00fcr die tolle Unterst\u00fctzung von Catfun-Foto bedanken. Danke, Danke, Danke. Ohne Euch w\u00e4re meine Radbegleitung ausgefallen.<\/p>\nUnd so war die Laune wieder super und wir konnten weiterziehen…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEs ging weiter Richtung Arnsberg zum n\u00e4chsten VP.<\/p>\nIn Arnsberg angekommen hatten wir 82km auf der Uhr und wieder hat uns Ricarda in Empfang genommen…<\/p>\n<\/a><\/p>\nIn Arnsberg habe ich dann meine erste gr\u00f6\u00dfere Pause gemacht. Essen war angesagt und auf dem Plan standen Kartoffelp\u00fc und Cola \ud83d\ude42<\/p>\nNachdem ich mich umgezogen habe, ging es weiter…<\/p>\n…km100…die Laune ist gro\u00dfartig und die Beine f\u00fchlen sich Top an…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nPause machten wir dann wieder bei VP km102…<\/p>\n<\/a><\/p>\nNun wurde es Dunkel und es ging in die Nacht hinein.<\/p>\nVor der Nacht hatte ich immer Respekt. Ich bin halt kein Nachtl\u00e4ufer. Nein, ich mag die Nacht nicht besonders\u00a0und ich hatte vor der TorTour ein wenig Angst vor ihr. Bei meinen vergangenen L\u00e4ufen tat ich mich in der Nacht immer sehr schwer. Aber diesmal war ich vorbereitet. Ich bin im Training viel in der Dunkelheit unterwegs gewesen. Dar\u00fcber hinaus habe ich auf meine meditativen F\u00e4higkeiten zur\u00fcckgegriffen, so dass ich diesmal die Nacht recht gut im Griff hatte. Ich war sehr erstaunt \u00fcber mich selbst.<\/p>\nAlso ging es zun\u00e4chst weiter. Erst zu VP km115 und schlie\u00dflich zum n\u00e4chsten gro\u00dfen VP bei km130.<\/p>\nKurz vor VP130 traten allerdings die ersten Schwierigkeiten auf. Wir stie\u00dfen auf immer mehr L\u00e4ufer, die den VP nicht finden konnten. Und auch unser Navi zeigte immer an, dass wir schon l\u00e4ngst am VP vorbeigelaufen waren. Immer wieder sind wir hin und her gelaufen und haben diesen verdammten VP gesucht. Bei dieser Aktion traf ich auch auf Bettina Mecking und Thomas Eller. Betty hat dann kurzer Hand Jens Vieler (Racedirector) angerufen und er hat uns jemanden geschickt, der uns entgegenlief. So kamen wir dann auch endlich nach gut einer halben bis dreiviertel Stunde bei VP130 an.<\/p>\nBei VP130 wurde Andreas als Autosupport von Carolin Stra\u00dfburg und Nina Heylen abgel\u00f6st…<\/p>\n<\/a><\/p>\nDort habe ich\u00a0dann auch wieder eine etwas gr\u00f6\u00dfere Pause eingelegt, gegessen und mich umgezogen…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nEs ging weiter…<\/p>\n…und es wurde auch wieder\u00a0langsam hell. In den Morgenstunden erreichten wir VP km155 am Kemnader See…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nDort hatte ich dann meinen ersten richtigen Tiefpunkt. Es war kalt und es fing an zu regnen. Kurz zuvor hatte ich mich verlaufen und kurz danach auch noch einmal.<\/p>\nKurz vorm Kemnader See f\u00fchrte der Ruhrtalradweg zu einer F\u00e4hre. F\u00fcr uns L\u00e4ufer gab es allerdings eine F\u00e4hrumleitung, die ich \u00fcbersehen hatte. Das bedeutete, umdrehen und den ganzen Weg zur\u00fcck\u00a0zur Umleitung laufen.<\/p>\nKurz nach dem Kemnader See dann der n\u00e4chste Verl\u00e4ufer. Nach Schildern bin ich rechts abgebogen und \u00fcber eine Br\u00fccke gelaufen. An dieser Stelle mussten wir allerdings laut Navi geradeaus laufen.\u00a0B\u00e4m, wieder falsch. Nachdem wir die Br\u00fccke also \u00fcberquert hatten, schaute ich auf mein Navi und bemerkte, dass wir uns nicht mehr\u00a0auf dem Track befanden. Also\u00a0hie\u00df es wieder zur\u00fccklaufen.<\/p>\nDiese beiden Verl\u00e4ufer nagten schon an meine Nerven. Der Gedanke daran, dass wir so wieder gut eine Stunde verloren haben machte mich schon m\u00fcrbe. Die Motivation lie\u00df zun\u00e4chst nach. Dann besann ich mich wieder auf meinen Atem. Ich habe in den vergangenen Monaten so viel \u00fcber Meditation und Achtsamkeit geschrieben. Das war mein mentales Training und es sollte mir auch hier helfen und mich durch die schwere Zeit bringen. Ich konzentrierte mich und\u00a0stoppte so meine negativen Gedanken. Es ging weiter und\u00a0die Motivation kam auch zur\u00fcck.<\/p>\nDer Regen lie\u00df nach und meine Laune wurde auch wieder besser. Carolin und Nina wechselten sich nun ab, mich l\u00e4uferisch zu begleiten…<\/p>\n<\/a><\/a><\/p>\nKlar, ich hatte Schmerzen, aber ich kam gut damit klar. Wie in meinem letzten Blogartikel beschrieben, habe ich mich auf das Prinzip der Achtsamkeit berufen. Es half mir, den Schmerz besser wahrzunehmen.\u00a0Ich konnte ihn beobachten und einfach annehmen.\u00a0 Ich konnte mich mit dem Schmerz anfreunden und merkte, dass der Schmerz keine Macht \u00fcber mich hat. Das war ein gutes Gef\u00fchl. Unbeschreiblich. Ich hatte auf einmal die Zuversicht, das alles zu schaffen.<\/p>\nSo ging es nun in Richtung VP “Wat l\u00e4uft?!” bei km174. Ich konnte dort\u00a0noch einmal richtig Gas geben und der n\u00e4chste Supporter, Willi Krogmeier, vom Running Team Grafenberg, tauchte auf und stieg mit ein…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/a><\/p>\nUnd es ging weiter…<\/p>\n…Richtung Baldeneysee…<\/p>\n<\/a><\/p>\nKurz vorm Baldeneysee, bei ca. km 181, nochmal ne kleine Pause am Wagen von Willi Krogmeier…<\/p>\n<\/a><\/p>\nAm Baldeneysee dann die gro\u00dfe \u00dcberraschung. Der Gesundheitsdezernent von D\u00fcsseldorf, Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, hat uns am VP km188 besucht…<\/p>\n\u00a0<\/a><\/a><\/p>\nEr hat unseren Lauf live bei Facebook verfolgt und spontan entschieden, uns zu besuchen, um uns anzufeuern.<\/p>\nVon hier aus war es nur noch ein Marathon. Das w\u00e4re doch gelacht, wenn ich den jetzt nicht mehr schaffen w\u00fcrde \ud83d\ude42<\/p>\nDas n\u00e4chste Ziel hie\u00df aber erst einmal VP km207…<\/p>\nAber ne kurze Pause bei km191 musste auch mal sein…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nKurz vor km200 hatte ich mein n\u00e4chstes Tief. Was ich bislang noch keinem erz\u00e4hlt habe, an diesem Punkt habe ich tats\u00e4chlich ans Aufgeben gedacht. Aber “NEIN”, dachte ich mir. Du bist jetzt 200km gelaufen. Du wirst doch wohl noch 30km schaffen.<\/p>\nAlso, Konzentration auf den Atem, auf den Schmerz, Gedanken weg. Es ging weiter. Und Pooh gab mir dann auch noch Kraft…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEine \u00dcberraschung kam\u00a0 dann kurz vor VP km207. Andreas Schulze tauchte auf einmal mit seiner Partnerin auf. Andreas hatte mich einige Male im Training begleitet und h\u00e4tte mich auch fast supportet. Und nun stand er da und begr\u00fc\u00dfte uns…<\/p>\n<\/a><\/p>\nAn VP km207 angekommen, stie\u00df Jasmin Bu\u00dfmann (Ehefrau von Andreas)\u00a0zu uns, die uns dann begleitet hat…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEs waren nur noch 23km. Das war ein so geiles Gef\u00fchl \ud83d\ude42 Ok, ich hatte zu diesem Zeitpunkt Magenprobleme und ein Reiterhof musste mir da aushelfen. Aber es waren nur noch 23km…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nSo machten wir uns auf den Weg, auf die letzten 23km…<\/p>\n…die letzte Pause wurde bei km223 gemacht…<\/p>\n<\/a><\/p>\nNoch ein paar km…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nNach 230km war es dann endlich soweit. Ich habe die M\u00fcndung der Ruhr in den Rhein erreicht. Leider war die Rheinorange nicht zug\u00e4nglich, aber Jens hatte f\u00fcr einen gleichwertigen Ersatz gesorgt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nGl\u00fcck pur \ud83d\ude42<\/p>\nFAZIT:<\/p>\n230km am St\u00fcck laufen ist kein Kindergeburtstag. Das habe ich feststellen m\u00fcssen.<\/p>\nAber: Ich habe festgestellt, das sind meine Strecken. Strecken von mehr als 200km. Freud und Leid, Schmerz und pures Gl\u00fcck. Man erlebt in dieser Zeit einfach alles. Es ist so intensiv. Man lernt sich selbst von einer neuen Seite kennen. Mag sein, dass es etwas spirituelles ist, aber es ist etwas, was mich tief ber\u00fchrt hat. Dieser Lauf, diese Erfahrung hat mich tief in meiner Seele ber\u00fchrt. Ich m\u00f6chte dies sp\u00fcren und noch einmal erleben. Und so werde ich wohl wieder 200km oder mehr laufen.<\/p>\nIch bedanke mich bei meinem Team, ohne die ich das nicht \u00fcberstanden h\u00e4tte. Danke: Andre Zalbertus, Andreas Bu\u00dfmann, Jasmin Bu\u00dfmann, Carolin Stra\u00dfburg, Nina Heylen und Willi Krogmeier.<\/p>\nEin ganz besonderer Dank gilt auch Nadine Fischer, die mir in den letzten Monaten den R\u00fccken freigehalten hat. Danke.<\/p>\nAuch wenn ich vieles nicht in Worte fassen kann, was dieser Lauf f\u00fcr mich bedeutet hat,\u00a0so\u00a0hat er\u00a0mein Leben ver\u00e4ndert.<\/p>\nLaufen ist Leben.<\/p>\nEuer Thorsten<\/p>\n<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Eine Woche ist es nun her, dass ich 230km am St\u00fcck gelaufen bin. 230km Freud und Leid. Und mit den ganzen Verl\u00e4ufern sind es eigentlich sogar noch mehr geworden. 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8:00 Uhr…es geht los…<\/p>\n
<\/a> <\/a><\/a><\/p>\nDie ersten Kilometer verliefen ganz locker. Ich war gut drauf. Andre, meine Fahrradbegleitung, war ebenfalls gut drauf. Alles l\u00e4uft super.<\/p>\nSo ging es dann auf die ersten Kilometer, wo ich auf Birger J\u00fcchter gesto\u00dfen bin.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nEs ging weiter…<\/p>\n<\/a><\/p>\nNach 30km haben Andre und ich den ersten VP erreicht. Ricarda Bethke (Rennleitung)\u00a0hat uns freundlich in Empfang genommen und mir einen Tee gebracht…<\/p>\n<\/a><\/a><\/p>\nEs ging weiter zum 2. VP bei km55…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nAuf dem Weg dorthin passierte es dann. Andre hatte einen Platten. Schei\u00dfe, daran hatten wir nie gedacht.\u00a0Wir hatten kein Flickzeug dabei. Wir wussten nicht, was wir tun sollten. Ich erinnerte mich, dass ein paar hundert Meter zuvor andere Supportfahrzeuge hielten\u00a0\u00a0sowie das Fototeam von Catfun-Foto. Die hatten zum Gl\u00fcck richtiges Profiequipment dabei und haben uns entsprechend geholfen. Wahnsinn, wir hatten so ein verdammtes Gl\u00fcck.<\/p>\nLeider habe ich vom Catfun-Fototeam kein Foto. Aber an dieser Stelle m\u00f6chte ich mich noch einmal riesig f\u00fcr die tolle Unterst\u00fctzung von Catfun-Foto bedanken. Danke, Danke, Danke. Ohne Euch w\u00e4re meine Radbegleitung ausgefallen.<\/p>\nUnd so war die Laune wieder super und wir konnten weiterziehen…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEs ging weiter Richtung Arnsberg zum n\u00e4chsten VP.<\/p>\nIn Arnsberg angekommen hatten wir 82km auf der Uhr und wieder hat uns Ricarda in Empfang genommen…<\/p>\n<\/a><\/p>\nIn Arnsberg habe ich dann meine erste gr\u00f6\u00dfere Pause gemacht. Essen war angesagt und auf dem Plan standen Kartoffelp\u00fc und Cola \ud83d\ude42<\/p>\nNachdem ich mich umgezogen habe, ging es weiter…<\/p>\n…km100…die Laune ist gro\u00dfartig und die Beine f\u00fchlen sich Top an…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nPause machten wir dann wieder bei VP km102…<\/p>\n<\/a><\/p>\nNun wurde es Dunkel und es ging in die Nacht hinein.<\/p>\nVor der Nacht hatte ich immer Respekt. Ich bin halt kein Nachtl\u00e4ufer. Nein, ich mag die Nacht nicht besonders\u00a0und ich hatte vor der TorTour ein wenig Angst vor ihr. Bei meinen vergangenen L\u00e4ufen tat ich mich in der Nacht immer sehr schwer. Aber diesmal war ich vorbereitet. Ich bin im Training viel in der Dunkelheit unterwegs gewesen. Dar\u00fcber hinaus habe ich auf meine meditativen F\u00e4higkeiten zur\u00fcckgegriffen, so dass ich diesmal die Nacht recht gut im Griff hatte. Ich war sehr erstaunt \u00fcber mich selbst.<\/p>\nAlso ging es zun\u00e4chst weiter. Erst zu VP km115 und schlie\u00dflich zum n\u00e4chsten gro\u00dfen VP bei km130.<\/p>\nKurz vor VP130 traten allerdings die ersten Schwierigkeiten auf. Wir stie\u00dfen auf immer mehr L\u00e4ufer, die den VP nicht finden konnten. Und auch unser Navi zeigte immer an, dass wir schon l\u00e4ngst am VP vorbeigelaufen waren. Immer wieder sind wir hin und her gelaufen und haben diesen verdammten VP gesucht. Bei dieser Aktion traf ich auch auf Bettina Mecking und Thomas Eller. Betty hat dann kurzer Hand Jens Vieler (Racedirector) angerufen und er hat uns jemanden geschickt, der uns entgegenlief. So kamen wir dann auch endlich nach gut einer halben bis dreiviertel Stunde bei VP130 an.<\/p>\nBei VP130 wurde Andreas als Autosupport von Carolin Stra\u00dfburg und Nina Heylen abgel\u00f6st…<\/p>\n<\/a><\/p>\nDort habe ich\u00a0dann auch wieder eine etwas gr\u00f6\u00dfere Pause eingelegt, gegessen und mich umgezogen…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nEs ging weiter…<\/p>\n…und es wurde auch wieder\u00a0langsam hell. In den Morgenstunden erreichten wir VP km155 am Kemnader See…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nDort hatte ich dann meinen ersten richtigen Tiefpunkt. Es war kalt und es fing an zu regnen. Kurz zuvor hatte ich mich verlaufen und kurz danach auch noch einmal.<\/p>\nKurz vorm Kemnader See f\u00fchrte der Ruhrtalradweg zu einer F\u00e4hre. F\u00fcr uns L\u00e4ufer gab es allerdings eine F\u00e4hrumleitung, die ich \u00fcbersehen hatte. Das bedeutete, umdrehen und den ganzen Weg zur\u00fcck\u00a0zur Umleitung laufen.<\/p>\nKurz nach dem Kemnader See dann der n\u00e4chste Verl\u00e4ufer. Nach Schildern bin ich rechts abgebogen und \u00fcber eine Br\u00fccke gelaufen. An dieser Stelle mussten wir allerdings laut Navi geradeaus laufen.\u00a0B\u00e4m, wieder falsch. Nachdem wir die Br\u00fccke also \u00fcberquert hatten, schaute ich auf mein Navi und bemerkte, dass wir uns nicht mehr\u00a0auf dem Track befanden. Also\u00a0hie\u00df es wieder zur\u00fccklaufen.<\/p>\nDiese beiden Verl\u00e4ufer nagten schon an meine Nerven. Der Gedanke daran, dass wir so wieder gut eine Stunde verloren haben machte mich schon m\u00fcrbe. Die Motivation lie\u00df zun\u00e4chst nach. Dann besann ich mich wieder auf meinen Atem. Ich habe in den vergangenen Monaten so viel \u00fcber Meditation und Achtsamkeit geschrieben. Das war mein mentales Training und es sollte mir auch hier helfen und mich durch die schwere Zeit bringen. Ich konzentrierte mich und\u00a0stoppte so meine negativen Gedanken. Es ging weiter und\u00a0die Motivation kam auch zur\u00fcck.<\/p>\nDer Regen lie\u00df nach und meine Laune wurde auch wieder besser. Carolin und Nina wechselten sich nun ab, mich l\u00e4uferisch zu begleiten…<\/p>\n<\/a><\/a><\/p>\nKlar, ich hatte Schmerzen, aber ich kam gut damit klar. Wie in meinem letzten Blogartikel beschrieben, habe ich mich auf das Prinzip der Achtsamkeit berufen. Es half mir, den Schmerz besser wahrzunehmen.\u00a0Ich konnte ihn beobachten und einfach annehmen.\u00a0 Ich konnte mich mit dem Schmerz anfreunden und merkte, dass der Schmerz keine Macht \u00fcber mich hat. Das war ein gutes Gef\u00fchl. Unbeschreiblich. Ich hatte auf einmal die Zuversicht, das alles zu schaffen.<\/p>\nSo ging es nun in Richtung VP “Wat l\u00e4uft?!” bei km174. Ich konnte dort\u00a0noch einmal richtig Gas geben und der n\u00e4chste Supporter, Willi Krogmeier, vom Running Team Grafenberg, tauchte auf und stieg mit ein…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/a><\/p>\nUnd es ging weiter…<\/p>\n…Richtung Baldeneysee…<\/p>\n<\/a><\/p>\nKurz vorm Baldeneysee, bei ca. km 181, nochmal ne kleine Pause am Wagen von Willi Krogmeier…<\/p>\n<\/a><\/p>\nAm Baldeneysee dann die gro\u00dfe \u00dcberraschung. Der Gesundheitsdezernent von D\u00fcsseldorf, Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, hat uns am VP km188 besucht…<\/p>\n\u00a0<\/a><\/a><\/p>\nEr hat unseren Lauf live bei Facebook verfolgt und spontan entschieden, uns zu besuchen, um uns anzufeuern.<\/p>\nVon hier aus war es nur noch ein Marathon. Das w\u00e4re doch gelacht, wenn ich den jetzt nicht mehr schaffen w\u00fcrde \ud83d\ude42<\/p>\nDas n\u00e4chste Ziel hie\u00df aber erst einmal VP km207…<\/p>\nAber ne kurze Pause bei km191 musste auch mal sein…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nKurz vor km200 hatte ich mein n\u00e4chstes Tief. Was ich bislang noch keinem erz\u00e4hlt habe, an diesem Punkt habe ich tats\u00e4chlich ans Aufgeben gedacht. Aber “NEIN”, dachte ich mir. Du bist jetzt 200km gelaufen. Du wirst doch wohl noch 30km schaffen.<\/p>\nAlso, Konzentration auf den Atem, auf den Schmerz, Gedanken weg. Es ging weiter. Und Pooh gab mir dann auch noch Kraft…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEine \u00dcberraschung kam\u00a0 dann kurz vor VP km207. Andreas Schulze tauchte auf einmal mit seiner Partnerin auf. Andreas hatte mich einige Male im Training begleitet und h\u00e4tte mich auch fast supportet. Und nun stand er da und begr\u00fc\u00dfte uns…<\/p>\n<\/a><\/p>\nAn VP km207 angekommen, stie\u00df Jasmin Bu\u00dfmann (Ehefrau von Andreas)\u00a0zu uns, die uns dann begleitet hat…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEs waren nur noch 23km. Das war ein so geiles Gef\u00fchl \ud83d\ude42 Ok, ich hatte zu diesem Zeitpunkt Magenprobleme und ein Reiterhof musste mir da aushelfen. Aber es waren nur noch 23km…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nSo machten wir uns auf den Weg, auf die letzten 23km…<\/p>\n…die letzte Pause wurde bei km223 gemacht…<\/p>\n<\/a><\/p>\nNoch ein paar km…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nNach 230km war es dann endlich soweit. Ich habe die M\u00fcndung der Ruhr in den Rhein erreicht. Leider war die Rheinorange nicht zug\u00e4nglich, aber Jens hatte f\u00fcr einen gleichwertigen Ersatz gesorgt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nGl\u00fcck pur \ud83d\ude42<\/p>\nFAZIT:<\/p>\n230km am St\u00fcck laufen ist kein Kindergeburtstag. Das habe ich feststellen m\u00fcssen.<\/p>\nAber: Ich habe festgestellt, das sind meine Strecken. Strecken von mehr als 200km. Freud und Leid, Schmerz und pures Gl\u00fcck. Man erlebt in dieser Zeit einfach alles. Es ist so intensiv. Man lernt sich selbst von einer neuen Seite kennen. Mag sein, dass es etwas spirituelles ist, aber es ist etwas, was mich tief ber\u00fchrt hat. Dieser Lauf, diese Erfahrung hat mich tief in meiner Seele ber\u00fchrt. Ich m\u00f6chte dies sp\u00fcren und noch einmal erleben. Und so werde ich wohl wieder 200km oder mehr laufen.<\/p>\nIch bedanke mich bei meinem Team, ohne die ich das nicht \u00fcberstanden h\u00e4tte. Danke: Andre Zalbertus, Andreas Bu\u00dfmann, Jasmin Bu\u00dfmann, Carolin Stra\u00dfburg, Nina Heylen und Willi Krogmeier.<\/p>\nEin ganz besonderer Dank gilt auch Nadine Fischer, die mir in den letzten Monaten den R\u00fccken freigehalten hat. Danke.<\/p>\nAuch wenn ich vieles nicht in Worte fassen kann, was dieser Lauf f\u00fcr mich bedeutet hat,\u00a0so\u00a0hat er\u00a0mein Leben ver\u00e4ndert.<\/p>\nLaufen ist Leben.<\/p>\nEuer Thorsten<\/p>\n<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Eine Woche ist es nun her, dass ich 230km am St\u00fcck gelaufen bin. 230km Freud und Leid. Und mit den ganzen Verl\u00e4ufern sind es eigentlich sogar noch mehr geworden. 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Die ersten Kilometer verliefen ganz locker. Ich war gut drauf. Andre, meine Fahrradbegleitung, war ebenfalls gut drauf. Alles l\u00e4uft super.<\/p>\n
So ging es dann auf die ersten Kilometer, wo ich auf Birger J\u00fcchter gesto\u00dfen bin.<\/p>\n
<\/a> <\/a><\/p>\nEs ging weiter…<\/p>\n<\/a><\/p>\nNach 30km haben Andre und ich den ersten VP erreicht. Ricarda Bethke (Rennleitung)\u00a0hat uns freundlich in Empfang genommen und mir einen Tee gebracht…<\/p>\n<\/a><\/a><\/p>\nEs ging weiter zum 2. VP bei km55…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nAuf dem Weg dorthin passierte es dann. Andre hatte einen Platten. Schei\u00dfe, daran hatten wir nie gedacht.\u00a0Wir hatten kein Flickzeug dabei. Wir wussten nicht, was wir tun sollten. Ich erinnerte mich, dass ein paar hundert Meter zuvor andere Supportfahrzeuge hielten\u00a0\u00a0sowie das Fototeam von Catfun-Foto. Die hatten zum Gl\u00fcck richtiges Profiequipment dabei und haben uns entsprechend geholfen. Wahnsinn, wir hatten so ein verdammtes Gl\u00fcck.<\/p>\nLeider habe ich vom Catfun-Fototeam kein Foto. Aber an dieser Stelle m\u00f6chte ich mich noch einmal riesig f\u00fcr die tolle Unterst\u00fctzung von Catfun-Foto bedanken. Danke, Danke, Danke. Ohne Euch w\u00e4re meine Radbegleitung ausgefallen.<\/p>\nUnd so war die Laune wieder super und wir konnten weiterziehen…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEs ging weiter Richtung Arnsberg zum n\u00e4chsten VP.<\/p>\nIn Arnsberg angekommen hatten wir 82km auf der Uhr und wieder hat uns Ricarda in Empfang genommen…<\/p>\n<\/a><\/p>\nIn Arnsberg habe ich dann meine erste gr\u00f6\u00dfere Pause gemacht. Essen war angesagt und auf dem Plan standen Kartoffelp\u00fc und Cola \ud83d\ude42<\/p>\nNachdem ich mich umgezogen habe, ging es weiter…<\/p>\n…km100…die Laune ist gro\u00dfartig und die Beine f\u00fchlen sich Top an…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nPause machten wir dann wieder bei VP km102…<\/p>\n<\/a><\/p>\nNun wurde es Dunkel und es ging in die Nacht hinein.<\/p>\nVor der Nacht hatte ich immer Respekt. Ich bin halt kein Nachtl\u00e4ufer. Nein, ich mag die Nacht nicht besonders\u00a0und ich hatte vor der TorTour ein wenig Angst vor ihr. Bei meinen vergangenen L\u00e4ufen tat ich mich in der Nacht immer sehr schwer. Aber diesmal war ich vorbereitet. Ich bin im Training viel in der Dunkelheit unterwegs gewesen. Dar\u00fcber hinaus habe ich auf meine meditativen F\u00e4higkeiten zur\u00fcckgegriffen, so dass ich diesmal die Nacht recht gut im Griff hatte. Ich war sehr erstaunt \u00fcber mich selbst.<\/p>\nAlso ging es zun\u00e4chst weiter. Erst zu VP km115 und schlie\u00dflich zum n\u00e4chsten gro\u00dfen VP bei km130.<\/p>\nKurz vor VP130 traten allerdings die ersten Schwierigkeiten auf. Wir stie\u00dfen auf immer mehr L\u00e4ufer, die den VP nicht finden konnten. Und auch unser Navi zeigte immer an, dass wir schon l\u00e4ngst am VP vorbeigelaufen waren. Immer wieder sind wir hin und her gelaufen und haben diesen verdammten VP gesucht. Bei dieser Aktion traf ich auch auf Bettina Mecking und Thomas Eller. Betty hat dann kurzer Hand Jens Vieler (Racedirector) angerufen und er hat uns jemanden geschickt, der uns entgegenlief. So kamen wir dann auch endlich nach gut einer halben bis dreiviertel Stunde bei VP130 an.<\/p>\nBei VP130 wurde Andreas als Autosupport von Carolin Stra\u00dfburg und Nina Heylen abgel\u00f6st…<\/p>\n<\/a><\/p>\nDort habe ich\u00a0dann auch wieder eine etwas gr\u00f6\u00dfere Pause eingelegt, gegessen und mich umgezogen…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nEs ging weiter…<\/p>\n…und es wurde auch wieder\u00a0langsam hell. In den Morgenstunden erreichten wir VP km155 am Kemnader See…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nDort hatte ich dann meinen ersten richtigen Tiefpunkt. Es war kalt und es fing an zu regnen. Kurz zuvor hatte ich mich verlaufen und kurz danach auch noch einmal.<\/p>\nKurz vorm Kemnader See f\u00fchrte der Ruhrtalradweg zu einer F\u00e4hre. F\u00fcr uns L\u00e4ufer gab es allerdings eine F\u00e4hrumleitung, die ich \u00fcbersehen hatte. Das bedeutete, umdrehen und den ganzen Weg zur\u00fcck\u00a0zur Umleitung laufen.<\/p>\nKurz nach dem Kemnader See dann der n\u00e4chste Verl\u00e4ufer. Nach Schildern bin ich rechts abgebogen und \u00fcber eine Br\u00fccke gelaufen. An dieser Stelle mussten wir allerdings laut Navi geradeaus laufen.\u00a0B\u00e4m, wieder falsch. Nachdem wir die Br\u00fccke also \u00fcberquert hatten, schaute ich auf mein Navi und bemerkte, dass wir uns nicht mehr\u00a0auf dem Track befanden. Also\u00a0hie\u00df es wieder zur\u00fccklaufen.<\/p>\nDiese beiden Verl\u00e4ufer nagten schon an meine Nerven. Der Gedanke daran, dass wir so wieder gut eine Stunde verloren haben machte mich schon m\u00fcrbe. Die Motivation lie\u00df zun\u00e4chst nach. Dann besann ich mich wieder auf meinen Atem. Ich habe in den vergangenen Monaten so viel \u00fcber Meditation und Achtsamkeit geschrieben. Das war mein mentales Training und es sollte mir auch hier helfen und mich durch die schwere Zeit bringen. Ich konzentrierte mich und\u00a0stoppte so meine negativen Gedanken. Es ging weiter und\u00a0die Motivation kam auch zur\u00fcck.<\/p>\nDer Regen lie\u00df nach und meine Laune wurde auch wieder besser. Carolin und Nina wechselten sich nun ab, mich l\u00e4uferisch zu begleiten…<\/p>\n<\/a><\/a><\/p>\nKlar, ich hatte Schmerzen, aber ich kam gut damit klar. Wie in meinem letzten Blogartikel beschrieben, habe ich mich auf das Prinzip der Achtsamkeit berufen. Es half mir, den Schmerz besser wahrzunehmen.\u00a0Ich konnte ihn beobachten und einfach annehmen.\u00a0 Ich konnte mich mit dem Schmerz anfreunden und merkte, dass der Schmerz keine Macht \u00fcber mich hat. Das war ein gutes Gef\u00fchl. Unbeschreiblich. Ich hatte auf einmal die Zuversicht, das alles zu schaffen.<\/p>\nSo ging es nun in Richtung VP “Wat l\u00e4uft?!” bei km174. Ich konnte dort\u00a0noch einmal richtig Gas geben und der n\u00e4chste Supporter, Willi Krogmeier, vom Running Team Grafenberg, tauchte auf und stieg mit ein…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/a><\/p>\nUnd es ging weiter…<\/p>\n…Richtung Baldeneysee…<\/p>\n<\/a><\/p>\nKurz vorm Baldeneysee, bei ca. km 181, nochmal ne kleine Pause am Wagen von Willi Krogmeier…<\/p>\n<\/a><\/p>\nAm Baldeneysee dann die gro\u00dfe \u00dcberraschung. Der Gesundheitsdezernent von D\u00fcsseldorf, Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, hat uns am VP km188 besucht…<\/p>\n\u00a0<\/a><\/a><\/p>\nEr hat unseren Lauf live bei Facebook verfolgt und spontan entschieden, uns zu besuchen, um uns anzufeuern.<\/p>\nVon hier aus war es nur noch ein Marathon. Das w\u00e4re doch gelacht, wenn ich den jetzt nicht mehr schaffen w\u00fcrde \ud83d\ude42<\/p>\nDas n\u00e4chste Ziel hie\u00df aber erst einmal VP km207…<\/p>\nAber ne kurze Pause bei km191 musste auch mal sein…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nKurz vor km200 hatte ich mein n\u00e4chstes Tief. Was ich bislang noch keinem erz\u00e4hlt habe, an diesem Punkt habe ich tats\u00e4chlich ans Aufgeben gedacht. Aber “NEIN”, dachte ich mir. Du bist jetzt 200km gelaufen. Du wirst doch wohl noch 30km schaffen.<\/p>\nAlso, Konzentration auf den Atem, auf den Schmerz, Gedanken weg. Es ging weiter. Und Pooh gab mir dann auch noch Kraft…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEine \u00dcberraschung kam\u00a0 dann kurz vor VP km207. Andreas Schulze tauchte auf einmal mit seiner Partnerin auf. Andreas hatte mich einige Male im Training begleitet und h\u00e4tte mich auch fast supportet. Und nun stand er da und begr\u00fc\u00dfte uns…<\/p>\n<\/a><\/p>\nAn VP km207 angekommen, stie\u00df Jasmin Bu\u00dfmann (Ehefrau von Andreas)\u00a0zu uns, die uns dann begleitet hat…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEs waren nur noch 23km. Das war ein so geiles Gef\u00fchl \ud83d\ude42 Ok, ich hatte zu diesem Zeitpunkt Magenprobleme und ein Reiterhof musste mir da aushelfen. Aber es waren nur noch 23km…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nSo machten wir uns auf den Weg, auf die letzten 23km…<\/p>\n…die letzte Pause wurde bei km223 gemacht…<\/p>\n<\/a><\/p>\nNoch ein paar km…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nNach 230km war es dann endlich soweit. Ich habe die M\u00fcndung der Ruhr in den Rhein erreicht. Leider war die Rheinorange nicht zug\u00e4nglich, aber Jens hatte f\u00fcr einen gleichwertigen Ersatz gesorgt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nGl\u00fcck pur \ud83d\ude42<\/p>\nFAZIT:<\/p>\n230km am St\u00fcck laufen ist kein Kindergeburtstag. Das habe ich feststellen m\u00fcssen.<\/p>\nAber: Ich habe festgestellt, das sind meine Strecken. Strecken von mehr als 200km. Freud und Leid, Schmerz und pures Gl\u00fcck. Man erlebt in dieser Zeit einfach alles. Es ist so intensiv. Man lernt sich selbst von einer neuen Seite kennen. Mag sein, dass es etwas spirituelles ist, aber es ist etwas, was mich tief ber\u00fchrt hat. Dieser Lauf, diese Erfahrung hat mich tief in meiner Seele ber\u00fchrt. Ich m\u00f6chte dies sp\u00fcren und noch einmal erleben. Und so werde ich wohl wieder 200km oder mehr laufen.<\/p>\nIch bedanke mich bei meinem Team, ohne die ich das nicht \u00fcberstanden h\u00e4tte. Danke: Andre Zalbertus, Andreas Bu\u00dfmann, Jasmin Bu\u00dfmann, Carolin Stra\u00dfburg, Nina Heylen und Willi Krogmeier.<\/p>\nEin ganz besonderer Dank gilt auch Nadine Fischer, die mir in den letzten Monaten den R\u00fccken freigehalten hat. Danke.<\/p>\nAuch wenn ich vieles nicht in Worte fassen kann, was dieser Lauf f\u00fcr mich bedeutet hat,\u00a0so\u00a0hat er\u00a0mein Leben ver\u00e4ndert.<\/p>\nLaufen ist Leben.<\/p>\nEuer Thorsten<\/p>\n<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Eine Woche ist es nun her, dass ich 230km am St\u00fcck gelaufen bin. 230km Freud und Leid. Und mit den ganzen Verl\u00e4ufern sind es eigentlich sogar noch mehr geworden. 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Es ging weiter…<\/p>\n
<\/a><\/p>\nNach 30km haben Andre und ich den ersten VP erreicht. Ricarda Bethke (Rennleitung)\u00a0hat uns freundlich in Empfang genommen und mir einen Tee gebracht…<\/p>\n<\/a><\/a><\/p>\nEs ging weiter zum 2. VP bei km55…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nAuf dem Weg dorthin passierte es dann. Andre hatte einen Platten. Schei\u00dfe, daran hatten wir nie gedacht.\u00a0Wir hatten kein Flickzeug dabei. Wir wussten nicht, was wir tun sollten. Ich erinnerte mich, dass ein paar hundert Meter zuvor andere Supportfahrzeuge hielten\u00a0\u00a0sowie das Fototeam von Catfun-Foto. Die hatten zum Gl\u00fcck richtiges Profiequipment dabei und haben uns entsprechend geholfen. Wahnsinn, wir hatten so ein verdammtes Gl\u00fcck.<\/p>\nLeider habe ich vom Catfun-Fototeam kein Foto. Aber an dieser Stelle m\u00f6chte ich mich noch einmal riesig f\u00fcr die tolle Unterst\u00fctzung von Catfun-Foto bedanken. Danke, Danke, Danke. Ohne Euch w\u00e4re meine Radbegleitung ausgefallen.<\/p>\nUnd so war die Laune wieder super und wir konnten weiterziehen…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEs ging weiter Richtung Arnsberg zum n\u00e4chsten VP.<\/p>\nIn Arnsberg angekommen hatten wir 82km auf der Uhr und wieder hat uns Ricarda in Empfang genommen…<\/p>\n<\/a><\/p>\nIn Arnsberg habe ich dann meine erste gr\u00f6\u00dfere Pause gemacht. Essen war angesagt und auf dem Plan standen Kartoffelp\u00fc und Cola \ud83d\ude42<\/p>\nNachdem ich mich umgezogen habe, ging es weiter…<\/p>\n…km100…die Laune ist gro\u00dfartig und die Beine f\u00fchlen sich Top an…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nPause machten wir dann wieder bei VP km102…<\/p>\n<\/a><\/p>\nNun wurde es Dunkel und es ging in die Nacht hinein.<\/p>\nVor der Nacht hatte ich immer Respekt. Ich bin halt kein Nachtl\u00e4ufer. Nein, ich mag die Nacht nicht besonders\u00a0und ich hatte vor der TorTour ein wenig Angst vor ihr. Bei meinen vergangenen L\u00e4ufen tat ich mich in der Nacht immer sehr schwer. Aber diesmal war ich vorbereitet. Ich bin im Training viel in der Dunkelheit unterwegs gewesen. Dar\u00fcber hinaus habe ich auf meine meditativen F\u00e4higkeiten zur\u00fcckgegriffen, so dass ich diesmal die Nacht recht gut im Griff hatte. Ich war sehr erstaunt \u00fcber mich selbst.<\/p>\nAlso ging es zun\u00e4chst weiter. Erst zu VP km115 und schlie\u00dflich zum n\u00e4chsten gro\u00dfen VP bei km130.<\/p>\nKurz vor VP130 traten allerdings die ersten Schwierigkeiten auf. Wir stie\u00dfen auf immer mehr L\u00e4ufer, die den VP nicht finden konnten. Und auch unser Navi zeigte immer an, dass wir schon l\u00e4ngst am VP vorbeigelaufen waren. Immer wieder sind wir hin und her gelaufen und haben diesen verdammten VP gesucht. Bei dieser Aktion traf ich auch auf Bettina Mecking und Thomas Eller. Betty hat dann kurzer Hand Jens Vieler (Racedirector) angerufen und er hat uns jemanden geschickt, der uns entgegenlief. So kamen wir dann auch endlich nach gut einer halben bis dreiviertel Stunde bei VP130 an.<\/p>\nBei VP130 wurde Andreas als Autosupport von Carolin Stra\u00dfburg und Nina Heylen abgel\u00f6st…<\/p>\n<\/a><\/p>\nDort habe ich\u00a0dann auch wieder eine etwas gr\u00f6\u00dfere Pause eingelegt, gegessen und mich umgezogen…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nEs ging weiter…<\/p>\n…und es wurde auch wieder\u00a0langsam hell. In den Morgenstunden erreichten wir VP km155 am Kemnader See…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nDort hatte ich dann meinen ersten richtigen Tiefpunkt. Es war kalt und es fing an zu regnen. Kurz zuvor hatte ich mich verlaufen und kurz danach auch noch einmal.<\/p>\nKurz vorm Kemnader See f\u00fchrte der Ruhrtalradweg zu einer F\u00e4hre. F\u00fcr uns L\u00e4ufer gab es allerdings eine F\u00e4hrumleitung, die ich \u00fcbersehen hatte. Das bedeutete, umdrehen und den ganzen Weg zur\u00fcck\u00a0zur Umleitung laufen.<\/p>\nKurz nach dem Kemnader See dann der n\u00e4chste Verl\u00e4ufer. Nach Schildern bin ich rechts abgebogen und \u00fcber eine Br\u00fccke gelaufen. An dieser Stelle mussten wir allerdings laut Navi geradeaus laufen.\u00a0B\u00e4m, wieder falsch. Nachdem wir die Br\u00fccke also \u00fcberquert hatten, schaute ich auf mein Navi und bemerkte, dass wir uns nicht mehr\u00a0auf dem Track befanden. Also\u00a0hie\u00df es wieder zur\u00fccklaufen.<\/p>\nDiese beiden Verl\u00e4ufer nagten schon an meine Nerven. Der Gedanke daran, dass wir so wieder gut eine Stunde verloren haben machte mich schon m\u00fcrbe. Die Motivation lie\u00df zun\u00e4chst nach. Dann besann ich mich wieder auf meinen Atem. Ich habe in den vergangenen Monaten so viel \u00fcber Meditation und Achtsamkeit geschrieben. Das war mein mentales Training und es sollte mir auch hier helfen und mich durch die schwere Zeit bringen. Ich konzentrierte mich und\u00a0stoppte so meine negativen Gedanken. Es ging weiter und\u00a0die Motivation kam auch zur\u00fcck.<\/p>\nDer Regen lie\u00df nach und meine Laune wurde auch wieder besser. Carolin und Nina wechselten sich nun ab, mich l\u00e4uferisch zu begleiten…<\/p>\n<\/a><\/a><\/p>\nKlar, ich hatte Schmerzen, aber ich kam gut damit klar. Wie in meinem letzten Blogartikel beschrieben, habe ich mich auf das Prinzip der Achtsamkeit berufen. Es half mir, den Schmerz besser wahrzunehmen.\u00a0Ich konnte ihn beobachten und einfach annehmen.\u00a0 Ich konnte mich mit dem Schmerz anfreunden und merkte, dass der Schmerz keine Macht \u00fcber mich hat. Das war ein gutes Gef\u00fchl. Unbeschreiblich. Ich hatte auf einmal die Zuversicht, das alles zu schaffen.<\/p>\nSo ging es nun in Richtung VP “Wat l\u00e4uft?!” bei km174. Ich konnte dort\u00a0noch einmal richtig Gas geben und der n\u00e4chste Supporter, Willi Krogmeier, vom Running Team Grafenberg, tauchte auf und stieg mit ein…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/a><\/p>\nUnd es ging weiter…<\/p>\n…Richtung Baldeneysee…<\/p>\n<\/a><\/p>\nKurz vorm Baldeneysee, bei ca. km 181, nochmal ne kleine Pause am Wagen von Willi Krogmeier…<\/p>\n<\/a><\/p>\nAm Baldeneysee dann die gro\u00dfe \u00dcberraschung. Der Gesundheitsdezernent von D\u00fcsseldorf, Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, hat uns am VP km188 besucht…<\/p>\n\u00a0<\/a><\/a><\/p>\nEr hat unseren Lauf live bei Facebook verfolgt und spontan entschieden, uns zu besuchen, um uns anzufeuern.<\/p>\nVon hier aus war es nur noch ein Marathon. Das w\u00e4re doch gelacht, wenn ich den jetzt nicht mehr schaffen w\u00fcrde \ud83d\ude42<\/p>\nDas n\u00e4chste Ziel hie\u00df aber erst einmal VP km207…<\/p>\nAber ne kurze Pause bei km191 musste auch mal sein…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nKurz vor km200 hatte ich mein n\u00e4chstes Tief. Was ich bislang noch keinem erz\u00e4hlt habe, an diesem Punkt habe ich tats\u00e4chlich ans Aufgeben gedacht. Aber “NEIN”, dachte ich mir. Du bist jetzt 200km gelaufen. Du wirst doch wohl noch 30km schaffen.<\/p>\nAlso, Konzentration auf den Atem, auf den Schmerz, Gedanken weg. Es ging weiter. Und Pooh gab mir dann auch noch Kraft…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEine \u00dcberraschung kam\u00a0 dann kurz vor VP km207. Andreas Schulze tauchte auf einmal mit seiner Partnerin auf. Andreas hatte mich einige Male im Training begleitet und h\u00e4tte mich auch fast supportet. Und nun stand er da und begr\u00fc\u00dfte uns…<\/p>\n<\/a><\/p>\nAn VP km207 angekommen, stie\u00df Jasmin Bu\u00dfmann (Ehefrau von Andreas)\u00a0zu uns, die uns dann begleitet hat…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEs waren nur noch 23km. Das war ein so geiles Gef\u00fchl \ud83d\ude42 Ok, ich hatte zu diesem Zeitpunkt Magenprobleme und ein Reiterhof musste mir da aushelfen. Aber es waren nur noch 23km…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nSo machten wir uns auf den Weg, auf die letzten 23km…<\/p>\n…die letzte Pause wurde bei km223 gemacht…<\/p>\n<\/a><\/p>\nNoch ein paar km…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nNach 230km war es dann endlich soweit. Ich habe die M\u00fcndung der Ruhr in den Rhein erreicht. Leider war die Rheinorange nicht zug\u00e4nglich, aber Jens hatte f\u00fcr einen gleichwertigen Ersatz gesorgt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nGl\u00fcck pur \ud83d\ude42<\/p>\nFAZIT:<\/p>\n230km am St\u00fcck laufen ist kein Kindergeburtstag. Das habe ich feststellen m\u00fcssen.<\/p>\nAber: Ich habe festgestellt, das sind meine Strecken. Strecken von mehr als 200km. Freud und Leid, Schmerz und pures Gl\u00fcck. Man erlebt in dieser Zeit einfach alles. Es ist so intensiv. Man lernt sich selbst von einer neuen Seite kennen. Mag sein, dass es etwas spirituelles ist, aber es ist etwas, was mich tief ber\u00fchrt hat. Dieser Lauf, diese Erfahrung hat mich tief in meiner Seele ber\u00fchrt. Ich m\u00f6chte dies sp\u00fcren und noch einmal erleben. Und so werde ich wohl wieder 200km oder mehr laufen.<\/p>\nIch bedanke mich bei meinem Team, ohne die ich das nicht \u00fcberstanden h\u00e4tte. Danke: Andre Zalbertus, Andreas Bu\u00dfmann, Jasmin Bu\u00dfmann, Carolin Stra\u00dfburg, Nina Heylen und Willi Krogmeier.<\/p>\nEin ganz besonderer Dank gilt auch Nadine Fischer, die mir in den letzten Monaten den R\u00fccken freigehalten hat. Danke.<\/p>\nAuch wenn ich vieles nicht in Worte fassen kann, was dieser Lauf f\u00fcr mich bedeutet hat,\u00a0so\u00a0hat er\u00a0mein Leben ver\u00e4ndert.<\/p>\nLaufen ist Leben.<\/p>\nEuer Thorsten<\/p>\n<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Eine Woche ist es nun her, dass ich 230km am St\u00fcck gelaufen bin. 230km Freud und Leid. Und mit den ganzen Verl\u00e4ufern sind es eigentlich sogar noch mehr geworden. 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Nach 30km haben Andre und ich den ersten VP erreicht. Ricarda Bethke (Rennleitung)\u00a0hat uns freundlich in Empfang genommen und mir einen Tee gebracht…<\/p>\n
<\/a><\/a><\/p>\nEs ging weiter zum 2. VP bei km55…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nAuf dem Weg dorthin passierte es dann. Andre hatte einen Platten. Schei\u00dfe, daran hatten wir nie gedacht.\u00a0Wir hatten kein Flickzeug dabei. Wir wussten nicht, was wir tun sollten. Ich erinnerte mich, dass ein paar hundert Meter zuvor andere Supportfahrzeuge hielten\u00a0\u00a0sowie das Fototeam von Catfun-Foto. Die hatten zum Gl\u00fcck richtiges Profiequipment dabei und haben uns entsprechend geholfen. Wahnsinn, wir hatten so ein verdammtes Gl\u00fcck.<\/p>\nLeider habe ich vom Catfun-Fototeam kein Foto. Aber an dieser Stelle m\u00f6chte ich mich noch einmal riesig f\u00fcr die tolle Unterst\u00fctzung von Catfun-Foto bedanken. Danke, Danke, Danke. Ohne Euch w\u00e4re meine Radbegleitung ausgefallen.<\/p>\nUnd so war die Laune wieder super und wir konnten weiterziehen…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEs ging weiter Richtung Arnsberg zum n\u00e4chsten VP.<\/p>\nIn Arnsberg angekommen hatten wir 82km auf der Uhr und wieder hat uns Ricarda in Empfang genommen…<\/p>\n<\/a><\/p>\nIn Arnsberg habe ich dann meine erste gr\u00f6\u00dfere Pause gemacht. Essen war angesagt und auf dem Plan standen Kartoffelp\u00fc und Cola \ud83d\ude42<\/p>\nNachdem ich mich umgezogen habe, ging es weiter…<\/p>\n…km100…die Laune ist gro\u00dfartig und die Beine f\u00fchlen sich Top an…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nPause machten wir dann wieder bei VP km102…<\/p>\n<\/a><\/p>\nNun wurde es Dunkel und es ging in die Nacht hinein.<\/p>\nVor der Nacht hatte ich immer Respekt. Ich bin halt kein Nachtl\u00e4ufer. Nein, ich mag die Nacht nicht besonders\u00a0und ich hatte vor der TorTour ein wenig Angst vor ihr. Bei meinen vergangenen L\u00e4ufen tat ich mich in der Nacht immer sehr schwer. Aber diesmal war ich vorbereitet. Ich bin im Training viel in der Dunkelheit unterwegs gewesen. Dar\u00fcber hinaus habe ich auf meine meditativen F\u00e4higkeiten zur\u00fcckgegriffen, so dass ich diesmal die Nacht recht gut im Griff hatte. Ich war sehr erstaunt \u00fcber mich selbst.<\/p>\nAlso ging es zun\u00e4chst weiter. Erst zu VP km115 und schlie\u00dflich zum n\u00e4chsten gro\u00dfen VP bei km130.<\/p>\nKurz vor VP130 traten allerdings die ersten Schwierigkeiten auf. Wir stie\u00dfen auf immer mehr L\u00e4ufer, die den VP nicht finden konnten. Und auch unser Navi zeigte immer an, dass wir schon l\u00e4ngst am VP vorbeigelaufen waren. Immer wieder sind wir hin und her gelaufen und haben diesen verdammten VP gesucht. Bei dieser Aktion traf ich auch auf Bettina Mecking und Thomas Eller. Betty hat dann kurzer Hand Jens Vieler (Racedirector) angerufen und er hat uns jemanden geschickt, der uns entgegenlief. So kamen wir dann auch endlich nach gut einer halben bis dreiviertel Stunde bei VP130 an.<\/p>\nBei VP130 wurde Andreas als Autosupport von Carolin Stra\u00dfburg und Nina Heylen abgel\u00f6st…<\/p>\n<\/a><\/p>\nDort habe ich\u00a0dann auch wieder eine etwas gr\u00f6\u00dfere Pause eingelegt, gegessen und mich umgezogen…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nEs ging weiter…<\/p>\n…und es wurde auch wieder\u00a0langsam hell. In den Morgenstunden erreichten wir VP km155 am Kemnader See…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nDort hatte ich dann meinen ersten richtigen Tiefpunkt. Es war kalt und es fing an zu regnen. Kurz zuvor hatte ich mich verlaufen und kurz danach auch noch einmal.<\/p>\nKurz vorm Kemnader See f\u00fchrte der Ruhrtalradweg zu einer F\u00e4hre. F\u00fcr uns L\u00e4ufer gab es allerdings eine F\u00e4hrumleitung, die ich \u00fcbersehen hatte. Das bedeutete, umdrehen und den ganzen Weg zur\u00fcck\u00a0zur Umleitung laufen.<\/p>\nKurz nach dem Kemnader See dann der n\u00e4chste Verl\u00e4ufer. Nach Schildern bin ich rechts abgebogen und \u00fcber eine Br\u00fccke gelaufen. An dieser Stelle mussten wir allerdings laut Navi geradeaus laufen.\u00a0B\u00e4m, wieder falsch. Nachdem wir die Br\u00fccke also \u00fcberquert hatten, schaute ich auf mein Navi und bemerkte, dass wir uns nicht mehr\u00a0auf dem Track befanden. Also\u00a0hie\u00df es wieder zur\u00fccklaufen.<\/p>\nDiese beiden Verl\u00e4ufer nagten schon an meine Nerven. Der Gedanke daran, dass wir so wieder gut eine Stunde verloren haben machte mich schon m\u00fcrbe. Die Motivation lie\u00df zun\u00e4chst nach. Dann besann ich mich wieder auf meinen Atem. Ich habe in den vergangenen Monaten so viel \u00fcber Meditation und Achtsamkeit geschrieben. Das war mein mentales Training und es sollte mir auch hier helfen und mich durch die schwere Zeit bringen. Ich konzentrierte mich und\u00a0stoppte so meine negativen Gedanken. Es ging weiter und\u00a0die Motivation kam auch zur\u00fcck.<\/p>\nDer Regen lie\u00df nach und meine Laune wurde auch wieder besser. Carolin und Nina wechselten sich nun ab, mich l\u00e4uferisch zu begleiten…<\/p>\n<\/a><\/a><\/p>\nKlar, ich hatte Schmerzen, aber ich kam gut damit klar. Wie in meinem letzten Blogartikel beschrieben, habe ich mich auf das Prinzip der Achtsamkeit berufen. Es half mir, den Schmerz besser wahrzunehmen.\u00a0Ich konnte ihn beobachten und einfach annehmen.\u00a0 Ich konnte mich mit dem Schmerz anfreunden und merkte, dass der Schmerz keine Macht \u00fcber mich hat. Das war ein gutes Gef\u00fchl. Unbeschreiblich. Ich hatte auf einmal die Zuversicht, das alles zu schaffen.<\/p>\nSo ging es nun in Richtung VP “Wat l\u00e4uft?!” bei km174. Ich konnte dort\u00a0noch einmal richtig Gas geben und der n\u00e4chste Supporter, Willi Krogmeier, vom Running Team Grafenberg, tauchte auf und stieg mit ein…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/a><\/p>\nUnd es ging weiter…<\/p>\n…Richtung Baldeneysee…<\/p>\n<\/a><\/p>\nKurz vorm Baldeneysee, bei ca. km 181, nochmal ne kleine Pause am Wagen von Willi Krogmeier…<\/p>\n<\/a><\/p>\nAm Baldeneysee dann die gro\u00dfe \u00dcberraschung. Der Gesundheitsdezernent von D\u00fcsseldorf, Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, hat uns am VP km188 besucht…<\/p>\n\u00a0<\/a><\/a><\/p>\nEr hat unseren Lauf live bei Facebook verfolgt und spontan entschieden, uns zu besuchen, um uns anzufeuern.<\/p>\nVon hier aus war es nur noch ein Marathon. Das w\u00e4re doch gelacht, wenn ich den jetzt nicht mehr schaffen w\u00fcrde \ud83d\ude42<\/p>\nDas n\u00e4chste Ziel hie\u00df aber erst einmal VP km207…<\/p>\nAber ne kurze Pause bei km191 musste auch mal sein…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nKurz vor km200 hatte ich mein n\u00e4chstes Tief. Was ich bislang noch keinem erz\u00e4hlt habe, an diesem Punkt habe ich tats\u00e4chlich ans Aufgeben gedacht. Aber “NEIN”, dachte ich mir. Du bist jetzt 200km gelaufen. Du wirst doch wohl noch 30km schaffen.<\/p>\nAlso, Konzentration auf den Atem, auf den Schmerz, Gedanken weg. Es ging weiter. Und Pooh gab mir dann auch noch Kraft…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEine \u00dcberraschung kam\u00a0 dann kurz vor VP km207. Andreas Schulze tauchte auf einmal mit seiner Partnerin auf. Andreas hatte mich einige Male im Training begleitet und h\u00e4tte mich auch fast supportet. Und nun stand er da und begr\u00fc\u00dfte uns…<\/p>\n<\/a><\/p>\nAn VP km207 angekommen, stie\u00df Jasmin Bu\u00dfmann (Ehefrau von Andreas)\u00a0zu uns, die uns dann begleitet hat…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEs waren nur noch 23km. Das war ein so geiles Gef\u00fchl \ud83d\ude42 Ok, ich hatte zu diesem Zeitpunkt Magenprobleme und ein Reiterhof musste mir da aushelfen. Aber es waren nur noch 23km…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nSo machten wir uns auf den Weg, auf die letzten 23km…<\/p>\n…die letzte Pause wurde bei km223 gemacht…<\/p>\n<\/a><\/p>\nNoch ein paar km…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nNach 230km war es dann endlich soweit. Ich habe die M\u00fcndung der Ruhr in den Rhein erreicht. Leider war die Rheinorange nicht zug\u00e4nglich, aber Jens hatte f\u00fcr einen gleichwertigen Ersatz gesorgt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nGl\u00fcck pur \ud83d\ude42<\/p>\nFAZIT:<\/p>\n230km am St\u00fcck laufen ist kein Kindergeburtstag. Das habe ich feststellen m\u00fcssen.<\/p>\nAber: Ich habe festgestellt, das sind meine Strecken. Strecken von mehr als 200km. Freud und Leid, Schmerz und pures Gl\u00fcck. Man erlebt in dieser Zeit einfach alles. Es ist so intensiv. Man lernt sich selbst von einer neuen Seite kennen. Mag sein, dass es etwas spirituelles ist, aber es ist etwas, was mich tief ber\u00fchrt hat. Dieser Lauf, diese Erfahrung hat mich tief in meiner Seele ber\u00fchrt. Ich m\u00f6chte dies sp\u00fcren und noch einmal erleben. Und so werde ich wohl wieder 200km oder mehr laufen.<\/p>\nIch bedanke mich bei meinem Team, ohne die ich das nicht \u00fcberstanden h\u00e4tte. Danke: Andre Zalbertus, Andreas Bu\u00dfmann, Jasmin Bu\u00dfmann, Carolin Stra\u00dfburg, Nina Heylen und Willi Krogmeier.<\/p>\nEin ganz besonderer Dank gilt auch Nadine Fischer, die mir in den letzten Monaten den R\u00fccken freigehalten hat. Danke.<\/p>\nAuch wenn ich vieles nicht in Worte fassen kann, was dieser Lauf f\u00fcr mich bedeutet hat,\u00a0so\u00a0hat er\u00a0mein Leben ver\u00e4ndert.<\/p>\nLaufen ist Leben.<\/p>\nEuer Thorsten<\/p>\n<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Eine Woche ist es nun her, dass ich 230km am St\u00fcck gelaufen bin. 230km Freud und Leid. Und mit den ganzen Verl\u00e4ufern sind es eigentlich sogar noch mehr geworden. 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Es ging weiter zum 2. VP bei km55…<\/p>\n
<\/a> <\/a><\/p>\nAuf dem Weg dorthin passierte es dann. Andre hatte einen Platten. Schei\u00dfe, daran hatten wir nie gedacht.\u00a0Wir hatten kein Flickzeug dabei. Wir wussten nicht, was wir tun sollten. Ich erinnerte mich, dass ein paar hundert Meter zuvor andere Supportfahrzeuge hielten\u00a0\u00a0sowie das Fototeam von Catfun-Foto. Die hatten zum Gl\u00fcck richtiges Profiequipment dabei und haben uns entsprechend geholfen. Wahnsinn, wir hatten so ein verdammtes Gl\u00fcck.<\/p>\nLeider habe ich vom Catfun-Fototeam kein Foto. Aber an dieser Stelle m\u00f6chte ich mich noch einmal riesig f\u00fcr die tolle Unterst\u00fctzung von Catfun-Foto bedanken. Danke, Danke, Danke. Ohne Euch w\u00e4re meine Radbegleitung ausgefallen.<\/p>\nUnd so war die Laune wieder super und wir konnten weiterziehen…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEs ging weiter Richtung Arnsberg zum n\u00e4chsten VP.<\/p>\nIn Arnsberg angekommen hatten wir 82km auf der Uhr und wieder hat uns Ricarda in Empfang genommen…<\/p>\n<\/a><\/p>\nIn Arnsberg habe ich dann meine erste gr\u00f6\u00dfere Pause gemacht. Essen war angesagt und auf dem Plan standen Kartoffelp\u00fc und Cola \ud83d\ude42<\/p>\nNachdem ich mich umgezogen habe, ging es weiter…<\/p>\n…km100…die Laune ist gro\u00dfartig und die Beine f\u00fchlen sich Top an…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nPause machten wir dann wieder bei VP km102…<\/p>\n<\/a><\/p>\nNun wurde es Dunkel und es ging in die Nacht hinein.<\/p>\nVor der Nacht hatte ich immer Respekt. Ich bin halt kein Nachtl\u00e4ufer. Nein, ich mag die Nacht nicht besonders\u00a0und ich hatte vor der TorTour ein wenig Angst vor ihr. Bei meinen vergangenen L\u00e4ufen tat ich mich in der Nacht immer sehr schwer. Aber diesmal war ich vorbereitet. Ich bin im Training viel in der Dunkelheit unterwegs gewesen. Dar\u00fcber hinaus habe ich auf meine meditativen F\u00e4higkeiten zur\u00fcckgegriffen, so dass ich diesmal die Nacht recht gut im Griff hatte. Ich war sehr erstaunt \u00fcber mich selbst.<\/p>\nAlso ging es zun\u00e4chst weiter. Erst zu VP km115 und schlie\u00dflich zum n\u00e4chsten gro\u00dfen VP bei km130.<\/p>\nKurz vor VP130 traten allerdings die ersten Schwierigkeiten auf. Wir stie\u00dfen auf immer mehr L\u00e4ufer, die den VP nicht finden konnten. Und auch unser Navi zeigte immer an, dass wir schon l\u00e4ngst am VP vorbeigelaufen waren. Immer wieder sind wir hin und her gelaufen und haben diesen verdammten VP gesucht. Bei dieser Aktion traf ich auch auf Bettina Mecking und Thomas Eller. Betty hat dann kurzer Hand Jens Vieler (Racedirector) angerufen und er hat uns jemanden geschickt, der uns entgegenlief. So kamen wir dann auch endlich nach gut einer halben bis dreiviertel Stunde bei VP130 an.<\/p>\nBei VP130 wurde Andreas als Autosupport von Carolin Stra\u00dfburg und Nina Heylen abgel\u00f6st…<\/p>\n<\/a><\/p>\nDort habe ich\u00a0dann auch wieder eine etwas gr\u00f6\u00dfere Pause eingelegt, gegessen und mich umgezogen…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nEs ging weiter…<\/p>\n…und es wurde auch wieder\u00a0langsam hell. In den Morgenstunden erreichten wir VP km155 am Kemnader See…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nDort hatte ich dann meinen ersten richtigen Tiefpunkt. Es war kalt und es fing an zu regnen. Kurz zuvor hatte ich mich verlaufen und kurz danach auch noch einmal.<\/p>\nKurz vorm Kemnader See f\u00fchrte der Ruhrtalradweg zu einer F\u00e4hre. F\u00fcr uns L\u00e4ufer gab es allerdings eine F\u00e4hrumleitung, die ich \u00fcbersehen hatte. Das bedeutete, umdrehen und den ganzen Weg zur\u00fcck\u00a0zur Umleitung laufen.<\/p>\nKurz nach dem Kemnader See dann der n\u00e4chste Verl\u00e4ufer. Nach Schildern bin ich rechts abgebogen und \u00fcber eine Br\u00fccke gelaufen. An dieser Stelle mussten wir allerdings laut Navi geradeaus laufen.\u00a0B\u00e4m, wieder falsch. Nachdem wir die Br\u00fccke also \u00fcberquert hatten, schaute ich auf mein Navi und bemerkte, dass wir uns nicht mehr\u00a0auf dem Track befanden. Also\u00a0hie\u00df es wieder zur\u00fccklaufen.<\/p>\nDiese beiden Verl\u00e4ufer nagten schon an meine Nerven. Der Gedanke daran, dass wir so wieder gut eine Stunde verloren haben machte mich schon m\u00fcrbe. Die Motivation lie\u00df zun\u00e4chst nach. Dann besann ich mich wieder auf meinen Atem. Ich habe in den vergangenen Monaten so viel \u00fcber Meditation und Achtsamkeit geschrieben. Das war mein mentales Training und es sollte mir auch hier helfen und mich durch die schwere Zeit bringen. Ich konzentrierte mich und\u00a0stoppte so meine negativen Gedanken. Es ging weiter und\u00a0die Motivation kam auch zur\u00fcck.<\/p>\nDer Regen lie\u00df nach und meine Laune wurde auch wieder besser. Carolin und Nina wechselten sich nun ab, mich l\u00e4uferisch zu begleiten…<\/p>\n<\/a><\/a><\/p>\nKlar, ich hatte Schmerzen, aber ich kam gut damit klar. Wie in meinem letzten Blogartikel beschrieben, habe ich mich auf das Prinzip der Achtsamkeit berufen. Es half mir, den Schmerz besser wahrzunehmen.\u00a0Ich konnte ihn beobachten und einfach annehmen.\u00a0 Ich konnte mich mit dem Schmerz anfreunden und merkte, dass der Schmerz keine Macht \u00fcber mich hat. Das war ein gutes Gef\u00fchl. Unbeschreiblich. Ich hatte auf einmal die Zuversicht, das alles zu schaffen.<\/p>\nSo ging es nun in Richtung VP “Wat l\u00e4uft?!” bei km174. Ich konnte dort\u00a0noch einmal richtig Gas geben und der n\u00e4chste Supporter, Willi Krogmeier, vom Running Team Grafenberg, tauchte auf und stieg mit ein…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/a><\/p>\nUnd es ging weiter…<\/p>\n…Richtung Baldeneysee…<\/p>\n<\/a><\/p>\nKurz vorm Baldeneysee, bei ca. km 181, nochmal ne kleine Pause am Wagen von Willi Krogmeier…<\/p>\n<\/a><\/p>\nAm Baldeneysee dann die gro\u00dfe \u00dcberraschung. Der Gesundheitsdezernent von D\u00fcsseldorf, Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, hat uns am VP km188 besucht…<\/p>\n\u00a0<\/a><\/a><\/p>\nEr hat unseren Lauf live bei Facebook verfolgt und spontan entschieden, uns zu besuchen, um uns anzufeuern.<\/p>\nVon hier aus war es nur noch ein Marathon. Das w\u00e4re doch gelacht, wenn ich den jetzt nicht mehr schaffen w\u00fcrde \ud83d\ude42<\/p>\nDas n\u00e4chste Ziel hie\u00df aber erst einmal VP km207…<\/p>\nAber ne kurze Pause bei km191 musste auch mal sein…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nKurz vor km200 hatte ich mein n\u00e4chstes Tief. Was ich bislang noch keinem erz\u00e4hlt habe, an diesem Punkt habe ich tats\u00e4chlich ans Aufgeben gedacht. Aber “NEIN”, dachte ich mir. Du bist jetzt 200km gelaufen. Du wirst doch wohl noch 30km schaffen.<\/p>\nAlso, Konzentration auf den Atem, auf den Schmerz, Gedanken weg. Es ging weiter. Und Pooh gab mir dann auch noch Kraft…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEine \u00dcberraschung kam\u00a0 dann kurz vor VP km207. Andreas Schulze tauchte auf einmal mit seiner Partnerin auf. Andreas hatte mich einige Male im Training begleitet und h\u00e4tte mich auch fast supportet. Und nun stand er da und begr\u00fc\u00dfte uns…<\/p>\n<\/a><\/p>\nAn VP km207 angekommen, stie\u00df Jasmin Bu\u00dfmann (Ehefrau von Andreas)\u00a0zu uns, die uns dann begleitet hat…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEs waren nur noch 23km. Das war ein so geiles Gef\u00fchl \ud83d\ude42 Ok, ich hatte zu diesem Zeitpunkt Magenprobleme und ein Reiterhof musste mir da aushelfen. Aber es waren nur noch 23km…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nSo machten wir uns auf den Weg, auf die letzten 23km…<\/p>\n…die letzte Pause wurde bei km223 gemacht…<\/p>\n<\/a><\/p>\nNoch ein paar km…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nNach 230km war es dann endlich soweit. Ich habe die M\u00fcndung der Ruhr in den Rhein erreicht. Leider war die Rheinorange nicht zug\u00e4nglich, aber Jens hatte f\u00fcr einen gleichwertigen Ersatz gesorgt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nGl\u00fcck pur \ud83d\ude42<\/p>\nFAZIT:<\/p>\n230km am St\u00fcck laufen ist kein Kindergeburtstag. Das habe ich feststellen m\u00fcssen.<\/p>\nAber: Ich habe festgestellt, das sind meine Strecken. Strecken von mehr als 200km. Freud und Leid, Schmerz und pures Gl\u00fcck. Man erlebt in dieser Zeit einfach alles. Es ist so intensiv. Man lernt sich selbst von einer neuen Seite kennen. Mag sein, dass es etwas spirituelles ist, aber es ist etwas, was mich tief ber\u00fchrt hat. Dieser Lauf, diese Erfahrung hat mich tief in meiner Seele ber\u00fchrt. Ich m\u00f6chte dies sp\u00fcren und noch einmal erleben. Und so werde ich wohl wieder 200km oder mehr laufen.<\/p>\nIch bedanke mich bei meinem Team, ohne die ich das nicht \u00fcberstanden h\u00e4tte. Danke: Andre Zalbertus, Andreas Bu\u00dfmann, Jasmin Bu\u00dfmann, Carolin Stra\u00dfburg, Nina Heylen und Willi Krogmeier.<\/p>\nEin ganz besonderer Dank gilt auch Nadine Fischer, die mir in den letzten Monaten den R\u00fccken freigehalten hat. Danke.<\/p>\nAuch wenn ich vieles nicht in Worte fassen kann, was dieser Lauf f\u00fcr mich bedeutet hat,\u00a0so\u00a0hat er\u00a0mein Leben ver\u00e4ndert.<\/p>\nLaufen ist Leben.<\/p>\nEuer Thorsten<\/p>\n<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Eine Woche ist es nun her, dass ich 230km am St\u00fcck gelaufen bin. 230km Freud und Leid. Und mit den ganzen Verl\u00e4ufern sind es eigentlich sogar noch mehr geworden. 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Auf dem Weg dorthin passierte es dann. Andre hatte einen Platten. Schei\u00dfe, daran hatten wir nie gedacht.\u00a0Wir hatten kein Flickzeug dabei. Wir wussten nicht, was wir tun sollten. Ich erinnerte mich, dass ein paar hundert Meter zuvor andere Supportfahrzeuge hielten\u00a0\u00a0sowie das Fototeam von Catfun-Foto. Die hatten zum Gl\u00fcck richtiges Profiequipment dabei und haben uns entsprechend geholfen. Wahnsinn, wir hatten so ein verdammtes Gl\u00fcck.<\/p>\n
Leider habe ich vom Catfun-Fototeam kein Foto. Aber an dieser Stelle m\u00f6chte ich mich noch einmal riesig f\u00fcr die tolle Unterst\u00fctzung von Catfun-Foto bedanken. Danke, Danke, Danke. Ohne Euch w\u00e4re meine Radbegleitung ausgefallen.<\/p>\n
Und so war die Laune wieder super und wir konnten weiterziehen…<\/p>\n
<\/a><\/p>\nEs ging weiter Richtung Arnsberg zum n\u00e4chsten VP.<\/p>\nIn Arnsberg angekommen hatten wir 82km auf der Uhr und wieder hat uns Ricarda in Empfang genommen…<\/p>\n<\/a><\/p>\nIn Arnsberg habe ich dann meine erste gr\u00f6\u00dfere Pause gemacht. Essen war angesagt und auf dem Plan standen Kartoffelp\u00fc und Cola \ud83d\ude42<\/p>\nNachdem ich mich umgezogen habe, ging es weiter…<\/p>\n…km100…die Laune ist gro\u00dfartig und die Beine f\u00fchlen sich Top an…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nPause machten wir dann wieder bei VP km102…<\/p>\n<\/a><\/p>\nNun wurde es Dunkel und es ging in die Nacht hinein.<\/p>\nVor der Nacht hatte ich immer Respekt. Ich bin halt kein Nachtl\u00e4ufer. Nein, ich mag die Nacht nicht besonders\u00a0und ich hatte vor der TorTour ein wenig Angst vor ihr. Bei meinen vergangenen L\u00e4ufen tat ich mich in der Nacht immer sehr schwer. Aber diesmal war ich vorbereitet. Ich bin im Training viel in der Dunkelheit unterwegs gewesen. Dar\u00fcber hinaus habe ich auf meine meditativen F\u00e4higkeiten zur\u00fcckgegriffen, so dass ich diesmal die Nacht recht gut im Griff hatte. Ich war sehr erstaunt \u00fcber mich selbst.<\/p>\nAlso ging es zun\u00e4chst weiter. Erst zu VP km115 und schlie\u00dflich zum n\u00e4chsten gro\u00dfen VP bei km130.<\/p>\nKurz vor VP130 traten allerdings die ersten Schwierigkeiten auf. Wir stie\u00dfen auf immer mehr L\u00e4ufer, die den VP nicht finden konnten. Und auch unser Navi zeigte immer an, dass wir schon l\u00e4ngst am VP vorbeigelaufen waren. Immer wieder sind wir hin und her gelaufen und haben diesen verdammten VP gesucht. Bei dieser Aktion traf ich auch auf Bettina Mecking und Thomas Eller. Betty hat dann kurzer Hand Jens Vieler (Racedirector) angerufen und er hat uns jemanden geschickt, der uns entgegenlief. So kamen wir dann auch endlich nach gut einer halben bis dreiviertel Stunde bei VP130 an.<\/p>\nBei VP130 wurde Andreas als Autosupport von Carolin Stra\u00dfburg und Nina Heylen abgel\u00f6st…<\/p>\n<\/a><\/p>\nDort habe ich\u00a0dann auch wieder eine etwas gr\u00f6\u00dfere Pause eingelegt, gegessen und mich umgezogen…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nEs ging weiter…<\/p>\n…und es wurde auch wieder\u00a0langsam hell. In den Morgenstunden erreichten wir VP km155 am Kemnader See…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nDort hatte ich dann meinen ersten richtigen Tiefpunkt. Es war kalt und es fing an zu regnen. Kurz zuvor hatte ich mich verlaufen und kurz danach auch noch einmal.<\/p>\nKurz vorm Kemnader See f\u00fchrte der Ruhrtalradweg zu einer F\u00e4hre. F\u00fcr uns L\u00e4ufer gab es allerdings eine F\u00e4hrumleitung, die ich \u00fcbersehen hatte. Das bedeutete, umdrehen und den ganzen Weg zur\u00fcck\u00a0zur Umleitung laufen.<\/p>\nKurz nach dem Kemnader See dann der n\u00e4chste Verl\u00e4ufer. Nach Schildern bin ich rechts abgebogen und \u00fcber eine Br\u00fccke gelaufen. An dieser Stelle mussten wir allerdings laut Navi geradeaus laufen.\u00a0B\u00e4m, wieder falsch. Nachdem wir die Br\u00fccke also \u00fcberquert hatten, schaute ich auf mein Navi und bemerkte, dass wir uns nicht mehr\u00a0auf dem Track befanden. Also\u00a0hie\u00df es wieder zur\u00fccklaufen.<\/p>\nDiese beiden Verl\u00e4ufer nagten schon an meine Nerven. Der Gedanke daran, dass wir so wieder gut eine Stunde verloren haben machte mich schon m\u00fcrbe. Die Motivation lie\u00df zun\u00e4chst nach. Dann besann ich mich wieder auf meinen Atem. Ich habe in den vergangenen Monaten so viel \u00fcber Meditation und Achtsamkeit geschrieben. Das war mein mentales Training und es sollte mir auch hier helfen und mich durch die schwere Zeit bringen. Ich konzentrierte mich und\u00a0stoppte so meine negativen Gedanken. Es ging weiter und\u00a0die Motivation kam auch zur\u00fcck.<\/p>\nDer Regen lie\u00df nach und meine Laune wurde auch wieder besser. Carolin und Nina wechselten sich nun ab, mich l\u00e4uferisch zu begleiten…<\/p>\n<\/a><\/a><\/p>\nKlar, ich hatte Schmerzen, aber ich kam gut damit klar. Wie in meinem letzten Blogartikel beschrieben, habe ich mich auf das Prinzip der Achtsamkeit berufen. Es half mir, den Schmerz besser wahrzunehmen.\u00a0Ich konnte ihn beobachten und einfach annehmen.\u00a0 Ich konnte mich mit dem Schmerz anfreunden und merkte, dass der Schmerz keine Macht \u00fcber mich hat. Das war ein gutes Gef\u00fchl. Unbeschreiblich. Ich hatte auf einmal die Zuversicht, das alles zu schaffen.<\/p>\nSo ging es nun in Richtung VP “Wat l\u00e4uft?!” bei km174. Ich konnte dort\u00a0noch einmal richtig Gas geben und der n\u00e4chste Supporter, Willi Krogmeier, vom Running Team Grafenberg, tauchte auf und stieg mit ein…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/a><\/p>\nUnd es ging weiter…<\/p>\n…Richtung Baldeneysee…<\/p>\n<\/a><\/p>\nKurz vorm Baldeneysee, bei ca. km 181, nochmal ne kleine Pause am Wagen von Willi Krogmeier…<\/p>\n<\/a><\/p>\nAm Baldeneysee dann die gro\u00dfe \u00dcberraschung. Der Gesundheitsdezernent von D\u00fcsseldorf, Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, hat uns am VP km188 besucht…<\/p>\n\u00a0<\/a><\/a><\/p>\nEr hat unseren Lauf live bei Facebook verfolgt und spontan entschieden, uns zu besuchen, um uns anzufeuern.<\/p>\nVon hier aus war es nur noch ein Marathon. Das w\u00e4re doch gelacht, wenn ich den jetzt nicht mehr schaffen w\u00fcrde \ud83d\ude42<\/p>\nDas n\u00e4chste Ziel hie\u00df aber erst einmal VP km207…<\/p>\nAber ne kurze Pause bei km191 musste auch mal sein…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nKurz vor km200 hatte ich mein n\u00e4chstes Tief. Was ich bislang noch keinem erz\u00e4hlt habe, an diesem Punkt habe ich tats\u00e4chlich ans Aufgeben gedacht. Aber “NEIN”, dachte ich mir. Du bist jetzt 200km gelaufen. Du wirst doch wohl noch 30km schaffen.<\/p>\nAlso, Konzentration auf den Atem, auf den Schmerz, Gedanken weg. Es ging weiter. Und Pooh gab mir dann auch noch Kraft…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEine \u00dcberraschung kam\u00a0 dann kurz vor VP km207. Andreas Schulze tauchte auf einmal mit seiner Partnerin auf. Andreas hatte mich einige Male im Training begleitet und h\u00e4tte mich auch fast supportet. Und nun stand er da und begr\u00fc\u00dfte uns…<\/p>\n<\/a><\/p>\nAn VP km207 angekommen, stie\u00df Jasmin Bu\u00dfmann (Ehefrau von Andreas)\u00a0zu uns, die uns dann begleitet hat…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEs waren nur noch 23km. Das war ein so geiles Gef\u00fchl \ud83d\ude42 Ok, ich hatte zu diesem Zeitpunkt Magenprobleme und ein Reiterhof musste mir da aushelfen. Aber es waren nur noch 23km…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nSo machten wir uns auf den Weg, auf die letzten 23km…<\/p>\n…die letzte Pause wurde bei km223 gemacht…<\/p>\n<\/a><\/p>\nNoch ein paar km…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nNach 230km war es dann endlich soweit. Ich habe die M\u00fcndung der Ruhr in den Rhein erreicht. Leider war die Rheinorange nicht zug\u00e4nglich, aber Jens hatte f\u00fcr einen gleichwertigen Ersatz gesorgt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nGl\u00fcck pur \ud83d\ude42<\/p>\nFAZIT:<\/p>\n230km am St\u00fcck laufen ist kein Kindergeburtstag. Das habe ich feststellen m\u00fcssen.<\/p>\nAber: Ich habe festgestellt, das sind meine Strecken. Strecken von mehr als 200km. Freud und Leid, Schmerz und pures Gl\u00fcck. Man erlebt in dieser Zeit einfach alles. Es ist so intensiv. Man lernt sich selbst von einer neuen Seite kennen. Mag sein, dass es etwas spirituelles ist, aber es ist etwas, was mich tief ber\u00fchrt hat. Dieser Lauf, diese Erfahrung hat mich tief in meiner Seele ber\u00fchrt. Ich m\u00f6chte dies sp\u00fcren und noch einmal erleben. Und so werde ich wohl wieder 200km oder mehr laufen.<\/p>\nIch bedanke mich bei meinem Team, ohne die ich das nicht \u00fcberstanden h\u00e4tte. Danke: Andre Zalbertus, Andreas Bu\u00dfmann, Jasmin Bu\u00dfmann, Carolin Stra\u00dfburg, Nina Heylen und Willi Krogmeier.<\/p>\nEin ganz besonderer Dank gilt auch Nadine Fischer, die mir in den letzten Monaten den R\u00fccken freigehalten hat. Danke.<\/p>\nAuch wenn ich vieles nicht in Worte fassen kann, was dieser Lauf f\u00fcr mich bedeutet hat,\u00a0so\u00a0hat er\u00a0mein Leben ver\u00e4ndert.<\/p>\nLaufen ist Leben.<\/p>\nEuer Thorsten<\/p>\n<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Eine Woche ist es nun her, dass ich 230km am St\u00fcck gelaufen bin. 230km Freud und Leid. Und mit den ganzen Verl\u00e4ufern sind es eigentlich sogar noch mehr geworden. Aber dazu sp\u00e4ter mehr.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":344,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/343"}],"collection":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=343"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/343\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":441,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/343\/revisions\/441"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/344"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=343"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=343"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=343"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
Es ging weiter Richtung Arnsberg zum n\u00e4chsten VP.<\/p>\n
In Arnsberg angekommen hatten wir 82km auf der Uhr und wieder hat uns Ricarda in Empfang genommen…<\/p>\n
<\/a><\/p>\nIn Arnsberg habe ich dann meine erste gr\u00f6\u00dfere Pause gemacht. Essen war angesagt und auf dem Plan standen Kartoffelp\u00fc und Cola \ud83d\ude42<\/p>\nNachdem ich mich umgezogen habe, ging es weiter…<\/p>\n…km100…die Laune ist gro\u00dfartig und die Beine f\u00fchlen sich Top an…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nPause machten wir dann wieder bei VP km102…<\/p>\n<\/a><\/p>\nNun wurde es Dunkel und es ging in die Nacht hinein.<\/p>\nVor der Nacht hatte ich immer Respekt. Ich bin halt kein Nachtl\u00e4ufer. Nein, ich mag die Nacht nicht besonders\u00a0und ich hatte vor der TorTour ein wenig Angst vor ihr. Bei meinen vergangenen L\u00e4ufen tat ich mich in der Nacht immer sehr schwer. Aber diesmal war ich vorbereitet. Ich bin im Training viel in der Dunkelheit unterwegs gewesen. Dar\u00fcber hinaus habe ich auf meine meditativen F\u00e4higkeiten zur\u00fcckgegriffen, so dass ich diesmal die Nacht recht gut im Griff hatte. Ich war sehr erstaunt \u00fcber mich selbst.<\/p>\nAlso ging es zun\u00e4chst weiter. Erst zu VP km115 und schlie\u00dflich zum n\u00e4chsten gro\u00dfen VP bei km130.<\/p>\nKurz vor VP130 traten allerdings die ersten Schwierigkeiten auf. Wir stie\u00dfen auf immer mehr L\u00e4ufer, die den VP nicht finden konnten. Und auch unser Navi zeigte immer an, dass wir schon l\u00e4ngst am VP vorbeigelaufen waren. Immer wieder sind wir hin und her gelaufen und haben diesen verdammten VP gesucht. Bei dieser Aktion traf ich auch auf Bettina Mecking und Thomas Eller. Betty hat dann kurzer Hand Jens Vieler (Racedirector) angerufen und er hat uns jemanden geschickt, der uns entgegenlief. So kamen wir dann auch endlich nach gut einer halben bis dreiviertel Stunde bei VP130 an.<\/p>\nBei VP130 wurde Andreas als Autosupport von Carolin Stra\u00dfburg und Nina Heylen abgel\u00f6st…<\/p>\n<\/a><\/p>\nDort habe ich\u00a0dann auch wieder eine etwas gr\u00f6\u00dfere Pause eingelegt, gegessen und mich umgezogen…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nEs ging weiter…<\/p>\n…und es wurde auch wieder\u00a0langsam hell. In den Morgenstunden erreichten wir VP km155 am Kemnader See…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nDort hatte ich dann meinen ersten richtigen Tiefpunkt. Es war kalt und es fing an zu regnen. Kurz zuvor hatte ich mich verlaufen und kurz danach auch noch einmal.<\/p>\nKurz vorm Kemnader See f\u00fchrte der Ruhrtalradweg zu einer F\u00e4hre. F\u00fcr uns L\u00e4ufer gab es allerdings eine F\u00e4hrumleitung, die ich \u00fcbersehen hatte. Das bedeutete, umdrehen und den ganzen Weg zur\u00fcck\u00a0zur Umleitung laufen.<\/p>\nKurz nach dem Kemnader See dann der n\u00e4chste Verl\u00e4ufer. Nach Schildern bin ich rechts abgebogen und \u00fcber eine Br\u00fccke gelaufen. An dieser Stelle mussten wir allerdings laut Navi geradeaus laufen.\u00a0B\u00e4m, wieder falsch. Nachdem wir die Br\u00fccke also \u00fcberquert hatten, schaute ich auf mein Navi und bemerkte, dass wir uns nicht mehr\u00a0auf dem Track befanden. Also\u00a0hie\u00df es wieder zur\u00fccklaufen.<\/p>\nDiese beiden Verl\u00e4ufer nagten schon an meine Nerven. Der Gedanke daran, dass wir so wieder gut eine Stunde verloren haben machte mich schon m\u00fcrbe. Die Motivation lie\u00df zun\u00e4chst nach. Dann besann ich mich wieder auf meinen Atem. Ich habe in den vergangenen Monaten so viel \u00fcber Meditation und Achtsamkeit geschrieben. Das war mein mentales Training und es sollte mir auch hier helfen und mich durch die schwere Zeit bringen. Ich konzentrierte mich und\u00a0stoppte so meine negativen Gedanken. Es ging weiter und\u00a0die Motivation kam auch zur\u00fcck.<\/p>\nDer Regen lie\u00df nach und meine Laune wurde auch wieder besser. Carolin und Nina wechselten sich nun ab, mich l\u00e4uferisch zu begleiten…<\/p>\n<\/a><\/a><\/p>\nKlar, ich hatte Schmerzen, aber ich kam gut damit klar. Wie in meinem letzten Blogartikel beschrieben, habe ich mich auf das Prinzip der Achtsamkeit berufen. Es half mir, den Schmerz besser wahrzunehmen.\u00a0Ich konnte ihn beobachten und einfach annehmen.\u00a0 Ich konnte mich mit dem Schmerz anfreunden und merkte, dass der Schmerz keine Macht \u00fcber mich hat. Das war ein gutes Gef\u00fchl. Unbeschreiblich. Ich hatte auf einmal die Zuversicht, das alles zu schaffen.<\/p>\nSo ging es nun in Richtung VP “Wat l\u00e4uft?!” bei km174. Ich konnte dort\u00a0noch einmal richtig Gas geben und der n\u00e4chste Supporter, Willi Krogmeier, vom Running Team Grafenberg, tauchte auf und stieg mit ein…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/a><\/p>\nUnd es ging weiter…<\/p>\n…Richtung Baldeneysee…<\/p>\n<\/a><\/p>\nKurz vorm Baldeneysee, bei ca. km 181, nochmal ne kleine Pause am Wagen von Willi Krogmeier…<\/p>\n<\/a><\/p>\nAm Baldeneysee dann die gro\u00dfe \u00dcberraschung. Der Gesundheitsdezernent von D\u00fcsseldorf, Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, hat uns am VP km188 besucht…<\/p>\n\u00a0<\/a><\/a><\/p>\nEr hat unseren Lauf live bei Facebook verfolgt und spontan entschieden, uns zu besuchen, um uns anzufeuern.<\/p>\nVon hier aus war es nur noch ein Marathon. Das w\u00e4re doch gelacht, wenn ich den jetzt nicht mehr schaffen w\u00fcrde \ud83d\ude42<\/p>\nDas n\u00e4chste Ziel hie\u00df aber erst einmal VP km207…<\/p>\nAber ne kurze Pause bei km191 musste auch mal sein…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nKurz vor km200 hatte ich mein n\u00e4chstes Tief. Was ich bislang noch keinem erz\u00e4hlt habe, an diesem Punkt habe ich tats\u00e4chlich ans Aufgeben gedacht. Aber “NEIN”, dachte ich mir. Du bist jetzt 200km gelaufen. Du wirst doch wohl noch 30km schaffen.<\/p>\nAlso, Konzentration auf den Atem, auf den Schmerz, Gedanken weg. Es ging weiter. Und Pooh gab mir dann auch noch Kraft…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEine \u00dcberraschung kam\u00a0 dann kurz vor VP km207. Andreas Schulze tauchte auf einmal mit seiner Partnerin auf. Andreas hatte mich einige Male im Training begleitet und h\u00e4tte mich auch fast supportet. Und nun stand er da und begr\u00fc\u00dfte uns…<\/p>\n<\/a><\/p>\nAn VP km207 angekommen, stie\u00df Jasmin Bu\u00dfmann (Ehefrau von Andreas)\u00a0zu uns, die uns dann begleitet hat…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEs waren nur noch 23km. Das war ein so geiles Gef\u00fchl \ud83d\ude42 Ok, ich hatte zu diesem Zeitpunkt Magenprobleme und ein Reiterhof musste mir da aushelfen. Aber es waren nur noch 23km…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nSo machten wir uns auf den Weg, auf die letzten 23km…<\/p>\n…die letzte Pause wurde bei km223 gemacht…<\/p>\n<\/a><\/p>\nNoch ein paar km…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nNach 230km war es dann endlich soweit. Ich habe die M\u00fcndung der Ruhr in den Rhein erreicht. Leider war die Rheinorange nicht zug\u00e4nglich, aber Jens hatte f\u00fcr einen gleichwertigen Ersatz gesorgt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nGl\u00fcck pur \ud83d\ude42<\/p>\nFAZIT:<\/p>\n230km am St\u00fcck laufen ist kein Kindergeburtstag. Das habe ich feststellen m\u00fcssen.<\/p>\nAber: Ich habe festgestellt, das sind meine Strecken. Strecken von mehr als 200km. Freud und Leid, Schmerz und pures Gl\u00fcck. Man erlebt in dieser Zeit einfach alles. Es ist so intensiv. Man lernt sich selbst von einer neuen Seite kennen. Mag sein, dass es etwas spirituelles ist, aber es ist etwas, was mich tief ber\u00fchrt hat. Dieser Lauf, diese Erfahrung hat mich tief in meiner Seele ber\u00fchrt. Ich m\u00f6chte dies sp\u00fcren und noch einmal erleben. Und so werde ich wohl wieder 200km oder mehr laufen.<\/p>\nIch bedanke mich bei meinem Team, ohne die ich das nicht \u00fcberstanden h\u00e4tte. Danke: Andre Zalbertus, Andreas Bu\u00dfmann, Jasmin Bu\u00dfmann, Carolin Stra\u00dfburg, Nina Heylen und Willi Krogmeier.<\/p>\nEin ganz besonderer Dank gilt auch Nadine Fischer, die mir in den letzten Monaten den R\u00fccken freigehalten hat. Danke.<\/p>\nAuch wenn ich vieles nicht in Worte fassen kann, was dieser Lauf f\u00fcr mich bedeutet hat,\u00a0so\u00a0hat er\u00a0mein Leben ver\u00e4ndert.<\/p>\nLaufen ist Leben.<\/p>\nEuer Thorsten<\/p>\n<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Eine Woche ist es nun her, dass ich 230km am St\u00fcck gelaufen bin. 230km Freud und Leid. Und mit den ganzen Verl\u00e4ufern sind es eigentlich sogar noch mehr geworden. 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In Arnsberg habe ich dann meine erste gr\u00f6\u00dfere Pause gemacht. Essen war angesagt und auf dem Plan standen Kartoffelp\u00fc und Cola \ud83d\ude42<\/p>\n
Nachdem ich mich umgezogen habe, ging es weiter…<\/p>\n
…km100…die Laune ist gro\u00dfartig und die Beine f\u00fchlen sich Top an…<\/p>\n
<\/a> <\/a><\/p>\nPause machten wir dann wieder bei VP km102…<\/p>\n<\/a><\/p>\nNun wurde es Dunkel und es ging in die Nacht hinein.<\/p>\nVor der Nacht hatte ich immer Respekt. Ich bin halt kein Nachtl\u00e4ufer. Nein, ich mag die Nacht nicht besonders\u00a0und ich hatte vor der TorTour ein wenig Angst vor ihr. Bei meinen vergangenen L\u00e4ufen tat ich mich in der Nacht immer sehr schwer. Aber diesmal war ich vorbereitet. Ich bin im Training viel in der Dunkelheit unterwegs gewesen. Dar\u00fcber hinaus habe ich auf meine meditativen F\u00e4higkeiten zur\u00fcckgegriffen, so dass ich diesmal die Nacht recht gut im Griff hatte. Ich war sehr erstaunt \u00fcber mich selbst.<\/p>\nAlso ging es zun\u00e4chst weiter. Erst zu VP km115 und schlie\u00dflich zum n\u00e4chsten gro\u00dfen VP bei km130.<\/p>\nKurz vor VP130 traten allerdings die ersten Schwierigkeiten auf. Wir stie\u00dfen auf immer mehr L\u00e4ufer, die den VP nicht finden konnten. Und auch unser Navi zeigte immer an, dass wir schon l\u00e4ngst am VP vorbeigelaufen waren. Immer wieder sind wir hin und her gelaufen und haben diesen verdammten VP gesucht. Bei dieser Aktion traf ich auch auf Bettina Mecking und Thomas Eller. Betty hat dann kurzer Hand Jens Vieler (Racedirector) angerufen und er hat uns jemanden geschickt, der uns entgegenlief. So kamen wir dann auch endlich nach gut einer halben bis dreiviertel Stunde bei VP130 an.<\/p>\nBei VP130 wurde Andreas als Autosupport von Carolin Stra\u00dfburg und Nina Heylen abgel\u00f6st…<\/p>\n<\/a><\/p>\nDort habe ich\u00a0dann auch wieder eine etwas gr\u00f6\u00dfere Pause eingelegt, gegessen und mich umgezogen…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nEs ging weiter…<\/p>\n…und es wurde auch wieder\u00a0langsam hell. In den Morgenstunden erreichten wir VP km155 am Kemnader See…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nDort hatte ich dann meinen ersten richtigen Tiefpunkt. Es war kalt und es fing an zu regnen. Kurz zuvor hatte ich mich verlaufen und kurz danach auch noch einmal.<\/p>\nKurz vorm Kemnader See f\u00fchrte der Ruhrtalradweg zu einer F\u00e4hre. F\u00fcr uns L\u00e4ufer gab es allerdings eine F\u00e4hrumleitung, die ich \u00fcbersehen hatte. Das bedeutete, umdrehen und den ganzen Weg zur\u00fcck\u00a0zur Umleitung laufen.<\/p>\nKurz nach dem Kemnader See dann der n\u00e4chste Verl\u00e4ufer. Nach Schildern bin ich rechts abgebogen und \u00fcber eine Br\u00fccke gelaufen. An dieser Stelle mussten wir allerdings laut Navi geradeaus laufen.\u00a0B\u00e4m, wieder falsch. Nachdem wir die Br\u00fccke also \u00fcberquert hatten, schaute ich auf mein Navi und bemerkte, dass wir uns nicht mehr\u00a0auf dem Track befanden. Also\u00a0hie\u00df es wieder zur\u00fccklaufen.<\/p>\nDiese beiden Verl\u00e4ufer nagten schon an meine Nerven. Der Gedanke daran, dass wir so wieder gut eine Stunde verloren haben machte mich schon m\u00fcrbe. Die Motivation lie\u00df zun\u00e4chst nach. Dann besann ich mich wieder auf meinen Atem. Ich habe in den vergangenen Monaten so viel \u00fcber Meditation und Achtsamkeit geschrieben. Das war mein mentales Training und es sollte mir auch hier helfen und mich durch die schwere Zeit bringen. Ich konzentrierte mich und\u00a0stoppte so meine negativen Gedanken. Es ging weiter und\u00a0die Motivation kam auch zur\u00fcck.<\/p>\nDer Regen lie\u00df nach und meine Laune wurde auch wieder besser. Carolin und Nina wechselten sich nun ab, mich l\u00e4uferisch zu begleiten…<\/p>\n<\/a><\/a><\/p>\nKlar, ich hatte Schmerzen, aber ich kam gut damit klar. Wie in meinem letzten Blogartikel beschrieben, habe ich mich auf das Prinzip der Achtsamkeit berufen. Es half mir, den Schmerz besser wahrzunehmen.\u00a0Ich konnte ihn beobachten und einfach annehmen.\u00a0 Ich konnte mich mit dem Schmerz anfreunden und merkte, dass der Schmerz keine Macht \u00fcber mich hat. Das war ein gutes Gef\u00fchl. Unbeschreiblich. Ich hatte auf einmal die Zuversicht, das alles zu schaffen.<\/p>\nSo ging es nun in Richtung VP “Wat l\u00e4uft?!” bei km174. Ich konnte dort\u00a0noch einmal richtig Gas geben und der n\u00e4chste Supporter, Willi Krogmeier, vom Running Team Grafenberg, tauchte auf und stieg mit ein…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/a><\/p>\nUnd es ging weiter…<\/p>\n…Richtung Baldeneysee…<\/p>\n<\/a><\/p>\nKurz vorm Baldeneysee, bei ca. km 181, nochmal ne kleine Pause am Wagen von Willi Krogmeier…<\/p>\n<\/a><\/p>\nAm Baldeneysee dann die gro\u00dfe \u00dcberraschung. Der Gesundheitsdezernent von D\u00fcsseldorf, Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, hat uns am VP km188 besucht…<\/p>\n\u00a0<\/a><\/a><\/p>\nEr hat unseren Lauf live bei Facebook verfolgt und spontan entschieden, uns zu besuchen, um uns anzufeuern.<\/p>\nVon hier aus war es nur noch ein Marathon. Das w\u00e4re doch gelacht, wenn ich den jetzt nicht mehr schaffen w\u00fcrde \ud83d\ude42<\/p>\nDas n\u00e4chste Ziel hie\u00df aber erst einmal VP km207…<\/p>\nAber ne kurze Pause bei km191 musste auch mal sein…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nKurz vor km200 hatte ich mein n\u00e4chstes Tief. Was ich bislang noch keinem erz\u00e4hlt habe, an diesem Punkt habe ich tats\u00e4chlich ans Aufgeben gedacht. Aber “NEIN”, dachte ich mir. Du bist jetzt 200km gelaufen. Du wirst doch wohl noch 30km schaffen.<\/p>\nAlso, Konzentration auf den Atem, auf den Schmerz, Gedanken weg. Es ging weiter. Und Pooh gab mir dann auch noch Kraft…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEine \u00dcberraschung kam\u00a0 dann kurz vor VP km207. Andreas Schulze tauchte auf einmal mit seiner Partnerin auf. Andreas hatte mich einige Male im Training begleitet und h\u00e4tte mich auch fast supportet. Und nun stand er da und begr\u00fc\u00dfte uns…<\/p>\n<\/a><\/p>\nAn VP km207 angekommen, stie\u00df Jasmin Bu\u00dfmann (Ehefrau von Andreas)\u00a0zu uns, die uns dann begleitet hat…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEs waren nur noch 23km. Das war ein so geiles Gef\u00fchl \ud83d\ude42 Ok, ich hatte zu diesem Zeitpunkt Magenprobleme und ein Reiterhof musste mir da aushelfen. Aber es waren nur noch 23km…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nSo machten wir uns auf den Weg, auf die letzten 23km…<\/p>\n…die letzte Pause wurde bei km223 gemacht…<\/p>\n<\/a><\/p>\nNoch ein paar km…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nNach 230km war es dann endlich soweit. Ich habe die M\u00fcndung der Ruhr in den Rhein erreicht. Leider war die Rheinorange nicht zug\u00e4nglich, aber Jens hatte f\u00fcr einen gleichwertigen Ersatz gesorgt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nGl\u00fcck pur \ud83d\ude42<\/p>\nFAZIT:<\/p>\n230km am St\u00fcck laufen ist kein Kindergeburtstag. Das habe ich feststellen m\u00fcssen.<\/p>\nAber: Ich habe festgestellt, das sind meine Strecken. Strecken von mehr als 200km. Freud und Leid, Schmerz und pures Gl\u00fcck. Man erlebt in dieser Zeit einfach alles. Es ist so intensiv. Man lernt sich selbst von einer neuen Seite kennen. Mag sein, dass es etwas spirituelles ist, aber es ist etwas, was mich tief ber\u00fchrt hat. Dieser Lauf, diese Erfahrung hat mich tief in meiner Seele ber\u00fchrt. Ich m\u00f6chte dies sp\u00fcren und noch einmal erleben. Und so werde ich wohl wieder 200km oder mehr laufen.<\/p>\nIch bedanke mich bei meinem Team, ohne die ich das nicht \u00fcberstanden h\u00e4tte. Danke: Andre Zalbertus, Andreas Bu\u00dfmann, Jasmin Bu\u00dfmann, Carolin Stra\u00dfburg, Nina Heylen und Willi Krogmeier.<\/p>\nEin ganz besonderer Dank gilt auch Nadine Fischer, die mir in den letzten Monaten den R\u00fccken freigehalten hat. Danke.<\/p>\nAuch wenn ich vieles nicht in Worte fassen kann, was dieser Lauf f\u00fcr mich bedeutet hat,\u00a0so\u00a0hat er\u00a0mein Leben ver\u00e4ndert.<\/p>\nLaufen ist Leben.<\/p>\nEuer Thorsten<\/p>\n<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Eine Woche ist es nun her, dass ich 230km am St\u00fcck gelaufen bin. 230km Freud und Leid. Und mit den ganzen Verl\u00e4ufern sind es eigentlich sogar noch mehr geworden. Aber dazu sp\u00e4ter mehr.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":344,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/343"}],"collection":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=343"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/343\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":441,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/343\/revisions\/441"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/344"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=343"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=343"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=343"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
Pause machten wir dann wieder bei VP km102…<\/p>\n
<\/a><\/p>\nNun wurde es Dunkel und es ging in die Nacht hinein.<\/p>\nVor der Nacht hatte ich immer Respekt. Ich bin halt kein Nachtl\u00e4ufer. Nein, ich mag die Nacht nicht besonders\u00a0und ich hatte vor der TorTour ein wenig Angst vor ihr. Bei meinen vergangenen L\u00e4ufen tat ich mich in der Nacht immer sehr schwer. Aber diesmal war ich vorbereitet. Ich bin im Training viel in der Dunkelheit unterwegs gewesen. Dar\u00fcber hinaus habe ich auf meine meditativen F\u00e4higkeiten zur\u00fcckgegriffen, so dass ich diesmal die Nacht recht gut im Griff hatte. Ich war sehr erstaunt \u00fcber mich selbst.<\/p>\nAlso ging es zun\u00e4chst weiter. Erst zu VP km115 und schlie\u00dflich zum n\u00e4chsten gro\u00dfen VP bei km130.<\/p>\nKurz vor VP130 traten allerdings die ersten Schwierigkeiten auf. Wir stie\u00dfen auf immer mehr L\u00e4ufer, die den VP nicht finden konnten. Und auch unser Navi zeigte immer an, dass wir schon l\u00e4ngst am VP vorbeigelaufen waren. Immer wieder sind wir hin und her gelaufen und haben diesen verdammten VP gesucht. Bei dieser Aktion traf ich auch auf Bettina Mecking und Thomas Eller. Betty hat dann kurzer Hand Jens Vieler (Racedirector) angerufen und er hat uns jemanden geschickt, der uns entgegenlief. So kamen wir dann auch endlich nach gut einer halben bis dreiviertel Stunde bei VP130 an.<\/p>\nBei VP130 wurde Andreas als Autosupport von Carolin Stra\u00dfburg und Nina Heylen abgel\u00f6st…<\/p>\n<\/a><\/p>\nDort habe ich\u00a0dann auch wieder eine etwas gr\u00f6\u00dfere Pause eingelegt, gegessen und mich umgezogen…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nEs ging weiter…<\/p>\n…und es wurde auch wieder\u00a0langsam hell. In den Morgenstunden erreichten wir VP km155 am Kemnader See…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nDort hatte ich dann meinen ersten richtigen Tiefpunkt. Es war kalt und es fing an zu regnen. Kurz zuvor hatte ich mich verlaufen und kurz danach auch noch einmal.<\/p>\nKurz vorm Kemnader See f\u00fchrte der Ruhrtalradweg zu einer F\u00e4hre. F\u00fcr uns L\u00e4ufer gab es allerdings eine F\u00e4hrumleitung, die ich \u00fcbersehen hatte. Das bedeutete, umdrehen und den ganzen Weg zur\u00fcck\u00a0zur Umleitung laufen.<\/p>\nKurz nach dem Kemnader See dann der n\u00e4chste Verl\u00e4ufer. Nach Schildern bin ich rechts abgebogen und \u00fcber eine Br\u00fccke gelaufen. An dieser Stelle mussten wir allerdings laut Navi geradeaus laufen.\u00a0B\u00e4m, wieder falsch. Nachdem wir die Br\u00fccke also \u00fcberquert hatten, schaute ich auf mein Navi und bemerkte, dass wir uns nicht mehr\u00a0auf dem Track befanden. Also\u00a0hie\u00df es wieder zur\u00fccklaufen.<\/p>\nDiese beiden Verl\u00e4ufer nagten schon an meine Nerven. Der Gedanke daran, dass wir so wieder gut eine Stunde verloren haben machte mich schon m\u00fcrbe. Die Motivation lie\u00df zun\u00e4chst nach. Dann besann ich mich wieder auf meinen Atem. Ich habe in den vergangenen Monaten so viel \u00fcber Meditation und Achtsamkeit geschrieben. Das war mein mentales Training und es sollte mir auch hier helfen und mich durch die schwere Zeit bringen. Ich konzentrierte mich und\u00a0stoppte so meine negativen Gedanken. Es ging weiter und\u00a0die Motivation kam auch zur\u00fcck.<\/p>\nDer Regen lie\u00df nach und meine Laune wurde auch wieder besser. Carolin und Nina wechselten sich nun ab, mich l\u00e4uferisch zu begleiten…<\/p>\n<\/a><\/a><\/p>\nKlar, ich hatte Schmerzen, aber ich kam gut damit klar. Wie in meinem letzten Blogartikel beschrieben, habe ich mich auf das Prinzip der Achtsamkeit berufen. Es half mir, den Schmerz besser wahrzunehmen.\u00a0Ich konnte ihn beobachten und einfach annehmen.\u00a0 Ich konnte mich mit dem Schmerz anfreunden und merkte, dass der Schmerz keine Macht \u00fcber mich hat. Das war ein gutes Gef\u00fchl. Unbeschreiblich. Ich hatte auf einmal die Zuversicht, das alles zu schaffen.<\/p>\nSo ging es nun in Richtung VP “Wat l\u00e4uft?!” bei km174. Ich konnte dort\u00a0noch einmal richtig Gas geben und der n\u00e4chste Supporter, Willi Krogmeier, vom Running Team Grafenberg, tauchte auf und stieg mit ein…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/a><\/p>\nUnd es ging weiter…<\/p>\n…Richtung Baldeneysee…<\/p>\n<\/a><\/p>\nKurz vorm Baldeneysee, bei ca. km 181, nochmal ne kleine Pause am Wagen von Willi Krogmeier…<\/p>\n<\/a><\/p>\nAm Baldeneysee dann die gro\u00dfe \u00dcberraschung. Der Gesundheitsdezernent von D\u00fcsseldorf, Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, hat uns am VP km188 besucht…<\/p>\n\u00a0<\/a><\/a><\/p>\nEr hat unseren Lauf live bei Facebook verfolgt und spontan entschieden, uns zu besuchen, um uns anzufeuern.<\/p>\nVon hier aus war es nur noch ein Marathon. Das w\u00e4re doch gelacht, wenn ich den jetzt nicht mehr schaffen w\u00fcrde \ud83d\ude42<\/p>\nDas n\u00e4chste Ziel hie\u00df aber erst einmal VP km207…<\/p>\nAber ne kurze Pause bei km191 musste auch mal sein…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nKurz vor km200 hatte ich mein n\u00e4chstes Tief. Was ich bislang noch keinem erz\u00e4hlt habe, an diesem Punkt habe ich tats\u00e4chlich ans Aufgeben gedacht. Aber “NEIN”, dachte ich mir. Du bist jetzt 200km gelaufen. Du wirst doch wohl noch 30km schaffen.<\/p>\nAlso, Konzentration auf den Atem, auf den Schmerz, Gedanken weg. Es ging weiter. Und Pooh gab mir dann auch noch Kraft…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEine \u00dcberraschung kam\u00a0 dann kurz vor VP km207. Andreas Schulze tauchte auf einmal mit seiner Partnerin auf. Andreas hatte mich einige Male im Training begleitet und h\u00e4tte mich auch fast supportet. Und nun stand er da und begr\u00fc\u00dfte uns…<\/p>\n<\/a><\/p>\nAn VP km207 angekommen, stie\u00df Jasmin Bu\u00dfmann (Ehefrau von Andreas)\u00a0zu uns, die uns dann begleitet hat…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEs waren nur noch 23km. Das war ein so geiles Gef\u00fchl \ud83d\ude42 Ok, ich hatte zu diesem Zeitpunkt Magenprobleme und ein Reiterhof musste mir da aushelfen. Aber es waren nur noch 23km…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nSo machten wir uns auf den Weg, auf die letzten 23km…<\/p>\n…die letzte Pause wurde bei km223 gemacht…<\/p>\n<\/a><\/p>\nNoch ein paar km…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nNach 230km war es dann endlich soweit. Ich habe die M\u00fcndung der Ruhr in den Rhein erreicht. Leider war die Rheinorange nicht zug\u00e4nglich, aber Jens hatte f\u00fcr einen gleichwertigen Ersatz gesorgt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nGl\u00fcck pur \ud83d\ude42<\/p>\nFAZIT:<\/p>\n230km am St\u00fcck laufen ist kein Kindergeburtstag. Das habe ich feststellen m\u00fcssen.<\/p>\nAber: Ich habe festgestellt, das sind meine Strecken. Strecken von mehr als 200km. Freud und Leid, Schmerz und pures Gl\u00fcck. Man erlebt in dieser Zeit einfach alles. Es ist so intensiv. Man lernt sich selbst von einer neuen Seite kennen. Mag sein, dass es etwas spirituelles ist, aber es ist etwas, was mich tief ber\u00fchrt hat. Dieser Lauf, diese Erfahrung hat mich tief in meiner Seele ber\u00fchrt. Ich m\u00f6chte dies sp\u00fcren und noch einmal erleben. Und so werde ich wohl wieder 200km oder mehr laufen.<\/p>\nIch bedanke mich bei meinem Team, ohne die ich das nicht \u00fcberstanden h\u00e4tte. Danke: Andre Zalbertus, Andreas Bu\u00dfmann, Jasmin Bu\u00dfmann, Carolin Stra\u00dfburg, Nina Heylen und Willi Krogmeier.<\/p>\nEin ganz besonderer Dank gilt auch Nadine Fischer, die mir in den letzten Monaten den R\u00fccken freigehalten hat. Danke.<\/p>\nAuch wenn ich vieles nicht in Worte fassen kann, was dieser Lauf f\u00fcr mich bedeutet hat,\u00a0so\u00a0hat er\u00a0mein Leben ver\u00e4ndert.<\/p>\nLaufen ist Leben.<\/p>\nEuer Thorsten<\/p>\n<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Eine Woche ist es nun her, dass ich 230km am St\u00fcck gelaufen bin. 230km Freud und Leid. Und mit den ganzen Verl\u00e4ufern sind es eigentlich sogar noch mehr geworden. 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Nun wurde es Dunkel und es ging in die Nacht hinein.<\/p>\n
Vor der Nacht hatte ich immer Respekt. Ich bin halt kein Nachtl\u00e4ufer. Nein, ich mag die Nacht nicht besonders\u00a0und ich hatte vor der TorTour ein wenig Angst vor ihr. Bei meinen vergangenen L\u00e4ufen tat ich mich in der Nacht immer sehr schwer. Aber diesmal war ich vorbereitet. Ich bin im Training viel in der Dunkelheit unterwegs gewesen. Dar\u00fcber hinaus habe ich auf meine meditativen F\u00e4higkeiten zur\u00fcckgegriffen, so dass ich diesmal die Nacht recht gut im Griff hatte. Ich war sehr erstaunt \u00fcber mich selbst.<\/p>\n
Also ging es zun\u00e4chst weiter. Erst zu VP km115 und schlie\u00dflich zum n\u00e4chsten gro\u00dfen VP bei km130.<\/p>\n
Kurz vor VP130 traten allerdings die ersten Schwierigkeiten auf. Wir stie\u00dfen auf immer mehr L\u00e4ufer, die den VP nicht finden konnten. Und auch unser Navi zeigte immer an, dass wir schon l\u00e4ngst am VP vorbeigelaufen waren. Immer wieder sind wir hin und her gelaufen und haben diesen verdammten VP gesucht. Bei dieser Aktion traf ich auch auf Bettina Mecking und Thomas Eller. Betty hat dann kurzer Hand Jens Vieler (Racedirector) angerufen und er hat uns jemanden geschickt, der uns entgegenlief. So kamen wir dann auch endlich nach gut einer halben bis dreiviertel Stunde bei VP130 an.<\/p>\n
Bei VP130 wurde Andreas als Autosupport von Carolin Stra\u00dfburg und Nina Heylen abgel\u00f6st…<\/p>\n
<\/a><\/p>\nDort habe ich\u00a0dann auch wieder eine etwas gr\u00f6\u00dfere Pause eingelegt, gegessen und mich umgezogen…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nEs ging weiter…<\/p>\n…und es wurde auch wieder\u00a0langsam hell. In den Morgenstunden erreichten wir VP km155 am Kemnader See…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nDort hatte ich dann meinen ersten richtigen Tiefpunkt. Es war kalt und es fing an zu regnen. Kurz zuvor hatte ich mich verlaufen und kurz danach auch noch einmal.<\/p>\nKurz vorm Kemnader See f\u00fchrte der Ruhrtalradweg zu einer F\u00e4hre. F\u00fcr uns L\u00e4ufer gab es allerdings eine F\u00e4hrumleitung, die ich \u00fcbersehen hatte. Das bedeutete, umdrehen und den ganzen Weg zur\u00fcck\u00a0zur Umleitung laufen.<\/p>\nKurz nach dem Kemnader See dann der n\u00e4chste Verl\u00e4ufer. Nach Schildern bin ich rechts abgebogen und \u00fcber eine Br\u00fccke gelaufen. An dieser Stelle mussten wir allerdings laut Navi geradeaus laufen.\u00a0B\u00e4m, wieder falsch. Nachdem wir die Br\u00fccke also \u00fcberquert hatten, schaute ich auf mein Navi und bemerkte, dass wir uns nicht mehr\u00a0auf dem Track befanden. Also\u00a0hie\u00df es wieder zur\u00fccklaufen.<\/p>\nDiese beiden Verl\u00e4ufer nagten schon an meine Nerven. Der Gedanke daran, dass wir so wieder gut eine Stunde verloren haben machte mich schon m\u00fcrbe. Die Motivation lie\u00df zun\u00e4chst nach. Dann besann ich mich wieder auf meinen Atem. Ich habe in den vergangenen Monaten so viel \u00fcber Meditation und Achtsamkeit geschrieben. Das war mein mentales Training und es sollte mir auch hier helfen und mich durch die schwere Zeit bringen. Ich konzentrierte mich und\u00a0stoppte so meine negativen Gedanken. Es ging weiter und\u00a0die Motivation kam auch zur\u00fcck.<\/p>\nDer Regen lie\u00df nach und meine Laune wurde auch wieder besser. Carolin und Nina wechselten sich nun ab, mich l\u00e4uferisch zu begleiten…<\/p>\n<\/a><\/a><\/p>\nKlar, ich hatte Schmerzen, aber ich kam gut damit klar. Wie in meinem letzten Blogartikel beschrieben, habe ich mich auf das Prinzip der Achtsamkeit berufen. Es half mir, den Schmerz besser wahrzunehmen.\u00a0Ich konnte ihn beobachten und einfach annehmen.\u00a0 Ich konnte mich mit dem Schmerz anfreunden und merkte, dass der Schmerz keine Macht \u00fcber mich hat. Das war ein gutes Gef\u00fchl. Unbeschreiblich. Ich hatte auf einmal die Zuversicht, das alles zu schaffen.<\/p>\nSo ging es nun in Richtung VP “Wat l\u00e4uft?!” bei km174. Ich konnte dort\u00a0noch einmal richtig Gas geben und der n\u00e4chste Supporter, Willi Krogmeier, vom Running Team Grafenberg, tauchte auf und stieg mit ein…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/a><\/p>\nUnd es ging weiter…<\/p>\n…Richtung Baldeneysee…<\/p>\n<\/a><\/p>\nKurz vorm Baldeneysee, bei ca. km 181, nochmal ne kleine Pause am Wagen von Willi Krogmeier…<\/p>\n<\/a><\/p>\nAm Baldeneysee dann die gro\u00dfe \u00dcberraschung. Der Gesundheitsdezernent von D\u00fcsseldorf, Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, hat uns am VP km188 besucht…<\/p>\n\u00a0<\/a><\/a><\/p>\nEr hat unseren Lauf live bei Facebook verfolgt und spontan entschieden, uns zu besuchen, um uns anzufeuern.<\/p>\nVon hier aus war es nur noch ein Marathon. Das w\u00e4re doch gelacht, wenn ich den jetzt nicht mehr schaffen w\u00fcrde \ud83d\ude42<\/p>\nDas n\u00e4chste Ziel hie\u00df aber erst einmal VP km207…<\/p>\nAber ne kurze Pause bei km191 musste auch mal sein…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nKurz vor km200 hatte ich mein n\u00e4chstes Tief. Was ich bislang noch keinem erz\u00e4hlt habe, an diesem Punkt habe ich tats\u00e4chlich ans Aufgeben gedacht. Aber “NEIN”, dachte ich mir. Du bist jetzt 200km gelaufen. Du wirst doch wohl noch 30km schaffen.<\/p>\nAlso, Konzentration auf den Atem, auf den Schmerz, Gedanken weg. Es ging weiter. Und Pooh gab mir dann auch noch Kraft…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEine \u00dcberraschung kam\u00a0 dann kurz vor VP km207. Andreas Schulze tauchte auf einmal mit seiner Partnerin auf. Andreas hatte mich einige Male im Training begleitet und h\u00e4tte mich auch fast supportet. Und nun stand er da und begr\u00fc\u00dfte uns…<\/p>\n<\/a><\/p>\nAn VP km207 angekommen, stie\u00df Jasmin Bu\u00dfmann (Ehefrau von Andreas)\u00a0zu uns, die uns dann begleitet hat…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEs waren nur noch 23km. Das war ein so geiles Gef\u00fchl \ud83d\ude42 Ok, ich hatte zu diesem Zeitpunkt Magenprobleme und ein Reiterhof musste mir da aushelfen. Aber es waren nur noch 23km…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nSo machten wir uns auf den Weg, auf die letzten 23km…<\/p>\n…die letzte Pause wurde bei km223 gemacht…<\/p>\n<\/a><\/p>\nNoch ein paar km…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nNach 230km war es dann endlich soweit. Ich habe die M\u00fcndung der Ruhr in den Rhein erreicht. Leider war die Rheinorange nicht zug\u00e4nglich, aber Jens hatte f\u00fcr einen gleichwertigen Ersatz gesorgt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nGl\u00fcck pur \ud83d\ude42<\/p>\nFAZIT:<\/p>\n230km am St\u00fcck laufen ist kein Kindergeburtstag. Das habe ich feststellen m\u00fcssen.<\/p>\nAber: Ich habe festgestellt, das sind meine Strecken. Strecken von mehr als 200km. Freud und Leid, Schmerz und pures Gl\u00fcck. Man erlebt in dieser Zeit einfach alles. Es ist so intensiv. Man lernt sich selbst von einer neuen Seite kennen. Mag sein, dass es etwas spirituelles ist, aber es ist etwas, was mich tief ber\u00fchrt hat. Dieser Lauf, diese Erfahrung hat mich tief in meiner Seele ber\u00fchrt. Ich m\u00f6chte dies sp\u00fcren und noch einmal erleben. Und so werde ich wohl wieder 200km oder mehr laufen.<\/p>\nIch bedanke mich bei meinem Team, ohne die ich das nicht \u00fcberstanden h\u00e4tte. Danke: Andre Zalbertus, Andreas Bu\u00dfmann, Jasmin Bu\u00dfmann, Carolin Stra\u00dfburg, Nina Heylen und Willi Krogmeier.<\/p>\nEin ganz besonderer Dank gilt auch Nadine Fischer, die mir in den letzten Monaten den R\u00fccken freigehalten hat. Danke.<\/p>\nAuch wenn ich vieles nicht in Worte fassen kann, was dieser Lauf f\u00fcr mich bedeutet hat,\u00a0so\u00a0hat er\u00a0mein Leben ver\u00e4ndert.<\/p>\nLaufen ist Leben.<\/p>\nEuer Thorsten<\/p>\n<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Eine Woche ist es nun her, dass ich 230km am St\u00fcck gelaufen bin. 230km Freud und Leid. Und mit den ganzen Verl\u00e4ufern sind es eigentlich sogar noch mehr geworden. Aber dazu sp\u00e4ter mehr.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":344,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/343"}],"collection":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=343"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/343\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":441,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/343\/revisions\/441"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/344"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=343"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=343"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=343"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
Dort habe ich\u00a0dann auch wieder eine etwas gr\u00f6\u00dfere Pause eingelegt, gegessen und mich umgezogen…<\/p>\n
<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nEs ging weiter…<\/p>\n…und es wurde auch wieder\u00a0langsam hell. In den Morgenstunden erreichten wir VP km155 am Kemnader See…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nDort hatte ich dann meinen ersten richtigen Tiefpunkt. Es war kalt und es fing an zu regnen. Kurz zuvor hatte ich mich verlaufen und kurz danach auch noch einmal.<\/p>\nKurz vorm Kemnader See f\u00fchrte der Ruhrtalradweg zu einer F\u00e4hre. F\u00fcr uns L\u00e4ufer gab es allerdings eine F\u00e4hrumleitung, die ich \u00fcbersehen hatte. Das bedeutete, umdrehen und den ganzen Weg zur\u00fcck\u00a0zur Umleitung laufen.<\/p>\nKurz nach dem Kemnader See dann der n\u00e4chste Verl\u00e4ufer. Nach Schildern bin ich rechts abgebogen und \u00fcber eine Br\u00fccke gelaufen. An dieser Stelle mussten wir allerdings laut Navi geradeaus laufen.\u00a0B\u00e4m, wieder falsch. Nachdem wir die Br\u00fccke also \u00fcberquert hatten, schaute ich auf mein Navi und bemerkte, dass wir uns nicht mehr\u00a0auf dem Track befanden. Also\u00a0hie\u00df es wieder zur\u00fccklaufen.<\/p>\nDiese beiden Verl\u00e4ufer nagten schon an meine Nerven. Der Gedanke daran, dass wir so wieder gut eine Stunde verloren haben machte mich schon m\u00fcrbe. Die Motivation lie\u00df zun\u00e4chst nach. Dann besann ich mich wieder auf meinen Atem. Ich habe in den vergangenen Monaten so viel \u00fcber Meditation und Achtsamkeit geschrieben. Das war mein mentales Training und es sollte mir auch hier helfen und mich durch die schwere Zeit bringen. Ich konzentrierte mich und\u00a0stoppte so meine negativen Gedanken. Es ging weiter und\u00a0die Motivation kam auch zur\u00fcck.<\/p>\nDer Regen lie\u00df nach und meine Laune wurde auch wieder besser. Carolin und Nina wechselten sich nun ab, mich l\u00e4uferisch zu begleiten…<\/p>\n<\/a><\/a><\/p>\nKlar, ich hatte Schmerzen, aber ich kam gut damit klar. Wie in meinem letzten Blogartikel beschrieben, habe ich mich auf das Prinzip der Achtsamkeit berufen. Es half mir, den Schmerz besser wahrzunehmen.\u00a0Ich konnte ihn beobachten und einfach annehmen.\u00a0 Ich konnte mich mit dem Schmerz anfreunden und merkte, dass der Schmerz keine Macht \u00fcber mich hat. Das war ein gutes Gef\u00fchl. Unbeschreiblich. Ich hatte auf einmal die Zuversicht, das alles zu schaffen.<\/p>\nSo ging es nun in Richtung VP “Wat l\u00e4uft?!” bei km174. Ich konnte dort\u00a0noch einmal richtig Gas geben und der n\u00e4chste Supporter, Willi Krogmeier, vom Running Team Grafenberg, tauchte auf und stieg mit ein…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/a><\/p>\nUnd es ging weiter…<\/p>\n…Richtung Baldeneysee…<\/p>\n<\/a><\/p>\nKurz vorm Baldeneysee, bei ca. km 181, nochmal ne kleine Pause am Wagen von Willi Krogmeier…<\/p>\n<\/a><\/p>\nAm Baldeneysee dann die gro\u00dfe \u00dcberraschung. Der Gesundheitsdezernent von D\u00fcsseldorf, Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, hat uns am VP km188 besucht…<\/p>\n\u00a0<\/a><\/a><\/p>\nEr hat unseren Lauf live bei Facebook verfolgt und spontan entschieden, uns zu besuchen, um uns anzufeuern.<\/p>\nVon hier aus war es nur noch ein Marathon. Das w\u00e4re doch gelacht, wenn ich den jetzt nicht mehr schaffen w\u00fcrde \ud83d\ude42<\/p>\nDas n\u00e4chste Ziel hie\u00df aber erst einmal VP km207…<\/p>\nAber ne kurze Pause bei km191 musste auch mal sein…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nKurz vor km200 hatte ich mein n\u00e4chstes Tief. Was ich bislang noch keinem erz\u00e4hlt habe, an diesem Punkt habe ich tats\u00e4chlich ans Aufgeben gedacht. Aber “NEIN”, dachte ich mir. Du bist jetzt 200km gelaufen. Du wirst doch wohl noch 30km schaffen.<\/p>\nAlso, Konzentration auf den Atem, auf den Schmerz, Gedanken weg. Es ging weiter. Und Pooh gab mir dann auch noch Kraft…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEine \u00dcberraschung kam\u00a0 dann kurz vor VP km207. Andreas Schulze tauchte auf einmal mit seiner Partnerin auf. Andreas hatte mich einige Male im Training begleitet und h\u00e4tte mich auch fast supportet. Und nun stand er da und begr\u00fc\u00dfte uns…<\/p>\n<\/a><\/p>\nAn VP km207 angekommen, stie\u00df Jasmin Bu\u00dfmann (Ehefrau von Andreas)\u00a0zu uns, die uns dann begleitet hat…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEs waren nur noch 23km. Das war ein so geiles Gef\u00fchl \ud83d\ude42 Ok, ich hatte zu diesem Zeitpunkt Magenprobleme und ein Reiterhof musste mir da aushelfen. Aber es waren nur noch 23km…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nSo machten wir uns auf den Weg, auf die letzten 23km…<\/p>\n…die letzte Pause wurde bei km223 gemacht…<\/p>\n<\/a><\/p>\nNoch ein paar km…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nNach 230km war es dann endlich soweit. Ich habe die M\u00fcndung der Ruhr in den Rhein erreicht. Leider war die Rheinorange nicht zug\u00e4nglich, aber Jens hatte f\u00fcr einen gleichwertigen Ersatz gesorgt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nGl\u00fcck pur \ud83d\ude42<\/p>\nFAZIT:<\/p>\n230km am St\u00fcck laufen ist kein Kindergeburtstag. Das habe ich feststellen m\u00fcssen.<\/p>\nAber: Ich habe festgestellt, das sind meine Strecken. Strecken von mehr als 200km. Freud und Leid, Schmerz und pures Gl\u00fcck. Man erlebt in dieser Zeit einfach alles. Es ist so intensiv. Man lernt sich selbst von einer neuen Seite kennen. Mag sein, dass es etwas spirituelles ist, aber es ist etwas, was mich tief ber\u00fchrt hat. Dieser Lauf, diese Erfahrung hat mich tief in meiner Seele ber\u00fchrt. Ich m\u00f6chte dies sp\u00fcren und noch einmal erleben. Und so werde ich wohl wieder 200km oder mehr laufen.<\/p>\nIch bedanke mich bei meinem Team, ohne die ich das nicht \u00fcberstanden h\u00e4tte. Danke: Andre Zalbertus, Andreas Bu\u00dfmann, Jasmin Bu\u00dfmann, Carolin Stra\u00dfburg, Nina Heylen und Willi Krogmeier.<\/p>\nEin ganz besonderer Dank gilt auch Nadine Fischer, die mir in den letzten Monaten den R\u00fccken freigehalten hat. Danke.<\/p>\nAuch wenn ich vieles nicht in Worte fassen kann, was dieser Lauf f\u00fcr mich bedeutet hat,\u00a0so\u00a0hat er\u00a0mein Leben ver\u00e4ndert.<\/p>\nLaufen ist Leben.<\/p>\nEuer Thorsten<\/p>\n<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Eine Woche ist es nun her, dass ich 230km am St\u00fcck gelaufen bin. 230km Freud und Leid. Und mit den ganzen Verl\u00e4ufern sind es eigentlich sogar noch mehr geworden. 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…und es wurde auch wieder\u00a0langsam hell. In den Morgenstunden erreichten wir VP km155 am Kemnader See…<\/p>\n
<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nDort hatte ich dann meinen ersten richtigen Tiefpunkt. Es war kalt und es fing an zu regnen. Kurz zuvor hatte ich mich verlaufen und kurz danach auch noch einmal.<\/p>\nKurz vorm Kemnader See f\u00fchrte der Ruhrtalradweg zu einer F\u00e4hre. F\u00fcr uns L\u00e4ufer gab es allerdings eine F\u00e4hrumleitung, die ich \u00fcbersehen hatte. Das bedeutete, umdrehen und den ganzen Weg zur\u00fcck\u00a0zur Umleitung laufen.<\/p>\nKurz nach dem Kemnader See dann der n\u00e4chste Verl\u00e4ufer. Nach Schildern bin ich rechts abgebogen und \u00fcber eine Br\u00fccke gelaufen. An dieser Stelle mussten wir allerdings laut Navi geradeaus laufen.\u00a0B\u00e4m, wieder falsch. Nachdem wir die Br\u00fccke also \u00fcberquert hatten, schaute ich auf mein Navi und bemerkte, dass wir uns nicht mehr\u00a0auf dem Track befanden. Also\u00a0hie\u00df es wieder zur\u00fccklaufen.<\/p>\nDiese beiden Verl\u00e4ufer nagten schon an meine Nerven. Der Gedanke daran, dass wir so wieder gut eine Stunde verloren haben machte mich schon m\u00fcrbe. Die Motivation lie\u00df zun\u00e4chst nach. Dann besann ich mich wieder auf meinen Atem. Ich habe in den vergangenen Monaten so viel \u00fcber Meditation und Achtsamkeit geschrieben. Das war mein mentales Training und es sollte mir auch hier helfen und mich durch die schwere Zeit bringen. Ich konzentrierte mich und\u00a0stoppte so meine negativen Gedanken. Es ging weiter und\u00a0die Motivation kam auch zur\u00fcck.<\/p>\nDer Regen lie\u00df nach und meine Laune wurde auch wieder besser. Carolin und Nina wechselten sich nun ab, mich l\u00e4uferisch zu begleiten…<\/p>\n<\/a><\/a><\/p>\nKlar, ich hatte Schmerzen, aber ich kam gut damit klar. Wie in meinem letzten Blogartikel beschrieben, habe ich mich auf das Prinzip der Achtsamkeit berufen. Es half mir, den Schmerz besser wahrzunehmen.\u00a0Ich konnte ihn beobachten und einfach annehmen.\u00a0 Ich konnte mich mit dem Schmerz anfreunden und merkte, dass der Schmerz keine Macht \u00fcber mich hat. Das war ein gutes Gef\u00fchl. Unbeschreiblich. Ich hatte auf einmal die Zuversicht, das alles zu schaffen.<\/p>\nSo ging es nun in Richtung VP “Wat l\u00e4uft?!” bei km174. Ich konnte dort\u00a0noch einmal richtig Gas geben und der n\u00e4chste Supporter, Willi Krogmeier, vom Running Team Grafenberg, tauchte auf und stieg mit ein…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/a><\/p>\nUnd es ging weiter…<\/p>\n…Richtung Baldeneysee…<\/p>\n<\/a><\/p>\nKurz vorm Baldeneysee, bei ca. km 181, nochmal ne kleine Pause am Wagen von Willi Krogmeier…<\/p>\n<\/a><\/p>\nAm Baldeneysee dann die gro\u00dfe \u00dcberraschung. Der Gesundheitsdezernent von D\u00fcsseldorf, Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, hat uns am VP km188 besucht…<\/p>\n\u00a0<\/a><\/a><\/p>\nEr hat unseren Lauf live bei Facebook verfolgt und spontan entschieden, uns zu besuchen, um uns anzufeuern.<\/p>\nVon hier aus war es nur noch ein Marathon. Das w\u00e4re doch gelacht, wenn ich den jetzt nicht mehr schaffen w\u00fcrde \ud83d\ude42<\/p>\nDas n\u00e4chste Ziel hie\u00df aber erst einmal VP km207…<\/p>\nAber ne kurze Pause bei km191 musste auch mal sein…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nKurz vor km200 hatte ich mein n\u00e4chstes Tief. Was ich bislang noch keinem erz\u00e4hlt habe, an diesem Punkt habe ich tats\u00e4chlich ans Aufgeben gedacht. Aber “NEIN”, dachte ich mir. Du bist jetzt 200km gelaufen. Du wirst doch wohl noch 30km schaffen.<\/p>\nAlso, Konzentration auf den Atem, auf den Schmerz, Gedanken weg. Es ging weiter. Und Pooh gab mir dann auch noch Kraft…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEine \u00dcberraschung kam\u00a0 dann kurz vor VP km207. Andreas Schulze tauchte auf einmal mit seiner Partnerin auf. Andreas hatte mich einige Male im Training begleitet und h\u00e4tte mich auch fast supportet. Und nun stand er da und begr\u00fc\u00dfte uns…<\/p>\n<\/a><\/p>\nAn VP km207 angekommen, stie\u00df Jasmin Bu\u00dfmann (Ehefrau von Andreas)\u00a0zu uns, die uns dann begleitet hat…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEs waren nur noch 23km. Das war ein so geiles Gef\u00fchl \ud83d\ude42 Ok, ich hatte zu diesem Zeitpunkt Magenprobleme und ein Reiterhof musste mir da aushelfen. Aber es waren nur noch 23km…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nSo machten wir uns auf den Weg, auf die letzten 23km…<\/p>\n…die letzte Pause wurde bei km223 gemacht…<\/p>\n<\/a><\/p>\nNoch ein paar km…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nNach 230km war es dann endlich soweit. Ich habe die M\u00fcndung der Ruhr in den Rhein erreicht. Leider war die Rheinorange nicht zug\u00e4nglich, aber Jens hatte f\u00fcr einen gleichwertigen Ersatz gesorgt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nGl\u00fcck pur \ud83d\ude42<\/p>\nFAZIT:<\/p>\n230km am St\u00fcck laufen ist kein Kindergeburtstag. Das habe ich feststellen m\u00fcssen.<\/p>\nAber: Ich habe festgestellt, das sind meine Strecken. Strecken von mehr als 200km. Freud und Leid, Schmerz und pures Gl\u00fcck. Man erlebt in dieser Zeit einfach alles. Es ist so intensiv. Man lernt sich selbst von einer neuen Seite kennen. Mag sein, dass es etwas spirituelles ist, aber es ist etwas, was mich tief ber\u00fchrt hat. Dieser Lauf, diese Erfahrung hat mich tief in meiner Seele ber\u00fchrt. Ich m\u00f6chte dies sp\u00fcren und noch einmal erleben. Und so werde ich wohl wieder 200km oder mehr laufen.<\/p>\nIch bedanke mich bei meinem Team, ohne die ich das nicht \u00fcberstanden h\u00e4tte. Danke: Andre Zalbertus, Andreas Bu\u00dfmann, Jasmin Bu\u00dfmann, Carolin Stra\u00dfburg, Nina Heylen und Willi Krogmeier.<\/p>\nEin ganz besonderer Dank gilt auch Nadine Fischer, die mir in den letzten Monaten den R\u00fccken freigehalten hat. Danke.<\/p>\nAuch wenn ich vieles nicht in Worte fassen kann, was dieser Lauf f\u00fcr mich bedeutet hat,\u00a0so\u00a0hat er\u00a0mein Leben ver\u00e4ndert.<\/p>\nLaufen ist Leben.<\/p>\nEuer Thorsten<\/p>\n<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Eine Woche ist es nun her, dass ich 230km am St\u00fcck gelaufen bin. 230km Freud und Leid. Und mit den ganzen Verl\u00e4ufern sind es eigentlich sogar noch mehr geworden. Aber dazu sp\u00e4ter mehr.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":344,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/343"}],"collection":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=343"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/343\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":441,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/343\/revisions\/441"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/344"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=343"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=343"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=343"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
Dort hatte ich dann meinen ersten richtigen Tiefpunkt. Es war kalt und es fing an zu regnen. Kurz zuvor hatte ich mich verlaufen und kurz danach auch noch einmal.<\/p>\n
Kurz vorm Kemnader See f\u00fchrte der Ruhrtalradweg zu einer F\u00e4hre. F\u00fcr uns L\u00e4ufer gab es allerdings eine F\u00e4hrumleitung, die ich \u00fcbersehen hatte. Das bedeutete, umdrehen und den ganzen Weg zur\u00fcck\u00a0zur Umleitung laufen.<\/p>\n
Kurz nach dem Kemnader See dann der n\u00e4chste Verl\u00e4ufer. Nach Schildern bin ich rechts abgebogen und \u00fcber eine Br\u00fccke gelaufen. An dieser Stelle mussten wir allerdings laut Navi geradeaus laufen.\u00a0B\u00e4m, wieder falsch. Nachdem wir die Br\u00fccke also \u00fcberquert hatten, schaute ich auf mein Navi und bemerkte, dass wir uns nicht mehr\u00a0auf dem Track befanden. Also\u00a0hie\u00df es wieder zur\u00fccklaufen.<\/p>\n
Diese beiden Verl\u00e4ufer nagten schon an meine Nerven. Der Gedanke daran, dass wir so wieder gut eine Stunde verloren haben machte mich schon m\u00fcrbe. Die Motivation lie\u00df zun\u00e4chst nach. Dann besann ich mich wieder auf meinen Atem. Ich habe in den vergangenen Monaten so viel \u00fcber Meditation und Achtsamkeit geschrieben. Das war mein mentales Training und es sollte mir auch hier helfen und mich durch die schwere Zeit bringen. Ich konzentrierte mich und\u00a0stoppte so meine negativen Gedanken. Es ging weiter und\u00a0die Motivation kam auch zur\u00fcck.<\/p>\n
Der Regen lie\u00df nach und meine Laune wurde auch wieder besser. Carolin und Nina wechselten sich nun ab, mich l\u00e4uferisch zu begleiten…<\/p>\n
<\/a><\/a><\/p>\nKlar, ich hatte Schmerzen, aber ich kam gut damit klar. Wie in meinem letzten Blogartikel beschrieben, habe ich mich auf das Prinzip der Achtsamkeit berufen. Es half mir, den Schmerz besser wahrzunehmen.\u00a0Ich konnte ihn beobachten und einfach annehmen.\u00a0 Ich konnte mich mit dem Schmerz anfreunden und merkte, dass der Schmerz keine Macht \u00fcber mich hat. Das war ein gutes Gef\u00fchl. Unbeschreiblich. Ich hatte auf einmal die Zuversicht, das alles zu schaffen.<\/p>\nSo ging es nun in Richtung VP “Wat l\u00e4uft?!” bei km174. Ich konnte dort\u00a0noch einmal richtig Gas geben und der n\u00e4chste Supporter, Willi Krogmeier, vom Running Team Grafenberg, tauchte auf und stieg mit ein…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/a><\/p>\nUnd es ging weiter…<\/p>\n…Richtung Baldeneysee…<\/p>\n<\/a><\/p>\nKurz vorm Baldeneysee, bei ca. km 181, nochmal ne kleine Pause am Wagen von Willi Krogmeier…<\/p>\n<\/a><\/p>\nAm Baldeneysee dann die gro\u00dfe \u00dcberraschung. Der Gesundheitsdezernent von D\u00fcsseldorf, Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, hat uns am VP km188 besucht…<\/p>\n\u00a0<\/a><\/a><\/p>\nEr hat unseren Lauf live bei Facebook verfolgt und spontan entschieden, uns zu besuchen, um uns anzufeuern.<\/p>\nVon hier aus war es nur noch ein Marathon. Das w\u00e4re doch gelacht, wenn ich den jetzt nicht mehr schaffen w\u00fcrde \ud83d\ude42<\/p>\nDas n\u00e4chste Ziel hie\u00df aber erst einmal VP km207…<\/p>\nAber ne kurze Pause bei km191 musste auch mal sein…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nKurz vor km200 hatte ich mein n\u00e4chstes Tief. Was ich bislang noch keinem erz\u00e4hlt habe, an diesem Punkt habe ich tats\u00e4chlich ans Aufgeben gedacht. Aber “NEIN”, dachte ich mir. Du bist jetzt 200km gelaufen. Du wirst doch wohl noch 30km schaffen.<\/p>\nAlso, Konzentration auf den Atem, auf den Schmerz, Gedanken weg. Es ging weiter. Und Pooh gab mir dann auch noch Kraft…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEine \u00dcberraschung kam\u00a0 dann kurz vor VP km207. Andreas Schulze tauchte auf einmal mit seiner Partnerin auf. Andreas hatte mich einige Male im Training begleitet und h\u00e4tte mich auch fast supportet. Und nun stand er da und begr\u00fc\u00dfte uns…<\/p>\n<\/a><\/p>\nAn VP km207 angekommen, stie\u00df Jasmin Bu\u00dfmann (Ehefrau von Andreas)\u00a0zu uns, die uns dann begleitet hat…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEs waren nur noch 23km. Das war ein so geiles Gef\u00fchl \ud83d\ude42 Ok, ich hatte zu diesem Zeitpunkt Magenprobleme und ein Reiterhof musste mir da aushelfen. Aber es waren nur noch 23km…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nSo machten wir uns auf den Weg, auf die letzten 23km…<\/p>\n…die letzte Pause wurde bei km223 gemacht…<\/p>\n<\/a><\/p>\nNoch ein paar km…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nNach 230km war es dann endlich soweit. Ich habe die M\u00fcndung der Ruhr in den Rhein erreicht. Leider war die Rheinorange nicht zug\u00e4nglich, aber Jens hatte f\u00fcr einen gleichwertigen Ersatz gesorgt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nGl\u00fcck pur \ud83d\ude42<\/p>\nFAZIT:<\/p>\n230km am St\u00fcck laufen ist kein Kindergeburtstag. Das habe ich feststellen m\u00fcssen.<\/p>\nAber: Ich habe festgestellt, das sind meine Strecken. Strecken von mehr als 200km. Freud und Leid, Schmerz und pures Gl\u00fcck. Man erlebt in dieser Zeit einfach alles. Es ist so intensiv. Man lernt sich selbst von einer neuen Seite kennen. Mag sein, dass es etwas spirituelles ist, aber es ist etwas, was mich tief ber\u00fchrt hat. Dieser Lauf, diese Erfahrung hat mich tief in meiner Seele ber\u00fchrt. Ich m\u00f6chte dies sp\u00fcren und noch einmal erleben. Und so werde ich wohl wieder 200km oder mehr laufen.<\/p>\nIch bedanke mich bei meinem Team, ohne die ich das nicht \u00fcberstanden h\u00e4tte. Danke: Andre Zalbertus, Andreas Bu\u00dfmann, Jasmin Bu\u00dfmann, Carolin Stra\u00dfburg, Nina Heylen und Willi Krogmeier.<\/p>\nEin ganz besonderer Dank gilt auch Nadine Fischer, die mir in den letzten Monaten den R\u00fccken freigehalten hat. Danke.<\/p>\nAuch wenn ich vieles nicht in Worte fassen kann, was dieser Lauf f\u00fcr mich bedeutet hat,\u00a0so\u00a0hat er\u00a0mein Leben ver\u00e4ndert.<\/p>\nLaufen ist Leben.<\/p>\nEuer Thorsten<\/p>\n<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Eine Woche ist es nun her, dass ich 230km am St\u00fcck gelaufen bin. 230km Freud und Leid. Und mit den ganzen Verl\u00e4ufern sind es eigentlich sogar noch mehr geworden. Aber dazu sp\u00e4ter mehr.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":344,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/343"}],"collection":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=343"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/343\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":441,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/343\/revisions\/441"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/344"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=343"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=343"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=343"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
Klar, ich hatte Schmerzen, aber ich kam gut damit klar. Wie in meinem letzten Blogartikel beschrieben, habe ich mich auf das Prinzip der Achtsamkeit berufen. Es half mir, den Schmerz besser wahrzunehmen.\u00a0Ich konnte ihn beobachten und einfach annehmen.\u00a0 Ich konnte mich mit dem Schmerz anfreunden und merkte, dass der Schmerz keine Macht \u00fcber mich hat. Das war ein gutes Gef\u00fchl. Unbeschreiblich. Ich hatte auf einmal die Zuversicht, das alles zu schaffen.<\/p>\n
So ging es nun in Richtung VP “Wat l\u00e4uft?!” bei km174. Ich konnte dort\u00a0noch einmal richtig Gas geben und der n\u00e4chste Supporter, Willi Krogmeier, vom Running Team Grafenberg, tauchte auf und stieg mit ein…<\/p>\n
<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/a><\/p>\nUnd es ging weiter…<\/p>\n…Richtung Baldeneysee…<\/p>\n<\/a><\/p>\nKurz vorm Baldeneysee, bei ca. km 181, nochmal ne kleine Pause am Wagen von Willi Krogmeier…<\/p>\n<\/a><\/p>\nAm Baldeneysee dann die gro\u00dfe \u00dcberraschung. Der Gesundheitsdezernent von D\u00fcsseldorf, Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, hat uns am VP km188 besucht…<\/p>\n\u00a0<\/a><\/a><\/p>\nEr hat unseren Lauf live bei Facebook verfolgt und spontan entschieden, uns zu besuchen, um uns anzufeuern.<\/p>\nVon hier aus war es nur noch ein Marathon. Das w\u00e4re doch gelacht, wenn ich den jetzt nicht mehr schaffen w\u00fcrde \ud83d\ude42<\/p>\nDas n\u00e4chste Ziel hie\u00df aber erst einmal VP km207…<\/p>\nAber ne kurze Pause bei km191 musste auch mal sein…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nKurz vor km200 hatte ich mein n\u00e4chstes Tief. Was ich bislang noch keinem erz\u00e4hlt habe, an diesem Punkt habe ich tats\u00e4chlich ans Aufgeben gedacht. Aber “NEIN”, dachte ich mir. Du bist jetzt 200km gelaufen. Du wirst doch wohl noch 30km schaffen.<\/p>\nAlso, Konzentration auf den Atem, auf den Schmerz, Gedanken weg. Es ging weiter. Und Pooh gab mir dann auch noch Kraft…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEine \u00dcberraschung kam\u00a0 dann kurz vor VP km207. Andreas Schulze tauchte auf einmal mit seiner Partnerin auf. Andreas hatte mich einige Male im Training begleitet und h\u00e4tte mich auch fast supportet. Und nun stand er da und begr\u00fc\u00dfte uns…<\/p>\n<\/a><\/p>\nAn VP km207 angekommen, stie\u00df Jasmin Bu\u00dfmann (Ehefrau von Andreas)\u00a0zu uns, die uns dann begleitet hat…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEs waren nur noch 23km. Das war ein so geiles Gef\u00fchl \ud83d\ude42 Ok, ich hatte zu diesem Zeitpunkt Magenprobleme und ein Reiterhof musste mir da aushelfen. Aber es waren nur noch 23km…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nSo machten wir uns auf den Weg, auf die letzten 23km…<\/p>\n…die letzte Pause wurde bei km223 gemacht…<\/p>\n<\/a><\/p>\nNoch ein paar km…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nNach 230km war es dann endlich soweit. Ich habe die M\u00fcndung der Ruhr in den Rhein erreicht. Leider war die Rheinorange nicht zug\u00e4nglich, aber Jens hatte f\u00fcr einen gleichwertigen Ersatz gesorgt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nGl\u00fcck pur \ud83d\ude42<\/p>\nFAZIT:<\/p>\n230km am St\u00fcck laufen ist kein Kindergeburtstag. Das habe ich feststellen m\u00fcssen.<\/p>\nAber: Ich habe festgestellt, das sind meine Strecken. Strecken von mehr als 200km. Freud und Leid, Schmerz und pures Gl\u00fcck. Man erlebt in dieser Zeit einfach alles. Es ist so intensiv. Man lernt sich selbst von einer neuen Seite kennen. Mag sein, dass es etwas spirituelles ist, aber es ist etwas, was mich tief ber\u00fchrt hat. Dieser Lauf, diese Erfahrung hat mich tief in meiner Seele ber\u00fchrt. Ich m\u00f6chte dies sp\u00fcren und noch einmal erleben. Und so werde ich wohl wieder 200km oder mehr laufen.<\/p>\nIch bedanke mich bei meinem Team, ohne die ich das nicht \u00fcberstanden h\u00e4tte. Danke: Andre Zalbertus, Andreas Bu\u00dfmann, Jasmin Bu\u00dfmann, Carolin Stra\u00dfburg, Nina Heylen und Willi Krogmeier.<\/p>\nEin ganz besonderer Dank gilt auch Nadine Fischer, die mir in den letzten Monaten den R\u00fccken freigehalten hat. Danke.<\/p>\nAuch wenn ich vieles nicht in Worte fassen kann, was dieser Lauf f\u00fcr mich bedeutet hat,\u00a0so\u00a0hat er\u00a0mein Leben ver\u00e4ndert.<\/p>\nLaufen ist Leben.<\/p>\nEuer Thorsten<\/p>\n<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Eine Woche ist es nun her, dass ich 230km am St\u00fcck gelaufen bin. 230km Freud und Leid. 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Und es ging weiter…<\/p>\n
…Richtung Baldeneysee…<\/p>\n
<\/a><\/p>\nKurz vorm Baldeneysee, bei ca. km 181, nochmal ne kleine Pause am Wagen von Willi Krogmeier…<\/p>\n<\/a><\/p>\nAm Baldeneysee dann die gro\u00dfe \u00dcberraschung. Der Gesundheitsdezernent von D\u00fcsseldorf, Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, hat uns am VP km188 besucht…<\/p>\n\u00a0<\/a><\/a><\/p>\nEr hat unseren Lauf live bei Facebook verfolgt und spontan entschieden, uns zu besuchen, um uns anzufeuern.<\/p>\nVon hier aus war es nur noch ein Marathon. Das w\u00e4re doch gelacht, wenn ich den jetzt nicht mehr schaffen w\u00fcrde \ud83d\ude42<\/p>\nDas n\u00e4chste Ziel hie\u00df aber erst einmal VP km207…<\/p>\nAber ne kurze Pause bei km191 musste auch mal sein…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nKurz vor km200 hatte ich mein n\u00e4chstes Tief. Was ich bislang noch keinem erz\u00e4hlt habe, an diesem Punkt habe ich tats\u00e4chlich ans Aufgeben gedacht. Aber “NEIN”, dachte ich mir. Du bist jetzt 200km gelaufen. Du wirst doch wohl noch 30km schaffen.<\/p>\nAlso, Konzentration auf den Atem, auf den Schmerz, Gedanken weg. Es ging weiter. Und Pooh gab mir dann auch noch Kraft…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEine \u00dcberraschung kam\u00a0 dann kurz vor VP km207. Andreas Schulze tauchte auf einmal mit seiner Partnerin auf. Andreas hatte mich einige Male im Training begleitet und h\u00e4tte mich auch fast supportet. Und nun stand er da und begr\u00fc\u00dfte uns…<\/p>\n<\/a><\/p>\nAn VP km207 angekommen, stie\u00df Jasmin Bu\u00dfmann (Ehefrau von Andreas)\u00a0zu uns, die uns dann begleitet hat…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEs waren nur noch 23km. Das war ein so geiles Gef\u00fchl \ud83d\ude42 Ok, ich hatte zu diesem Zeitpunkt Magenprobleme und ein Reiterhof musste mir da aushelfen. Aber es waren nur noch 23km…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nSo machten wir uns auf den Weg, auf die letzten 23km…<\/p>\n…die letzte Pause wurde bei km223 gemacht…<\/p>\n<\/a><\/p>\nNoch ein paar km…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nNach 230km war es dann endlich soweit. Ich habe die M\u00fcndung der Ruhr in den Rhein erreicht. Leider war die Rheinorange nicht zug\u00e4nglich, aber Jens hatte f\u00fcr einen gleichwertigen Ersatz gesorgt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nGl\u00fcck pur \ud83d\ude42<\/p>\nFAZIT:<\/p>\n230km am St\u00fcck laufen ist kein Kindergeburtstag. Das habe ich feststellen m\u00fcssen.<\/p>\nAber: Ich habe festgestellt, das sind meine Strecken. Strecken von mehr als 200km. Freud und Leid, Schmerz und pures Gl\u00fcck. Man erlebt in dieser Zeit einfach alles. Es ist so intensiv. Man lernt sich selbst von einer neuen Seite kennen. Mag sein, dass es etwas spirituelles ist, aber es ist etwas, was mich tief ber\u00fchrt hat. Dieser Lauf, diese Erfahrung hat mich tief in meiner Seele ber\u00fchrt. Ich m\u00f6chte dies sp\u00fcren und noch einmal erleben. Und so werde ich wohl wieder 200km oder mehr laufen.<\/p>\nIch bedanke mich bei meinem Team, ohne die ich das nicht \u00fcberstanden h\u00e4tte. Danke: Andre Zalbertus, Andreas Bu\u00dfmann, Jasmin Bu\u00dfmann, Carolin Stra\u00dfburg, Nina Heylen und Willi Krogmeier.<\/p>\nEin ganz besonderer Dank gilt auch Nadine Fischer, die mir in den letzten Monaten den R\u00fccken freigehalten hat. Danke.<\/p>\nAuch wenn ich vieles nicht in Worte fassen kann, was dieser Lauf f\u00fcr mich bedeutet hat,\u00a0so\u00a0hat er\u00a0mein Leben ver\u00e4ndert.<\/p>\nLaufen ist Leben.<\/p>\nEuer Thorsten<\/p>\n<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Eine Woche ist es nun her, dass ich 230km am St\u00fcck gelaufen bin. 230km Freud und Leid. 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Kurz vorm Baldeneysee, bei ca. km 181, nochmal ne kleine Pause am Wagen von Willi Krogmeier…<\/p>\n
<\/a><\/p>\nAm Baldeneysee dann die gro\u00dfe \u00dcberraschung. Der Gesundheitsdezernent von D\u00fcsseldorf, Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, hat uns am VP km188 besucht…<\/p>\n\u00a0<\/a><\/a><\/p>\nEr hat unseren Lauf live bei Facebook verfolgt und spontan entschieden, uns zu besuchen, um uns anzufeuern.<\/p>\nVon hier aus war es nur noch ein Marathon. Das w\u00e4re doch gelacht, wenn ich den jetzt nicht mehr schaffen w\u00fcrde \ud83d\ude42<\/p>\nDas n\u00e4chste Ziel hie\u00df aber erst einmal VP km207…<\/p>\nAber ne kurze Pause bei km191 musste auch mal sein…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nKurz vor km200 hatte ich mein n\u00e4chstes Tief. Was ich bislang noch keinem erz\u00e4hlt habe, an diesem Punkt habe ich tats\u00e4chlich ans Aufgeben gedacht. Aber “NEIN”, dachte ich mir. Du bist jetzt 200km gelaufen. Du wirst doch wohl noch 30km schaffen.<\/p>\nAlso, Konzentration auf den Atem, auf den Schmerz, Gedanken weg. Es ging weiter. Und Pooh gab mir dann auch noch Kraft…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEine \u00dcberraschung kam\u00a0 dann kurz vor VP km207. Andreas Schulze tauchte auf einmal mit seiner Partnerin auf. Andreas hatte mich einige Male im Training begleitet und h\u00e4tte mich auch fast supportet. Und nun stand er da und begr\u00fc\u00dfte uns…<\/p>\n<\/a><\/p>\nAn VP km207 angekommen, stie\u00df Jasmin Bu\u00dfmann (Ehefrau von Andreas)\u00a0zu uns, die uns dann begleitet hat…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEs waren nur noch 23km. Das war ein so geiles Gef\u00fchl \ud83d\ude42 Ok, ich hatte zu diesem Zeitpunkt Magenprobleme und ein Reiterhof musste mir da aushelfen. Aber es waren nur noch 23km…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nSo machten wir uns auf den Weg, auf die letzten 23km…<\/p>\n…die letzte Pause wurde bei km223 gemacht…<\/p>\n<\/a><\/p>\nNoch ein paar km…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nNach 230km war es dann endlich soweit. Ich habe die M\u00fcndung der Ruhr in den Rhein erreicht. Leider war die Rheinorange nicht zug\u00e4nglich, aber Jens hatte f\u00fcr einen gleichwertigen Ersatz gesorgt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nGl\u00fcck pur \ud83d\ude42<\/p>\nFAZIT:<\/p>\n230km am St\u00fcck laufen ist kein Kindergeburtstag. Das habe ich feststellen m\u00fcssen.<\/p>\nAber: Ich habe festgestellt, das sind meine Strecken. Strecken von mehr als 200km. Freud und Leid, Schmerz und pures Gl\u00fcck. Man erlebt in dieser Zeit einfach alles. Es ist so intensiv. Man lernt sich selbst von einer neuen Seite kennen. Mag sein, dass es etwas spirituelles ist, aber es ist etwas, was mich tief ber\u00fchrt hat. Dieser Lauf, diese Erfahrung hat mich tief in meiner Seele ber\u00fchrt. Ich m\u00f6chte dies sp\u00fcren und noch einmal erleben. Und so werde ich wohl wieder 200km oder mehr laufen.<\/p>\nIch bedanke mich bei meinem Team, ohne die ich das nicht \u00fcberstanden h\u00e4tte. Danke: Andre Zalbertus, Andreas Bu\u00dfmann, Jasmin Bu\u00dfmann, Carolin Stra\u00dfburg, Nina Heylen und Willi Krogmeier.<\/p>\nEin ganz besonderer Dank gilt auch Nadine Fischer, die mir in den letzten Monaten den R\u00fccken freigehalten hat. Danke.<\/p>\nAuch wenn ich vieles nicht in Worte fassen kann, was dieser Lauf f\u00fcr mich bedeutet hat,\u00a0so\u00a0hat er\u00a0mein Leben ver\u00e4ndert.<\/p>\nLaufen ist Leben.<\/p>\nEuer Thorsten<\/p>\n<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Eine Woche ist es nun her, dass ich 230km am St\u00fcck gelaufen bin. 230km Freud und Leid. Und mit den ganzen Verl\u00e4ufern sind es eigentlich sogar noch mehr geworden. Aber dazu sp\u00e4ter mehr.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":344,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/343"}],"collection":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=343"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/343\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":441,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/343\/revisions\/441"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/344"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=343"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=343"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=343"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
Am Baldeneysee dann die gro\u00dfe \u00dcberraschung. Der Gesundheitsdezernent von D\u00fcsseldorf, Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, hat uns am VP km188 besucht…<\/p>\n
\u00a0<\/a><\/a><\/p>\nEr hat unseren Lauf live bei Facebook verfolgt und spontan entschieden, uns zu besuchen, um uns anzufeuern.<\/p>\nVon hier aus war es nur noch ein Marathon. Das w\u00e4re doch gelacht, wenn ich den jetzt nicht mehr schaffen w\u00fcrde \ud83d\ude42<\/p>\nDas n\u00e4chste Ziel hie\u00df aber erst einmal VP km207…<\/p>\nAber ne kurze Pause bei km191 musste auch mal sein…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nKurz vor km200 hatte ich mein n\u00e4chstes Tief. Was ich bislang noch keinem erz\u00e4hlt habe, an diesem Punkt habe ich tats\u00e4chlich ans Aufgeben gedacht. Aber “NEIN”, dachte ich mir. Du bist jetzt 200km gelaufen. Du wirst doch wohl noch 30km schaffen.<\/p>\nAlso, Konzentration auf den Atem, auf den Schmerz, Gedanken weg. Es ging weiter. Und Pooh gab mir dann auch noch Kraft…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEine \u00dcberraschung kam\u00a0 dann kurz vor VP km207. Andreas Schulze tauchte auf einmal mit seiner Partnerin auf. Andreas hatte mich einige Male im Training begleitet und h\u00e4tte mich auch fast supportet. Und nun stand er da und begr\u00fc\u00dfte uns…<\/p>\n<\/a><\/p>\nAn VP km207 angekommen, stie\u00df Jasmin Bu\u00dfmann (Ehefrau von Andreas)\u00a0zu uns, die uns dann begleitet hat…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEs waren nur noch 23km. Das war ein so geiles Gef\u00fchl \ud83d\ude42 Ok, ich hatte zu diesem Zeitpunkt Magenprobleme und ein Reiterhof musste mir da aushelfen. Aber es waren nur noch 23km…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nSo machten wir uns auf den Weg, auf die letzten 23km…<\/p>\n…die letzte Pause wurde bei km223 gemacht…<\/p>\n<\/a><\/p>\nNoch ein paar km…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nNach 230km war es dann endlich soweit. Ich habe die M\u00fcndung der Ruhr in den Rhein erreicht. Leider war die Rheinorange nicht zug\u00e4nglich, aber Jens hatte f\u00fcr einen gleichwertigen Ersatz gesorgt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nGl\u00fcck pur \ud83d\ude42<\/p>\nFAZIT:<\/p>\n230km am St\u00fcck laufen ist kein Kindergeburtstag. Das habe ich feststellen m\u00fcssen.<\/p>\nAber: Ich habe festgestellt, das sind meine Strecken. Strecken von mehr als 200km. Freud und Leid, Schmerz und pures Gl\u00fcck. Man erlebt in dieser Zeit einfach alles. Es ist so intensiv. Man lernt sich selbst von einer neuen Seite kennen. Mag sein, dass es etwas spirituelles ist, aber es ist etwas, was mich tief ber\u00fchrt hat. Dieser Lauf, diese Erfahrung hat mich tief in meiner Seele ber\u00fchrt. Ich m\u00f6chte dies sp\u00fcren und noch einmal erleben. Und so werde ich wohl wieder 200km oder mehr laufen.<\/p>\nIch bedanke mich bei meinem Team, ohne die ich das nicht \u00fcberstanden h\u00e4tte. Danke: Andre Zalbertus, Andreas Bu\u00dfmann, Jasmin Bu\u00dfmann, Carolin Stra\u00dfburg, Nina Heylen und Willi Krogmeier.<\/p>\nEin ganz besonderer Dank gilt auch Nadine Fischer, die mir in den letzten Monaten den R\u00fccken freigehalten hat. Danke.<\/p>\nAuch wenn ich vieles nicht in Worte fassen kann, was dieser Lauf f\u00fcr mich bedeutet hat,\u00a0so\u00a0hat er\u00a0mein Leben ver\u00e4ndert.<\/p>\nLaufen ist Leben.<\/p>\nEuer Thorsten<\/p>\n<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Eine Woche ist es nun her, dass ich 230km am St\u00fcck gelaufen bin. 230km Freud und Leid. Und mit den ganzen Verl\u00e4ufern sind es eigentlich sogar noch mehr geworden. 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Er hat unseren Lauf live bei Facebook verfolgt und spontan entschieden, uns zu besuchen, um uns anzufeuern.<\/p>\n
Von hier aus war es nur noch ein Marathon. Das w\u00e4re doch gelacht, wenn ich den jetzt nicht mehr schaffen w\u00fcrde \ud83d\ude42<\/p>\n
Das n\u00e4chste Ziel hie\u00df aber erst einmal VP km207…<\/p>\n
Aber ne kurze Pause bei km191 musste auch mal sein…<\/p>\n
<\/a> <\/a><\/p>\nKurz vor km200 hatte ich mein n\u00e4chstes Tief. Was ich bislang noch keinem erz\u00e4hlt habe, an diesem Punkt habe ich tats\u00e4chlich ans Aufgeben gedacht. Aber “NEIN”, dachte ich mir. Du bist jetzt 200km gelaufen. Du wirst doch wohl noch 30km schaffen.<\/p>\nAlso, Konzentration auf den Atem, auf den Schmerz, Gedanken weg. Es ging weiter. Und Pooh gab mir dann auch noch Kraft…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEine \u00dcberraschung kam\u00a0 dann kurz vor VP km207. Andreas Schulze tauchte auf einmal mit seiner Partnerin auf. Andreas hatte mich einige Male im Training begleitet und h\u00e4tte mich auch fast supportet. Und nun stand er da und begr\u00fc\u00dfte uns…<\/p>\n<\/a><\/p>\nAn VP km207 angekommen, stie\u00df Jasmin Bu\u00dfmann (Ehefrau von Andreas)\u00a0zu uns, die uns dann begleitet hat…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEs waren nur noch 23km. Das war ein so geiles Gef\u00fchl \ud83d\ude42 Ok, ich hatte zu diesem Zeitpunkt Magenprobleme und ein Reiterhof musste mir da aushelfen. Aber es waren nur noch 23km…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nSo machten wir uns auf den Weg, auf die letzten 23km…<\/p>\n…die letzte Pause wurde bei km223 gemacht…<\/p>\n<\/a><\/p>\nNoch ein paar km…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nNach 230km war es dann endlich soweit. Ich habe die M\u00fcndung der Ruhr in den Rhein erreicht. Leider war die Rheinorange nicht zug\u00e4nglich, aber Jens hatte f\u00fcr einen gleichwertigen Ersatz gesorgt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nGl\u00fcck pur \ud83d\ude42<\/p>\nFAZIT:<\/p>\n230km am St\u00fcck laufen ist kein Kindergeburtstag. Das habe ich feststellen m\u00fcssen.<\/p>\nAber: Ich habe festgestellt, das sind meine Strecken. Strecken von mehr als 200km. Freud und Leid, Schmerz und pures Gl\u00fcck. Man erlebt in dieser Zeit einfach alles. Es ist so intensiv. Man lernt sich selbst von einer neuen Seite kennen. Mag sein, dass es etwas spirituelles ist, aber es ist etwas, was mich tief ber\u00fchrt hat. Dieser Lauf, diese Erfahrung hat mich tief in meiner Seele ber\u00fchrt. Ich m\u00f6chte dies sp\u00fcren und noch einmal erleben. Und so werde ich wohl wieder 200km oder mehr laufen.<\/p>\nIch bedanke mich bei meinem Team, ohne die ich das nicht \u00fcberstanden h\u00e4tte. Danke: Andre Zalbertus, Andreas Bu\u00dfmann, Jasmin Bu\u00dfmann, Carolin Stra\u00dfburg, Nina Heylen und Willi Krogmeier.<\/p>\nEin ganz besonderer Dank gilt auch Nadine Fischer, die mir in den letzten Monaten den R\u00fccken freigehalten hat. Danke.<\/p>\nAuch wenn ich vieles nicht in Worte fassen kann, was dieser Lauf f\u00fcr mich bedeutet hat,\u00a0so\u00a0hat er\u00a0mein Leben ver\u00e4ndert.<\/p>\nLaufen ist Leben.<\/p>\nEuer Thorsten<\/p>\n<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Eine Woche ist es nun her, dass ich 230km am St\u00fcck gelaufen bin. 230km Freud und Leid. Und mit den ganzen Verl\u00e4ufern sind es eigentlich sogar noch mehr geworden. Aber dazu sp\u00e4ter mehr.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":344,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/343"}],"collection":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=343"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/343\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":441,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/343\/revisions\/441"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/344"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=343"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=343"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=343"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
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Also, Konzentration auf den Atem, auf den Schmerz, Gedanken weg. Es ging weiter. Und Pooh gab mir dann auch noch Kraft…<\/p>\n
<\/a><\/p>\nEine \u00dcberraschung kam\u00a0 dann kurz vor VP km207. Andreas Schulze tauchte auf einmal mit seiner Partnerin auf. Andreas hatte mich einige Male im Training begleitet und h\u00e4tte mich auch fast supportet. Und nun stand er da und begr\u00fc\u00dfte uns…<\/p>\n<\/a><\/p>\nAn VP km207 angekommen, stie\u00df Jasmin Bu\u00dfmann (Ehefrau von Andreas)\u00a0zu uns, die uns dann begleitet hat…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEs waren nur noch 23km. Das war ein so geiles Gef\u00fchl \ud83d\ude42 Ok, ich hatte zu diesem Zeitpunkt Magenprobleme und ein Reiterhof musste mir da aushelfen. Aber es waren nur noch 23km…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nSo machten wir uns auf den Weg, auf die letzten 23km…<\/p>\n…die letzte Pause wurde bei km223 gemacht…<\/p>\n<\/a><\/p>\nNoch ein paar km…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nNach 230km war es dann endlich soweit. Ich habe die M\u00fcndung der Ruhr in den Rhein erreicht. Leider war die Rheinorange nicht zug\u00e4nglich, aber Jens hatte f\u00fcr einen gleichwertigen Ersatz gesorgt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nGl\u00fcck pur \ud83d\ude42<\/p>\nFAZIT:<\/p>\n230km am St\u00fcck laufen ist kein Kindergeburtstag. Das habe ich feststellen m\u00fcssen.<\/p>\nAber: Ich habe festgestellt, das sind meine Strecken. Strecken von mehr als 200km. Freud und Leid, Schmerz und pures Gl\u00fcck. Man erlebt in dieser Zeit einfach alles. Es ist so intensiv. Man lernt sich selbst von einer neuen Seite kennen. Mag sein, dass es etwas spirituelles ist, aber es ist etwas, was mich tief ber\u00fchrt hat. Dieser Lauf, diese Erfahrung hat mich tief in meiner Seele ber\u00fchrt. Ich m\u00f6chte dies sp\u00fcren und noch einmal erleben. Und so werde ich wohl wieder 200km oder mehr laufen.<\/p>\nIch bedanke mich bei meinem Team, ohne die ich das nicht \u00fcberstanden h\u00e4tte. Danke: Andre Zalbertus, Andreas Bu\u00dfmann, Jasmin Bu\u00dfmann, Carolin Stra\u00dfburg, Nina Heylen und Willi Krogmeier.<\/p>\nEin ganz besonderer Dank gilt auch Nadine Fischer, die mir in den letzten Monaten den R\u00fccken freigehalten hat. Danke.<\/p>\nAuch wenn ich vieles nicht in Worte fassen kann, was dieser Lauf f\u00fcr mich bedeutet hat,\u00a0so\u00a0hat er\u00a0mein Leben ver\u00e4ndert.<\/p>\nLaufen ist Leben.<\/p>\nEuer Thorsten<\/p>\n<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Eine Woche ist es nun her, dass ich 230km am St\u00fcck gelaufen bin. 230km Freud und Leid. Und mit den ganzen Verl\u00e4ufern sind es eigentlich sogar noch mehr geworden. Aber dazu sp\u00e4ter mehr.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":344,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/343"}],"collection":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=343"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/343\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":441,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/343\/revisions\/441"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/344"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=343"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=343"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=343"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
Eine \u00dcberraschung kam\u00a0 dann kurz vor VP km207. Andreas Schulze tauchte auf einmal mit seiner Partnerin auf. Andreas hatte mich einige Male im Training begleitet und h\u00e4tte mich auch fast supportet. Und nun stand er da und begr\u00fc\u00dfte uns…<\/p>\n
<\/a><\/p>\nAn VP km207 angekommen, stie\u00df Jasmin Bu\u00dfmann (Ehefrau von Andreas)\u00a0zu uns, die uns dann begleitet hat…<\/p>\n<\/a><\/p>\nEs waren nur noch 23km. Das war ein so geiles Gef\u00fchl \ud83d\ude42 Ok, ich hatte zu diesem Zeitpunkt Magenprobleme und ein Reiterhof musste mir da aushelfen. Aber es waren nur noch 23km…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nSo machten wir uns auf den Weg, auf die letzten 23km…<\/p>\n…die letzte Pause wurde bei km223 gemacht…<\/p>\n<\/a><\/p>\nNoch ein paar km…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nNach 230km war es dann endlich soweit. Ich habe die M\u00fcndung der Ruhr in den Rhein erreicht. Leider war die Rheinorange nicht zug\u00e4nglich, aber Jens hatte f\u00fcr einen gleichwertigen Ersatz gesorgt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nGl\u00fcck pur \ud83d\ude42<\/p>\nFAZIT:<\/p>\n230km am St\u00fcck laufen ist kein Kindergeburtstag. Das habe ich feststellen m\u00fcssen.<\/p>\nAber: Ich habe festgestellt, das sind meine Strecken. Strecken von mehr als 200km. Freud und Leid, Schmerz und pures Gl\u00fcck. Man erlebt in dieser Zeit einfach alles. Es ist so intensiv. Man lernt sich selbst von einer neuen Seite kennen. Mag sein, dass es etwas spirituelles ist, aber es ist etwas, was mich tief ber\u00fchrt hat. Dieser Lauf, diese Erfahrung hat mich tief in meiner Seele ber\u00fchrt. Ich m\u00f6chte dies sp\u00fcren und noch einmal erleben. Und so werde ich wohl wieder 200km oder mehr laufen.<\/p>\nIch bedanke mich bei meinem Team, ohne die ich das nicht \u00fcberstanden h\u00e4tte. Danke: Andre Zalbertus, Andreas Bu\u00dfmann, Jasmin Bu\u00dfmann, Carolin Stra\u00dfburg, Nina Heylen und Willi Krogmeier.<\/p>\nEin ganz besonderer Dank gilt auch Nadine Fischer, die mir in den letzten Monaten den R\u00fccken freigehalten hat. Danke.<\/p>\nAuch wenn ich vieles nicht in Worte fassen kann, was dieser Lauf f\u00fcr mich bedeutet hat,\u00a0so\u00a0hat er\u00a0mein Leben ver\u00e4ndert.<\/p>\nLaufen ist Leben.<\/p>\nEuer Thorsten<\/p>\n<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Eine Woche ist es nun her, dass ich 230km am St\u00fcck gelaufen bin. 230km Freud und Leid. Und mit den ganzen Verl\u00e4ufern sind es eigentlich sogar noch mehr geworden. Aber dazu sp\u00e4ter mehr.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":344,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/343"}],"collection":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=343"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/343\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":441,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/343\/revisions\/441"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/344"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=343"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=343"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=343"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
An VP km207 angekommen, stie\u00df Jasmin Bu\u00dfmann (Ehefrau von Andreas)\u00a0zu uns, die uns dann begleitet hat…<\/p>\n
<\/a><\/p>\nEs waren nur noch 23km. Das war ein so geiles Gef\u00fchl \ud83d\ude42 Ok, ich hatte zu diesem Zeitpunkt Magenprobleme und ein Reiterhof musste mir da aushelfen. Aber es waren nur noch 23km…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nSo machten wir uns auf den Weg, auf die letzten 23km…<\/p>\n…die letzte Pause wurde bei km223 gemacht…<\/p>\n<\/a><\/p>\nNoch ein paar km…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nNach 230km war es dann endlich soweit. Ich habe die M\u00fcndung der Ruhr in den Rhein erreicht. Leider war die Rheinorange nicht zug\u00e4nglich, aber Jens hatte f\u00fcr einen gleichwertigen Ersatz gesorgt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nGl\u00fcck pur \ud83d\ude42<\/p>\nFAZIT:<\/p>\n230km am St\u00fcck laufen ist kein Kindergeburtstag. Das habe ich feststellen m\u00fcssen.<\/p>\nAber: Ich habe festgestellt, das sind meine Strecken. Strecken von mehr als 200km. Freud und Leid, Schmerz und pures Gl\u00fcck. Man erlebt in dieser Zeit einfach alles. Es ist so intensiv. Man lernt sich selbst von einer neuen Seite kennen. Mag sein, dass es etwas spirituelles ist, aber es ist etwas, was mich tief ber\u00fchrt hat. Dieser Lauf, diese Erfahrung hat mich tief in meiner Seele ber\u00fchrt. Ich m\u00f6chte dies sp\u00fcren und noch einmal erleben. Und so werde ich wohl wieder 200km oder mehr laufen.<\/p>\nIch bedanke mich bei meinem Team, ohne die ich das nicht \u00fcberstanden h\u00e4tte. Danke: Andre Zalbertus, Andreas Bu\u00dfmann, Jasmin Bu\u00dfmann, Carolin Stra\u00dfburg, Nina Heylen und Willi Krogmeier.<\/p>\nEin ganz besonderer Dank gilt auch Nadine Fischer, die mir in den letzten Monaten den R\u00fccken freigehalten hat. Danke.<\/p>\nAuch wenn ich vieles nicht in Worte fassen kann, was dieser Lauf f\u00fcr mich bedeutet hat,\u00a0so\u00a0hat er\u00a0mein Leben ver\u00e4ndert.<\/p>\nLaufen ist Leben.<\/p>\nEuer Thorsten<\/p>\n<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Eine Woche ist es nun her, dass ich 230km am St\u00fcck gelaufen bin. 230km Freud und Leid. Und mit den ganzen Verl\u00e4ufern sind es eigentlich sogar noch mehr geworden. Aber dazu sp\u00e4ter mehr.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":344,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/343"}],"collection":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=343"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/343\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":441,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/343\/revisions\/441"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/344"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=343"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=343"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=343"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
Es waren nur noch 23km. Das war ein so geiles Gef\u00fchl \ud83d\ude42 Ok, ich hatte zu diesem Zeitpunkt Magenprobleme und ein Reiterhof musste mir da aushelfen. Aber es waren nur noch 23km…<\/p>\n
<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nSo machten wir uns auf den Weg, auf die letzten 23km…<\/p>\n…die letzte Pause wurde bei km223 gemacht…<\/p>\n<\/a><\/p>\nNoch ein paar km…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nNach 230km war es dann endlich soweit. Ich habe die M\u00fcndung der Ruhr in den Rhein erreicht. Leider war die Rheinorange nicht zug\u00e4nglich, aber Jens hatte f\u00fcr einen gleichwertigen Ersatz gesorgt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nGl\u00fcck pur \ud83d\ude42<\/p>\nFAZIT:<\/p>\n230km am St\u00fcck laufen ist kein Kindergeburtstag. Das habe ich feststellen m\u00fcssen.<\/p>\nAber: Ich habe festgestellt, das sind meine Strecken. Strecken von mehr als 200km. Freud und Leid, Schmerz und pures Gl\u00fcck. Man erlebt in dieser Zeit einfach alles. Es ist so intensiv. Man lernt sich selbst von einer neuen Seite kennen. Mag sein, dass es etwas spirituelles ist, aber es ist etwas, was mich tief ber\u00fchrt hat. Dieser Lauf, diese Erfahrung hat mich tief in meiner Seele ber\u00fchrt. Ich m\u00f6chte dies sp\u00fcren und noch einmal erleben. Und so werde ich wohl wieder 200km oder mehr laufen.<\/p>\nIch bedanke mich bei meinem Team, ohne die ich das nicht \u00fcberstanden h\u00e4tte. Danke: Andre Zalbertus, Andreas Bu\u00dfmann, Jasmin Bu\u00dfmann, Carolin Stra\u00dfburg, Nina Heylen und Willi Krogmeier.<\/p>\nEin ganz besonderer Dank gilt auch Nadine Fischer, die mir in den letzten Monaten den R\u00fccken freigehalten hat. Danke.<\/p>\nAuch wenn ich vieles nicht in Worte fassen kann, was dieser Lauf f\u00fcr mich bedeutet hat,\u00a0so\u00a0hat er\u00a0mein Leben ver\u00e4ndert.<\/p>\nLaufen ist Leben.<\/p>\nEuer Thorsten<\/p>\n<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Eine Woche ist es nun her, dass ich 230km am St\u00fcck gelaufen bin. 230km Freud und Leid. Und mit den ganzen Verl\u00e4ufern sind es eigentlich sogar noch mehr geworden. Aber dazu sp\u00e4ter mehr.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":344,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/343"}],"collection":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=343"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/343\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":441,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/343\/revisions\/441"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/344"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=343"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=343"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=343"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
So machten wir uns auf den Weg, auf die letzten 23km…<\/p>\n
…die letzte Pause wurde bei km223 gemacht…<\/p>\n
<\/a><\/p>\nNoch ein paar km…<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nNach 230km war es dann endlich soweit. Ich habe die M\u00fcndung der Ruhr in den Rhein erreicht. Leider war die Rheinorange nicht zug\u00e4nglich, aber Jens hatte f\u00fcr einen gleichwertigen Ersatz gesorgt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nGl\u00fcck pur \ud83d\ude42<\/p>\nFAZIT:<\/p>\n230km am St\u00fcck laufen ist kein Kindergeburtstag. Das habe ich feststellen m\u00fcssen.<\/p>\nAber: Ich habe festgestellt, das sind meine Strecken. Strecken von mehr als 200km. Freud und Leid, Schmerz und pures Gl\u00fcck. Man erlebt in dieser Zeit einfach alles. Es ist so intensiv. Man lernt sich selbst von einer neuen Seite kennen. Mag sein, dass es etwas spirituelles ist, aber es ist etwas, was mich tief ber\u00fchrt hat. Dieser Lauf, diese Erfahrung hat mich tief in meiner Seele ber\u00fchrt. Ich m\u00f6chte dies sp\u00fcren und noch einmal erleben. Und so werde ich wohl wieder 200km oder mehr laufen.<\/p>\nIch bedanke mich bei meinem Team, ohne die ich das nicht \u00fcberstanden h\u00e4tte. Danke: Andre Zalbertus, Andreas Bu\u00dfmann, Jasmin Bu\u00dfmann, Carolin Stra\u00dfburg, Nina Heylen und Willi Krogmeier.<\/p>\nEin ganz besonderer Dank gilt auch Nadine Fischer, die mir in den letzten Monaten den R\u00fccken freigehalten hat. Danke.<\/p>\nAuch wenn ich vieles nicht in Worte fassen kann, was dieser Lauf f\u00fcr mich bedeutet hat,\u00a0so\u00a0hat er\u00a0mein Leben ver\u00e4ndert.<\/p>\nLaufen ist Leben.<\/p>\nEuer Thorsten<\/p>\n<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Eine Woche ist es nun her, dass ich 230km am St\u00fcck gelaufen bin. 230km Freud und Leid. Und mit den ganzen Verl\u00e4ufern sind es eigentlich sogar noch mehr geworden. Aber dazu sp\u00e4ter mehr.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":344,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/343"}],"collection":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=343"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/343\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":441,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/343\/revisions\/441"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/344"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=343"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=343"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=343"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
Noch ein paar km…<\/p>\n
<\/a> <\/a><\/p>\nNach 230km war es dann endlich soweit. Ich habe die M\u00fcndung der Ruhr in den Rhein erreicht. Leider war die Rheinorange nicht zug\u00e4nglich, aber Jens hatte f\u00fcr einen gleichwertigen Ersatz gesorgt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nGl\u00fcck pur \ud83d\ude42<\/p>\nFAZIT:<\/p>\n230km am St\u00fcck laufen ist kein Kindergeburtstag. Das habe ich feststellen m\u00fcssen.<\/p>\nAber: Ich habe festgestellt, das sind meine Strecken. Strecken von mehr als 200km. Freud und Leid, Schmerz und pures Gl\u00fcck. Man erlebt in dieser Zeit einfach alles. Es ist so intensiv. Man lernt sich selbst von einer neuen Seite kennen. Mag sein, dass es etwas spirituelles ist, aber es ist etwas, was mich tief ber\u00fchrt hat. Dieser Lauf, diese Erfahrung hat mich tief in meiner Seele ber\u00fchrt. Ich m\u00f6chte dies sp\u00fcren und noch einmal erleben. Und so werde ich wohl wieder 200km oder mehr laufen.<\/p>\nIch bedanke mich bei meinem Team, ohne die ich das nicht \u00fcberstanden h\u00e4tte. Danke: Andre Zalbertus, Andreas Bu\u00dfmann, Jasmin Bu\u00dfmann, Carolin Stra\u00dfburg, Nina Heylen und Willi Krogmeier.<\/p>\nEin ganz besonderer Dank gilt auch Nadine Fischer, die mir in den letzten Monaten den R\u00fccken freigehalten hat. Danke.<\/p>\nAuch wenn ich vieles nicht in Worte fassen kann, was dieser Lauf f\u00fcr mich bedeutet hat,\u00a0so\u00a0hat er\u00a0mein Leben ver\u00e4ndert.<\/p>\nLaufen ist Leben.<\/p>\nEuer Thorsten<\/p>\n<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Eine Woche ist es nun her, dass ich 230km am St\u00fcck gelaufen bin. 230km Freud und Leid. Und mit den ganzen Verl\u00e4ufern sind es eigentlich sogar noch mehr geworden. Aber dazu sp\u00e4ter mehr.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":344,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/343"}],"collection":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=343"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/343\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":441,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/343\/revisions\/441"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/344"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=343"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=343"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=343"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
Nach 230km war es dann endlich soweit. Ich habe die M\u00fcndung der Ruhr in den Rhein erreicht. Leider war die Rheinorange nicht zug\u00e4nglich, aber Jens hatte f\u00fcr einen gleichwertigen Ersatz gesorgt…<\/p>\n
<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nGl\u00fcck pur \ud83d\ude42<\/p>\nFAZIT:<\/p>\n230km am St\u00fcck laufen ist kein Kindergeburtstag. Das habe ich feststellen m\u00fcssen.<\/p>\nAber: Ich habe festgestellt, das sind meine Strecken. Strecken von mehr als 200km. Freud und Leid, Schmerz und pures Gl\u00fcck. Man erlebt in dieser Zeit einfach alles. Es ist so intensiv. Man lernt sich selbst von einer neuen Seite kennen. Mag sein, dass es etwas spirituelles ist, aber es ist etwas, was mich tief ber\u00fchrt hat. Dieser Lauf, diese Erfahrung hat mich tief in meiner Seele ber\u00fchrt. Ich m\u00f6chte dies sp\u00fcren und noch einmal erleben. Und so werde ich wohl wieder 200km oder mehr laufen.<\/p>\nIch bedanke mich bei meinem Team, ohne die ich das nicht \u00fcberstanden h\u00e4tte. Danke: Andre Zalbertus, Andreas Bu\u00dfmann, Jasmin Bu\u00dfmann, Carolin Stra\u00dfburg, Nina Heylen und Willi Krogmeier.<\/p>\nEin ganz besonderer Dank gilt auch Nadine Fischer, die mir in den letzten Monaten den R\u00fccken freigehalten hat. Danke.<\/p>\nAuch wenn ich vieles nicht in Worte fassen kann, was dieser Lauf f\u00fcr mich bedeutet hat,\u00a0so\u00a0hat er\u00a0mein Leben ver\u00e4ndert.<\/p>\nLaufen ist Leben.<\/p>\nEuer Thorsten<\/p>\n<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Eine Woche ist es nun her, dass ich 230km am St\u00fcck gelaufen bin. 230km Freud und Leid. Und mit den ganzen Verl\u00e4ufern sind es eigentlich sogar noch mehr geworden. Aber dazu sp\u00e4ter mehr.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":344,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/343"}],"collection":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=343"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/343\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":441,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/343\/revisions\/441"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/344"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=343"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=343"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=343"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
Gl\u00fcck pur \ud83d\ude42<\/p>\n
FAZIT:<\/p>\n
230km am St\u00fcck laufen ist kein Kindergeburtstag. Das habe ich feststellen m\u00fcssen.<\/p>\n
Aber: Ich habe festgestellt, das sind meine Strecken. Strecken von mehr als 200km. Freud und Leid, Schmerz und pures Gl\u00fcck. Man erlebt in dieser Zeit einfach alles. Es ist so intensiv. Man lernt sich selbst von einer neuen Seite kennen. Mag sein, dass es etwas spirituelles ist, aber es ist etwas, was mich tief ber\u00fchrt hat. Dieser Lauf, diese Erfahrung hat mich tief in meiner Seele ber\u00fchrt. Ich m\u00f6chte dies sp\u00fcren und noch einmal erleben. Und so werde ich wohl wieder 200km oder mehr laufen.<\/p>\n
Ich bedanke mich bei meinem Team, ohne die ich das nicht \u00fcberstanden h\u00e4tte. Danke: Andre Zalbertus, Andreas Bu\u00dfmann, Jasmin Bu\u00dfmann, Carolin Stra\u00dfburg, Nina Heylen und Willi Krogmeier.<\/p>\n
Ein ganz besonderer Dank gilt auch Nadine Fischer, die mir in den letzten Monaten den R\u00fccken freigehalten hat. Danke.<\/p>\n
Auch wenn ich vieles nicht in Worte fassen kann, was dieser Lauf f\u00fcr mich bedeutet hat,\u00a0so\u00a0hat er\u00a0mein Leben ver\u00e4ndert.<\/p>\n
Laufen ist Leben.<\/p>\n
Euer Thorsten<\/p>\n
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