define('DISALLOW_FILE_EDIT', true); define('DISALLOW_FILE_MODS', true);{"id":235,"date":"2015-07-12T22:22:46","date_gmt":"2015-07-12T22:22:46","guid":{"rendered":"http:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/?p=235"},"modified":"2019-03-20T16:55:35","modified_gmt":"2019-03-20T16:55:35","slug":"171km-nonstop-oem-janz-koelle-die-hitzeschlacht-von-koeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/?p=235","title":{"rendered":"171km nonstop “\u00d6m Janz K\u00f6lle” – Die Hitzeschlacht von K\u00f6ln"},"content":{"rendered":"
Am 04. Juli 2015 war es soweit: Der K\u00f6lnpfad-Ultra wurde wiederbelebt. Thomas Eller hatte geladen und alle sind gekommen.<\/p>\n
F\u00fcr mich sollte es ein ganz besonderer Lauf werden. Gut 5-6 Wochen zuvor musste ich die Neanderrallye 240k bei km70 verletzungsbedingt abbrechen. 2 Wochen Laufpause. Als ich das Training wieder aufgenommen hatte, lief es nicht wirklich rund. Zudem plagten mich immer und immer wieder innerliche Zweifel. Die Zweifel waren teilweise so stark, dass ich von der Teilnahme am K\u00f6lnpfad absehen wollte. 171km l\u00e4uft man ja nicht einfach so und wenn man dann auch mental nicht auf der H\u00f6he ist, hat es meistens keinen Sinn.<\/p>\n
Als ich meine Zweifel \u00f6ffentlich kundtat, kamen so viele aufmunternde Worte von ganz vielen lieben Menschen, so dass ich beschlossen habe, doch an den Start zu gehen. Ich habe mir gedacht: “Abbrechen kann ich immer noch!”<\/p>\n
Und au\u00dferdem wollte ich noch ein gro\u00dfes Ding in diesem Jahr laufen. Wenn schon nicht die Neanderrallye, dann den K\u00f6lnpfad.<\/p>\n
Es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung teilzunehmen.\u00a0Der Lauf wurde f\u00fcr mich pers\u00f6nlich ein voller Erfolg. 3. Platz bei den M\u00e4nnern, um es schon einmal vorweg zu nehmen \ud83d\ude42<\/p>\n
Aber nun zum Lauf:<\/p>\n
Ich bin bereits am Tag zuvor nach K\u00f6ln gefahren, um bei Susanne Alexi zu \u00fcbernachten. Susanne war mein Fahrradsupport w\u00e4hrend des Laufs, aber dazu sp\u00e4ter mehr.<\/p>\n
03:15 Uhr: Der Wecker klingelt. Raus aus dem Bett, fr\u00fchst\u00fccken und ab unter die Dusche. Manch einer mag nun denken: “Wie, duschen? Der l\u00e4uft doch gleich!” Aber ich sage Euch, das tut gut. Sogar sehr gut. Man ist noch einmal frisch und bis zur n\u00e4chsten Dusche ist es noch lange hin \ud83d\ude42<\/p>\n
Um 05:00 Uhr bin ich dann am Start in D\u00fcnnwald, Am Porzenacker, eingetroffen. Begr\u00fc\u00dft wurde ich gleich von Thomas Eller und seiner Frau Gabi. Olli Witzke und Rolli “Der Dealer” Sch\u00fcrmann bin ich dann auch gleich in die Arme gelaufen \ud83d\ude09<\/p>\n
Viele bekannte\u00a0Gesichter und einfach ein herzliches Beisammensein. Das ist Ultralauf!!!!!<\/p>\n
Allerdings gab es f\u00fcr mich hier das erste Problem. Thomas hatte mir sein Navi ausgeliehen, allerdings war der Track noch nicht draufgeladen. Gott sei Dank erwischte ich Frank M\u00fcller, der mir sein Navi lieh, um mir den Track zu \u00fcbertragen. Allerdings funktionierte es nicht. Immer wieder brach die Verbindung ab. 15 Minuten vor dem Start beschloss ich, ohne Navi zu laufen. Ich wusste ja, dass Susanne mich sp\u00e4ter mit Navi auf dem Fahrrad begleiten w\u00fcrde. Und bis dahin nahm ich mir vor, mich an den anderen L\u00e4ufern zu orientieren.<\/p>\n
So versammelten wir uns kurz vor 06:00 Uhr drau\u00dfen vor der Turnhalle, um dann gemeinsam an den Start zu gehen.<\/p>\n
<\/a> <\/a><\/p>\nUm 06:00 Uhr fiel dann der Startschuss.<\/p>\n<\/a><\/p>\nVom Start aus ging es zun\u00e4chst grob Richtung Flittard, wo wir dann\u00a0parallel zum Rhein Richtung M\u00fclheimer Br\u00fccke liefen und dort den Rhein das erste Mal \u00fcberquerten. Die ersten Gr\u00fcppchen bildeten sich. Ich bin zun\u00e4chst zusammen mit Frank M\u00fcller und Rolli “Dealer” Sch\u00fcrmann gelaufen. Das war auch f\u00fcr mich ganz praktisch, da Rolli ein Navi hatte. Zudem versorgte er mich am Anfang mit Salztabletten. Die hatte ich n\u00e4mlich zu Hause vergessen.<\/p>\nEs ging durch Industrie- und Wohngebiete Richtung F\u00fchlinger See. Dort mussten wir den K\u00f6lnpfad zun\u00e4chst verlassen, da am F\u00fchlinger See das Summerjam Festival stattfand. Etwas irritiert von unserem Track liefen uns immer wieder Festivalbesucher \u00fcber den Weg. Teilweise doch recht angeschlagen. Hatten wohl zu wenig geschlafen. Ach ne, immer dieser Hippies \ud83d\ude09 Ups, waren ja keine Hippies, sondern die ganze Rastafraktion \ud83d\ude42 Naja, mit M\u00fcdigkeit\u00a0sollte ich noch fr\u00fch genug zu tun bekommen.<\/p>\nEs ging dann wieder eine ganze Zeit lang am Rhein entlang. Die Temperaturen stiegen so langsam. Gott sei Dank war es am fr\u00fchen Morgen\u00a0 noch recht diesig, so dass die Sonne noch nicht so viel Kraft hatte. Nichtsdestotrotz haben wir jede Gelegenheit genutzt, um an Abk\u00fchlung zu kommen. Immerhin waren es schon zwischen 25\u00b0-30\u00b0. Und das am Morgen. So haben uns immer wieder Anwohner mit k\u00fchlen Duschen begl\u00fcckt.<\/p>\nNach gut 32km erreichten wir den ersten VP.<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nDie Stimmung war gro\u00dfartig und die Laune war gut. K\u00f6rperlich f\u00fchlte ich mich richtig gut. Auch mental hatte ich mich gefangen und es fing an, richtig Spa\u00df zu machen. Ich sagte innerlich zu mir: “Gott sei Dank habe ich mich zu dem Start entschlossen. Ich f\u00fchle mich gro\u00dfartig. Also zieh das Ding durch. Egal wie, aber Hauptsache mit Spa\u00df!”<\/p>\nKurz nach VP1 haben wir uns dann verlaufen. Statt ins Feld abzubiegen, sind wir einfach geradeaus gelaufen. Das kommt davon, wenn man die ganze Zeit quatscht und sich an den Vordermann orientiert, statt mal aufs Navi zu schauen. So hatten wir einen Umweg von ungef\u00e4hr 2,5-3km.<\/p>\nAls wir wieder auf dem richtigen Weg waren, schloss sich ein weiterer L\u00e4ufer unserer Gruppe an. Christoph Hardes.<\/p>\nIn Roggendorf beschlossen wir, am Edeka Halt zu machen. Verschwitzt gingen also 4 wilde Typen in den Edeka, um sich Getr\u00e4nke zu holen. Man wurde be\u00e4ugt, gemustert, aber mit freundlichen Blicken begr\u00fc\u00dft \ud83d\ude42<\/p>\nAm Escher See angekommen, rief mich Susanne an. Sie teilte mir mit, dass sie sich nun auf den Weg machen wolle, um mich irgendwo aufzugabeln. Ich sagte ihr, wo ich ungef\u00e4hr bin und wie schnell wir waren. Da hatten wir ca. 42km in den Beinen. Uns allen ging es soweit auch ganz gut. Ich machte mir nur kurz Sorgen, ob Susanne mich auch wirklich finden w\u00fcrde. Aber das klappte dann schlie\u00dflich problemlos.<\/p>\nBei km50 hat sie unsere Gruppe dann erreicht.<\/p>\nEin kurzes St\u00fcck lief ich noch gemeinsam mit der Gruppe. Ich f\u00fchlte mich allerdings so gut, dass ich mich langsam absetzte. Ich musste einfach meinem eigenen Rhythmus folgen.<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nManchmal musste man aber auch mal gehen oder stehen bleiben und die Sonne genie\u00dfen.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nAm M\u00fcngersdorfer Stadion gab es dann wegen der Hitze einen ZusatzVP. Mittlerweile war es Mittag und die Hitze war erbarmungslos.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nNun ging es durch den Gr\u00fcng\u00fcrtel Richtung VP 2 am Eifeltor.<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nDie liebe Susanne muss auch mal Pause machen \ud83d\ude42<\/p>\n<\/a><\/p>\nSvenja und Dennis John haben uns an der Strecke auch immer und immer wieder \u00fcberrascht und uns grandios verpflegt. Hier auf dem Bild mit Olli Witzke.<\/p>\n<\/a><\/p>\nVP2 bei km68<\/p>\n<\/a><\/p>\nWie das Bild zeigt, hatten wir einen riesen Spa\u00df. Ich war selbst \u00fcberrascht, wie gut ich mit der Hitze zurechtkam. Nach Angabe von einigen Leuten zeigte das Thermometer teilweise 40\u00b0 an. Wahnsinn. Aber ich kann noch lachen und locker und fluffig laufen \ud83d\ude42<\/p>\n\u00dcber Hochkirchen, Hahnwald und Wei\u00df ging es dann Richtung Rhein.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nBlume musste ich zwischendurch auch mal anrufen. Die\u00a0entspannte sich\u00a0derweil im Freibad in D\u00fcsseldorf-Flingern.<\/p>\n<\/a><\/p>\nGott sei Dank konnte ich ihr nur Gutes berichten. Es lief nach wie vor schn\u00f6rkellos.<\/p>\nEs ging nun am Rhein entlang Richtung Rodenkirchen. Eine Erfrischung gab es Dank Svenja und Dennis John auch noch. Die kleine Dusche tat gut.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nAuf nach Rodenkirchen.<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nIn Rodenkirchen mussten wir wieder den Rhein \u00fcberqueren. Eigentlich wollten wir auf der Br\u00fccke noch ein sch\u00f6nes Bild mit dem Dom im Hintergrund machen. Allerdings bin ich etwas vorgelaufen und habe den falschen Aufgang zur Br\u00fccke gew\u00e4hlt, so dass wir dann auf verschiedenen Seiten die Br\u00fccke \u00fcberquert haben. Aber danach waren wir wieder vereint.<\/p>\n<\/a><\/p>\nEs ging nun wieder den Rhein entlang Richtung S\u00fcden. Bei km 90 gab es dann auch wieder einen ZusatzVP von Udo Kamp.<\/p>\n<\/a><\/p>\nAuf Facebook erz\u00e4hlte Susanne noch ein Anekd\u00f6tchen. Susanne hatte vorgeschlagen im Schatten zu laufen. Ich meinte da nur kurz: “Ach n\u00f6, die Sonne kann ich jetzt ganz gut gebrauchen. Das tut gut!” Manch einer wird den Kopf sch\u00fctteln, wenn man bedenkt, dass\u00a0wir schon 12 Stunden bei praller Sonne hinter uns hatten. Aber es tat wirklich gut. Ich liebe die W\u00e4rme.<\/p>\nEs ging dann also an Porz, Z\u00fcndorf und Langel vorbei Richtung L\u00fclsdorf. Auf dem Weg dorthin kam ich immer wieder mit Spazierg\u00e4ngern ins Gespr\u00e4ch, mit denen ich \u00fcber den Lauf sprach. Alle waren fasziniert und w\u00fcnschten mir weiterhin viel Gl\u00fcck.<\/p>\nIn L\u00fclsdorf war dann VP3\u00a0bei km103. Dort wurde sich dann gest\u00e4rkt, um dann weiter in die D\u00e4mmerung und in die Nacht zu laufen.<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nNun ging es in die Dunkelheit.<\/p>\n\u00a0<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nAuf dem obigen Bild wurden wir von einer wild gewordenen Horde K\u00e4fer attackiert. L\u00e4stig diese Biester.<\/p>\nEs ging weiter Richtung Libur. Dort gab es dann einen \u00dcberraschungsVP. Und dort bin ich dann auf Rob Gralka gesto\u00dfen, den ich zuvor noch an VP3 angetroffen hatte.<\/p>\n<\/a><\/p>\nRob lag vor mir und stieg dann leider irgendwann aus dem Rennen aus.<\/p>\nEs ging nun in die Nacht. Wahn, Grengel und K\u00f6nigsforst waren die weiteren Stationen. Fr\u00f6sche huschten \u00fcber die Wege, die wir mit unseren Stirnlampen immer wieder aufschreckten. Manche sind mir auch gegen das Bein gesprungen. Irgendwann muss ich auch auf etwas getreten sein, denn es quiekte etwas als ich den Boden ber\u00fchrte. Leider konnte ich nichts mehr sehen. Ansonsten raschelte es \u00fcberall im Wald. Leuchtende Augen starrten einen aus dem Dunkeln an.\u00a0Am Monte Troodel\u00f6h schrieben wir uns dann ins Gipfelbuch ein.<\/p>\n<\/a><\/p>\nSo langsam musste ich auch mit der M\u00fcdigkeit k\u00e4mpfen. Susanne bot mir Red Bull an. Ich hatte Red Bull vorher noch nicht bei L\u00e4ufen ausprobiert, aber es war ein Fehler. Ich bekam ein wenig Herzrasen, was sich aber Gott sei Dank schnell wieder gelegt hat.<\/p>\nEs ging Richtung Bensberg am Schloss Bensberg vorbei. Weiter durch die Dunkelheit und den Wald.<\/p>\nLeider habe ich von\u00a0der Nacht keine weiteren Fotos.<\/p>\nDer Weg zu VP4 zog sich. Immer auf und ab und kein VP in Sicht. Zwischendurch\u00a0glaubte ich immer wieder, Stimmen zu h\u00f6ren und dachte, dass hinter der n\u00e4chsten Ecke der VP erscheinen m\u00fcsse. Leider war dem nicht so. Und so lief und lief ich weiter. Susanne hatte sich mittlerweile ihre Flipflops ruiniert und musste meine Zusatzschuhe anziehen.<\/p>\nLangsam fing es an zu d\u00e4mmern, und\u00a0das setzte neue Energien frei. Endlich sah ich Lichter. Oberlerbach. Der VP4 war da \ud83d\ude42<\/p>\n\u00a0<\/a><\/p>\nHier gab es dann Nudeln in \u00d6l. MMMMH, LECKER, auch wenn sie kalt waren. Aber bei so einer k\u00f6rperlichen Anstrengung ist man f\u00fcr alles dankbar \ud83d\ude09<\/p>\nIch wollte nun f\u00fcr die letzten 24km meine Schuhe wechseln. Susanne musste nun leider die Zweitschuhe ausziehen und meine Stinkeschuhe anziehen, die ich den ganzen Tag und die ganze Nacht getragen habe. Respekt, aber ihr blieb ja nichts anderes \u00fcbrig. Sie hatte ja selbst keine Schuhe mehr \ud83d\ude09<\/p>\nNun ging ich gest\u00e4rkt auf die letzten 24km, die allerdings f\u00fcr mich die schwierigsten wurden.<\/p>\nAuf der letzten Etappe kam uns dann noch Birger J\u00fcchter entgegen. Birger war Staffell\u00e4ufer und war die letzte Etappe gelaufen. Da er aber wieder zu seinem Auto musste, ist er die Etappe wieder zur\u00fcck zu seinem Auto gelaufen. Tststs, diese Ultral\u00e4ufer \ud83d\ude42<\/p>\nEs ging nun an L\u00fcckerath, Heidkamp, Refrath, Hand vorbei und durch den Thurner Wald.<\/p>\nMittlerweile hatte ich arge Probleme mit meiner Motivation. Mein Magen rebellierte hier und da auch, und meine Beine wollten nicht mehr laufen. Wald, immer nur Wald. Ich konnte keinen Wald mehr sehen.<\/p>\nSch\u00f6n war es, als ca. 15km vor dem Ziel Teelichter den Weg z\u00e4umten. Ein Mann erschien, der mitten im Wald einen VP errichtet hat. Er gab mir ein kaltes Handtuch und Getr\u00e4nke. Einfach toll. Leider habe ich den Namen vergessen. Aber danke nochmal \ud83d\ude42<\/p>\nEs ging weiter. Wald nichts als Wald. Ich wusste, wenn es raus aufs Feld geht, ist es nicht mehr weit. Und es\u00a0schien immer wieder so zu sein, als wenn die Felder in Sicht waren. Aber leider habe ich da die falsche Rechnung mit dem K\u00f6lnpfad gemacht, der mich immer wieder in den Wald gef\u00fchrt hat. Ich habe geflucht und gejammert. Susanne musste einiges aushalten. Aber dann…<\/p>\n…als ich nicht mehr wollte, …<\/p>\n<\/a><\/p>\n…kamen die langersehnten Felder. Noch gut 1km. Vielleicht auch 2. Egal.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nDer Schlussspurt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nEs war vollbracht: 171km und die G\u00fcrtelschnalle gab\u00b4s auch sofort.<\/p>\n<\/a><\/p>\nDanke Tom und Gabi \ud83d\ude42<\/p>\nJens Vieler war auch noch da. Das hat mich sehr gefreut. Jens ist der Ausrichter der Tortour de Ruhr,\u00a0bei der\u00a0ich im n\u00e4chsten Jahr 230km nonstop laufen werde.<\/p>\n<\/a><\/p>\nMein Fazit:<\/p>\nEs war durch die Hitze sauanstrengend. Aber ich kam mit ihr besser zurecht als ich dachte. Generell lief der Lauf hervorragend. Klar kommt irgendwann ein Tief, aber man muss schauen, wie man damit dann umgeht. Dank Susanne bin ich ganz gut damit zurechtgekommen. Auch wenn ich auf den letzten km f\u00fcr Susanne bestimmt anstrengend war.\u00a0Aber ich hatte dann doch einen starken Willen. Ich habe mal wieder gesp\u00fcrt, zu was ich eigentlich in der Lage bin. Ich bin \u00fcberzeugt, dass meine mentale St\u00e4rke das Ergebnis meiner t\u00e4glichen Meditationspraxis ist. Es ist schon erstaunlich, was der menschliche Geist bewegen kann. Bei so einem Lauf muss man st\u00e4ndig in sich hineinhorchen. Vor allem bei diesen extremen Bedingungen. Man muss ehrlich zu sich sein und wenn es nicht geht, geht es nunmal nicht. Bei mir war es Gott sei Dank anders. Bei mir ging es. Und es ging sogar gut. Richtig gut sogar. Ich bin verbl\u00fcfft von mir selbst und der Leistung, die ich erbracht habe. Einfach ein geiles Gef\u00fchl.<\/p>\nDer K\u00f6lnpfadlauf ist ein Lauf mit Kultpotential. Danke Tom, dass Du ihn wiederbelebt hast. Eine total liebevolle Veranstaltung mit ganz vielen tollen Helfern und Supportern. Danke an alle, die mitgewirkt haben. Starke Leistung!<\/p>\nTom, mach bitte weiter. Ich denke, ich bin im n\u00e4chsten Jahr h\u00f6chstwahrscheinlich\u00a0wieder dabei. Ich muss zun\u00e4chst schauen, wie die “Tortour” l\u00e4uft…<\/p>\nNoch zum Schluss:<\/p>\nK\u00f6lnpfad 2015: 60 Starter, 16 kamen ins Ziel. Ich erreichte einen sensationellen 3. Platz bei den M\u00e4nnern. Wahnsinn. Einfach Wahnsinn.<\/p>\n<\/a><\/p>\nIch hoffe, Euch hat mein Bericht gefallen und freue mich, euch bald von meinen n\u00e4chsten L\u00e4ufen zu berichten.<\/p>\nEuer<\/p>\nThorsten<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Am 04. Juli 2015 war es soweit: Der K\u00f6lnpfad-Ultra wurde wiederbelebt. Thomas Eller hatte geladen und alle sind gekommen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":288,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235"}],"collection":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=235"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":450,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions\/450"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/288"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=235"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=235"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=235"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
Um 06:00 Uhr fiel dann der Startschuss.<\/p>\n
<\/a><\/p>\nVom Start aus ging es zun\u00e4chst grob Richtung Flittard, wo wir dann\u00a0parallel zum Rhein Richtung M\u00fclheimer Br\u00fccke liefen und dort den Rhein das erste Mal \u00fcberquerten. Die ersten Gr\u00fcppchen bildeten sich. Ich bin zun\u00e4chst zusammen mit Frank M\u00fcller und Rolli “Dealer” Sch\u00fcrmann gelaufen. Das war auch f\u00fcr mich ganz praktisch, da Rolli ein Navi hatte. Zudem versorgte er mich am Anfang mit Salztabletten. Die hatte ich n\u00e4mlich zu Hause vergessen.<\/p>\nEs ging durch Industrie- und Wohngebiete Richtung F\u00fchlinger See. Dort mussten wir den K\u00f6lnpfad zun\u00e4chst verlassen, da am F\u00fchlinger See das Summerjam Festival stattfand. Etwas irritiert von unserem Track liefen uns immer wieder Festivalbesucher \u00fcber den Weg. Teilweise doch recht angeschlagen. Hatten wohl zu wenig geschlafen. Ach ne, immer dieser Hippies \ud83d\ude09 Ups, waren ja keine Hippies, sondern die ganze Rastafraktion \ud83d\ude42 Naja, mit M\u00fcdigkeit\u00a0sollte ich noch fr\u00fch genug zu tun bekommen.<\/p>\nEs ging dann wieder eine ganze Zeit lang am Rhein entlang. Die Temperaturen stiegen so langsam. Gott sei Dank war es am fr\u00fchen Morgen\u00a0 noch recht diesig, so dass die Sonne noch nicht so viel Kraft hatte. Nichtsdestotrotz haben wir jede Gelegenheit genutzt, um an Abk\u00fchlung zu kommen. Immerhin waren es schon zwischen 25\u00b0-30\u00b0. Und das am Morgen. So haben uns immer wieder Anwohner mit k\u00fchlen Duschen begl\u00fcckt.<\/p>\nNach gut 32km erreichten wir den ersten VP.<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nDie Stimmung war gro\u00dfartig und die Laune war gut. K\u00f6rperlich f\u00fchlte ich mich richtig gut. Auch mental hatte ich mich gefangen und es fing an, richtig Spa\u00df zu machen. Ich sagte innerlich zu mir: “Gott sei Dank habe ich mich zu dem Start entschlossen. Ich f\u00fchle mich gro\u00dfartig. Also zieh das Ding durch. Egal wie, aber Hauptsache mit Spa\u00df!”<\/p>\nKurz nach VP1 haben wir uns dann verlaufen. Statt ins Feld abzubiegen, sind wir einfach geradeaus gelaufen. Das kommt davon, wenn man die ganze Zeit quatscht und sich an den Vordermann orientiert, statt mal aufs Navi zu schauen. So hatten wir einen Umweg von ungef\u00e4hr 2,5-3km.<\/p>\nAls wir wieder auf dem richtigen Weg waren, schloss sich ein weiterer L\u00e4ufer unserer Gruppe an. Christoph Hardes.<\/p>\nIn Roggendorf beschlossen wir, am Edeka Halt zu machen. Verschwitzt gingen also 4 wilde Typen in den Edeka, um sich Getr\u00e4nke zu holen. Man wurde be\u00e4ugt, gemustert, aber mit freundlichen Blicken begr\u00fc\u00dft \ud83d\ude42<\/p>\nAm Escher See angekommen, rief mich Susanne an. Sie teilte mir mit, dass sie sich nun auf den Weg machen wolle, um mich irgendwo aufzugabeln. Ich sagte ihr, wo ich ungef\u00e4hr bin und wie schnell wir waren. Da hatten wir ca. 42km in den Beinen. Uns allen ging es soweit auch ganz gut. Ich machte mir nur kurz Sorgen, ob Susanne mich auch wirklich finden w\u00fcrde. Aber das klappte dann schlie\u00dflich problemlos.<\/p>\nBei km50 hat sie unsere Gruppe dann erreicht.<\/p>\nEin kurzes St\u00fcck lief ich noch gemeinsam mit der Gruppe. Ich f\u00fchlte mich allerdings so gut, dass ich mich langsam absetzte. Ich musste einfach meinem eigenen Rhythmus folgen.<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nManchmal musste man aber auch mal gehen oder stehen bleiben und die Sonne genie\u00dfen.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nAm M\u00fcngersdorfer Stadion gab es dann wegen der Hitze einen ZusatzVP. Mittlerweile war es Mittag und die Hitze war erbarmungslos.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nNun ging es durch den Gr\u00fcng\u00fcrtel Richtung VP 2 am Eifeltor.<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nDie liebe Susanne muss auch mal Pause machen \ud83d\ude42<\/p>\n<\/a><\/p>\nSvenja und Dennis John haben uns an der Strecke auch immer und immer wieder \u00fcberrascht und uns grandios verpflegt. Hier auf dem Bild mit Olli Witzke.<\/p>\n<\/a><\/p>\nVP2 bei km68<\/p>\n<\/a><\/p>\nWie das Bild zeigt, hatten wir einen riesen Spa\u00df. Ich war selbst \u00fcberrascht, wie gut ich mit der Hitze zurechtkam. Nach Angabe von einigen Leuten zeigte das Thermometer teilweise 40\u00b0 an. Wahnsinn. Aber ich kann noch lachen und locker und fluffig laufen \ud83d\ude42<\/p>\n\u00dcber Hochkirchen, Hahnwald und Wei\u00df ging es dann Richtung Rhein.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nBlume musste ich zwischendurch auch mal anrufen. Die\u00a0entspannte sich\u00a0derweil im Freibad in D\u00fcsseldorf-Flingern.<\/p>\n<\/a><\/p>\nGott sei Dank konnte ich ihr nur Gutes berichten. Es lief nach wie vor schn\u00f6rkellos.<\/p>\nEs ging nun am Rhein entlang Richtung Rodenkirchen. Eine Erfrischung gab es Dank Svenja und Dennis John auch noch. Die kleine Dusche tat gut.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nAuf nach Rodenkirchen.<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nIn Rodenkirchen mussten wir wieder den Rhein \u00fcberqueren. Eigentlich wollten wir auf der Br\u00fccke noch ein sch\u00f6nes Bild mit dem Dom im Hintergrund machen. Allerdings bin ich etwas vorgelaufen und habe den falschen Aufgang zur Br\u00fccke gew\u00e4hlt, so dass wir dann auf verschiedenen Seiten die Br\u00fccke \u00fcberquert haben. Aber danach waren wir wieder vereint.<\/p>\n<\/a><\/p>\nEs ging nun wieder den Rhein entlang Richtung S\u00fcden. Bei km 90 gab es dann auch wieder einen ZusatzVP von Udo Kamp.<\/p>\n<\/a><\/p>\nAuf Facebook erz\u00e4hlte Susanne noch ein Anekd\u00f6tchen. Susanne hatte vorgeschlagen im Schatten zu laufen. Ich meinte da nur kurz: “Ach n\u00f6, die Sonne kann ich jetzt ganz gut gebrauchen. Das tut gut!” Manch einer wird den Kopf sch\u00fctteln, wenn man bedenkt, dass\u00a0wir schon 12 Stunden bei praller Sonne hinter uns hatten. Aber es tat wirklich gut. Ich liebe die W\u00e4rme.<\/p>\nEs ging dann also an Porz, Z\u00fcndorf und Langel vorbei Richtung L\u00fclsdorf. Auf dem Weg dorthin kam ich immer wieder mit Spazierg\u00e4ngern ins Gespr\u00e4ch, mit denen ich \u00fcber den Lauf sprach. Alle waren fasziniert und w\u00fcnschten mir weiterhin viel Gl\u00fcck.<\/p>\nIn L\u00fclsdorf war dann VP3\u00a0bei km103. Dort wurde sich dann gest\u00e4rkt, um dann weiter in die D\u00e4mmerung und in die Nacht zu laufen.<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nNun ging es in die Dunkelheit.<\/p>\n\u00a0<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nAuf dem obigen Bild wurden wir von einer wild gewordenen Horde K\u00e4fer attackiert. L\u00e4stig diese Biester.<\/p>\nEs ging weiter Richtung Libur. Dort gab es dann einen \u00dcberraschungsVP. Und dort bin ich dann auf Rob Gralka gesto\u00dfen, den ich zuvor noch an VP3 angetroffen hatte.<\/p>\n<\/a><\/p>\nRob lag vor mir und stieg dann leider irgendwann aus dem Rennen aus.<\/p>\nEs ging nun in die Nacht. Wahn, Grengel und K\u00f6nigsforst waren die weiteren Stationen. Fr\u00f6sche huschten \u00fcber die Wege, die wir mit unseren Stirnlampen immer wieder aufschreckten. Manche sind mir auch gegen das Bein gesprungen. Irgendwann muss ich auch auf etwas getreten sein, denn es quiekte etwas als ich den Boden ber\u00fchrte. Leider konnte ich nichts mehr sehen. Ansonsten raschelte es \u00fcberall im Wald. Leuchtende Augen starrten einen aus dem Dunkeln an.\u00a0Am Monte Troodel\u00f6h schrieben wir uns dann ins Gipfelbuch ein.<\/p>\n<\/a><\/p>\nSo langsam musste ich auch mit der M\u00fcdigkeit k\u00e4mpfen. Susanne bot mir Red Bull an. Ich hatte Red Bull vorher noch nicht bei L\u00e4ufen ausprobiert, aber es war ein Fehler. Ich bekam ein wenig Herzrasen, was sich aber Gott sei Dank schnell wieder gelegt hat.<\/p>\nEs ging Richtung Bensberg am Schloss Bensberg vorbei. Weiter durch die Dunkelheit und den Wald.<\/p>\nLeider habe ich von\u00a0der Nacht keine weiteren Fotos.<\/p>\nDer Weg zu VP4 zog sich. Immer auf und ab und kein VP in Sicht. Zwischendurch\u00a0glaubte ich immer wieder, Stimmen zu h\u00f6ren und dachte, dass hinter der n\u00e4chsten Ecke der VP erscheinen m\u00fcsse. Leider war dem nicht so. Und so lief und lief ich weiter. Susanne hatte sich mittlerweile ihre Flipflops ruiniert und musste meine Zusatzschuhe anziehen.<\/p>\nLangsam fing es an zu d\u00e4mmern, und\u00a0das setzte neue Energien frei. Endlich sah ich Lichter. Oberlerbach. Der VP4 war da \ud83d\ude42<\/p>\n\u00a0<\/a><\/p>\nHier gab es dann Nudeln in \u00d6l. MMMMH, LECKER, auch wenn sie kalt waren. Aber bei so einer k\u00f6rperlichen Anstrengung ist man f\u00fcr alles dankbar \ud83d\ude09<\/p>\nIch wollte nun f\u00fcr die letzten 24km meine Schuhe wechseln. Susanne musste nun leider die Zweitschuhe ausziehen und meine Stinkeschuhe anziehen, die ich den ganzen Tag und die ganze Nacht getragen habe. Respekt, aber ihr blieb ja nichts anderes \u00fcbrig. Sie hatte ja selbst keine Schuhe mehr \ud83d\ude09<\/p>\nNun ging ich gest\u00e4rkt auf die letzten 24km, die allerdings f\u00fcr mich die schwierigsten wurden.<\/p>\nAuf der letzten Etappe kam uns dann noch Birger J\u00fcchter entgegen. Birger war Staffell\u00e4ufer und war die letzte Etappe gelaufen. Da er aber wieder zu seinem Auto musste, ist er die Etappe wieder zur\u00fcck zu seinem Auto gelaufen. Tststs, diese Ultral\u00e4ufer \ud83d\ude42<\/p>\nEs ging nun an L\u00fcckerath, Heidkamp, Refrath, Hand vorbei und durch den Thurner Wald.<\/p>\nMittlerweile hatte ich arge Probleme mit meiner Motivation. Mein Magen rebellierte hier und da auch, und meine Beine wollten nicht mehr laufen. Wald, immer nur Wald. Ich konnte keinen Wald mehr sehen.<\/p>\nSch\u00f6n war es, als ca. 15km vor dem Ziel Teelichter den Weg z\u00e4umten. Ein Mann erschien, der mitten im Wald einen VP errichtet hat. Er gab mir ein kaltes Handtuch und Getr\u00e4nke. Einfach toll. Leider habe ich den Namen vergessen. Aber danke nochmal \ud83d\ude42<\/p>\nEs ging weiter. Wald nichts als Wald. Ich wusste, wenn es raus aufs Feld geht, ist es nicht mehr weit. Und es\u00a0schien immer wieder so zu sein, als wenn die Felder in Sicht waren. Aber leider habe ich da die falsche Rechnung mit dem K\u00f6lnpfad gemacht, der mich immer wieder in den Wald gef\u00fchrt hat. Ich habe geflucht und gejammert. Susanne musste einiges aushalten. Aber dann…<\/p>\n…als ich nicht mehr wollte, …<\/p>\n<\/a><\/p>\n…kamen die langersehnten Felder. Noch gut 1km. Vielleicht auch 2. Egal.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nDer Schlussspurt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nEs war vollbracht: 171km und die G\u00fcrtelschnalle gab\u00b4s auch sofort.<\/p>\n<\/a><\/p>\nDanke Tom und Gabi \ud83d\ude42<\/p>\nJens Vieler war auch noch da. Das hat mich sehr gefreut. Jens ist der Ausrichter der Tortour de Ruhr,\u00a0bei der\u00a0ich im n\u00e4chsten Jahr 230km nonstop laufen werde.<\/p>\n<\/a><\/p>\nMein Fazit:<\/p>\nEs war durch die Hitze sauanstrengend. Aber ich kam mit ihr besser zurecht als ich dachte. Generell lief der Lauf hervorragend. Klar kommt irgendwann ein Tief, aber man muss schauen, wie man damit dann umgeht. Dank Susanne bin ich ganz gut damit zurechtgekommen. Auch wenn ich auf den letzten km f\u00fcr Susanne bestimmt anstrengend war.\u00a0Aber ich hatte dann doch einen starken Willen. Ich habe mal wieder gesp\u00fcrt, zu was ich eigentlich in der Lage bin. Ich bin \u00fcberzeugt, dass meine mentale St\u00e4rke das Ergebnis meiner t\u00e4glichen Meditationspraxis ist. Es ist schon erstaunlich, was der menschliche Geist bewegen kann. Bei so einem Lauf muss man st\u00e4ndig in sich hineinhorchen. Vor allem bei diesen extremen Bedingungen. Man muss ehrlich zu sich sein und wenn es nicht geht, geht es nunmal nicht. Bei mir war es Gott sei Dank anders. Bei mir ging es. Und es ging sogar gut. Richtig gut sogar. Ich bin verbl\u00fcfft von mir selbst und der Leistung, die ich erbracht habe. Einfach ein geiles Gef\u00fchl.<\/p>\nDer K\u00f6lnpfadlauf ist ein Lauf mit Kultpotential. Danke Tom, dass Du ihn wiederbelebt hast. Eine total liebevolle Veranstaltung mit ganz vielen tollen Helfern und Supportern. Danke an alle, die mitgewirkt haben. Starke Leistung!<\/p>\nTom, mach bitte weiter. Ich denke, ich bin im n\u00e4chsten Jahr h\u00f6chstwahrscheinlich\u00a0wieder dabei. Ich muss zun\u00e4chst schauen, wie die “Tortour” l\u00e4uft…<\/p>\nNoch zum Schluss:<\/p>\nK\u00f6lnpfad 2015: 60 Starter, 16 kamen ins Ziel. Ich erreichte einen sensationellen 3. Platz bei den M\u00e4nnern. Wahnsinn. Einfach Wahnsinn.<\/p>\n<\/a><\/p>\nIch hoffe, Euch hat mein Bericht gefallen und freue mich, euch bald von meinen n\u00e4chsten L\u00e4ufen zu berichten.<\/p>\nEuer<\/p>\nThorsten<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Am 04. Juli 2015 war es soweit: Der K\u00f6lnpfad-Ultra wurde wiederbelebt. Thomas Eller hatte geladen und alle sind gekommen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":288,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235"}],"collection":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=235"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":450,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions\/450"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/288"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=235"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=235"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=235"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
Vom Start aus ging es zun\u00e4chst grob Richtung Flittard, wo wir dann\u00a0parallel zum Rhein Richtung M\u00fclheimer Br\u00fccke liefen und dort den Rhein das erste Mal \u00fcberquerten. Die ersten Gr\u00fcppchen bildeten sich. Ich bin zun\u00e4chst zusammen mit Frank M\u00fcller und Rolli “Dealer” Sch\u00fcrmann gelaufen. Das war auch f\u00fcr mich ganz praktisch, da Rolli ein Navi hatte. Zudem versorgte er mich am Anfang mit Salztabletten. Die hatte ich n\u00e4mlich zu Hause vergessen.<\/p>\n
Es ging durch Industrie- und Wohngebiete Richtung F\u00fchlinger See. Dort mussten wir den K\u00f6lnpfad zun\u00e4chst verlassen, da am F\u00fchlinger See das Summerjam Festival stattfand. Etwas irritiert von unserem Track liefen uns immer wieder Festivalbesucher \u00fcber den Weg. Teilweise doch recht angeschlagen. Hatten wohl zu wenig geschlafen. Ach ne, immer dieser Hippies \ud83d\ude09 Ups, waren ja keine Hippies, sondern die ganze Rastafraktion \ud83d\ude42 Naja, mit M\u00fcdigkeit\u00a0sollte ich noch fr\u00fch genug zu tun bekommen.<\/p>\n
Es ging dann wieder eine ganze Zeit lang am Rhein entlang. Die Temperaturen stiegen so langsam. Gott sei Dank war es am fr\u00fchen Morgen\u00a0 noch recht diesig, so dass die Sonne noch nicht so viel Kraft hatte. Nichtsdestotrotz haben wir jede Gelegenheit genutzt, um an Abk\u00fchlung zu kommen. Immerhin waren es schon zwischen 25\u00b0-30\u00b0. Und das am Morgen. So haben uns immer wieder Anwohner mit k\u00fchlen Duschen begl\u00fcckt.<\/p>\n
Nach gut 32km erreichten wir den ersten VP.<\/p>\n
<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nDie Stimmung war gro\u00dfartig und die Laune war gut. K\u00f6rperlich f\u00fchlte ich mich richtig gut. Auch mental hatte ich mich gefangen und es fing an, richtig Spa\u00df zu machen. Ich sagte innerlich zu mir: “Gott sei Dank habe ich mich zu dem Start entschlossen. Ich f\u00fchle mich gro\u00dfartig. Also zieh das Ding durch. Egal wie, aber Hauptsache mit Spa\u00df!”<\/p>\nKurz nach VP1 haben wir uns dann verlaufen. Statt ins Feld abzubiegen, sind wir einfach geradeaus gelaufen. Das kommt davon, wenn man die ganze Zeit quatscht und sich an den Vordermann orientiert, statt mal aufs Navi zu schauen. So hatten wir einen Umweg von ungef\u00e4hr 2,5-3km.<\/p>\nAls wir wieder auf dem richtigen Weg waren, schloss sich ein weiterer L\u00e4ufer unserer Gruppe an. Christoph Hardes.<\/p>\nIn Roggendorf beschlossen wir, am Edeka Halt zu machen. Verschwitzt gingen also 4 wilde Typen in den Edeka, um sich Getr\u00e4nke zu holen. Man wurde be\u00e4ugt, gemustert, aber mit freundlichen Blicken begr\u00fc\u00dft \ud83d\ude42<\/p>\nAm Escher See angekommen, rief mich Susanne an. Sie teilte mir mit, dass sie sich nun auf den Weg machen wolle, um mich irgendwo aufzugabeln. Ich sagte ihr, wo ich ungef\u00e4hr bin und wie schnell wir waren. Da hatten wir ca. 42km in den Beinen. Uns allen ging es soweit auch ganz gut. Ich machte mir nur kurz Sorgen, ob Susanne mich auch wirklich finden w\u00fcrde. Aber das klappte dann schlie\u00dflich problemlos.<\/p>\nBei km50 hat sie unsere Gruppe dann erreicht.<\/p>\nEin kurzes St\u00fcck lief ich noch gemeinsam mit der Gruppe. Ich f\u00fchlte mich allerdings so gut, dass ich mich langsam absetzte. Ich musste einfach meinem eigenen Rhythmus folgen.<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nManchmal musste man aber auch mal gehen oder stehen bleiben und die Sonne genie\u00dfen.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nAm M\u00fcngersdorfer Stadion gab es dann wegen der Hitze einen ZusatzVP. Mittlerweile war es Mittag und die Hitze war erbarmungslos.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nNun ging es durch den Gr\u00fcng\u00fcrtel Richtung VP 2 am Eifeltor.<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nDie liebe Susanne muss auch mal Pause machen \ud83d\ude42<\/p>\n<\/a><\/p>\nSvenja und Dennis John haben uns an der Strecke auch immer und immer wieder \u00fcberrascht und uns grandios verpflegt. Hier auf dem Bild mit Olli Witzke.<\/p>\n<\/a><\/p>\nVP2 bei km68<\/p>\n<\/a><\/p>\nWie das Bild zeigt, hatten wir einen riesen Spa\u00df. Ich war selbst \u00fcberrascht, wie gut ich mit der Hitze zurechtkam. Nach Angabe von einigen Leuten zeigte das Thermometer teilweise 40\u00b0 an. Wahnsinn. Aber ich kann noch lachen und locker und fluffig laufen \ud83d\ude42<\/p>\n\u00dcber Hochkirchen, Hahnwald und Wei\u00df ging es dann Richtung Rhein.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nBlume musste ich zwischendurch auch mal anrufen. Die\u00a0entspannte sich\u00a0derweil im Freibad in D\u00fcsseldorf-Flingern.<\/p>\n<\/a><\/p>\nGott sei Dank konnte ich ihr nur Gutes berichten. Es lief nach wie vor schn\u00f6rkellos.<\/p>\nEs ging nun am Rhein entlang Richtung Rodenkirchen. Eine Erfrischung gab es Dank Svenja und Dennis John auch noch. Die kleine Dusche tat gut.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nAuf nach Rodenkirchen.<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nIn Rodenkirchen mussten wir wieder den Rhein \u00fcberqueren. Eigentlich wollten wir auf der Br\u00fccke noch ein sch\u00f6nes Bild mit dem Dom im Hintergrund machen. Allerdings bin ich etwas vorgelaufen und habe den falschen Aufgang zur Br\u00fccke gew\u00e4hlt, so dass wir dann auf verschiedenen Seiten die Br\u00fccke \u00fcberquert haben. Aber danach waren wir wieder vereint.<\/p>\n<\/a><\/p>\nEs ging nun wieder den Rhein entlang Richtung S\u00fcden. Bei km 90 gab es dann auch wieder einen ZusatzVP von Udo Kamp.<\/p>\n<\/a><\/p>\nAuf Facebook erz\u00e4hlte Susanne noch ein Anekd\u00f6tchen. Susanne hatte vorgeschlagen im Schatten zu laufen. Ich meinte da nur kurz: “Ach n\u00f6, die Sonne kann ich jetzt ganz gut gebrauchen. Das tut gut!” Manch einer wird den Kopf sch\u00fctteln, wenn man bedenkt, dass\u00a0wir schon 12 Stunden bei praller Sonne hinter uns hatten. Aber es tat wirklich gut. Ich liebe die W\u00e4rme.<\/p>\nEs ging dann also an Porz, Z\u00fcndorf und Langel vorbei Richtung L\u00fclsdorf. Auf dem Weg dorthin kam ich immer wieder mit Spazierg\u00e4ngern ins Gespr\u00e4ch, mit denen ich \u00fcber den Lauf sprach. Alle waren fasziniert und w\u00fcnschten mir weiterhin viel Gl\u00fcck.<\/p>\nIn L\u00fclsdorf war dann VP3\u00a0bei km103. Dort wurde sich dann gest\u00e4rkt, um dann weiter in die D\u00e4mmerung und in die Nacht zu laufen.<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nNun ging es in die Dunkelheit.<\/p>\n\u00a0<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nAuf dem obigen Bild wurden wir von einer wild gewordenen Horde K\u00e4fer attackiert. L\u00e4stig diese Biester.<\/p>\nEs ging weiter Richtung Libur. Dort gab es dann einen \u00dcberraschungsVP. Und dort bin ich dann auf Rob Gralka gesto\u00dfen, den ich zuvor noch an VP3 angetroffen hatte.<\/p>\n<\/a><\/p>\nRob lag vor mir und stieg dann leider irgendwann aus dem Rennen aus.<\/p>\nEs ging nun in die Nacht. Wahn, Grengel und K\u00f6nigsforst waren die weiteren Stationen. Fr\u00f6sche huschten \u00fcber die Wege, die wir mit unseren Stirnlampen immer wieder aufschreckten. Manche sind mir auch gegen das Bein gesprungen. Irgendwann muss ich auch auf etwas getreten sein, denn es quiekte etwas als ich den Boden ber\u00fchrte. Leider konnte ich nichts mehr sehen. Ansonsten raschelte es \u00fcberall im Wald. Leuchtende Augen starrten einen aus dem Dunkeln an.\u00a0Am Monte Troodel\u00f6h schrieben wir uns dann ins Gipfelbuch ein.<\/p>\n<\/a><\/p>\nSo langsam musste ich auch mit der M\u00fcdigkeit k\u00e4mpfen. Susanne bot mir Red Bull an. Ich hatte Red Bull vorher noch nicht bei L\u00e4ufen ausprobiert, aber es war ein Fehler. Ich bekam ein wenig Herzrasen, was sich aber Gott sei Dank schnell wieder gelegt hat.<\/p>\nEs ging Richtung Bensberg am Schloss Bensberg vorbei. Weiter durch die Dunkelheit und den Wald.<\/p>\nLeider habe ich von\u00a0der Nacht keine weiteren Fotos.<\/p>\nDer Weg zu VP4 zog sich. Immer auf und ab und kein VP in Sicht. Zwischendurch\u00a0glaubte ich immer wieder, Stimmen zu h\u00f6ren und dachte, dass hinter der n\u00e4chsten Ecke der VP erscheinen m\u00fcsse. Leider war dem nicht so. Und so lief und lief ich weiter. Susanne hatte sich mittlerweile ihre Flipflops ruiniert und musste meine Zusatzschuhe anziehen.<\/p>\nLangsam fing es an zu d\u00e4mmern, und\u00a0das setzte neue Energien frei. Endlich sah ich Lichter. Oberlerbach. Der VP4 war da \ud83d\ude42<\/p>\n\u00a0<\/a><\/p>\nHier gab es dann Nudeln in \u00d6l. MMMMH, LECKER, auch wenn sie kalt waren. Aber bei so einer k\u00f6rperlichen Anstrengung ist man f\u00fcr alles dankbar \ud83d\ude09<\/p>\nIch wollte nun f\u00fcr die letzten 24km meine Schuhe wechseln. Susanne musste nun leider die Zweitschuhe ausziehen und meine Stinkeschuhe anziehen, die ich den ganzen Tag und die ganze Nacht getragen habe. Respekt, aber ihr blieb ja nichts anderes \u00fcbrig. Sie hatte ja selbst keine Schuhe mehr \ud83d\ude09<\/p>\nNun ging ich gest\u00e4rkt auf die letzten 24km, die allerdings f\u00fcr mich die schwierigsten wurden.<\/p>\nAuf der letzten Etappe kam uns dann noch Birger J\u00fcchter entgegen. Birger war Staffell\u00e4ufer und war die letzte Etappe gelaufen. Da er aber wieder zu seinem Auto musste, ist er die Etappe wieder zur\u00fcck zu seinem Auto gelaufen. Tststs, diese Ultral\u00e4ufer \ud83d\ude42<\/p>\nEs ging nun an L\u00fcckerath, Heidkamp, Refrath, Hand vorbei und durch den Thurner Wald.<\/p>\nMittlerweile hatte ich arge Probleme mit meiner Motivation. Mein Magen rebellierte hier und da auch, und meine Beine wollten nicht mehr laufen. Wald, immer nur Wald. Ich konnte keinen Wald mehr sehen.<\/p>\nSch\u00f6n war es, als ca. 15km vor dem Ziel Teelichter den Weg z\u00e4umten. Ein Mann erschien, der mitten im Wald einen VP errichtet hat. Er gab mir ein kaltes Handtuch und Getr\u00e4nke. Einfach toll. Leider habe ich den Namen vergessen. Aber danke nochmal \ud83d\ude42<\/p>\nEs ging weiter. Wald nichts als Wald. Ich wusste, wenn es raus aufs Feld geht, ist es nicht mehr weit. Und es\u00a0schien immer wieder so zu sein, als wenn die Felder in Sicht waren. Aber leider habe ich da die falsche Rechnung mit dem K\u00f6lnpfad gemacht, der mich immer wieder in den Wald gef\u00fchrt hat. Ich habe geflucht und gejammert. Susanne musste einiges aushalten. Aber dann…<\/p>\n…als ich nicht mehr wollte, …<\/p>\n<\/a><\/p>\n…kamen die langersehnten Felder. Noch gut 1km. Vielleicht auch 2. Egal.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nDer Schlussspurt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nEs war vollbracht: 171km und die G\u00fcrtelschnalle gab\u00b4s auch sofort.<\/p>\n<\/a><\/p>\nDanke Tom und Gabi \ud83d\ude42<\/p>\nJens Vieler war auch noch da. Das hat mich sehr gefreut. Jens ist der Ausrichter der Tortour de Ruhr,\u00a0bei der\u00a0ich im n\u00e4chsten Jahr 230km nonstop laufen werde.<\/p>\n<\/a><\/p>\nMein Fazit:<\/p>\nEs war durch die Hitze sauanstrengend. Aber ich kam mit ihr besser zurecht als ich dachte. Generell lief der Lauf hervorragend. Klar kommt irgendwann ein Tief, aber man muss schauen, wie man damit dann umgeht. Dank Susanne bin ich ganz gut damit zurechtgekommen. Auch wenn ich auf den letzten km f\u00fcr Susanne bestimmt anstrengend war.\u00a0Aber ich hatte dann doch einen starken Willen. Ich habe mal wieder gesp\u00fcrt, zu was ich eigentlich in der Lage bin. Ich bin \u00fcberzeugt, dass meine mentale St\u00e4rke das Ergebnis meiner t\u00e4glichen Meditationspraxis ist. Es ist schon erstaunlich, was der menschliche Geist bewegen kann. Bei so einem Lauf muss man st\u00e4ndig in sich hineinhorchen. Vor allem bei diesen extremen Bedingungen. Man muss ehrlich zu sich sein und wenn es nicht geht, geht es nunmal nicht. Bei mir war es Gott sei Dank anders. Bei mir ging es. Und es ging sogar gut. Richtig gut sogar. Ich bin verbl\u00fcfft von mir selbst und der Leistung, die ich erbracht habe. Einfach ein geiles Gef\u00fchl.<\/p>\nDer K\u00f6lnpfadlauf ist ein Lauf mit Kultpotential. Danke Tom, dass Du ihn wiederbelebt hast. Eine total liebevolle Veranstaltung mit ganz vielen tollen Helfern und Supportern. Danke an alle, die mitgewirkt haben. Starke Leistung!<\/p>\nTom, mach bitte weiter. Ich denke, ich bin im n\u00e4chsten Jahr h\u00f6chstwahrscheinlich\u00a0wieder dabei. Ich muss zun\u00e4chst schauen, wie die “Tortour” l\u00e4uft…<\/p>\nNoch zum Schluss:<\/p>\nK\u00f6lnpfad 2015: 60 Starter, 16 kamen ins Ziel. Ich erreichte einen sensationellen 3. Platz bei den M\u00e4nnern. Wahnsinn. Einfach Wahnsinn.<\/p>\n<\/a><\/p>\nIch hoffe, Euch hat mein Bericht gefallen und freue mich, euch bald von meinen n\u00e4chsten L\u00e4ufen zu berichten.<\/p>\nEuer<\/p>\nThorsten<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Am 04. Juli 2015 war es soweit: Der K\u00f6lnpfad-Ultra wurde wiederbelebt. Thomas Eller hatte geladen und alle sind gekommen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":288,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235"}],"collection":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=235"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":450,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions\/450"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/288"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=235"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=235"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=235"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
Die Stimmung war gro\u00dfartig und die Laune war gut. K\u00f6rperlich f\u00fchlte ich mich richtig gut. Auch mental hatte ich mich gefangen und es fing an, richtig Spa\u00df zu machen. Ich sagte innerlich zu mir: “Gott sei Dank habe ich mich zu dem Start entschlossen. Ich f\u00fchle mich gro\u00dfartig. Also zieh das Ding durch. Egal wie, aber Hauptsache mit Spa\u00df!”<\/p>\n
Kurz nach VP1 haben wir uns dann verlaufen. Statt ins Feld abzubiegen, sind wir einfach geradeaus gelaufen. Das kommt davon, wenn man die ganze Zeit quatscht und sich an den Vordermann orientiert, statt mal aufs Navi zu schauen. So hatten wir einen Umweg von ungef\u00e4hr 2,5-3km.<\/p>\n
Als wir wieder auf dem richtigen Weg waren, schloss sich ein weiterer L\u00e4ufer unserer Gruppe an. Christoph Hardes.<\/p>\n
In Roggendorf beschlossen wir, am Edeka Halt zu machen. Verschwitzt gingen also 4 wilde Typen in den Edeka, um sich Getr\u00e4nke zu holen. Man wurde be\u00e4ugt, gemustert, aber mit freundlichen Blicken begr\u00fc\u00dft \ud83d\ude42<\/p>\n
Am Escher See angekommen, rief mich Susanne an. Sie teilte mir mit, dass sie sich nun auf den Weg machen wolle, um mich irgendwo aufzugabeln. Ich sagte ihr, wo ich ungef\u00e4hr bin und wie schnell wir waren. Da hatten wir ca. 42km in den Beinen. Uns allen ging es soweit auch ganz gut. Ich machte mir nur kurz Sorgen, ob Susanne mich auch wirklich finden w\u00fcrde. Aber das klappte dann schlie\u00dflich problemlos.<\/p>\n
Bei km50 hat sie unsere Gruppe dann erreicht.<\/p>\n
Ein kurzes St\u00fcck lief ich noch gemeinsam mit der Gruppe. Ich f\u00fchlte mich allerdings so gut, dass ich mich langsam absetzte. Ich musste einfach meinem eigenen Rhythmus folgen.<\/p>\n
<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nManchmal musste man aber auch mal gehen oder stehen bleiben und die Sonne genie\u00dfen.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nAm M\u00fcngersdorfer Stadion gab es dann wegen der Hitze einen ZusatzVP. Mittlerweile war es Mittag und die Hitze war erbarmungslos.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nNun ging es durch den Gr\u00fcng\u00fcrtel Richtung VP 2 am Eifeltor.<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nDie liebe Susanne muss auch mal Pause machen \ud83d\ude42<\/p>\n<\/a><\/p>\nSvenja und Dennis John haben uns an der Strecke auch immer und immer wieder \u00fcberrascht und uns grandios verpflegt. Hier auf dem Bild mit Olli Witzke.<\/p>\n<\/a><\/p>\nVP2 bei km68<\/p>\n<\/a><\/p>\nWie das Bild zeigt, hatten wir einen riesen Spa\u00df. Ich war selbst \u00fcberrascht, wie gut ich mit der Hitze zurechtkam. Nach Angabe von einigen Leuten zeigte das Thermometer teilweise 40\u00b0 an. Wahnsinn. Aber ich kann noch lachen und locker und fluffig laufen \ud83d\ude42<\/p>\n\u00dcber Hochkirchen, Hahnwald und Wei\u00df ging es dann Richtung Rhein.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nBlume musste ich zwischendurch auch mal anrufen. Die\u00a0entspannte sich\u00a0derweil im Freibad in D\u00fcsseldorf-Flingern.<\/p>\n<\/a><\/p>\nGott sei Dank konnte ich ihr nur Gutes berichten. Es lief nach wie vor schn\u00f6rkellos.<\/p>\nEs ging nun am Rhein entlang Richtung Rodenkirchen. Eine Erfrischung gab es Dank Svenja und Dennis John auch noch. Die kleine Dusche tat gut.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nAuf nach Rodenkirchen.<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nIn Rodenkirchen mussten wir wieder den Rhein \u00fcberqueren. Eigentlich wollten wir auf der Br\u00fccke noch ein sch\u00f6nes Bild mit dem Dom im Hintergrund machen. Allerdings bin ich etwas vorgelaufen und habe den falschen Aufgang zur Br\u00fccke gew\u00e4hlt, so dass wir dann auf verschiedenen Seiten die Br\u00fccke \u00fcberquert haben. Aber danach waren wir wieder vereint.<\/p>\n<\/a><\/p>\nEs ging nun wieder den Rhein entlang Richtung S\u00fcden. Bei km 90 gab es dann auch wieder einen ZusatzVP von Udo Kamp.<\/p>\n<\/a><\/p>\nAuf Facebook erz\u00e4hlte Susanne noch ein Anekd\u00f6tchen. Susanne hatte vorgeschlagen im Schatten zu laufen. Ich meinte da nur kurz: “Ach n\u00f6, die Sonne kann ich jetzt ganz gut gebrauchen. Das tut gut!” Manch einer wird den Kopf sch\u00fctteln, wenn man bedenkt, dass\u00a0wir schon 12 Stunden bei praller Sonne hinter uns hatten. Aber es tat wirklich gut. Ich liebe die W\u00e4rme.<\/p>\nEs ging dann also an Porz, Z\u00fcndorf und Langel vorbei Richtung L\u00fclsdorf. Auf dem Weg dorthin kam ich immer wieder mit Spazierg\u00e4ngern ins Gespr\u00e4ch, mit denen ich \u00fcber den Lauf sprach. Alle waren fasziniert und w\u00fcnschten mir weiterhin viel Gl\u00fcck.<\/p>\nIn L\u00fclsdorf war dann VP3\u00a0bei km103. Dort wurde sich dann gest\u00e4rkt, um dann weiter in die D\u00e4mmerung und in die Nacht zu laufen.<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nNun ging es in die Dunkelheit.<\/p>\n\u00a0<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nAuf dem obigen Bild wurden wir von einer wild gewordenen Horde K\u00e4fer attackiert. L\u00e4stig diese Biester.<\/p>\nEs ging weiter Richtung Libur. Dort gab es dann einen \u00dcberraschungsVP. Und dort bin ich dann auf Rob Gralka gesto\u00dfen, den ich zuvor noch an VP3 angetroffen hatte.<\/p>\n<\/a><\/p>\nRob lag vor mir und stieg dann leider irgendwann aus dem Rennen aus.<\/p>\nEs ging nun in die Nacht. Wahn, Grengel und K\u00f6nigsforst waren die weiteren Stationen. Fr\u00f6sche huschten \u00fcber die Wege, die wir mit unseren Stirnlampen immer wieder aufschreckten. Manche sind mir auch gegen das Bein gesprungen. Irgendwann muss ich auch auf etwas getreten sein, denn es quiekte etwas als ich den Boden ber\u00fchrte. Leider konnte ich nichts mehr sehen. Ansonsten raschelte es \u00fcberall im Wald. Leuchtende Augen starrten einen aus dem Dunkeln an.\u00a0Am Monte Troodel\u00f6h schrieben wir uns dann ins Gipfelbuch ein.<\/p>\n<\/a><\/p>\nSo langsam musste ich auch mit der M\u00fcdigkeit k\u00e4mpfen. Susanne bot mir Red Bull an. Ich hatte Red Bull vorher noch nicht bei L\u00e4ufen ausprobiert, aber es war ein Fehler. Ich bekam ein wenig Herzrasen, was sich aber Gott sei Dank schnell wieder gelegt hat.<\/p>\nEs ging Richtung Bensberg am Schloss Bensberg vorbei. Weiter durch die Dunkelheit und den Wald.<\/p>\nLeider habe ich von\u00a0der Nacht keine weiteren Fotos.<\/p>\nDer Weg zu VP4 zog sich. Immer auf und ab und kein VP in Sicht. Zwischendurch\u00a0glaubte ich immer wieder, Stimmen zu h\u00f6ren und dachte, dass hinter der n\u00e4chsten Ecke der VP erscheinen m\u00fcsse. Leider war dem nicht so. Und so lief und lief ich weiter. Susanne hatte sich mittlerweile ihre Flipflops ruiniert und musste meine Zusatzschuhe anziehen.<\/p>\nLangsam fing es an zu d\u00e4mmern, und\u00a0das setzte neue Energien frei. Endlich sah ich Lichter. Oberlerbach. Der VP4 war da \ud83d\ude42<\/p>\n\u00a0<\/a><\/p>\nHier gab es dann Nudeln in \u00d6l. MMMMH, LECKER, auch wenn sie kalt waren. Aber bei so einer k\u00f6rperlichen Anstrengung ist man f\u00fcr alles dankbar \ud83d\ude09<\/p>\nIch wollte nun f\u00fcr die letzten 24km meine Schuhe wechseln. Susanne musste nun leider die Zweitschuhe ausziehen und meine Stinkeschuhe anziehen, die ich den ganzen Tag und die ganze Nacht getragen habe. Respekt, aber ihr blieb ja nichts anderes \u00fcbrig. Sie hatte ja selbst keine Schuhe mehr \ud83d\ude09<\/p>\nNun ging ich gest\u00e4rkt auf die letzten 24km, die allerdings f\u00fcr mich die schwierigsten wurden.<\/p>\nAuf der letzten Etappe kam uns dann noch Birger J\u00fcchter entgegen. Birger war Staffell\u00e4ufer und war die letzte Etappe gelaufen. Da er aber wieder zu seinem Auto musste, ist er die Etappe wieder zur\u00fcck zu seinem Auto gelaufen. Tststs, diese Ultral\u00e4ufer \ud83d\ude42<\/p>\nEs ging nun an L\u00fcckerath, Heidkamp, Refrath, Hand vorbei und durch den Thurner Wald.<\/p>\nMittlerweile hatte ich arge Probleme mit meiner Motivation. Mein Magen rebellierte hier und da auch, und meine Beine wollten nicht mehr laufen. Wald, immer nur Wald. Ich konnte keinen Wald mehr sehen.<\/p>\nSch\u00f6n war es, als ca. 15km vor dem Ziel Teelichter den Weg z\u00e4umten. Ein Mann erschien, der mitten im Wald einen VP errichtet hat. Er gab mir ein kaltes Handtuch und Getr\u00e4nke. Einfach toll. Leider habe ich den Namen vergessen. Aber danke nochmal \ud83d\ude42<\/p>\nEs ging weiter. Wald nichts als Wald. Ich wusste, wenn es raus aufs Feld geht, ist es nicht mehr weit. Und es\u00a0schien immer wieder so zu sein, als wenn die Felder in Sicht waren. Aber leider habe ich da die falsche Rechnung mit dem K\u00f6lnpfad gemacht, der mich immer wieder in den Wald gef\u00fchrt hat. Ich habe geflucht und gejammert. Susanne musste einiges aushalten. Aber dann…<\/p>\n…als ich nicht mehr wollte, …<\/p>\n<\/a><\/p>\n…kamen die langersehnten Felder. Noch gut 1km. Vielleicht auch 2. Egal.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nDer Schlussspurt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nEs war vollbracht: 171km und die G\u00fcrtelschnalle gab\u00b4s auch sofort.<\/p>\n<\/a><\/p>\nDanke Tom und Gabi \ud83d\ude42<\/p>\nJens Vieler war auch noch da. Das hat mich sehr gefreut. Jens ist der Ausrichter der Tortour de Ruhr,\u00a0bei der\u00a0ich im n\u00e4chsten Jahr 230km nonstop laufen werde.<\/p>\n<\/a><\/p>\nMein Fazit:<\/p>\nEs war durch die Hitze sauanstrengend. Aber ich kam mit ihr besser zurecht als ich dachte. Generell lief der Lauf hervorragend. Klar kommt irgendwann ein Tief, aber man muss schauen, wie man damit dann umgeht. Dank Susanne bin ich ganz gut damit zurechtgekommen. Auch wenn ich auf den letzten km f\u00fcr Susanne bestimmt anstrengend war.\u00a0Aber ich hatte dann doch einen starken Willen. Ich habe mal wieder gesp\u00fcrt, zu was ich eigentlich in der Lage bin. Ich bin \u00fcberzeugt, dass meine mentale St\u00e4rke das Ergebnis meiner t\u00e4glichen Meditationspraxis ist. Es ist schon erstaunlich, was der menschliche Geist bewegen kann. Bei so einem Lauf muss man st\u00e4ndig in sich hineinhorchen. Vor allem bei diesen extremen Bedingungen. Man muss ehrlich zu sich sein und wenn es nicht geht, geht es nunmal nicht. Bei mir war es Gott sei Dank anders. Bei mir ging es. Und es ging sogar gut. Richtig gut sogar. Ich bin verbl\u00fcfft von mir selbst und der Leistung, die ich erbracht habe. Einfach ein geiles Gef\u00fchl.<\/p>\nDer K\u00f6lnpfadlauf ist ein Lauf mit Kultpotential. Danke Tom, dass Du ihn wiederbelebt hast. Eine total liebevolle Veranstaltung mit ganz vielen tollen Helfern und Supportern. Danke an alle, die mitgewirkt haben. Starke Leistung!<\/p>\nTom, mach bitte weiter. Ich denke, ich bin im n\u00e4chsten Jahr h\u00f6chstwahrscheinlich\u00a0wieder dabei. Ich muss zun\u00e4chst schauen, wie die “Tortour” l\u00e4uft…<\/p>\nNoch zum Schluss:<\/p>\nK\u00f6lnpfad 2015: 60 Starter, 16 kamen ins Ziel. Ich erreichte einen sensationellen 3. Platz bei den M\u00e4nnern. Wahnsinn. Einfach Wahnsinn.<\/p>\n<\/a><\/p>\nIch hoffe, Euch hat mein Bericht gefallen und freue mich, euch bald von meinen n\u00e4chsten L\u00e4ufen zu berichten.<\/p>\nEuer<\/p>\nThorsten<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Am 04. Juli 2015 war es soweit: Der K\u00f6lnpfad-Ultra wurde wiederbelebt. Thomas Eller hatte geladen und alle sind gekommen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":288,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235"}],"collection":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=235"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":450,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions\/450"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/288"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=235"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=235"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=235"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
Manchmal musste man aber auch mal gehen oder stehen bleiben und die Sonne genie\u00dfen.<\/p>\n
<\/a> <\/a><\/p>\nAm M\u00fcngersdorfer Stadion gab es dann wegen der Hitze einen ZusatzVP. Mittlerweile war es Mittag und die Hitze war erbarmungslos.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nNun ging es durch den Gr\u00fcng\u00fcrtel Richtung VP 2 am Eifeltor.<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nDie liebe Susanne muss auch mal Pause machen \ud83d\ude42<\/p>\n<\/a><\/p>\nSvenja und Dennis John haben uns an der Strecke auch immer und immer wieder \u00fcberrascht und uns grandios verpflegt. Hier auf dem Bild mit Olli Witzke.<\/p>\n<\/a><\/p>\nVP2 bei km68<\/p>\n<\/a><\/p>\nWie das Bild zeigt, hatten wir einen riesen Spa\u00df. Ich war selbst \u00fcberrascht, wie gut ich mit der Hitze zurechtkam. Nach Angabe von einigen Leuten zeigte das Thermometer teilweise 40\u00b0 an. Wahnsinn. Aber ich kann noch lachen und locker und fluffig laufen \ud83d\ude42<\/p>\n\u00dcber Hochkirchen, Hahnwald und Wei\u00df ging es dann Richtung Rhein.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nBlume musste ich zwischendurch auch mal anrufen. Die\u00a0entspannte sich\u00a0derweil im Freibad in D\u00fcsseldorf-Flingern.<\/p>\n<\/a><\/p>\nGott sei Dank konnte ich ihr nur Gutes berichten. Es lief nach wie vor schn\u00f6rkellos.<\/p>\nEs ging nun am Rhein entlang Richtung Rodenkirchen. Eine Erfrischung gab es Dank Svenja und Dennis John auch noch. Die kleine Dusche tat gut.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nAuf nach Rodenkirchen.<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nIn Rodenkirchen mussten wir wieder den Rhein \u00fcberqueren. Eigentlich wollten wir auf der Br\u00fccke noch ein sch\u00f6nes Bild mit dem Dom im Hintergrund machen. Allerdings bin ich etwas vorgelaufen und habe den falschen Aufgang zur Br\u00fccke gew\u00e4hlt, so dass wir dann auf verschiedenen Seiten die Br\u00fccke \u00fcberquert haben. Aber danach waren wir wieder vereint.<\/p>\n<\/a><\/p>\nEs ging nun wieder den Rhein entlang Richtung S\u00fcden. Bei km 90 gab es dann auch wieder einen ZusatzVP von Udo Kamp.<\/p>\n<\/a><\/p>\nAuf Facebook erz\u00e4hlte Susanne noch ein Anekd\u00f6tchen. Susanne hatte vorgeschlagen im Schatten zu laufen. Ich meinte da nur kurz: “Ach n\u00f6, die Sonne kann ich jetzt ganz gut gebrauchen. Das tut gut!” Manch einer wird den Kopf sch\u00fctteln, wenn man bedenkt, dass\u00a0wir schon 12 Stunden bei praller Sonne hinter uns hatten. Aber es tat wirklich gut. Ich liebe die W\u00e4rme.<\/p>\nEs ging dann also an Porz, Z\u00fcndorf und Langel vorbei Richtung L\u00fclsdorf. Auf dem Weg dorthin kam ich immer wieder mit Spazierg\u00e4ngern ins Gespr\u00e4ch, mit denen ich \u00fcber den Lauf sprach. Alle waren fasziniert und w\u00fcnschten mir weiterhin viel Gl\u00fcck.<\/p>\nIn L\u00fclsdorf war dann VP3\u00a0bei km103. Dort wurde sich dann gest\u00e4rkt, um dann weiter in die D\u00e4mmerung und in die Nacht zu laufen.<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nNun ging es in die Dunkelheit.<\/p>\n\u00a0<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nAuf dem obigen Bild wurden wir von einer wild gewordenen Horde K\u00e4fer attackiert. L\u00e4stig diese Biester.<\/p>\nEs ging weiter Richtung Libur. Dort gab es dann einen \u00dcberraschungsVP. Und dort bin ich dann auf Rob Gralka gesto\u00dfen, den ich zuvor noch an VP3 angetroffen hatte.<\/p>\n<\/a><\/p>\nRob lag vor mir und stieg dann leider irgendwann aus dem Rennen aus.<\/p>\nEs ging nun in die Nacht. Wahn, Grengel und K\u00f6nigsforst waren die weiteren Stationen. Fr\u00f6sche huschten \u00fcber die Wege, die wir mit unseren Stirnlampen immer wieder aufschreckten. Manche sind mir auch gegen das Bein gesprungen. Irgendwann muss ich auch auf etwas getreten sein, denn es quiekte etwas als ich den Boden ber\u00fchrte. Leider konnte ich nichts mehr sehen. Ansonsten raschelte es \u00fcberall im Wald. Leuchtende Augen starrten einen aus dem Dunkeln an.\u00a0Am Monte Troodel\u00f6h schrieben wir uns dann ins Gipfelbuch ein.<\/p>\n<\/a><\/p>\nSo langsam musste ich auch mit der M\u00fcdigkeit k\u00e4mpfen. Susanne bot mir Red Bull an. Ich hatte Red Bull vorher noch nicht bei L\u00e4ufen ausprobiert, aber es war ein Fehler. Ich bekam ein wenig Herzrasen, was sich aber Gott sei Dank schnell wieder gelegt hat.<\/p>\nEs ging Richtung Bensberg am Schloss Bensberg vorbei. Weiter durch die Dunkelheit und den Wald.<\/p>\nLeider habe ich von\u00a0der Nacht keine weiteren Fotos.<\/p>\nDer Weg zu VP4 zog sich. Immer auf und ab und kein VP in Sicht. Zwischendurch\u00a0glaubte ich immer wieder, Stimmen zu h\u00f6ren und dachte, dass hinter der n\u00e4chsten Ecke der VP erscheinen m\u00fcsse. Leider war dem nicht so. Und so lief und lief ich weiter. Susanne hatte sich mittlerweile ihre Flipflops ruiniert und musste meine Zusatzschuhe anziehen.<\/p>\nLangsam fing es an zu d\u00e4mmern, und\u00a0das setzte neue Energien frei. Endlich sah ich Lichter. Oberlerbach. Der VP4 war da \ud83d\ude42<\/p>\n\u00a0<\/a><\/p>\nHier gab es dann Nudeln in \u00d6l. MMMMH, LECKER, auch wenn sie kalt waren. Aber bei so einer k\u00f6rperlichen Anstrengung ist man f\u00fcr alles dankbar \ud83d\ude09<\/p>\nIch wollte nun f\u00fcr die letzten 24km meine Schuhe wechseln. Susanne musste nun leider die Zweitschuhe ausziehen und meine Stinkeschuhe anziehen, die ich den ganzen Tag und die ganze Nacht getragen habe. Respekt, aber ihr blieb ja nichts anderes \u00fcbrig. Sie hatte ja selbst keine Schuhe mehr \ud83d\ude09<\/p>\nNun ging ich gest\u00e4rkt auf die letzten 24km, die allerdings f\u00fcr mich die schwierigsten wurden.<\/p>\nAuf der letzten Etappe kam uns dann noch Birger J\u00fcchter entgegen. Birger war Staffell\u00e4ufer und war die letzte Etappe gelaufen. Da er aber wieder zu seinem Auto musste, ist er die Etappe wieder zur\u00fcck zu seinem Auto gelaufen. Tststs, diese Ultral\u00e4ufer \ud83d\ude42<\/p>\nEs ging nun an L\u00fcckerath, Heidkamp, Refrath, Hand vorbei und durch den Thurner Wald.<\/p>\nMittlerweile hatte ich arge Probleme mit meiner Motivation. Mein Magen rebellierte hier und da auch, und meine Beine wollten nicht mehr laufen. Wald, immer nur Wald. Ich konnte keinen Wald mehr sehen.<\/p>\nSch\u00f6n war es, als ca. 15km vor dem Ziel Teelichter den Weg z\u00e4umten. Ein Mann erschien, der mitten im Wald einen VP errichtet hat. Er gab mir ein kaltes Handtuch und Getr\u00e4nke. Einfach toll. Leider habe ich den Namen vergessen. Aber danke nochmal \ud83d\ude42<\/p>\nEs ging weiter. Wald nichts als Wald. Ich wusste, wenn es raus aufs Feld geht, ist es nicht mehr weit. Und es\u00a0schien immer wieder so zu sein, als wenn die Felder in Sicht waren. Aber leider habe ich da die falsche Rechnung mit dem K\u00f6lnpfad gemacht, der mich immer wieder in den Wald gef\u00fchrt hat. Ich habe geflucht und gejammert. Susanne musste einiges aushalten. Aber dann…<\/p>\n…als ich nicht mehr wollte, …<\/p>\n<\/a><\/p>\n…kamen die langersehnten Felder. Noch gut 1km. Vielleicht auch 2. Egal.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nDer Schlussspurt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nEs war vollbracht: 171km und die G\u00fcrtelschnalle gab\u00b4s auch sofort.<\/p>\n<\/a><\/p>\nDanke Tom und Gabi \ud83d\ude42<\/p>\nJens Vieler war auch noch da. Das hat mich sehr gefreut. Jens ist der Ausrichter der Tortour de Ruhr,\u00a0bei der\u00a0ich im n\u00e4chsten Jahr 230km nonstop laufen werde.<\/p>\n<\/a><\/p>\nMein Fazit:<\/p>\nEs war durch die Hitze sauanstrengend. Aber ich kam mit ihr besser zurecht als ich dachte. Generell lief der Lauf hervorragend. Klar kommt irgendwann ein Tief, aber man muss schauen, wie man damit dann umgeht. Dank Susanne bin ich ganz gut damit zurechtgekommen. Auch wenn ich auf den letzten km f\u00fcr Susanne bestimmt anstrengend war.\u00a0Aber ich hatte dann doch einen starken Willen. Ich habe mal wieder gesp\u00fcrt, zu was ich eigentlich in der Lage bin. Ich bin \u00fcberzeugt, dass meine mentale St\u00e4rke das Ergebnis meiner t\u00e4glichen Meditationspraxis ist. Es ist schon erstaunlich, was der menschliche Geist bewegen kann. Bei so einem Lauf muss man st\u00e4ndig in sich hineinhorchen. Vor allem bei diesen extremen Bedingungen. Man muss ehrlich zu sich sein und wenn es nicht geht, geht es nunmal nicht. Bei mir war es Gott sei Dank anders. Bei mir ging es. Und es ging sogar gut. Richtig gut sogar. Ich bin verbl\u00fcfft von mir selbst und der Leistung, die ich erbracht habe. Einfach ein geiles Gef\u00fchl.<\/p>\nDer K\u00f6lnpfadlauf ist ein Lauf mit Kultpotential. Danke Tom, dass Du ihn wiederbelebt hast. Eine total liebevolle Veranstaltung mit ganz vielen tollen Helfern und Supportern. Danke an alle, die mitgewirkt haben. Starke Leistung!<\/p>\nTom, mach bitte weiter. Ich denke, ich bin im n\u00e4chsten Jahr h\u00f6chstwahrscheinlich\u00a0wieder dabei. Ich muss zun\u00e4chst schauen, wie die “Tortour” l\u00e4uft…<\/p>\nNoch zum Schluss:<\/p>\nK\u00f6lnpfad 2015: 60 Starter, 16 kamen ins Ziel. Ich erreichte einen sensationellen 3. Platz bei den M\u00e4nnern. Wahnsinn. Einfach Wahnsinn.<\/p>\n<\/a><\/p>\nIch hoffe, Euch hat mein Bericht gefallen und freue mich, euch bald von meinen n\u00e4chsten L\u00e4ufen zu berichten.<\/p>\nEuer<\/p>\nThorsten<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Am 04. Juli 2015 war es soweit: Der K\u00f6lnpfad-Ultra wurde wiederbelebt. Thomas Eller hatte geladen und alle sind gekommen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":288,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235"}],"collection":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=235"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":450,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions\/450"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/288"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=235"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=235"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=235"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
Am M\u00fcngersdorfer Stadion gab es dann wegen der Hitze einen ZusatzVP. Mittlerweile war es Mittag und die Hitze war erbarmungslos.<\/p>\n
<\/a> <\/a><\/p>\nNun ging es durch den Gr\u00fcng\u00fcrtel Richtung VP 2 am Eifeltor.<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nDie liebe Susanne muss auch mal Pause machen \ud83d\ude42<\/p>\n<\/a><\/p>\nSvenja und Dennis John haben uns an der Strecke auch immer und immer wieder \u00fcberrascht und uns grandios verpflegt. Hier auf dem Bild mit Olli Witzke.<\/p>\n<\/a><\/p>\nVP2 bei km68<\/p>\n<\/a><\/p>\nWie das Bild zeigt, hatten wir einen riesen Spa\u00df. Ich war selbst \u00fcberrascht, wie gut ich mit der Hitze zurechtkam. Nach Angabe von einigen Leuten zeigte das Thermometer teilweise 40\u00b0 an. Wahnsinn. Aber ich kann noch lachen und locker und fluffig laufen \ud83d\ude42<\/p>\n\u00dcber Hochkirchen, Hahnwald und Wei\u00df ging es dann Richtung Rhein.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nBlume musste ich zwischendurch auch mal anrufen. Die\u00a0entspannte sich\u00a0derweil im Freibad in D\u00fcsseldorf-Flingern.<\/p>\n<\/a><\/p>\nGott sei Dank konnte ich ihr nur Gutes berichten. Es lief nach wie vor schn\u00f6rkellos.<\/p>\nEs ging nun am Rhein entlang Richtung Rodenkirchen. Eine Erfrischung gab es Dank Svenja und Dennis John auch noch. Die kleine Dusche tat gut.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nAuf nach Rodenkirchen.<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nIn Rodenkirchen mussten wir wieder den Rhein \u00fcberqueren. Eigentlich wollten wir auf der Br\u00fccke noch ein sch\u00f6nes Bild mit dem Dom im Hintergrund machen. Allerdings bin ich etwas vorgelaufen und habe den falschen Aufgang zur Br\u00fccke gew\u00e4hlt, so dass wir dann auf verschiedenen Seiten die Br\u00fccke \u00fcberquert haben. Aber danach waren wir wieder vereint.<\/p>\n<\/a><\/p>\nEs ging nun wieder den Rhein entlang Richtung S\u00fcden. Bei km 90 gab es dann auch wieder einen ZusatzVP von Udo Kamp.<\/p>\n<\/a><\/p>\nAuf Facebook erz\u00e4hlte Susanne noch ein Anekd\u00f6tchen. Susanne hatte vorgeschlagen im Schatten zu laufen. Ich meinte da nur kurz: “Ach n\u00f6, die Sonne kann ich jetzt ganz gut gebrauchen. Das tut gut!” Manch einer wird den Kopf sch\u00fctteln, wenn man bedenkt, dass\u00a0wir schon 12 Stunden bei praller Sonne hinter uns hatten. Aber es tat wirklich gut. Ich liebe die W\u00e4rme.<\/p>\nEs ging dann also an Porz, Z\u00fcndorf und Langel vorbei Richtung L\u00fclsdorf. Auf dem Weg dorthin kam ich immer wieder mit Spazierg\u00e4ngern ins Gespr\u00e4ch, mit denen ich \u00fcber den Lauf sprach. Alle waren fasziniert und w\u00fcnschten mir weiterhin viel Gl\u00fcck.<\/p>\nIn L\u00fclsdorf war dann VP3\u00a0bei km103. Dort wurde sich dann gest\u00e4rkt, um dann weiter in die D\u00e4mmerung und in die Nacht zu laufen.<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nNun ging es in die Dunkelheit.<\/p>\n\u00a0<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nAuf dem obigen Bild wurden wir von einer wild gewordenen Horde K\u00e4fer attackiert. L\u00e4stig diese Biester.<\/p>\nEs ging weiter Richtung Libur. Dort gab es dann einen \u00dcberraschungsVP. Und dort bin ich dann auf Rob Gralka gesto\u00dfen, den ich zuvor noch an VP3 angetroffen hatte.<\/p>\n<\/a><\/p>\nRob lag vor mir und stieg dann leider irgendwann aus dem Rennen aus.<\/p>\nEs ging nun in die Nacht. Wahn, Grengel und K\u00f6nigsforst waren die weiteren Stationen. Fr\u00f6sche huschten \u00fcber die Wege, die wir mit unseren Stirnlampen immer wieder aufschreckten. Manche sind mir auch gegen das Bein gesprungen. Irgendwann muss ich auch auf etwas getreten sein, denn es quiekte etwas als ich den Boden ber\u00fchrte. Leider konnte ich nichts mehr sehen. Ansonsten raschelte es \u00fcberall im Wald. Leuchtende Augen starrten einen aus dem Dunkeln an.\u00a0Am Monte Troodel\u00f6h schrieben wir uns dann ins Gipfelbuch ein.<\/p>\n<\/a><\/p>\nSo langsam musste ich auch mit der M\u00fcdigkeit k\u00e4mpfen. Susanne bot mir Red Bull an. Ich hatte Red Bull vorher noch nicht bei L\u00e4ufen ausprobiert, aber es war ein Fehler. Ich bekam ein wenig Herzrasen, was sich aber Gott sei Dank schnell wieder gelegt hat.<\/p>\nEs ging Richtung Bensberg am Schloss Bensberg vorbei. Weiter durch die Dunkelheit und den Wald.<\/p>\nLeider habe ich von\u00a0der Nacht keine weiteren Fotos.<\/p>\nDer Weg zu VP4 zog sich. Immer auf und ab und kein VP in Sicht. Zwischendurch\u00a0glaubte ich immer wieder, Stimmen zu h\u00f6ren und dachte, dass hinter der n\u00e4chsten Ecke der VP erscheinen m\u00fcsse. Leider war dem nicht so. Und so lief und lief ich weiter. Susanne hatte sich mittlerweile ihre Flipflops ruiniert und musste meine Zusatzschuhe anziehen.<\/p>\nLangsam fing es an zu d\u00e4mmern, und\u00a0das setzte neue Energien frei. Endlich sah ich Lichter. Oberlerbach. Der VP4 war da \ud83d\ude42<\/p>\n\u00a0<\/a><\/p>\nHier gab es dann Nudeln in \u00d6l. MMMMH, LECKER, auch wenn sie kalt waren. Aber bei so einer k\u00f6rperlichen Anstrengung ist man f\u00fcr alles dankbar \ud83d\ude09<\/p>\nIch wollte nun f\u00fcr die letzten 24km meine Schuhe wechseln. Susanne musste nun leider die Zweitschuhe ausziehen und meine Stinkeschuhe anziehen, die ich den ganzen Tag und die ganze Nacht getragen habe. Respekt, aber ihr blieb ja nichts anderes \u00fcbrig. Sie hatte ja selbst keine Schuhe mehr \ud83d\ude09<\/p>\nNun ging ich gest\u00e4rkt auf die letzten 24km, die allerdings f\u00fcr mich die schwierigsten wurden.<\/p>\nAuf der letzten Etappe kam uns dann noch Birger J\u00fcchter entgegen. Birger war Staffell\u00e4ufer und war die letzte Etappe gelaufen. Da er aber wieder zu seinem Auto musste, ist er die Etappe wieder zur\u00fcck zu seinem Auto gelaufen. Tststs, diese Ultral\u00e4ufer \ud83d\ude42<\/p>\nEs ging nun an L\u00fcckerath, Heidkamp, Refrath, Hand vorbei und durch den Thurner Wald.<\/p>\nMittlerweile hatte ich arge Probleme mit meiner Motivation. Mein Magen rebellierte hier und da auch, und meine Beine wollten nicht mehr laufen. Wald, immer nur Wald. Ich konnte keinen Wald mehr sehen.<\/p>\nSch\u00f6n war es, als ca. 15km vor dem Ziel Teelichter den Weg z\u00e4umten. Ein Mann erschien, der mitten im Wald einen VP errichtet hat. Er gab mir ein kaltes Handtuch und Getr\u00e4nke. Einfach toll. Leider habe ich den Namen vergessen. Aber danke nochmal \ud83d\ude42<\/p>\nEs ging weiter. Wald nichts als Wald. Ich wusste, wenn es raus aufs Feld geht, ist es nicht mehr weit. Und es\u00a0schien immer wieder so zu sein, als wenn die Felder in Sicht waren. Aber leider habe ich da die falsche Rechnung mit dem K\u00f6lnpfad gemacht, der mich immer wieder in den Wald gef\u00fchrt hat. Ich habe geflucht und gejammert. Susanne musste einiges aushalten. Aber dann…<\/p>\n…als ich nicht mehr wollte, …<\/p>\n<\/a><\/p>\n…kamen die langersehnten Felder. Noch gut 1km. Vielleicht auch 2. Egal.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nDer Schlussspurt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nEs war vollbracht: 171km und die G\u00fcrtelschnalle gab\u00b4s auch sofort.<\/p>\n<\/a><\/p>\nDanke Tom und Gabi \ud83d\ude42<\/p>\nJens Vieler war auch noch da. Das hat mich sehr gefreut. Jens ist der Ausrichter der Tortour de Ruhr,\u00a0bei der\u00a0ich im n\u00e4chsten Jahr 230km nonstop laufen werde.<\/p>\n<\/a><\/p>\nMein Fazit:<\/p>\nEs war durch die Hitze sauanstrengend. Aber ich kam mit ihr besser zurecht als ich dachte. Generell lief der Lauf hervorragend. Klar kommt irgendwann ein Tief, aber man muss schauen, wie man damit dann umgeht. Dank Susanne bin ich ganz gut damit zurechtgekommen. Auch wenn ich auf den letzten km f\u00fcr Susanne bestimmt anstrengend war.\u00a0Aber ich hatte dann doch einen starken Willen. Ich habe mal wieder gesp\u00fcrt, zu was ich eigentlich in der Lage bin. Ich bin \u00fcberzeugt, dass meine mentale St\u00e4rke das Ergebnis meiner t\u00e4glichen Meditationspraxis ist. Es ist schon erstaunlich, was der menschliche Geist bewegen kann. Bei so einem Lauf muss man st\u00e4ndig in sich hineinhorchen. Vor allem bei diesen extremen Bedingungen. Man muss ehrlich zu sich sein und wenn es nicht geht, geht es nunmal nicht. Bei mir war es Gott sei Dank anders. Bei mir ging es. Und es ging sogar gut. Richtig gut sogar. Ich bin verbl\u00fcfft von mir selbst und der Leistung, die ich erbracht habe. Einfach ein geiles Gef\u00fchl.<\/p>\nDer K\u00f6lnpfadlauf ist ein Lauf mit Kultpotential. Danke Tom, dass Du ihn wiederbelebt hast. Eine total liebevolle Veranstaltung mit ganz vielen tollen Helfern und Supportern. Danke an alle, die mitgewirkt haben. Starke Leistung!<\/p>\nTom, mach bitte weiter. Ich denke, ich bin im n\u00e4chsten Jahr h\u00f6chstwahrscheinlich\u00a0wieder dabei. Ich muss zun\u00e4chst schauen, wie die “Tortour” l\u00e4uft…<\/p>\nNoch zum Schluss:<\/p>\nK\u00f6lnpfad 2015: 60 Starter, 16 kamen ins Ziel. Ich erreichte einen sensationellen 3. Platz bei den M\u00e4nnern. Wahnsinn. Einfach Wahnsinn.<\/p>\n<\/a><\/p>\nIch hoffe, Euch hat mein Bericht gefallen und freue mich, euch bald von meinen n\u00e4chsten L\u00e4ufen zu berichten.<\/p>\nEuer<\/p>\nThorsten<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Am 04. Juli 2015 war es soweit: Der K\u00f6lnpfad-Ultra wurde wiederbelebt. Thomas Eller hatte geladen und alle sind gekommen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":288,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235"}],"collection":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=235"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":450,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions\/450"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/288"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=235"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=235"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=235"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
Nun ging es durch den Gr\u00fcng\u00fcrtel Richtung VP 2 am Eifeltor.<\/p>\n
<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nDie liebe Susanne muss auch mal Pause machen \ud83d\ude42<\/p>\n<\/a><\/p>\nSvenja und Dennis John haben uns an der Strecke auch immer und immer wieder \u00fcberrascht und uns grandios verpflegt. Hier auf dem Bild mit Olli Witzke.<\/p>\n<\/a><\/p>\nVP2 bei km68<\/p>\n<\/a><\/p>\nWie das Bild zeigt, hatten wir einen riesen Spa\u00df. Ich war selbst \u00fcberrascht, wie gut ich mit der Hitze zurechtkam. Nach Angabe von einigen Leuten zeigte das Thermometer teilweise 40\u00b0 an. Wahnsinn. Aber ich kann noch lachen und locker und fluffig laufen \ud83d\ude42<\/p>\n\u00dcber Hochkirchen, Hahnwald und Wei\u00df ging es dann Richtung Rhein.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nBlume musste ich zwischendurch auch mal anrufen. Die\u00a0entspannte sich\u00a0derweil im Freibad in D\u00fcsseldorf-Flingern.<\/p>\n<\/a><\/p>\nGott sei Dank konnte ich ihr nur Gutes berichten. Es lief nach wie vor schn\u00f6rkellos.<\/p>\nEs ging nun am Rhein entlang Richtung Rodenkirchen. Eine Erfrischung gab es Dank Svenja und Dennis John auch noch. Die kleine Dusche tat gut.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nAuf nach Rodenkirchen.<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nIn Rodenkirchen mussten wir wieder den Rhein \u00fcberqueren. Eigentlich wollten wir auf der Br\u00fccke noch ein sch\u00f6nes Bild mit dem Dom im Hintergrund machen. Allerdings bin ich etwas vorgelaufen und habe den falschen Aufgang zur Br\u00fccke gew\u00e4hlt, so dass wir dann auf verschiedenen Seiten die Br\u00fccke \u00fcberquert haben. Aber danach waren wir wieder vereint.<\/p>\n<\/a><\/p>\nEs ging nun wieder den Rhein entlang Richtung S\u00fcden. Bei km 90 gab es dann auch wieder einen ZusatzVP von Udo Kamp.<\/p>\n<\/a><\/p>\nAuf Facebook erz\u00e4hlte Susanne noch ein Anekd\u00f6tchen. Susanne hatte vorgeschlagen im Schatten zu laufen. Ich meinte da nur kurz: “Ach n\u00f6, die Sonne kann ich jetzt ganz gut gebrauchen. Das tut gut!” Manch einer wird den Kopf sch\u00fctteln, wenn man bedenkt, dass\u00a0wir schon 12 Stunden bei praller Sonne hinter uns hatten. Aber es tat wirklich gut. Ich liebe die W\u00e4rme.<\/p>\nEs ging dann also an Porz, Z\u00fcndorf und Langel vorbei Richtung L\u00fclsdorf. Auf dem Weg dorthin kam ich immer wieder mit Spazierg\u00e4ngern ins Gespr\u00e4ch, mit denen ich \u00fcber den Lauf sprach. Alle waren fasziniert und w\u00fcnschten mir weiterhin viel Gl\u00fcck.<\/p>\nIn L\u00fclsdorf war dann VP3\u00a0bei km103. Dort wurde sich dann gest\u00e4rkt, um dann weiter in die D\u00e4mmerung und in die Nacht zu laufen.<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nNun ging es in die Dunkelheit.<\/p>\n\u00a0<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nAuf dem obigen Bild wurden wir von einer wild gewordenen Horde K\u00e4fer attackiert. L\u00e4stig diese Biester.<\/p>\nEs ging weiter Richtung Libur. Dort gab es dann einen \u00dcberraschungsVP. Und dort bin ich dann auf Rob Gralka gesto\u00dfen, den ich zuvor noch an VP3 angetroffen hatte.<\/p>\n<\/a><\/p>\nRob lag vor mir und stieg dann leider irgendwann aus dem Rennen aus.<\/p>\nEs ging nun in die Nacht. Wahn, Grengel und K\u00f6nigsforst waren die weiteren Stationen. Fr\u00f6sche huschten \u00fcber die Wege, die wir mit unseren Stirnlampen immer wieder aufschreckten. Manche sind mir auch gegen das Bein gesprungen. Irgendwann muss ich auch auf etwas getreten sein, denn es quiekte etwas als ich den Boden ber\u00fchrte. Leider konnte ich nichts mehr sehen. Ansonsten raschelte es \u00fcberall im Wald. Leuchtende Augen starrten einen aus dem Dunkeln an.\u00a0Am Monte Troodel\u00f6h schrieben wir uns dann ins Gipfelbuch ein.<\/p>\n<\/a><\/p>\nSo langsam musste ich auch mit der M\u00fcdigkeit k\u00e4mpfen. Susanne bot mir Red Bull an. Ich hatte Red Bull vorher noch nicht bei L\u00e4ufen ausprobiert, aber es war ein Fehler. Ich bekam ein wenig Herzrasen, was sich aber Gott sei Dank schnell wieder gelegt hat.<\/p>\nEs ging Richtung Bensberg am Schloss Bensberg vorbei. Weiter durch die Dunkelheit und den Wald.<\/p>\nLeider habe ich von\u00a0der Nacht keine weiteren Fotos.<\/p>\nDer Weg zu VP4 zog sich. Immer auf und ab und kein VP in Sicht. Zwischendurch\u00a0glaubte ich immer wieder, Stimmen zu h\u00f6ren und dachte, dass hinter der n\u00e4chsten Ecke der VP erscheinen m\u00fcsse. Leider war dem nicht so. Und so lief und lief ich weiter. Susanne hatte sich mittlerweile ihre Flipflops ruiniert und musste meine Zusatzschuhe anziehen.<\/p>\nLangsam fing es an zu d\u00e4mmern, und\u00a0das setzte neue Energien frei. Endlich sah ich Lichter. Oberlerbach. Der VP4 war da \ud83d\ude42<\/p>\n\u00a0<\/a><\/p>\nHier gab es dann Nudeln in \u00d6l. MMMMH, LECKER, auch wenn sie kalt waren. Aber bei so einer k\u00f6rperlichen Anstrengung ist man f\u00fcr alles dankbar \ud83d\ude09<\/p>\nIch wollte nun f\u00fcr die letzten 24km meine Schuhe wechseln. Susanne musste nun leider die Zweitschuhe ausziehen und meine Stinkeschuhe anziehen, die ich den ganzen Tag und die ganze Nacht getragen habe. Respekt, aber ihr blieb ja nichts anderes \u00fcbrig. Sie hatte ja selbst keine Schuhe mehr \ud83d\ude09<\/p>\nNun ging ich gest\u00e4rkt auf die letzten 24km, die allerdings f\u00fcr mich die schwierigsten wurden.<\/p>\nAuf der letzten Etappe kam uns dann noch Birger J\u00fcchter entgegen. Birger war Staffell\u00e4ufer und war die letzte Etappe gelaufen. Da er aber wieder zu seinem Auto musste, ist er die Etappe wieder zur\u00fcck zu seinem Auto gelaufen. Tststs, diese Ultral\u00e4ufer \ud83d\ude42<\/p>\nEs ging nun an L\u00fcckerath, Heidkamp, Refrath, Hand vorbei und durch den Thurner Wald.<\/p>\nMittlerweile hatte ich arge Probleme mit meiner Motivation. Mein Magen rebellierte hier und da auch, und meine Beine wollten nicht mehr laufen. Wald, immer nur Wald. Ich konnte keinen Wald mehr sehen.<\/p>\nSch\u00f6n war es, als ca. 15km vor dem Ziel Teelichter den Weg z\u00e4umten. Ein Mann erschien, der mitten im Wald einen VP errichtet hat. Er gab mir ein kaltes Handtuch und Getr\u00e4nke. Einfach toll. Leider habe ich den Namen vergessen. Aber danke nochmal \ud83d\ude42<\/p>\nEs ging weiter. Wald nichts als Wald. Ich wusste, wenn es raus aufs Feld geht, ist es nicht mehr weit. Und es\u00a0schien immer wieder so zu sein, als wenn die Felder in Sicht waren. Aber leider habe ich da die falsche Rechnung mit dem K\u00f6lnpfad gemacht, der mich immer wieder in den Wald gef\u00fchrt hat. Ich habe geflucht und gejammert. Susanne musste einiges aushalten. Aber dann…<\/p>\n…als ich nicht mehr wollte, …<\/p>\n<\/a><\/p>\n…kamen die langersehnten Felder. Noch gut 1km. Vielleicht auch 2. Egal.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nDer Schlussspurt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nEs war vollbracht: 171km und die G\u00fcrtelschnalle gab\u00b4s auch sofort.<\/p>\n<\/a><\/p>\nDanke Tom und Gabi \ud83d\ude42<\/p>\nJens Vieler war auch noch da. Das hat mich sehr gefreut. Jens ist der Ausrichter der Tortour de Ruhr,\u00a0bei der\u00a0ich im n\u00e4chsten Jahr 230km nonstop laufen werde.<\/p>\n<\/a><\/p>\nMein Fazit:<\/p>\nEs war durch die Hitze sauanstrengend. Aber ich kam mit ihr besser zurecht als ich dachte. Generell lief der Lauf hervorragend. Klar kommt irgendwann ein Tief, aber man muss schauen, wie man damit dann umgeht. Dank Susanne bin ich ganz gut damit zurechtgekommen. Auch wenn ich auf den letzten km f\u00fcr Susanne bestimmt anstrengend war.\u00a0Aber ich hatte dann doch einen starken Willen. Ich habe mal wieder gesp\u00fcrt, zu was ich eigentlich in der Lage bin. Ich bin \u00fcberzeugt, dass meine mentale St\u00e4rke das Ergebnis meiner t\u00e4glichen Meditationspraxis ist. Es ist schon erstaunlich, was der menschliche Geist bewegen kann. Bei so einem Lauf muss man st\u00e4ndig in sich hineinhorchen. Vor allem bei diesen extremen Bedingungen. Man muss ehrlich zu sich sein und wenn es nicht geht, geht es nunmal nicht. Bei mir war es Gott sei Dank anders. Bei mir ging es. Und es ging sogar gut. Richtig gut sogar. Ich bin verbl\u00fcfft von mir selbst und der Leistung, die ich erbracht habe. Einfach ein geiles Gef\u00fchl.<\/p>\nDer K\u00f6lnpfadlauf ist ein Lauf mit Kultpotential. Danke Tom, dass Du ihn wiederbelebt hast. Eine total liebevolle Veranstaltung mit ganz vielen tollen Helfern und Supportern. Danke an alle, die mitgewirkt haben. Starke Leistung!<\/p>\nTom, mach bitte weiter. Ich denke, ich bin im n\u00e4chsten Jahr h\u00f6chstwahrscheinlich\u00a0wieder dabei. Ich muss zun\u00e4chst schauen, wie die “Tortour” l\u00e4uft…<\/p>\nNoch zum Schluss:<\/p>\nK\u00f6lnpfad 2015: 60 Starter, 16 kamen ins Ziel. Ich erreichte einen sensationellen 3. Platz bei den M\u00e4nnern. Wahnsinn. Einfach Wahnsinn.<\/p>\n<\/a><\/p>\nIch hoffe, Euch hat mein Bericht gefallen und freue mich, euch bald von meinen n\u00e4chsten L\u00e4ufen zu berichten.<\/p>\nEuer<\/p>\nThorsten<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Am 04. Juli 2015 war es soweit: Der K\u00f6lnpfad-Ultra wurde wiederbelebt. Thomas Eller hatte geladen und alle sind gekommen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":288,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235"}],"collection":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=235"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":450,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions\/450"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/288"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=235"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=235"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=235"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
Die liebe Susanne muss auch mal Pause machen \ud83d\ude42<\/p>\n
<\/a><\/p>\nSvenja und Dennis John haben uns an der Strecke auch immer und immer wieder \u00fcberrascht und uns grandios verpflegt. Hier auf dem Bild mit Olli Witzke.<\/p>\n<\/a><\/p>\nVP2 bei km68<\/p>\n<\/a><\/p>\nWie das Bild zeigt, hatten wir einen riesen Spa\u00df. Ich war selbst \u00fcberrascht, wie gut ich mit der Hitze zurechtkam. Nach Angabe von einigen Leuten zeigte das Thermometer teilweise 40\u00b0 an. Wahnsinn. Aber ich kann noch lachen und locker und fluffig laufen \ud83d\ude42<\/p>\n\u00dcber Hochkirchen, Hahnwald und Wei\u00df ging es dann Richtung Rhein.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nBlume musste ich zwischendurch auch mal anrufen. Die\u00a0entspannte sich\u00a0derweil im Freibad in D\u00fcsseldorf-Flingern.<\/p>\n<\/a><\/p>\nGott sei Dank konnte ich ihr nur Gutes berichten. Es lief nach wie vor schn\u00f6rkellos.<\/p>\nEs ging nun am Rhein entlang Richtung Rodenkirchen. Eine Erfrischung gab es Dank Svenja und Dennis John auch noch. Die kleine Dusche tat gut.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nAuf nach Rodenkirchen.<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nIn Rodenkirchen mussten wir wieder den Rhein \u00fcberqueren. Eigentlich wollten wir auf der Br\u00fccke noch ein sch\u00f6nes Bild mit dem Dom im Hintergrund machen. Allerdings bin ich etwas vorgelaufen und habe den falschen Aufgang zur Br\u00fccke gew\u00e4hlt, so dass wir dann auf verschiedenen Seiten die Br\u00fccke \u00fcberquert haben. Aber danach waren wir wieder vereint.<\/p>\n<\/a><\/p>\nEs ging nun wieder den Rhein entlang Richtung S\u00fcden. Bei km 90 gab es dann auch wieder einen ZusatzVP von Udo Kamp.<\/p>\n<\/a><\/p>\nAuf Facebook erz\u00e4hlte Susanne noch ein Anekd\u00f6tchen. Susanne hatte vorgeschlagen im Schatten zu laufen. Ich meinte da nur kurz: “Ach n\u00f6, die Sonne kann ich jetzt ganz gut gebrauchen. Das tut gut!” Manch einer wird den Kopf sch\u00fctteln, wenn man bedenkt, dass\u00a0wir schon 12 Stunden bei praller Sonne hinter uns hatten. Aber es tat wirklich gut. Ich liebe die W\u00e4rme.<\/p>\nEs ging dann also an Porz, Z\u00fcndorf und Langel vorbei Richtung L\u00fclsdorf. Auf dem Weg dorthin kam ich immer wieder mit Spazierg\u00e4ngern ins Gespr\u00e4ch, mit denen ich \u00fcber den Lauf sprach. Alle waren fasziniert und w\u00fcnschten mir weiterhin viel Gl\u00fcck.<\/p>\nIn L\u00fclsdorf war dann VP3\u00a0bei km103. Dort wurde sich dann gest\u00e4rkt, um dann weiter in die D\u00e4mmerung und in die Nacht zu laufen.<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nNun ging es in die Dunkelheit.<\/p>\n\u00a0<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nAuf dem obigen Bild wurden wir von einer wild gewordenen Horde K\u00e4fer attackiert. L\u00e4stig diese Biester.<\/p>\nEs ging weiter Richtung Libur. Dort gab es dann einen \u00dcberraschungsVP. Und dort bin ich dann auf Rob Gralka gesto\u00dfen, den ich zuvor noch an VP3 angetroffen hatte.<\/p>\n<\/a><\/p>\nRob lag vor mir und stieg dann leider irgendwann aus dem Rennen aus.<\/p>\nEs ging nun in die Nacht. Wahn, Grengel und K\u00f6nigsforst waren die weiteren Stationen. Fr\u00f6sche huschten \u00fcber die Wege, die wir mit unseren Stirnlampen immer wieder aufschreckten. Manche sind mir auch gegen das Bein gesprungen. Irgendwann muss ich auch auf etwas getreten sein, denn es quiekte etwas als ich den Boden ber\u00fchrte. Leider konnte ich nichts mehr sehen. Ansonsten raschelte es \u00fcberall im Wald. Leuchtende Augen starrten einen aus dem Dunkeln an.\u00a0Am Monte Troodel\u00f6h schrieben wir uns dann ins Gipfelbuch ein.<\/p>\n<\/a><\/p>\nSo langsam musste ich auch mit der M\u00fcdigkeit k\u00e4mpfen. Susanne bot mir Red Bull an. Ich hatte Red Bull vorher noch nicht bei L\u00e4ufen ausprobiert, aber es war ein Fehler. Ich bekam ein wenig Herzrasen, was sich aber Gott sei Dank schnell wieder gelegt hat.<\/p>\nEs ging Richtung Bensberg am Schloss Bensberg vorbei. Weiter durch die Dunkelheit und den Wald.<\/p>\nLeider habe ich von\u00a0der Nacht keine weiteren Fotos.<\/p>\nDer Weg zu VP4 zog sich. Immer auf und ab und kein VP in Sicht. Zwischendurch\u00a0glaubte ich immer wieder, Stimmen zu h\u00f6ren und dachte, dass hinter der n\u00e4chsten Ecke der VP erscheinen m\u00fcsse. Leider war dem nicht so. Und so lief und lief ich weiter. Susanne hatte sich mittlerweile ihre Flipflops ruiniert und musste meine Zusatzschuhe anziehen.<\/p>\nLangsam fing es an zu d\u00e4mmern, und\u00a0das setzte neue Energien frei. Endlich sah ich Lichter. Oberlerbach. Der VP4 war da \ud83d\ude42<\/p>\n\u00a0<\/a><\/p>\nHier gab es dann Nudeln in \u00d6l. MMMMH, LECKER, auch wenn sie kalt waren. Aber bei so einer k\u00f6rperlichen Anstrengung ist man f\u00fcr alles dankbar \ud83d\ude09<\/p>\nIch wollte nun f\u00fcr die letzten 24km meine Schuhe wechseln. Susanne musste nun leider die Zweitschuhe ausziehen und meine Stinkeschuhe anziehen, die ich den ganzen Tag und die ganze Nacht getragen habe. Respekt, aber ihr blieb ja nichts anderes \u00fcbrig. Sie hatte ja selbst keine Schuhe mehr \ud83d\ude09<\/p>\nNun ging ich gest\u00e4rkt auf die letzten 24km, die allerdings f\u00fcr mich die schwierigsten wurden.<\/p>\nAuf der letzten Etappe kam uns dann noch Birger J\u00fcchter entgegen. Birger war Staffell\u00e4ufer und war die letzte Etappe gelaufen. Da er aber wieder zu seinem Auto musste, ist er die Etappe wieder zur\u00fcck zu seinem Auto gelaufen. Tststs, diese Ultral\u00e4ufer \ud83d\ude42<\/p>\nEs ging nun an L\u00fcckerath, Heidkamp, Refrath, Hand vorbei und durch den Thurner Wald.<\/p>\nMittlerweile hatte ich arge Probleme mit meiner Motivation. Mein Magen rebellierte hier und da auch, und meine Beine wollten nicht mehr laufen. Wald, immer nur Wald. Ich konnte keinen Wald mehr sehen.<\/p>\nSch\u00f6n war es, als ca. 15km vor dem Ziel Teelichter den Weg z\u00e4umten. Ein Mann erschien, der mitten im Wald einen VP errichtet hat. Er gab mir ein kaltes Handtuch und Getr\u00e4nke. Einfach toll. Leider habe ich den Namen vergessen. Aber danke nochmal \ud83d\ude42<\/p>\nEs ging weiter. Wald nichts als Wald. Ich wusste, wenn es raus aufs Feld geht, ist es nicht mehr weit. Und es\u00a0schien immer wieder so zu sein, als wenn die Felder in Sicht waren. Aber leider habe ich da die falsche Rechnung mit dem K\u00f6lnpfad gemacht, der mich immer wieder in den Wald gef\u00fchrt hat. Ich habe geflucht und gejammert. Susanne musste einiges aushalten. Aber dann…<\/p>\n…als ich nicht mehr wollte, …<\/p>\n<\/a><\/p>\n…kamen die langersehnten Felder. Noch gut 1km. Vielleicht auch 2. Egal.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nDer Schlussspurt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nEs war vollbracht: 171km und die G\u00fcrtelschnalle gab\u00b4s auch sofort.<\/p>\n<\/a><\/p>\nDanke Tom und Gabi \ud83d\ude42<\/p>\nJens Vieler war auch noch da. Das hat mich sehr gefreut. Jens ist der Ausrichter der Tortour de Ruhr,\u00a0bei der\u00a0ich im n\u00e4chsten Jahr 230km nonstop laufen werde.<\/p>\n<\/a><\/p>\nMein Fazit:<\/p>\nEs war durch die Hitze sauanstrengend. Aber ich kam mit ihr besser zurecht als ich dachte. Generell lief der Lauf hervorragend. Klar kommt irgendwann ein Tief, aber man muss schauen, wie man damit dann umgeht. Dank Susanne bin ich ganz gut damit zurechtgekommen. Auch wenn ich auf den letzten km f\u00fcr Susanne bestimmt anstrengend war.\u00a0Aber ich hatte dann doch einen starken Willen. Ich habe mal wieder gesp\u00fcrt, zu was ich eigentlich in der Lage bin. Ich bin \u00fcberzeugt, dass meine mentale St\u00e4rke das Ergebnis meiner t\u00e4glichen Meditationspraxis ist. Es ist schon erstaunlich, was der menschliche Geist bewegen kann. Bei so einem Lauf muss man st\u00e4ndig in sich hineinhorchen. Vor allem bei diesen extremen Bedingungen. Man muss ehrlich zu sich sein und wenn es nicht geht, geht es nunmal nicht. Bei mir war es Gott sei Dank anders. Bei mir ging es. Und es ging sogar gut. Richtig gut sogar. Ich bin verbl\u00fcfft von mir selbst und der Leistung, die ich erbracht habe. Einfach ein geiles Gef\u00fchl.<\/p>\nDer K\u00f6lnpfadlauf ist ein Lauf mit Kultpotential. Danke Tom, dass Du ihn wiederbelebt hast. Eine total liebevolle Veranstaltung mit ganz vielen tollen Helfern und Supportern. Danke an alle, die mitgewirkt haben. Starke Leistung!<\/p>\nTom, mach bitte weiter. Ich denke, ich bin im n\u00e4chsten Jahr h\u00f6chstwahrscheinlich\u00a0wieder dabei. Ich muss zun\u00e4chst schauen, wie die “Tortour” l\u00e4uft…<\/p>\nNoch zum Schluss:<\/p>\nK\u00f6lnpfad 2015: 60 Starter, 16 kamen ins Ziel. Ich erreichte einen sensationellen 3. Platz bei den M\u00e4nnern. Wahnsinn. Einfach Wahnsinn.<\/p>\n<\/a><\/p>\nIch hoffe, Euch hat mein Bericht gefallen und freue mich, euch bald von meinen n\u00e4chsten L\u00e4ufen zu berichten.<\/p>\nEuer<\/p>\nThorsten<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Am 04. Juli 2015 war es soweit: Der K\u00f6lnpfad-Ultra wurde wiederbelebt. Thomas Eller hatte geladen und alle sind gekommen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":288,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235"}],"collection":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=235"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":450,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions\/450"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/288"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=235"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=235"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=235"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
Svenja und Dennis John haben uns an der Strecke auch immer und immer wieder \u00fcberrascht und uns grandios verpflegt. Hier auf dem Bild mit Olli Witzke.<\/p>\n
<\/a><\/p>\nVP2 bei km68<\/p>\n<\/a><\/p>\nWie das Bild zeigt, hatten wir einen riesen Spa\u00df. Ich war selbst \u00fcberrascht, wie gut ich mit der Hitze zurechtkam. Nach Angabe von einigen Leuten zeigte das Thermometer teilweise 40\u00b0 an. Wahnsinn. Aber ich kann noch lachen und locker und fluffig laufen \ud83d\ude42<\/p>\n\u00dcber Hochkirchen, Hahnwald und Wei\u00df ging es dann Richtung Rhein.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nBlume musste ich zwischendurch auch mal anrufen. Die\u00a0entspannte sich\u00a0derweil im Freibad in D\u00fcsseldorf-Flingern.<\/p>\n<\/a><\/p>\nGott sei Dank konnte ich ihr nur Gutes berichten. Es lief nach wie vor schn\u00f6rkellos.<\/p>\nEs ging nun am Rhein entlang Richtung Rodenkirchen. Eine Erfrischung gab es Dank Svenja und Dennis John auch noch. Die kleine Dusche tat gut.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nAuf nach Rodenkirchen.<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nIn Rodenkirchen mussten wir wieder den Rhein \u00fcberqueren. Eigentlich wollten wir auf der Br\u00fccke noch ein sch\u00f6nes Bild mit dem Dom im Hintergrund machen. Allerdings bin ich etwas vorgelaufen und habe den falschen Aufgang zur Br\u00fccke gew\u00e4hlt, so dass wir dann auf verschiedenen Seiten die Br\u00fccke \u00fcberquert haben. Aber danach waren wir wieder vereint.<\/p>\n<\/a><\/p>\nEs ging nun wieder den Rhein entlang Richtung S\u00fcden. Bei km 90 gab es dann auch wieder einen ZusatzVP von Udo Kamp.<\/p>\n<\/a><\/p>\nAuf Facebook erz\u00e4hlte Susanne noch ein Anekd\u00f6tchen. Susanne hatte vorgeschlagen im Schatten zu laufen. Ich meinte da nur kurz: “Ach n\u00f6, die Sonne kann ich jetzt ganz gut gebrauchen. Das tut gut!” Manch einer wird den Kopf sch\u00fctteln, wenn man bedenkt, dass\u00a0wir schon 12 Stunden bei praller Sonne hinter uns hatten. Aber es tat wirklich gut. Ich liebe die W\u00e4rme.<\/p>\nEs ging dann also an Porz, Z\u00fcndorf und Langel vorbei Richtung L\u00fclsdorf. Auf dem Weg dorthin kam ich immer wieder mit Spazierg\u00e4ngern ins Gespr\u00e4ch, mit denen ich \u00fcber den Lauf sprach. Alle waren fasziniert und w\u00fcnschten mir weiterhin viel Gl\u00fcck.<\/p>\nIn L\u00fclsdorf war dann VP3\u00a0bei km103. Dort wurde sich dann gest\u00e4rkt, um dann weiter in die D\u00e4mmerung und in die Nacht zu laufen.<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nNun ging es in die Dunkelheit.<\/p>\n\u00a0<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nAuf dem obigen Bild wurden wir von einer wild gewordenen Horde K\u00e4fer attackiert. L\u00e4stig diese Biester.<\/p>\nEs ging weiter Richtung Libur. Dort gab es dann einen \u00dcberraschungsVP. Und dort bin ich dann auf Rob Gralka gesto\u00dfen, den ich zuvor noch an VP3 angetroffen hatte.<\/p>\n<\/a><\/p>\nRob lag vor mir und stieg dann leider irgendwann aus dem Rennen aus.<\/p>\nEs ging nun in die Nacht. Wahn, Grengel und K\u00f6nigsforst waren die weiteren Stationen. Fr\u00f6sche huschten \u00fcber die Wege, die wir mit unseren Stirnlampen immer wieder aufschreckten. Manche sind mir auch gegen das Bein gesprungen. Irgendwann muss ich auch auf etwas getreten sein, denn es quiekte etwas als ich den Boden ber\u00fchrte. Leider konnte ich nichts mehr sehen. Ansonsten raschelte es \u00fcberall im Wald. Leuchtende Augen starrten einen aus dem Dunkeln an.\u00a0Am Monte Troodel\u00f6h schrieben wir uns dann ins Gipfelbuch ein.<\/p>\n<\/a><\/p>\nSo langsam musste ich auch mit der M\u00fcdigkeit k\u00e4mpfen. Susanne bot mir Red Bull an. Ich hatte Red Bull vorher noch nicht bei L\u00e4ufen ausprobiert, aber es war ein Fehler. Ich bekam ein wenig Herzrasen, was sich aber Gott sei Dank schnell wieder gelegt hat.<\/p>\nEs ging Richtung Bensberg am Schloss Bensberg vorbei. Weiter durch die Dunkelheit und den Wald.<\/p>\nLeider habe ich von\u00a0der Nacht keine weiteren Fotos.<\/p>\nDer Weg zu VP4 zog sich. Immer auf und ab und kein VP in Sicht. Zwischendurch\u00a0glaubte ich immer wieder, Stimmen zu h\u00f6ren und dachte, dass hinter der n\u00e4chsten Ecke der VP erscheinen m\u00fcsse. Leider war dem nicht so. Und so lief und lief ich weiter. Susanne hatte sich mittlerweile ihre Flipflops ruiniert und musste meine Zusatzschuhe anziehen.<\/p>\nLangsam fing es an zu d\u00e4mmern, und\u00a0das setzte neue Energien frei. Endlich sah ich Lichter. Oberlerbach. Der VP4 war da \ud83d\ude42<\/p>\n\u00a0<\/a><\/p>\nHier gab es dann Nudeln in \u00d6l. MMMMH, LECKER, auch wenn sie kalt waren. Aber bei so einer k\u00f6rperlichen Anstrengung ist man f\u00fcr alles dankbar \ud83d\ude09<\/p>\nIch wollte nun f\u00fcr die letzten 24km meine Schuhe wechseln. Susanne musste nun leider die Zweitschuhe ausziehen und meine Stinkeschuhe anziehen, die ich den ganzen Tag und die ganze Nacht getragen habe. Respekt, aber ihr blieb ja nichts anderes \u00fcbrig. Sie hatte ja selbst keine Schuhe mehr \ud83d\ude09<\/p>\nNun ging ich gest\u00e4rkt auf die letzten 24km, die allerdings f\u00fcr mich die schwierigsten wurden.<\/p>\nAuf der letzten Etappe kam uns dann noch Birger J\u00fcchter entgegen. Birger war Staffell\u00e4ufer und war die letzte Etappe gelaufen. Da er aber wieder zu seinem Auto musste, ist er die Etappe wieder zur\u00fcck zu seinem Auto gelaufen. Tststs, diese Ultral\u00e4ufer \ud83d\ude42<\/p>\nEs ging nun an L\u00fcckerath, Heidkamp, Refrath, Hand vorbei und durch den Thurner Wald.<\/p>\nMittlerweile hatte ich arge Probleme mit meiner Motivation. Mein Magen rebellierte hier und da auch, und meine Beine wollten nicht mehr laufen. Wald, immer nur Wald. Ich konnte keinen Wald mehr sehen.<\/p>\nSch\u00f6n war es, als ca. 15km vor dem Ziel Teelichter den Weg z\u00e4umten. Ein Mann erschien, der mitten im Wald einen VP errichtet hat. Er gab mir ein kaltes Handtuch und Getr\u00e4nke. Einfach toll. Leider habe ich den Namen vergessen. Aber danke nochmal \ud83d\ude42<\/p>\nEs ging weiter. Wald nichts als Wald. Ich wusste, wenn es raus aufs Feld geht, ist es nicht mehr weit. Und es\u00a0schien immer wieder so zu sein, als wenn die Felder in Sicht waren. Aber leider habe ich da die falsche Rechnung mit dem K\u00f6lnpfad gemacht, der mich immer wieder in den Wald gef\u00fchrt hat. Ich habe geflucht und gejammert. Susanne musste einiges aushalten. Aber dann…<\/p>\n…als ich nicht mehr wollte, …<\/p>\n<\/a><\/p>\n…kamen die langersehnten Felder. Noch gut 1km. Vielleicht auch 2. Egal.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nDer Schlussspurt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nEs war vollbracht: 171km und die G\u00fcrtelschnalle gab\u00b4s auch sofort.<\/p>\n<\/a><\/p>\nDanke Tom und Gabi \ud83d\ude42<\/p>\nJens Vieler war auch noch da. Das hat mich sehr gefreut. Jens ist der Ausrichter der Tortour de Ruhr,\u00a0bei der\u00a0ich im n\u00e4chsten Jahr 230km nonstop laufen werde.<\/p>\n<\/a><\/p>\nMein Fazit:<\/p>\nEs war durch die Hitze sauanstrengend. Aber ich kam mit ihr besser zurecht als ich dachte. Generell lief der Lauf hervorragend. Klar kommt irgendwann ein Tief, aber man muss schauen, wie man damit dann umgeht. Dank Susanne bin ich ganz gut damit zurechtgekommen. Auch wenn ich auf den letzten km f\u00fcr Susanne bestimmt anstrengend war.\u00a0Aber ich hatte dann doch einen starken Willen. Ich habe mal wieder gesp\u00fcrt, zu was ich eigentlich in der Lage bin. Ich bin \u00fcberzeugt, dass meine mentale St\u00e4rke das Ergebnis meiner t\u00e4glichen Meditationspraxis ist. Es ist schon erstaunlich, was der menschliche Geist bewegen kann. Bei so einem Lauf muss man st\u00e4ndig in sich hineinhorchen. Vor allem bei diesen extremen Bedingungen. Man muss ehrlich zu sich sein und wenn es nicht geht, geht es nunmal nicht. Bei mir war es Gott sei Dank anders. Bei mir ging es. Und es ging sogar gut. Richtig gut sogar. Ich bin verbl\u00fcfft von mir selbst und der Leistung, die ich erbracht habe. Einfach ein geiles Gef\u00fchl.<\/p>\nDer K\u00f6lnpfadlauf ist ein Lauf mit Kultpotential. Danke Tom, dass Du ihn wiederbelebt hast. Eine total liebevolle Veranstaltung mit ganz vielen tollen Helfern und Supportern. Danke an alle, die mitgewirkt haben. Starke Leistung!<\/p>\nTom, mach bitte weiter. Ich denke, ich bin im n\u00e4chsten Jahr h\u00f6chstwahrscheinlich\u00a0wieder dabei. Ich muss zun\u00e4chst schauen, wie die “Tortour” l\u00e4uft…<\/p>\nNoch zum Schluss:<\/p>\nK\u00f6lnpfad 2015: 60 Starter, 16 kamen ins Ziel. Ich erreichte einen sensationellen 3. Platz bei den M\u00e4nnern. Wahnsinn. Einfach Wahnsinn.<\/p>\n<\/a><\/p>\nIch hoffe, Euch hat mein Bericht gefallen und freue mich, euch bald von meinen n\u00e4chsten L\u00e4ufen zu berichten.<\/p>\nEuer<\/p>\nThorsten<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Am 04. Juli 2015 war es soweit: Der K\u00f6lnpfad-Ultra wurde wiederbelebt. Thomas Eller hatte geladen und alle sind gekommen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":288,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235"}],"collection":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=235"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":450,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions\/450"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/288"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=235"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=235"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=235"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
VP2 bei km68<\/p>\n
<\/a><\/p>\nWie das Bild zeigt, hatten wir einen riesen Spa\u00df. Ich war selbst \u00fcberrascht, wie gut ich mit der Hitze zurechtkam. Nach Angabe von einigen Leuten zeigte das Thermometer teilweise 40\u00b0 an. Wahnsinn. Aber ich kann noch lachen und locker und fluffig laufen \ud83d\ude42<\/p>\n\u00dcber Hochkirchen, Hahnwald und Wei\u00df ging es dann Richtung Rhein.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nBlume musste ich zwischendurch auch mal anrufen. Die\u00a0entspannte sich\u00a0derweil im Freibad in D\u00fcsseldorf-Flingern.<\/p>\n<\/a><\/p>\nGott sei Dank konnte ich ihr nur Gutes berichten. Es lief nach wie vor schn\u00f6rkellos.<\/p>\nEs ging nun am Rhein entlang Richtung Rodenkirchen. Eine Erfrischung gab es Dank Svenja und Dennis John auch noch. Die kleine Dusche tat gut.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nAuf nach Rodenkirchen.<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nIn Rodenkirchen mussten wir wieder den Rhein \u00fcberqueren. Eigentlich wollten wir auf der Br\u00fccke noch ein sch\u00f6nes Bild mit dem Dom im Hintergrund machen. Allerdings bin ich etwas vorgelaufen und habe den falschen Aufgang zur Br\u00fccke gew\u00e4hlt, so dass wir dann auf verschiedenen Seiten die Br\u00fccke \u00fcberquert haben. Aber danach waren wir wieder vereint.<\/p>\n<\/a><\/p>\nEs ging nun wieder den Rhein entlang Richtung S\u00fcden. Bei km 90 gab es dann auch wieder einen ZusatzVP von Udo Kamp.<\/p>\n<\/a><\/p>\nAuf Facebook erz\u00e4hlte Susanne noch ein Anekd\u00f6tchen. Susanne hatte vorgeschlagen im Schatten zu laufen. Ich meinte da nur kurz: “Ach n\u00f6, die Sonne kann ich jetzt ganz gut gebrauchen. Das tut gut!” Manch einer wird den Kopf sch\u00fctteln, wenn man bedenkt, dass\u00a0wir schon 12 Stunden bei praller Sonne hinter uns hatten. Aber es tat wirklich gut. Ich liebe die W\u00e4rme.<\/p>\nEs ging dann also an Porz, Z\u00fcndorf und Langel vorbei Richtung L\u00fclsdorf. Auf dem Weg dorthin kam ich immer wieder mit Spazierg\u00e4ngern ins Gespr\u00e4ch, mit denen ich \u00fcber den Lauf sprach. Alle waren fasziniert und w\u00fcnschten mir weiterhin viel Gl\u00fcck.<\/p>\nIn L\u00fclsdorf war dann VP3\u00a0bei km103. Dort wurde sich dann gest\u00e4rkt, um dann weiter in die D\u00e4mmerung und in die Nacht zu laufen.<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nNun ging es in die Dunkelheit.<\/p>\n\u00a0<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nAuf dem obigen Bild wurden wir von einer wild gewordenen Horde K\u00e4fer attackiert. L\u00e4stig diese Biester.<\/p>\nEs ging weiter Richtung Libur. Dort gab es dann einen \u00dcberraschungsVP. Und dort bin ich dann auf Rob Gralka gesto\u00dfen, den ich zuvor noch an VP3 angetroffen hatte.<\/p>\n<\/a><\/p>\nRob lag vor mir und stieg dann leider irgendwann aus dem Rennen aus.<\/p>\nEs ging nun in die Nacht. Wahn, Grengel und K\u00f6nigsforst waren die weiteren Stationen. Fr\u00f6sche huschten \u00fcber die Wege, die wir mit unseren Stirnlampen immer wieder aufschreckten. Manche sind mir auch gegen das Bein gesprungen. Irgendwann muss ich auch auf etwas getreten sein, denn es quiekte etwas als ich den Boden ber\u00fchrte. Leider konnte ich nichts mehr sehen. Ansonsten raschelte es \u00fcberall im Wald. Leuchtende Augen starrten einen aus dem Dunkeln an.\u00a0Am Monte Troodel\u00f6h schrieben wir uns dann ins Gipfelbuch ein.<\/p>\n<\/a><\/p>\nSo langsam musste ich auch mit der M\u00fcdigkeit k\u00e4mpfen. Susanne bot mir Red Bull an. Ich hatte Red Bull vorher noch nicht bei L\u00e4ufen ausprobiert, aber es war ein Fehler. Ich bekam ein wenig Herzrasen, was sich aber Gott sei Dank schnell wieder gelegt hat.<\/p>\nEs ging Richtung Bensberg am Schloss Bensberg vorbei. Weiter durch die Dunkelheit und den Wald.<\/p>\nLeider habe ich von\u00a0der Nacht keine weiteren Fotos.<\/p>\nDer Weg zu VP4 zog sich. Immer auf und ab und kein VP in Sicht. Zwischendurch\u00a0glaubte ich immer wieder, Stimmen zu h\u00f6ren und dachte, dass hinter der n\u00e4chsten Ecke der VP erscheinen m\u00fcsse. Leider war dem nicht so. Und so lief und lief ich weiter. Susanne hatte sich mittlerweile ihre Flipflops ruiniert und musste meine Zusatzschuhe anziehen.<\/p>\nLangsam fing es an zu d\u00e4mmern, und\u00a0das setzte neue Energien frei. Endlich sah ich Lichter. Oberlerbach. Der VP4 war da \ud83d\ude42<\/p>\n\u00a0<\/a><\/p>\nHier gab es dann Nudeln in \u00d6l. MMMMH, LECKER, auch wenn sie kalt waren. Aber bei so einer k\u00f6rperlichen Anstrengung ist man f\u00fcr alles dankbar \ud83d\ude09<\/p>\nIch wollte nun f\u00fcr die letzten 24km meine Schuhe wechseln. Susanne musste nun leider die Zweitschuhe ausziehen und meine Stinkeschuhe anziehen, die ich den ganzen Tag und die ganze Nacht getragen habe. Respekt, aber ihr blieb ja nichts anderes \u00fcbrig. Sie hatte ja selbst keine Schuhe mehr \ud83d\ude09<\/p>\nNun ging ich gest\u00e4rkt auf die letzten 24km, die allerdings f\u00fcr mich die schwierigsten wurden.<\/p>\nAuf der letzten Etappe kam uns dann noch Birger J\u00fcchter entgegen. Birger war Staffell\u00e4ufer und war die letzte Etappe gelaufen. Da er aber wieder zu seinem Auto musste, ist er die Etappe wieder zur\u00fcck zu seinem Auto gelaufen. Tststs, diese Ultral\u00e4ufer \ud83d\ude42<\/p>\nEs ging nun an L\u00fcckerath, Heidkamp, Refrath, Hand vorbei und durch den Thurner Wald.<\/p>\nMittlerweile hatte ich arge Probleme mit meiner Motivation. Mein Magen rebellierte hier und da auch, und meine Beine wollten nicht mehr laufen. Wald, immer nur Wald. Ich konnte keinen Wald mehr sehen.<\/p>\nSch\u00f6n war es, als ca. 15km vor dem Ziel Teelichter den Weg z\u00e4umten. Ein Mann erschien, der mitten im Wald einen VP errichtet hat. Er gab mir ein kaltes Handtuch und Getr\u00e4nke. Einfach toll. Leider habe ich den Namen vergessen. Aber danke nochmal \ud83d\ude42<\/p>\nEs ging weiter. Wald nichts als Wald. Ich wusste, wenn es raus aufs Feld geht, ist es nicht mehr weit. Und es\u00a0schien immer wieder so zu sein, als wenn die Felder in Sicht waren. Aber leider habe ich da die falsche Rechnung mit dem K\u00f6lnpfad gemacht, der mich immer wieder in den Wald gef\u00fchrt hat. Ich habe geflucht und gejammert. Susanne musste einiges aushalten. Aber dann…<\/p>\n…als ich nicht mehr wollte, …<\/p>\n<\/a><\/p>\n…kamen die langersehnten Felder. Noch gut 1km. Vielleicht auch 2. Egal.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nDer Schlussspurt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nEs war vollbracht: 171km und die G\u00fcrtelschnalle gab\u00b4s auch sofort.<\/p>\n<\/a><\/p>\nDanke Tom und Gabi \ud83d\ude42<\/p>\nJens Vieler war auch noch da. Das hat mich sehr gefreut. Jens ist der Ausrichter der Tortour de Ruhr,\u00a0bei der\u00a0ich im n\u00e4chsten Jahr 230km nonstop laufen werde.<\/p>\n<\/a><\/p>\nMein Fazit:<\/p>\nEs war durch die Hitze sauanstrengend. Aber ich kam mit ihr besser zurecht als ich dachte. Generell lief der Lauf hervorragend. Klar kommt irgendwann ein Tief, aber man muss schauen, wie man damit dann umgeht. Dank Susanne bin ich ganz gut damit zurechtgekommen. Auch wenn ich auf den letzten km f\u00fcr Susanne bestimmt anstrengend war.\u00a0Aber ich hatte dann doch einen starken Willen. Ich habe mal wieder gesp\u00fcrt, zu was ich eigentlich in der Lage bin. Ich bin \u00fcberzeugt, dass meine mentale St\u00e4rke das Ergebnis meiner t\u00e4glichen Meditationspraxis ist. Es ist schon erstaunlich, was der menschliche Geist bewegen kann. Bei so einem Lauf muss man st\u00e4ndig in sich hineinhorchen. Vor allem bei diesen extremen Bedingungen. Man muss ehrlich zu sich sein und wenn es nicht geht, geht es nunmal nicht. Bei mir war es Gott sei Dank anders. Bei mir ging es. Und es ging sogar gut. Richtig gut sogar. Ich bin verbl\u00fcfft von mir selbst und der Leistung, die ich erbracht habe. Einfach ein geiles Gef\u00fchl.<\/p>\nDer K\u00f6lnpfadlauf ist ein Lauf mit Kultpotential. Danke Tom, dass Du ihn wiederbelebt hast. Eine total liebevolle Veranstaltung mit ganz vielen tollen Helfern und Supportern. Danke an alle, die mitgewirkt haben. Starke Leistung!<\/p>\nTom, mach bitte weiter. Ich denke, ich bin im n\u00e4chsten Jahr h\u00f6chstwahrscheinlich\u00a0wieder dabei. Ich muss zun\u00e4chst schauen, wie die “Tortour” l\u00e4uft…<\/p>\nNoch zum Schluss:<\/p>\nK\u00f6lnpfad 2015: 60 Starter, 16 kamen ins Ziel. Ich erreichte einen sensationellen 3. Platz bei den M\u00e4nnern. Wahnsinn. Einfach Wahnsinn.<\/p>\n<\/a><\/p>\nIch hoffe, Euch hat mein Bericht gefallen und freue mich, euch bald von meinen n\u00e4chsten L\u00e4ufen zu berichten.<\/p>\nEuer<\/p>\nThorsten<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Am 04. Juli 2015 war es soweit: Der K\u00f6lnpfad-Ultra wurde wiederbelebt. Thomas Eller hatte geladen und alle sind gekommen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":288,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235"}],"collection":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=235"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":450,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions\/450"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/288"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=235"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=235"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=235"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
Wie das Bild zeigt, hatten wir einen riesen Spa\u00df. Ich war selbst \u00fcberrascht, wie gut ich mit der Hitze zurechtkam. Nach Angabe von einigen Leuten zeigte das Thermometer teilweise 40\u00b0 an. Wahnsinn. Aber ich kann noch lachen und locker und fluffig laufen \ud83d\ude42<\/p>\n
\u00dcber Hochkirchen, Hahnwald und Wei\u00df ging es dann Richtung Rhein.<\/p>\n
<\/a> <\/a><\/p>\nBlume musste ich zwischendurch auch mal anrufen. Die\u00a0entspannte sich\u00a0derweil im Freibad in D\u00fcsseldorf-Flingern.<\/p>\n<\/a><\/p>\nGott sei Dank konnte ich ihr nur Gutes berichten. Es lief nach wie vor schn\u00f6rkellos.<\/p>\nEs ging nun am Rhein entlang Richtung Rodenkirchen. Eine Erfrischung gab es Dank Svenja und Dennis John auch noch. Die kleine Dusche tat gut.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nAuf nach Rodenkirchen.<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nIn Rodenkirchen mussten wir wieder den Rhein \u00fcberqueren. Eigentlich wollten wir auf der Br\u00fccke noch ein sch\u00f6nes Bild mit dem Dom im Hintergrund machen. Allerdings bin ich etwas vorgelaufen und habe den falschen Aufgang zur Br\u00fccke gew\u00e4hlt, so dass wir dann auf verschiedenen Seiten die Br\u00fccke \u00fcberquert haben. Aber danach waren wir wieder vereint.<\/p>\n<\/a><\/p>\nEs ging nun wieder den Rhein entlang Richtung S\u00fcden. Bei km 90 gab es dann auch wieder einen ZusatzVP von Udo Kamp.<\/p>\n<\/a><\/p>\nAuf Facebook erz\u00e4hlte Susanne noch ein Anekd\u00f6tchen. Susanne hatte vorgeschlagen im Schatten zu laufen. Ich meinte da nur kurz: “Ach n\u00f6, die Sonne kann ich jetzt ganz gut gebrauchen. Das tut gut!” Manch einer wird den Kopf sch\u00fctteln, wenn man bedenkt, dass\u00a0wir schon 12 Stunden bei praller Sonne hinter uns hatten. Aber es tat wirklich gut. Ich liebe die W\u00e4rme.<\/p>\nEs ging dann also an Porz, Z\u00fcndorf und Langel vorbei Richtung L\u00fclsdorf. Auf dem Weg dorthin kam ich immer wieder mit Spazierg\u00e4ngern ins Gespr\u00e4ch, mit denen ich \u00fcber den Lauf sprach. Alle waren fasziniert und w\u00fcnschten mir weiterhin viel Gl\u00fcck.<\/p>\nIn L\u00fclsdorf war dann VP3\u00a0bei km103. Dort wurde sich dann gest\u00e4rkt, um dann weiter in die D\u00e4mmerung und in die Nacht zu laufen.<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nNun ging es in die Dunkelheit.<\/p>\n\u00a0<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nAuf dem obigen Bild wurden wir von einer wild gewordenen Horde K\u00e4fer attackiert. L\u00e4stig diese Biester.<\/p>\nEs ging weiter Richtung Libur. Dort gab es dann einen \u00dcberraschungsVP. Und dort bin ich dann auf Rob Gralka gesto\u00dfen, den ich zuvor noch an VP3 angetroffen hatte.<\/p>\n<\/a><\/p>\nRob lag vor mir und stieg dann leider irgendwann aus dem Rennen aus.<\/p>\nEs ging nun in die Nacht. Wahn, Grengel und K\u00f6nigsforst waren die weiteren Stationen. Fr\u00f6sche huschten \u00fcber die Wege, die wir mit unseren Stirnlampen immer wieder aufschreckten. Manche sind mir auch gegen das Bein gesprungen. Irgendwann muss ich auch auf etwas getreten sein, denn es quiekte etwas als ich den Boden ber\u00fchrte. Leider konnte ich nichts mehr sehen. Ansonsten raschelte es \u00fcberall im Wald. Leuchtende Augen starrten einen aus dem Dunkeln an.\u00a0Am Monte Troodel\u00f6h schrieben wir uns dann ins Gipfelbuch ein.<\/p>\n<\/a><\/p>\nSo langsam musste ich auch mit der M\u00fcdigkeit k\u00e4mpfen. Susanne bot mir Red Bull an. Ich hatte Red Bull vorher noch nicht bei L\u00e4ufen ausprobiert, aber es war ein Fehler. Ich bekam ein wenig Herzrasen, was sich aber Gott sei Dank schnell wieder gelegt hat.<\/p>\nEs ging Richtung Bensberg am Schloss Bensberg vorbei. Weiter durch die Dunkelheit und den Wald.<\/p>\nLeider habe ich von\u00a0der Nacht keine weiteren Fotos.<\/p>\nDer Weg zu VP4 zog sich. Immer auf und ab und kein VP in Sicht. Zwischendurch\u00a0glaubte ich immer wieder, Stimmen zu h\u00f6ren und dachte, dass hinter der n\u00e4chsten Ecke der VP erscheinen m\u00fcsse. Leider war dem nicht so. Und so lief und lief ich weiter. Susanne hatte sich mittlerweile ihre Flipflops ruiniert und musste meine Zusatzschuhe anziehen.<\/p>\nLangsam fing es an zu d\u00e4mmern, und\u00a0das setzte neue Energien frei. Endlich sah ich Lichter. Oberlerbach. Der VP4 war da \ud83d\ude42<\/p>\n\u00a0<\/a><\/p>\nHier gab es dann Nudeln in \u00d6l. MMMMH, LECKER, auch wenn sie kalt waren. Aber bei so einer k\u00f6rperlichen Anstrengung ist man f\u00fcr alles dankbar \ud83d\ude09<\/p>\nIch wollte nun f\u00fcr die letzten 24km meine Schuhe wechseln. Susanne musste nun leider die Zweitschuhe ausziehen und meine Stinkeschuhe anziehen, die ich den ganzen Tag und die ganze Nacht getragen habe. Respekt, aber ihr blieb ja nichts anderes \u00fcbrig. Sie hatte ja selbst keine Schuhe mehr \ud83d\ude09<\/p>\nNun ging ich gest\u00e4rkt auf die letzten 24km, die allerdings f\u00fcr mich die schwierigsten wurden.<\/p>\nAuf der letzten Etappe kam uns dann noch Birger J\u00fcchter entgegen. Birger war Staffell\u00e4ufer und war die letzte Etappe gelaufen. Da er aber wieder zu seinem Auto musste, ist er die Etappe wieder zur\u00fcck zu seinem Auto gelaufen. Tststs, diese Ultral\u00e4ufer \ud83d\ude42<\/p>\nEs ging nun an L\u00fcckerath, Heidkamp, Refrath, Hand vorbei und durch den Thurner Wald.<\/p>\nMittlerweile hatte ich arge Probleme mit meiner Motivation. Mein Magen rebellierte hier und da auch, und meine Beine wollten nicht mehr laufen. Wald, immer nur Wald. Ich konnte keinen Wald mehr sehen.<\/p>\nSch\u00f6n war es, als ca. 15km vor dem Ziel Teelichter den Weg z\u00e4umten. Ein Mann erschien, der mitten im Wald einen VP errichtet hat. Er gab mir ein kaltes Handtuch und Getr\u00e4nke. Einfach toll. Leider habe ich den Namen vergessen. Aber danke nochmal \ud83d\ude42<\/p>\nEs ging weiter. Wald nichts als Wald. Ich wusste, wenn es raus aufs Feld geht, ist es nicht mehr weit. Und es\u00a0schien immer wieder so zu sein, als wenn die Felder in Sicht waren. Aber leider habe ich da die falsche Rechnung mit dem K\u00f6lnpfad gemacht, der mich immer wieder in den Wald gef\u00fchrt hat. Ich habe geflucht und gejammert. Susanne musste einiges aushalten. Aber dann…<\/p>\n…als ich nicht mehr wollte, …<\/p>\n<\/a><\/p>\n…kamen die langersehnten Felder. Noch gut 1km. Vielleicht auch 2. Egal.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nDer Schlussspurt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nEs war vollbracht: 171km und die G\u00fcrtelschnalle gab\u00b4s auch sofort.<\/p>\n<\/a><\/p>\nDanke Tom und Gabi \ud83d\ude42<\/p>\nJens Vieler war auch noch da. Das hat mich sehr gefreut. Jens ist der Ausrichter der Tortour de Ruhr,\u00a0bei der\u00a0ich im n\u00e4chsten Jahr 230km nonstop laufen werde.<\/p>\n<\/a><\/p>\nMein Fazit:<\/p>\nEs war durch die Hitze sauanstrengend. Aber ich kam mit ihr besser zurecht als ich dachte. Generell lief der Lauf hervorragend. Klar kommt irgendwann ein Tief, aber man muss schauen, wie man damit dann umgeht. Dank Susanne bin ich ganz gut damit zurechtgekommen. Auch wenn ich auf den letzten km f\u00fcr Susanne bestimmt anstrengend war.\u00a0Aber ich hatte dann doch einen starken Willen. Ich habe mal wieder gesp\u00fcrt, zu was ich eigentlich in der Lage bin. Ich bin \u00fcberzeugt, dass meine mentale St\u00e4rke das Ergebnis meiner t\u00e4glichen Meditationspraxis ist. Es ist schon erstaunlich, was der menschliche Geist bewegen kann. Bei so einem Lauf muss man st\u00e4ndig in sich hineinhorchen. Vor allem bei diesen extremen Bedingungen. Man muss ehrlich zu sich sein und wenn es nicht geht, geht es nunmal nicht. Bei mir war es Gott sei Dank anders. Bei mir ging es. Und es ging sogar gut. Richtig gut sogar. Ich bin verbl\u00fcfft von mir selbst und der Leistung, die ich erbracht habe. Einfach ein geiles Gef\u00fchl.<\/p>\nDer K\u00f6lnpfadlauf ist ein Lauf mit Kultpotential. Danke Tom, dass Du ihn wiederbelebt hast. Eine total liebevolle Veranstaltung mit ganz vielen tollen Helfern und Supportern. Danke an alle, die mitgewirkt haben. Starke Leistung!<\/p>\nTom, mach bitte weiter. Ich denke, ich bin im n\u00e4chsten Jahr h\u00f6chstwahrscheinlich\u00a0wieder dabei. Ich muss zun\u00e4chst schauen, wie die “Tortour” l\u00e4uft…<\/p>\nNoch zum Schluss:<\/p>\nK\u00f6lnpfad 2015: 60 Starter, 16 kamen ins Ziel. Ich erreichte einen sensationellen 3. Platz bei den M\u00e4nnern. Wahnsinn. Einfach Wahnsinn.<\/p>\n<\/a><\/p>\nIch hoffe, Euch hat mein Bericht gefallen und freue mich, euch bald von meinen n\u00e4chsten L\u00e4ufen zu berichten.<\/p>\nEuer<\/p>\nThorsten<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Am 04. Juli 2015 war es soweit: Der K\u00f6lnpfad-Ultra wurde wiederbelebt. Thomas Eller hatte geladen und alle sind gekommen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":288,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235"}],"collection":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=235"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":450,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions\/450"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/288"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=235"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=235"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=235"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
Blume musste ich zwischendurch auch mal anrufen. Die\u00a0entspannte sich\u00a0derweil im Freibad in D\u00fcsseldorf-Flingern.<\/p>\n
<\/a><\/p>\nGott sei Dank konnte ich ihr nur Gutes berichten. Es lief nach wie vor schn\u00f6rkellos.<\/p>\nEs ging nun am Rhein entlang Richtung Rodenkirchen. Eine Erfrischung gab es Dank Svenja und Dennis John auch noch. Die kleine Dusche tat gut.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nAuf nach Rodenkirchen.<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nIn Rodenkirchen mussten wir wieder den Rhein \u00fcberqueren. Eigentlich wollten wir auf der Br\u00fccke noch ein sch\u00f6nes Bild mit dem Dom im Hintergrund machen. Allerdings bin ich etwas vorgelaufen und habe den falschen Aufgang zur Br\u00fccke gew\u00e4hlt, so dass wir dann auf verschiedenen Seiten die Br\u00fccke \u00fcberquert haben. Aber danach waren wir wieder vereint.<\/p>\n<\/a><\/p>\nEs ging nun wieder den Rhein entlang Richtung S\u00fcden. Bei km 90 gab es dann auch wieder einen ZusatzVP von Udo Kamp.<\/p>\n<\/a><\/p>\nAuf Facebook erz\u00e4hlte Susanne noch ein Anekd\u00f6tchen. Susanne hatte vorgeschlagen im Schatten zu laufen. Ich meinte da nur kurz: “Ach n\u00f6, die Sonne kann ich jetzt ganz gut gebrauchen. Das tut gut!” Manch einer wird den Kopf sch\u00fctteln, wenn man bedenkt, dass\u00a0wir schon 12 Stunden bei praller Sonne hinter uns hatten. Aber es tat wirklich gut. Ich liebe die W\u00e4rme.<\/p>\nEs ging dann also an Porz, Z\u00fcndorf und Langel vorbei Richtung L\u00fclsdorf. Auf dem Weg dorthin kam ich immer wieder mit Spazierg\u00e4ngern ins Gespr\u00e4ch, mit denen ich \u00fcber den Lauf sprach. Alle waren fasziniert und w\u00fcnschten mir weiterhin viel Gl\u00fcck.<\/p>\nIn L\u00fclsdorf war dann VP3\u00a0bei km103. Dort wurde sich dann gest\u00e4rkt, um dann weiter in die D\u00e4mmerung und in die Nacht zu laufen.<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nNun ging es in die Dunkelheit.<\/p>\n\u00a0<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nAuf dem obigen Bild wurden wir von einer wild gewordenen Horde K\u00e4fer attackiert. L\u00e4stig diese Biester.<\/p>\nEs ging weiter Richtung Libur. Dort gab es dann einen \u00dcberraschungsVP. Und dort bin ich dann auf Rob Gralka gesto\u00dfen, den ich zuvor noch an VP3 angetroffen hatte.<\/p>\n<\/a><\/p>\nRob lag vor mir und stieg dann leider irgendwann aus dem Rennen aus.<\/p>\nEs ging nun in die Nacht. Wahn, Grengel und K\u00f6nigsforst waren die weiteren Stationen. Fr\u00f6sche huschten \u00fcber die Wege, die wir mit unseren Stirnlampen immer wieder aufschreckten. Manche sind mir auch gegen das Bein gesprungen. Irgendwann muss ich auch auf etwas getreten sein, denn es quiekte etwas als ich den Boden ber\u00fchrte. Leider konnte ich nichts mehr sehen. Ansonsten raschelte es \u00fcberall im Wald. Leuchtende Augen starrten einen aus dem Dunkeln an.\u00a0Am Monte Troodel\u00f6h schrieben wir uns dann ins Gipfelbuch ein.<\/p>\n<\/a><\/p>\nSo langsam musste ich auch mit der M\u00fcdigkeit k\u00e4mpfen. Susanne bot mir Red Bull an. Ich hatte Red Bull vorher noch nicht bei L\u00e4ufen ausprobiert, aber es war ein Fehler. Ich bekam ein wenig Herzrasen, was sich aber Gott sei Dank schnell wieder gelegt hat.<\/p>\nEs ging Richtung Bensberg am Schloss Bensberg vorbei. Weiter durch die Dunkelheit und den Wald.<\/p>\nLeider habe ich von\u00a0der Nacht keine weiteren Fotos.<\/p>\nDer Weg zu VP4 zog sich. Immer auf und ab und kein VP in Sicht. Zwischendurch\u00a0glaubte ich immer wieder, Stimmen zu h\u00f6ren und dachte, dass hinter der n\u00e4chsten Ecke der VP erscheinen m\u00fcsse. Leider war dem nicht so. Und so lief und lief ich weiter. Susanne hatte sich mittlerweile ihre Flipflops ruiniert und musste meine Zusatzschuhe anziehen.<\/p>\nLangsam fing es an zu d\u00e4mmern, und\u00a0das setzte neue Energien frei. Endlich sah ich Lichter. Oberlerbach. Der VP4 war da \ud83d\ude42<\/p>\n\u00a0<\/a><\/p>\nHier gab es dann Nudeln in \u00d6l. MMMMH, LECKER, auch wenn sie kalt waren. Aber bei so einer k\u00f6rperlichen Anstrengung ist man f\u00fcr alles dankbar \ud83d\ude09<\/p>\nIch wollte nun f\u00fcr die letzten 24km meine Schuhe wechseln. Susanne musste nun leider die Zweitschuhe ausziehen und meine Stinkeschuhe anziehen, die ich den ganzen Tag und die ganze Nacht getragen habe. Respekt, aber ihr blieb ja nichts anderes \u00fcbrig. Sie hatte ja selbst keine Schuhe mehr \ud83d\ude09<\/p>\nNun ging ich gest\u00e4rkt auf die letzten 24km, die allerdings f\u00fcr mich die schwierigsten wurden.<\/p>\nAuf der letzten Etappe kam uns dann noch Birger J\u00fcchter entgegen. Birger war Staffell\u00e4ufer und war die letzte Etappe gelaufen. Da er aber wieder zu seinem Auto musste, ist er die Etappe wieder zur\u00fcck zu seinem Auto gelaufen. Tststs, diese Ultral\u00e4ufer \ud83d\ude42<\/p>\nEs ging nun an L\u00fcckerath, Heidkamp, Refrath, Hand vorbei und durch den Thurner Wald.<\/p>\nMittlerweile hatte ich arge Probleme mit meiner Motivation. Mein Magen rebellierte hier und da auch, und meine Beine wollten nicht mehr laufen. Wald, immer nur Wald. Ich konnte keinen Wald mehr sehen.<\/p>\nSch\u00f6n war es, als ca. 15km vor dem Ziel Teelichter den Weg z\u00e4umten. Ein Mann erschien, der mitten im Wald einen VP errichtet hat. Er gab mir ein kaltes Handtuch und Getr\u00e4nke. Einfach toll. Leider habe ich den Namen vergessen. Aber danke nochmal \ud83d\ude42<\/p>\nEs ging weiter. Wald nichts als Wald. Ich wusste, wenn es raus aufs Feld geht, ist es nicht mehr weit. Und es\u00a0schien immer wieder so zu sein, als wenn die Felder in Sicht waren. Aber leider habe ich da die falsche Rechnung mit dem K\u00f6lnpfad gemacht, der mich immer wieder in den Wald gef\u00fchrt hat. Ich habe geflucht und gejammert. Susanne musste einiges aushalten. Aber dann…<\/p>\n…als ich nicht mehr wollte, …<\/p>\n<\/a><\/p>\n…kamen die langersehnten Felder. Noch gut 1km. Vielleicht auch 2. Egal.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nDer Schlussspurt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nEs war vollbracht: 171km und die G\u00fcrtelschnalle gab\u00b4s auch sofort.<\/p>\n<\/a><\/p>\nDanke Tom und Gabi \ud83d\ude42<\/p>\nJens Vieler war auch noch da. Das hat mich sehr gefreut. Jens ist der Ausrichter der Tortour de Ruhr,\u00a0bei der\u00a0ich im n\u00e4chsten Jahr 230km nonstop laufen werde.<\/p>\n<\/a><\/p>\nMein Fazit:<\/p>\nEs war durch die Hitze sauanstrengend. Aber ich kam mit ihr besser zurecht als ich dachte. Generell lief der Lauf hervorragend. Klar kommt irgendwann ein Tief, aber man muss schauen, wie man damit dann umgeht. Dank Susanne bin ich ganz gut damit zurechtgekommen. Auch wenn ich auf den letzten km f\u00fcr Susanne bestimmt anstrengend war.\u00a0Aber ich hatte dann doch einen starken Willen. Ich habe mal wieder gesp\u00fcrt, zu was ich eigentlich in der Lage bin. Ich bin \u00fcberzeugt, dass meine mentale St\u00e4rke das Ergebnis meiner t\u00e4glichen Meditationspraxis ist. Es ist schon erstaunlich, was der menschliche Geist bewegen kann. Bei so einem Lauf muss man st\u00e4ndig in sich hineinhorchen. Vor allem bei diesen extremen Bedingungen. Man muss ehrlich zu sich sein und wenn es nicht geht, geht es nunmal nicht. Bei mir war es Gott sei Dank anders. Bei mir ging es. Und es ging sogar gut. Richtig gut sogar. Ich bin verbl\u00fcfft von mir selbst und der Leistung, die ich erbracht habe. Einfach ein geiles Gef\u00fchl.<\/p>\nDer K\u00f6lnpfadlauf ist ein Lauf mit Kultpotential. Danke Tom, dass Du ihn wiederbelebt hast. Eine total liebevolle Veranstaltung mit ganz vielen tollen Helfern und Supportern. Danke an alle, die mitgewirkt haben. Starke Leistung!<\/p>\nTom, mach bitte weiter. Ich denke, ich bin im n\u00e4chsten Jahr h\u00f6chstwahrscheinlich\u00a0wieder dabei. Ich muss zun\u00e4chst schauen, wie die “Tortour” l\u00e4uft…<\/p>\nNoch zum Schluss:<\/p>\nK\u00f6lnpfad 2015: 60 Starter, 16 kamen ins Ziel. Ich erreichte einen sensationellen 3. Platz bei den M\u00e4nnern. Wahnsinn. Einfach Wahnsinn.<\/p>\n<\/a><\/p>\nIch hoffe, Euch hat mein Bericht gefallen und freue mich, euch bald von meinen n\u00e4chsten L\u00e4ufen zu berichten.<\/p>\nEuer<\/p>\nThorsten<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Am 04. Juli 2015 war es soweit: Der K\u00f6lnpfad-Ultra wurde wiederbelebt. Thomas Eller hatte geladen und alle sind gekommen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":288,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235"}],"collection":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=235"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":450,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions\/450"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/288"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=235"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=235"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=235"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
Gott sei Dank konnte ich ihr nur Gutes berichten. Es lief nach wie vor schn\u00f6rkellos.<\/p>\n
Es ging nun am Rhein entlang Richtung Rodenkirchen. Eine Erfrischung gab es Dank Svenja und Dennis John auch noch. Die kleine Dusche tat gut.<\/p>\n
<\/a> <\/a><\/p>\nAuf nach Rodenkirchen.<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nIn Rodenkirchen mussten wir wieder den Rhein \u00fcberqueren. Eigentlich wollten wir auf der Br\u00fccke noch ein sch\u00f6nes Bild mit dem Dom im Hintergrund machen. Allerdings bin ich etwas vorgelaufen und habe den falschen Aufgang zur Br\u00fccke gew\u00e4hlt, so dass wir dann auf verschiedenen Seiten die Br\u00fccke \u00fcberquert haben. Aber danach waren wir wieder vereint.<\/p>\n<\/a><\/p>\nEs ging nun wieder den Rhein entlang Richtung S\u00fcden. Bei km 90 gab es dann auch wieder einen ZusatzVP von Udo Kamp.<\/p>\n<\/a><\/p>\nAuf Facebook erz\u00e4hlte Susanne noch ein Anekd\u00f6tchen. Susanne hatte vorgeschlagen im Schatten zu laufen. Ich meinte da nur kurz: “Ach n\u00f6, die Sonne kann ich jetzt ganz gut gebrauchen. Das tut gut!” Manch einer wird den Kopf sch\u00fctteln, wenn man bedenkt, dass\u00a0wir schon 12 Stunden bei praller Sonne hinter uns hatten. Aber es tat wirklich gut. Ich liebe die W\u00e4rme.<\/p>\nEs ging dann also an Porz, Z\u00fcndorf und Langel vorbei Richtung L\u00fclsdorf. Auf dem Weg dorthin kam ich immer wieder mit Spazierg\u00e4ngern ins Gespr\u00e4ch, mit denen ich \u00fcber den Lauf sprach. Alle waren fasziniert und w\u00fcnschten mir weiterhin viel Gl\u00fcck.<\/p>\nIn L\u00fclsdorf war dann VP3\u00a0bei km103. Dort wurde sich dann gest\u00e4rkt, um dann weiter in die D\u00e4mmerung und in die Nacht zu laufen.<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nNun ging es in die Dunkelheit.<\/p>\n\u00a0<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nAuf dem obigen Bild wurden wir von einer wild gewordenen Horde K\u00e4fer attackiert. L\u00e4stig diese Biester.<\/p>\nEs ging weiter Richtung Libur. Dort gab es dann einen \u00dcberraschungsVP. Und dort bin ich dann auf Rob Gralka gesto\u00dfen, den ich zuvor noch an VP3 angetroffen hatte.<\/p>\n<\/a><\/p>\nRob lag vor mir und stieg dann leider irgendwann aus dem Rennen aus.<\/p>\nEs ging nun in die Nacht. Wahn, Grengel und K\u00f6nigsforst waren die weiteren Stationen. Fr\u00f6sche huschten \u00fcber die Wege, die wir mit unseren Stirnlampen immer wieder aufschreckten. Manche sind mir auch gegen das Bein gesprungen. Irgendwann muss ich auch auf etwas getreten sein, denn es quiekte etwas als ich den Boden ber\u00fchrte. Leider konnte ich nichts mehr sehen. Ansonsten raschelte es \u00fcberall im Wald. Leuchtende Augen starrten einen aus dem Dunkeln an.\u00a0Am Monte Troodel\u00f6h schrieben wir uns dann ins Gipfelbuch ein.<\/p>\n<\/a><\/p>\nSo langsam musste ich auch mit der M\u00fcdigkeit k\u00e4mpfen. Susanne bot mir Red Bull an. Ich hatte Red Bull vorher noch nicht bei L\u00e4ufen ausprobiert, aber es war ein Fehler. Ich bekam ein wenig Herzrasen, was sich aber Gott sei Dank schnell wieder gelegt hat.<\/p>\nEs ging Richtung Bensberg am Schloss Bensberg vorbei. Weiter durch die Dunkelheit und den Wald.<\/p>\nLeider habe ich von\u00a0der Nacht keine weiteren Fotos.<\/p>\nDer Weg zu VP4 zog sich. Immer auf und ab und kein VP in Sicht. Zwischendurch\u00a0glaubte ich immer wieder, Stimmen zu h\u00f6ren und dachte, dass hinter der n\u00e4chsten Ecke der VP erscheinen m\u00fcsse. Leider war dem nicht so. Und so lief und lief ich weiter. Susanne hatte sich mittlerweile ihre Flipflops ruiniert und musste meine Zusatzschuhe anziehen.<\/p>\nLangsam fing es an zu d\u00e4mmern, und\u00a0das setzte neue Energien frei. Endlich sah ich Lichter. Oberlerbach. Der VP4 war da \ud83d\ude42<\/p>\n\u00a0<\/a><\/p>\nHier gab es dann Nudeln in \u00d6l. MMMMH, LECKER, auch wenn sie kalt waren. Aber bei so einer k\u00f6rperlichen Anstrengung ist man f\u00fcr alles dankbar \ud83d\ude09<\/p>\nIch wollte nun f\u00fcr die letzten 24km meine Schuhe wechseln. Susanne musste nun leider die Zweitschuhe ausziehen und meine Stinkeschuhe anziehen, die ich den ganzen Tag und die ganze Nacht getragen habe. Respekt, aber ihr blieb ja nichts anderes \u00fcbrig. Sie hatte ja selbst keine Schuhe mehr \ud83d\ude09<\/p>\nNun ging ich gest\u00e4rkt auf die letzten 24km, die allerdings f\u00fcr mich die schwierigsten wurden.<\/p>\nAuf der letzten Etappe kam uns dann noch Birger J\u00fcchter entgegen. Birger war Staffell\u00e4ufer und war die letzte Etappe gelaufen. Da er aber wieder zu seinem Auto musste, ist er die Etappe wieder zur\u00fcck zu seinem Auto gelaufen. Tststs, diese Ultral\u00e4ufer \ud83d\ude42<\/p>\nEs ging nun an L\u00fcckerath, Heidkamp, Refrath, Hand vorbei und durch den Thurner Wald.<\/p>\nMittlerweile hatte ich arge Probleme mit meiner Motivation. Mein Magen rebellierte hier und da auch, und meine Beine wollten nicht mehr laufen. Wald, immer nur Wald. Ich konnte keinen Wald mehr sehen.<\/p>\nSch\u00f6n war es, als ca. 15km vor dem Ziel Teelichter den Weg z\u00e4umten. Ein Mann erschien, der mitten im Wald einen VP errichtet hat. Er gab mir ein kaltes Handtuch und Getr\u00e4nke. Einfach toll. Leider habe ich den Namen vergessen. Aber danke nochmal \ud83d\ude42<\/p>\nEs ging weiter. Wald nichts als Wald. Ich wusste, wenn es raus aufs Feld geht, ist es nicht mehr weit. Und es\u00a0schien immer wieder so zu sein, als wenn die Felder in Sicht waren. Aber leider habe ich da die falsche Rechnung mit dem K\u00f6lnpfad gemacht, der mich immer wieder in den Wald gef\u00fchrt hat. Ich habe geflucht und gejammert. Susanne musste einiges aushalten. Aber dann…<\/p>\n…als ich nicht mehr wollte, …<\/p>\n<\/a><\/p>\n…kamen die langersehnten Felder. Noch gut 1km. Vielleicht auch 2. Egal.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nDer Schlussspurt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nEs war vollbracht: 171km und die G\u00fcrtelschnalle gab\u00b4s auch sofort.<\/p>\n<\/a><\/p>\nDanke Tom und Gabi \ud83d\ude42<\/p>\nJens Vieler war auch noch da. Das hat mich sehr gefreut. Jens ist der Ausrichter der Tortour de Ruhr,\u00a0bei der\u00a0ich im n\u00e4chsten Jahr 230km nonstop laufen werde.<\/p>\n<\/a><\/p>\nMein Fazit:<\/p>\nEs war durch die Hitze sauanstrengend. Aber ich kam mit ihr besser zurecht als ich dachte. Generell lief der Lauf hervorragend. Klar kommt irgendwann ein Tief, aber man muss schauen, wie man damit dann umgeht. Dank Susanne bin ich ganz gut damit zurechtgekommen. Auch wenn ich auf den letzten km f\u00fcr Susanne bestimmt anstrengend war.\u00a0Aber ich hatte dann doch einen starken Willen. Ich habe mal wieder gesp\u00fcrt, zu was ich eigentlich in der Lage bin. Ich bin \u00fcberzeugt, dass meine mentale St\u00e4rke das Ergebnis meiner t\u00e4glichen Meditationspraxis ist. Es ist schon erstaunlich, was der menschliche Geist bewegen kann. Bei so einem Lauf muss man st\u00e4ndig in sich hineinhorchen. Vor allem bei diesen extremen Bedingungen. Man muss ehrlich zu sich sein und wenn es nicht geht, geht es nunmal nicht. Bei mir war es Gott sei Dank anders. Bei mir ging es. Und es ging sogar gut. Richtig gut sogar. Ich bin verbl\u00fcfft von mir selbst und der Leistung, die ich erbracht habe. Einfach ein geiles Gef\u00fchl.<\/p>\nDer K\u00f6lnpfadlauf ist ein Lauf mit Kultpotential. Danke Tom, dass Du ihn wiederbelebt hast. Eine total liebevolle Veranstaltung mit ganz vielen tollen Helfern und Supportern. Danke an alle, die mitgewirkt haben. Starke Leistung!<\/p>\nTom, mach bitte weiter. Ich denke, ich bin im n\u00e4chsten Jahr h\u00f6chstwahrscheinlich\u00a0wieder dabei. Ich muss zun\u00e4chst schauen, wie die “Tortour” l\u00e4uft…<\/p>\nNoch zum Schluss:<\/p>\nK\u00f6lnpfad 2015: 60 Starter, 16 kamen ins Ziel. Ich erreichte einen sensationellen 3. Platz bei den M\u00e4nnern. Wahnsinn. Einfach Wahnsinn.<\/p>\n<\/a><\/p>\nIch hoffe, Euch hat mein Bericht gefallen und freue mich, euch bald von meinen n\u00e4chsten L\u00e4ufen zu berichten.<\/p>\nEuer<\/p>\nThorsten<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Am 04. Juli 2015 war es soweit: Der K\u00f6lnpfad-Ultra wurde wiederbelebt. Thomas Eller hatte geladen und alle sind gekommen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":288,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235"}],"collection":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=235"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":450,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions\/450"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/288"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=235"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=235"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=235"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
Auf nach Rodenkirchen.<\/p>\n
<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nIn Rodenkirchen mussten wir wieder den Rhein \u00fcberqueren. Eigentlich wollten wir auf der Br\u00fccke noch ein sch\u00f6nes Bild mit dem Dom im Hintergrund machen. Allerdings bin ich etwas vorgelaufen und habe den falschen Aufgang zur Br\u00fccke gew\u00e4hlt, so dass wir dann auf verschiedenen Seiten die Br\u00fccke \u00fcberquert haben. Aber danach waren wir wieder vereint.<\/p>\n<\/a><\/p>\nEs ging nun wieder den Rhein entlang Richtung S\u00fcden. Bei km 90 gab es dann auch wieder einen ZusatzVP von Udo Kamp.<\/p>\n<\/a><\/p>\nAuf Facebook erz\u00e4hlte Susanne noch ein Anekd\u00f6tchen. Susanne hatte vorgeschlagen im Schatten zu laufen. Ich meinte da nur kurz: “Ach n\u00f6, die Sonne kann ich jetzt ganz gut gebrauchen. Das tut gut!” Manch einer wird den Kopf sch\u00fctteln, wenn man bedenkt, dass\u00a0wir schon 12 Stunden bei praller Sonne hinter uns hatten. Aber es tat wirklich gut. Ich liebe die W\u00e4rme.<\/p>\nEs ging dann also an Porz, Z\u00fcndorf und Langel vorbei Richtung L\u00fclsdorf. Auf dem Weg dorthin kam ich immer wieder mit Spazierg\u00e4ngern ins Gespr\u00e4ch, mit denen ich \u00fcber den Lauf sprach. Alle waren fasziniert und w\u00fcnschten mir weiterhin viel Gl\u00fcck.<\/p>\nIn L\u00fclsdorf war dann VP3\u00a0bei km103. Dort wurde sich dann gest\u00e4rkt, um dann weiter in die D\u00e4mmerung und in die Nacht zu laufen.<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nNun ging es in die Dunkelheit.<\/p>\n\u00a0<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nAuf dem obigen Bild wurden wir von einer wild gewordenen Horde K\u00e4fer attackiert. L\u00e4stig diese Biester.<\/p>\nEs ging weiter Richtung Libur. Dort gab es dann einen \u00dcberraschungsVP. Und dort bin ich dann auf Rob Gralka gesto\u00dfen, den ich zuvor noch an VP3 angetroffen hatte.<\/p>\n<\/a><\/p>\nRob lag vor mir und stieg dann leider irgendwann aus dem Rennen aus.<\/p>\nEs ging nun in die Nacht. Wahn, Grengel und K\u00f6nigsforst waren die weiteren Stationen. Fr\u00f6sche huschten \u00fcber die Wege, die wir mit unseren Stirnlampen immer wieder aufschreckten. Manche sind mir auch gegen das Bein gesprungen. Irgendwann muss ich auch auf etwas getreten sein, denn es quiekte etwas als ich den Boden ber\u00fchrte. Leider konnte ich nichts mehr sehen. Ansonsten raschelte es \u00fcberall im Wald. Leuchtende Augen starrten einen aus dem Dunkeln an.\u00a0Am Monte Troodel\u00f6h schrieben wir uns dann ins Gipfelbuch ein.<\/p>\n<\/a><\/p>\nSo langsam musste ich auch mit der M\u00fcdigkeit k\u00e4mpfen. Susanne bot mir Red Bull an. Ich hatte Red Bull vorher noch nicht bei L\u00e4ufen ausprobiert, aber es war ein Fehler. Ich bekam ein wenig Herzrasen, was sich aber Gott sei Dank schnell wieder gelegt hat.<\/p>\nEs ging Richtung Bensberg am Schloss Bensberg vorbei. Weiter durch die Dunkelheit und den Wald.<\/p>\nLeider habe ich von\u00a0der Nacht keine weiteren Fotos.<\/p>\nDer Weg zu VP4 zog sich. Immer auf und ab und kein VP in Sicht. Zwischendurch\u00a0glaubte ich immer wieder, Stimmen zu h\u00f6ren und dachte, dass hinter der n\u00e4chsten Ecke der VP erscheinen m\u00fcsse. Leider war dem nicht so. Und so lief und lief ich weiter. Susanne hatte sich mittlerweile ihre Flipflops ruiniert und musste meine Zusatzschuhe anziehen.<\/p>\nLangsam fing es an zu d\u00e4mmern, und\u00a0das setzte neue Energien frei. Endlich sah ich Lichter. Oberlerbach. Der VP4 war da \ud83d\ude42<\/p>\n\u00a0<\/a><\/p>\nHier gab es dann Nudeln in \u00d6l. MMMMH, LECKER, auch wenn sie kalt waren. Aber bei so einer k\u00f6rperlichen Anstrengung ist man f\u00fcr alles dankbar \ud83d\ude09<\/p>\nIch wollte nun f\u00fcr die letzten 24km meine Schuhe wechseln. Susanne musste nun leider die Zweitschuhe ausziehen und meine Stinkeschuhe anziehen, die ich den ganzen Tag und die ganze Nacht getragen habe. Respekt, aber ihr blieb ja nichts anderes \u00fcbrig. Sie hatte ja selbst keine Schuhe mehr \ud83d\ude09<\/p>\nNun ging ich gest\u00e4rkt auf die letzten 24km, die allerdings f\u00fcr mich die schwierigsten wurden.<\/p>\nAuf der letzten Etappe kam uns dann noch Birger J\u00fcchter entgegen. Birger war Staffell\u00e4ufer und war die letzte Etappe gelaufen. Da er aber wieder zu seinem Auto musste, ist er die Etappe wieder zur\u00fcck zu seinem Auto gelaufen. Tststs, diese Ultral\u00e4ufer \ud83d\ude42<\/p>\nEs ging nun an L\u00fcckerath, Heidkamp, Refrath, Hand vorbei und durch den Thurner Wald.<\/p>\nMittlerweile hatte ich arge Probleme mit meiner Motivation. Mein Magen rebellierte hier und da auch, und meine Beine wollten nicht mehr laufen. Wald, immer nur Wald. Ich konnte keinen Wald mehr sehen.<\/p>\nSch\u00f6n war es, als ca. 15km vor dem Ziel Teelichter den Weg z\u00e4umten. Ein Mann erschien, der mitten im Wald einen VP errichtet hat. Er gab mir ein kaltes Handtuch und Getr\u00e4nke. Einfach toll. Leider habe ich den Namen vergessen. Aber danke nochmal \ud83d\ude42<\/p>\nEs ging weiter. Wald nichts als Wald. Ich wusste, wenn es raus aufs Feld geht, ist es nicht mehr weit. Und es\u00a0schien immer wieder so zu sein, als wenn die Felder in Sicht waren. Aber leider habe ich da die falsche Rechnung mit dem K\u00f6lnpfad gemacht, der mich immer wieder in den Wald gef\u00fchrt hat. Ich habe geflucht und gejammert. Susanne musste einiges aushalten. Aber dann…<\/p>\n…als ich nicht mehr wollte, …<\/p>\n<\/a><\/p>\n…kamen die langersehnten Felder. Noch gut 1km. Vielleicht auch 2. Egal.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nDer Schlussspurt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nEs war vollbracht: 171km und die G\u00fcrtelschnalle gab\u00b4s auch sofort.<\/p>\n<\/a><\/p>\nDanke Tom und Gabi \ud83d\ude42<\/p>\nJens Vieler war auch noch da. Das hat mich sehr gefreut. Jens ist der Ausrichter der Tortour de Ruhr,\u00a0bei der\u00a0ich im n\u00e4chsten Jahr 230km nonstop laufen werde.<\/p>\n<\/a><\/p>\nMein Fazit:<\/p>\nEs war durch die Hitze sauanstrengend. Aber ich kam mit ihr besser zurecht als ich dachte. Generell lief der Lauf hervorragend. Klar kommt irgendwann ein Tief, aber man muss schauen, wie man damit dann umgeht. Dank Susanne bin ich ganz gut damit zurechtgekommen. Auch wenn ich auf den letzten km f\u00fcr Susanne bestimmt anstrengend war.\u00a0Aber ich hatte dann doch einen starken Willen. Ich habe mal wieder gesp\u00fcrt, zu was ich eigentlich in der Lage bin. Ich bin \u00fcberzeugt, dass meine mentale St\u00e4rke das Ergebnis meiner t\u00e4glichen Meditationspraxis ist. Es ist schon erstaunlich, was der menschliche Geist bewegen kann. Bei so einem Lauf muss man st\u00e4ndig in sich hineinhorchen. Vor allem bei diesen extremen Bedingungen. Man muss ehrlich zu sich sein und wenn es nicht geht, geht es nunmal nicht. Bei mir war es Gott sei Dank anders. Bei mir ging es. Und es ging sogar gut. Richtig gut sogar. Ich bin verbl\u00fcfft von mir selbst und der Leistung, die ich erbracht habe. Einfach ein geiles Gef\u00fchl.<\/p>\nDer K\u00f6lnpfadlauf ist ein Lauf mit Kultpotential. Danke Tom, dass Du ihn wiederbelebt hast. Eine total liebevolle Veranstaltung mit ganz vielen tollen Helfern und Supportern. Danke an alle, die mitgewirkt haben. Starke Leistung!<\/p>\nTom, mach bitte weiter. Ich denke, ich bin im n\u00e4chsten Jahr h\u00f6chstwahrscheinlich\u00a0wieder dabei. Ich muss zun\u00e4chst schauen, wie die “Tortour” l\u00e4uft…<\/p>\nNoch zum Schluss:<\/p>\nK\u00f6lnpfad 2015: 60 Starter, 16 kamen ins Ziel. Ich erreichte einen sensationellen 3. Platz bei den M\u00e4nnern. Wahnsinn. Einfach Wahnsinn.<\/p>\n<\/a><\/p>\nIch hoffe, Euch hat mein Bericht gefallen und freue mich, euch bald von meinen n\u00e4chsten L\u00e4ufen zu berichten.<\/p>\nEuer<\/p>\nThorsten<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Am 04. Juli 2015 war es soweit: Der K\u00f6lnpfad-Ultra wurde wiederbelebt. Thomas Eller hatte geladen und alle sind gekommen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":288,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235"}],"collection":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=235"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":450,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions\/450"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/288"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=235"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=235"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=235"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
In Rodenkirchen mussten wir wieder den Rhein \u00fcberqueren. Eigentlich wollten wir auf der Br\u00fccke noch ein sch\u00f6nes Bild mit dem Dom im Hintergrund machen. Allerdings bin ich etwas vorgelaufen und habe den falschen Aufgang zur Br\u00fccke gew\u00e4hlt, so dass wir dann auf verschiedenen Seiten die Br\u00fccke \u00fcberquert haben. Aber danach waren wir wieder vereint.<\/p>\n
<\/a><\/p>\nEs ging nun wieder den Rhein entlang Richtung S\u00fcden. Bei km 90 gab es dann auch wieder einen ZusatzVP von Udo Kamp.<\/p>\n<\/a><\/p>\nAuf Facebook erz\u00e4hlte Susanne noch ein Anekd\u00f6tchen. Susanne hatte vorgeschlagen im Schatten zu laufen. Ich meinte da nur kurz: “Ach n\u00f6, die Sonne kann ich jetzt ganz gut gebrauchen. Das tut gut!” Manch einer wird den Kopf sch\u00fctteln, wenn man bedenkt, dass\u00a0wir schon 12 Stunden bei praller Sonne hinter uns hatten. Aber es tat wirklich gut. Ich liebe die W\u00e4rme.<\/p>\nEs ging dann also an Porz, Z\u00fcndorf und Langel vorbei Richtung L\u00fclsdorf. Auf dem Weg dorthin kam ich immer wieder mit Spazierg\u00e4ngern ins Gespr\u00e4ch, mit denen ich \u00fcber den Lauf sprach. Alle waren fasziniert und w\u00fcnschten mir weiterhin viel Gl\u00fcck.<\/p>\nIn L\u00fclsdorf war dann VP3\u00a0bei km103. Dort wurde sich dann gest\u00e4rkt, um dann weiter in die D\u00e4mmerung und in die Nacht zu laufen.<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nNun ging es in die Dunkelheit.<\/p>\n\u00a0<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nAuf dem obigen Bild wurden wir von einer wild gewordenen Horde K\u00e4fer attackiert. L\u00e4stig diese Biester.<\/p>\nEs ging weiter Richtung Libur. Dort gab es dann einen \u00dcberraschungsVP. Und dort bin ich dann auf Rob Gralka gesto\u00dfen, den ich zuvor noch an VP3 angetroffen hatte.<\/p>\n<\/a><\/p>\nRob lag vor mir und stieg dann leider irgendwann aus dem Rennen aus.<\/p>\nEs ging nun in die Nacht. Wahn, Grengel und K\u00f6nigsforst waren die weiteren Stationen. Fr\u00f6sche huschten \u00fcber die Wege, die wir mit unseren Stirnlampen immer wieder aufschreckten. Manche sind mir auch gegen das Bein gesprungen. Irgendwann muss ich auch auf etwas getreten sein, denn es quiekte etwas als ich den Boden ber\u00fchrte. Leider konnte ich nichts mehr sehen. Ansonsten raschelte es \u00fcberall im Wald. Leuchtende Augen starrten einen aus dem Dunkeln an.\u00a0Am Monte Troodel\u00f6h schrieben wir uns dann ins Gipfelbuch ein.<\/p>\n<\/a><\/p>\nSo langsam musste ich auch mit der M\u00fcdigkeit k\u00e4mpfen. Susanne bot mir Red Bull an. Ich hatte Red Bull vorher noch nicht bei L\u00e4ufen ausprobiert, aber es war ein Fehler. Ich bekam ein wenig Herzrasen, was sich aber Gott sei Dank schnell wieder gelegt hat.<\/p>\nEs ging Richtung Bensberg am Schloss Bensberg vorbei. Weiter durch die Dunkelheit und den Wald.<\/p>\nLeider habe ich von\u00a0der Nacht keine weiteren Fotos.<\/p>\nDer Weg zu VP4 zog sich. Immer auf und ab und kein VP in Sicht. Zwischendurch\u00a0glaubte ich immer wieder, Stimmen zu h\u00f6ren und dachte, dass hinter der n\u00e4chsten Ecke der VP erscheinen m\u00fcsse. Leider war dem nicht so. Und so lief und lief ich weiter. Susanne hatte sich mittlerweile ihre Flipflops ruiniert und musste meine Zusatzschuhe anziehen.<\/p>\nLangsam fing es an zu d\u00e4mmern, und\u00a0das setzte neue Energien frei. Endlich sah ich Lichter. Oberlerbach. Der VP4 war da \ud83d\ude42<\/p>\n\u00a0<\/a><\/p>\nHier gab es dann Nudeln in \u00d6l. MMMMH, LECKER, auch wenn sie kalt waren. Aber bei so einer k\u00f6rperlichen Anstrengung ist man f\u00fcr alles dankbar \ud83d\ude09<\/p>\nIch wollte nun f\u00fcr die letzten 24km meine Schuhe wechseln. Susanne musste nun leider die Zweitschuhe ausziehen und meine Stinkeschuhe anziehen, die ich den ganzen Tag und die ganze Nacht getragen habe. Respekt, aber ihr blieb ja nichts anderes \u00fcbrig. Sie hatte ja selbst keine Schuhe mehr \ud83d\ude09<\/p>\nNun ging ich gest\u00e4rkt auf die letzten 24km, die allerdings f\u00fcr mich die schwierigsten wurden.<\/p>\nAuf der letzten Etappe kam uns dann noch Birger J\u00fcchter entgegen. Birger war Staffell\u00e4ufer und war die letzte Etappe gelaufen. Da er aber wieder zu seinem Auto musste, ist er die Etappe wieder zur\u00fcck zu seinem Auto gelaufen. Tststs, diese Ultral\u00e4ufer \ud83d\ude42<\/p>\nEs ging nun an L\u00fcckerath, Heidkamp, Refrath, Hand vorbei und durch den Thurner Wald.<\/p>\nMittlerweile hatte ich arge Probleme mit meiner Motivation. Mein Magen rebellierte hier und da auch, und meine Beine wollten nicht mehr laufen. Wald, immer nur Wald. Ich konnte keinen Wald mehr sehen.<\/p>\nSch\u00f6n war es, als ca. 15km vor dem Ziel Teelichter den Weg z\u00e4umten. Ein Mann erschien, der mitten im Wald einen VP errichtet hat. Er gab mir ein kaltes Handtuch und Getr\u00e4nke. Einfach toll. Leider habe ich den Namen vergessen. Aber danke nochmal \ud83d\ude42<\/p>\nEs ging weiter. Wald nichts als Wald. Ich wusste, wenn es raus aufs Feld geht, ist es nicht mehr weit. Und es\u00a0schien immer wieder so zu sein, als wenn die Felder in Sicht waren. Aber leider habe ich da die falsche Rechnung mit dem K\u00f6lnpfad gemacht, der mich immer wieder in den Wald gef\u00fchrt hat. Ich habe geflucht und gejammert. Susanne musste einiges aushalten. Aber dann…<\/p>\n…als ich nicht mehr wollte, …<\/p>\n<\/a><\/p>\n…kamen die langersehnten Felder. Noch gut 1km. Vielleicht auch 2. Egal.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nDer Schlussspurt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nEs war vollbracht: 171km und die G\u00fcrtelschnalle gab\u00b4s auch sofort.<\/p>\n<\/a><\/p>\nDanke Tom und Gabi \ud83d\ude42<\/p>\nJens Vieler war auch noch da. Das hat mich sehr gefreut. Jens ist der Ausrichter der Tortour de Ruhr,\u00a0bei der\u00a0ich im n\u00e4chsten Jahr 230km nonstop laufen werde.<\/p>\n<\/a><\/p>\nMein Fazit:<\/p>\nEs war durch die Hitze sauanstrengend. Aber ich kam mit ihr besser zurecht als ich dachte. Generell lief der Lauf hervorragend. Klar kommt irgendwann ein Tief, aber man muss schauen, wie man damit dann umgeht. Dank Susanne bin ich ganz gut damit zurechtgekommen. Auch wenn ich auf den letzten km f\u00fcr Susanne bestimmt anstrengend war.\u00a0Aber ich hatte dann doch einen starken Willen. Ich habe mal wieder gesp\u00fcrt, zu was ich eigentlich in der Lage bin. Ich bin \u00fcberzeugt, dass meine mentale St\u00e4rke das Ergebnis meiner t\u00e4glichen Meditationspraxis ist. Es ist schon erstaunlich, was der menschliche Geist bewegen kann. Bei so einem Lauf muss man st\u00e4ndig in sich hineinhorchen. Vor allem bei diesen extremen Bedingungen. Man muss ehrlich zu sich sein und wenn es nicht geht, geht es nunmal nicht. Bei mir war es Gott sei Dank anders. Bei mir ging es. Und es ging sogar gut. Richtig gut sogar. Ich bin verbl\u00fcfft von mir selbst und der Leistung, die ich erbracht habe. Einfach ein geiles Gef\u00fchl.<\/p>\nDer K\u00f6lnpfadlauf ist ein Lauf mit Kultpotential. Danke Tom, dass Du ihn wiederbelebt hast. Eine total liebevolle Veranstaltung mit ganz vielen tollen Helfern und Supportern. Danke an alle, die mitgewirkt haben. Starke Leistung!<\/p>\nTom, mach bitte weiter. Ich denke, ich bin im n\u00e4chsten Jahr h\u00f6chstwahrscheinlich\u00a0wieder dabei. Ich muss zun\u00e4chst schauen, wie die “Tortour” l\u00e4uft…<\/p>\nNoch zum Schluss:<\/p>\nK\u00f6lnpfad 2015: 60 Starter, 16 kamen ins Ziel. Ich erreichte einen sensationellen 3. Platz bei den M\u00e4nnern. Wahnsinn. Einfach Wahnsinn.<\/p>\n<\/a><\/p>\nIch hoffe, Euch hat mein Bericht gefallen und freue mich, euch bald von meinen n\u00e4chsten L\u00e4ufen zu berichten.<\/p>\nEuer<\/p>\nThorsten<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Am 04. Juli 2015 war es soweit: Der K\u00f6lnpfad-Ultra wurde wiederbelebt. Thomas Eller hatte geladen und alle sind gekommen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":288,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235"}],"collection":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=235"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":450,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions\/450"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/288"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=235"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=235"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=235"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
Es ging nun wieder den Rhein entlang Richtung S\u00fcden. Bei km 90 gab es dann auch wieder einen ZusatzVP von Udo Kamp.<\/p>\n
<\/a><\/p>\nAuf Facebook erz\u00e4hlte Susanne noch ein Anekd\u00f6tchen. Susanne hatte vorgeschlagen im Schatten zu laufen. Ich meinte da nur kurz: “Ach n\u00f6, die Sonne kann ich jetzt ganz gut gebrauchen. Das tut gut!” Manch einer wird den Kopf sch\u00fctteln, wenn man bedenkt, dass\u00a0wir schon 12 Stunden bei praller Sonne hinter uns hatten. Aber es tat wirklich gut. Ich liebe die W\u00e4rme.<\/p>\nEs ging dann also an Porz, Z\u00fcndorf und Langel vorbei Richtung L\u00fclsdorf. Auf dem Weg dorthin kam ich immer wieder mit Spazierg\u00e4ngern ins Gespr\u00e4ch, mit denen ich \u00fcber den Lauf sprach. Alle waren fasziniert und w\u00fcnschten mir weiterhin viel Gl\u00fcck.<\/p>\nIn L\u00fclsdorf war dann VP3\u00a0bei km103. Dort wurde sich dann gest\u00e4rkt, um dann weiter in die D\u00e4mmerung und in die Nacht zu laufen.<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nNun ging es in die Dunkelheit.<\/p>\n\u00a0<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nAuf dem obigen Bild wurden wir von einer wild gewordenen Horde K\u00e4fer attackiert. L\u00e4stig diese Biester.<\/p>\nEs ging weiter Richtung Libur. Dort gab es dann einen \u00dcberraschungsVP. Und dort bin ich dann auf Rob Gralka gesto\u00dfen, den ich zuvor noch an VP3 angetroffen hatte.<\/p>\n<\/a><\/p>\nRob lag vor mir und stieg dann leider irgendwann aus dem Rennen aus.<\/p>\nEs ging nun in die Nacht. Wahn, Grengel und K\u00f6nigsforst waren die weiteren Stationen. Fr\u00f6sche huschten \u00fcber die Wege, die wir mit unseren Stirnlampen immer wieder aufschreckten. Manche sind mir auch gegen das Bein gesprungen. Irgendwann muss ich auch auf etwas getreten sein, denn es quiekte etwas als ich den Boden ber\u00fchrte. Leider konnte ich nichts mehr sehen. Ansonsten raschelte es \u00fcberall im Wald. Leuchtende Augen starrten einen aus dem Dunkeln an.\u00a0Am Monte Troodel\u00f6h schrieben wir uns dann ins Gipfelbuch ein.<\/p>\n<\/a><\/p>\nSo langsam musste ich auch mit der M\u00fcdigkeit k\u00e4mpfen. Susanne bot mir Red Bull an. Ich hatte Red Bull vorher noch nicht bei L\u00e4ufen ausprobiert, aber es war ein Fehler. Ich bekam ein wenig Herzrasen, was sich aber Gott sei Dank schnell wieder gelegt hat.<\/p>\nEs ging Richtung Bensberg am Schloss Bensberg vorbei. Weiter durch die Dunkelheit und den Wald.<\/p>\nLeider habe ich von\u00a0der Nacht keine weiteren Fotos.<\/p>\nDer Weg zu VP4 zog sich. Immer auf und ab und kein VP in Sicht. Zwischendurch\u00a0glaubte ich immer wieder, Stimmen zu h\u00f6ren und dachte, dass hinter der n\u00e4chsten Ecke der VP erscheinen m\u00fcsse. Leider war dem nicht so. Und so lief und lief ich weiter. Susanne hatte sich mittlerweile ihre Flipflops ruiniert und musste meine Zusatzschuhe anziehen.<\/p>\nLangsam fing es an zu d\u00e4mmern, und\u00a0das setzte neue Energien frei. Endlich sah ich Lichter. Oberlerbach. Der VP4 war da \ud83d\ude42<\/p>\n\u00a0<\/a><\/p>\nHier gab es dann Nudeln in \u00d6l. MMMMH, LECKER, auch wenn sie kalt waren. Aber bei so einer k\u00f6rperlichen Anstrengung ist man f\u00fcr alles dankbar \ud83d\ude09<\/p>\nIch wollte nun f\u00fcr die letzten 24km meine Schuhe wechseln. Susanne musste nun leider die Zweitschuhe ausziehen und meine Stinkeschuhe anziehen, die ich den ganzen Tag und die ganze Nacht getragen habe. Respekt, aber ihr blieb ja nichts anderes \u00fcbrig. Sie hatte ja selbst keine Schuhe mehr \ud83d\ude09<\/p>\nNun ging ich gest\u00e4rkt auf die letzten 24km, die allerdings f\u00fcr mich die schwierigsten wurden.<\/p>\nAuf der letzten Etappe kam uns dann noch Birger J\u00fcchter entgegen. Birger war Staffell\u00e4ufer und war die letzte Etappe gelaufen. Da er aber wieder zu seinem Auto musste, ist er die Etappe wieder zur\u00fcck zu seinem Auto gelaufen. Tststs, diese Ultral\u00e4ufer \ud83d\ude42<\/p>\nEs ging nun an L\u00fcckerath, Heidkamp, Refrath, Hand vorbei und durch den Thurner Wald.<\/p>\nMittlerweile hatte ich arge Probleme mit meiner Motivation. Mein Magen rebellierte hier und da auch, und meine Beine wollten nicht mehr laufen. Wald, immer nur Wald. Ich konnte keinen Wald mehr sehen.<\/p>\nSch\u00f6n war es, als ca. 15km vor dem Ziel Teelichter den Weg z\u00e4umten. Ein Mann erschien, der mitten im Wald einen VP errichtet hat. Er gab mir ein kaltes Handtuch und Getr\u00e4nke. Einfach toll. Leider habe ich den Namen vergessen. Aber danke nochmal \ud83d\ude42<\/p>\nEs ging weiter. Wald nichts als Wald. Ich wusste, wenn es raus aufs Feld geht, ist es nicht mehr weit. Und es\u00a0schien immer wieder so zu sein, als wenn die Felder in Sicht waren. Aber leider habe ich da die falsche Rechnung mit dem K\u00f6lnpfad gemacht, der mich immer wieder in den Wald gef\u00fchrt hat. Ich habe geflucht und gejammert. Susanne musste einiges aushalten. Aber dann…<\/p>\n…als ich nicht mehr wollte, …<\/p>\n<\/a><\/p>\n…kamen die langersehnten Felder. Noch gut 1km. Vielleicht auch 2. Egal.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nDer Schlussspurt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nEs war vollbracht: 171km und die G\u00fcrtelschnalle gab\u00b4s auch sofort.<\/p>\n<\/a><\/p>\nDanke Tom und Gabi \ud83d\ude42<\/p>\nJens Vieler war auch noch da. Das hat mich sehr gefreut. Jens ist der Ausrichter der Tortour de Ruhr,\u00a0bei der\u00a0ich im n\u00e4chsten Jahr 230km nonstop laufen werde.<\/p>\n<\/a><\/p>\nMein Fazit:<\/p>\nEs war durch die Hitze sauanstrengend. Aber ich kam mit ihr besser zurecht als ich dachte. Generell lief der Lauf hervorragend. Klar kommt irgendwann ein Tief, aber man muss schauen, wie man damit dann umgeht. Dank Susanne bin ich ganz gut damit zurechtgekommen. Auch wenn ich auf den letzten km f\u00fcr Susanne bestimmt anstrengend war.\u00a0Aber ich hatte dann doch einen starken Willen. Ich habe mal wieder gesp\u00fcrt, zu was ich eigentlich in der Lage bin. Ich bin \u00fcberzeugt, dass meine mentale St\u00e4rke das Ergebnis meiner t\u00e4glichen Meditationspraxis ist. Es ist schon erstaunlich, was der menschliche Geist bewegen kann. Bei so einem Lauf muss man st\u00e4ndig in sich hineinhorchen. Vor allem bei diesen extremen Bedingungen. Man muss ehrlich zu sich sein und wenn es nicht geht, geht es nunmal nicht. Bei mir war es Gott sei Dank anders. Bei mir ging es. Und es ging sogar gut. Richtig gut sogar. Ich bin verbl\u00fcfft von mir selbst und der Leistung, die ich erbracht habe. Einfach ein geiles Gef\u00fchl.<\/p>\nDer K\u00f6lnpfadlauf ist ein Lauf mit Kultpotential. Danke Tom, dass Du ihn wiederbelebt hast. Eine total liebevolle Veranstaltung mit ganz vielen tollen Helfern und Supportern. Danke an alle, die mitgewirkt haben. Starke Leistung!<\/p>\nTom, mach bitte weiter. Ich denke, ich bin im n\u00e4chsten Jahr h\u00f6chstwahrscheinlich\u00a0wieder dabei. Ich muss zun\u00e4chst schauen, wie die “Tortour” l\u00e4uft…<\/p>\nNoch zum Schluss:<\/p>\nK\u00f6lnpfad 2015: 60 Starter, 16 kamen ins Ziel. Ich erreichte einen sensationellen 3. Platz bei den M\u00e4nnern. Wahnsinn. Einfach Wahnsinn.<\/p>\n<\/a><\/p>\nIch hoffe, Euch hat mein Bericht gefallen und freue mich, euch bald von meinen n\u00e4chsten L\u00e4ufen zu berichten.<\/p>\nEuer<\/p>\nThorsten<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Am 04. Juli 2015 war es soweit: Der K\u00f6lnpfad-Ultra wurde wiederbelebt. Thomas Eller hatte geladen und alle sind gekommen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":288,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235"}],"collection":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=235"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":450,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions\/450"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/288"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=235"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=235"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=235"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
Auf Facebook erz\u00e4hlte Susanne noch ein Anekd\u00f6tchen. Susanne hatte vorgeschlagen im Schatten zu laufen. Ich meinte da nur kurz: “Ach n\u00f6, die Sonne kann ich jetzt ganz gut gebrauchen. Das tut gut!” Manch einer wird den Kopf sch\u00fctteln, wenn man bedenkt, dass\u00a0wir schon 12 Stunden bei praller Sonne hinter uns hatten. Aber es tat wirklich gut. Ich liebe die W\u00e4rme.<\/p>\n
Es ging dann also an Porz, Z\u00fcndorf und Langel vorbei Richtung L\u00fclsdorf. Auf dem Weg dorthin kam ich immer wieder mit Spazierg\u00e4ngern ins Gespr\u00e4ch, mit denen ich \u00fcber den Lauf sprach. Alle waren fasziniert und w\u00fcnschten mir weiterhin viel Gl\u00fcck.<\/p>\n
In L\u00fclsdorf war dann VP3\u00a0bei km103. Dort wurde sich dann gest\u00e4rkt, um dann weiter in die D\u00e4mmerung und in die Nacht zu laufen.<\/p>\n
<\/a> <\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nNun ging es in die Dunkelheit.<\/p>\n\u00a0<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nAuf dem obigen Bild wurden wir von einer wild gewordenen Horde K\u00e4fer attackiert. L\u00e4stig diese Biester.<\/p>\nEs ging weiter Richtung Libur. Dort gab es dann einen \u00dcberraschungsVP. Und dort bin ich dann auf Rob Gralka gesto\u00dfen, den ich zuvor noch an VP3 angetroffen hatte.<\/p>\n<\/a><\/p>\nRob lag vor mir und stieg dann leider irgendwann aus dem Rennen aus.<\/p>\nEs ging nun in die Nacht. Wahn, Grengel und K\u00f6nigsforst waren die weiteren Stationen. Fr\u00f6sche huschten \u00fcber die Wege, die wir mit unseren Stirnlampen immer wieder aufschreckten. Manche sind mir auch gegen das Bein gesprungen. Irgendwann muss ich auch auf etwas getreten sein, denn es quiekte etwas als ich den Boden ber\u00fchrte. Leider konnte ich nichts mehr sehen. Ansonsten raschelte es \u00fcberall im Wald. Leuchtende Augen starrten einen aus dem Dunkeln an.\u00a0Am Monte Troodel\u00f6h schrieben wir uns dann ins Gipfelbuch ein.<\/p>\n<\/a><\/p>\nSo langsam musste ich auch mit der M\u00fcdigkeit k\u00e4mpfen. Susanne bot mir Red Bull an. Ich hatte Red Bull vorher noch nicht bei L\u00e4ufen ausprobiert, aber es war ein Fehler. Ich bekam ein wenig Herzrasen, was sich aber Gott sei Dank schnell wieder gelegt hat.<\/p>\nEs ging Richtung Bensberg am Schloss Bensberg vorbei. Weiter durch die Dunkelheit und den Wald.<\/p>\nLeider habe ich von\u00a0der Nacht keine weiteren Fotos.<\/p>\nDer Weg zu VP4 zog sich. Immer auf und ab und kein VP in Sicht. Zwischendurch\u00a0glaubte ich immer wieder, Stimmen zu h\u00f6ren und dachte, dass hinter der n\u00e4chsten Ecke der VP erscheinen m\u00fcsse. Leider war dem nicht so. Und so lief und lief ich weiter. Susanne hatte sich mittlerweile ihre Flipflops ruiniert und musste meine Zusatzschuhe anziehen.<\/p>\nLangsam fing es an zu d\u00e4mmern, und\u00a0das setzte neue Energien frei. Endlich sah ich Lichter. Oberlerbach. Der VP4 war da \ud83d\ude42<\/p>\n\u00a0<\/a><\/p>\nHier gab es dann Nudeln in \u00d6l. MMMMH, LECKER, auch wenn sie kalt waren. Aber bei so einer k\u00f6rperlichen Anstrengung ist man f\u00fcr alles dankbar \ud83d\ude09<\/p>\nIch wollte nun f\u00fcr die letzten 24km meine Schuhe wechseln. Susanne musste nun leider die Zweitschuhe ausziehen und meine Stinkeschuhe anziehen, die ich den ganzen Tag und die ganze Nacht getragen habe. Respekt, aber ihr blieb ja nichts anderes \u00fcbrig. Sie hatte ja selbst keine Schuhe mehr \ud83d\ude09<\/p>\nNun ging ich gest\u00e4rkt auf die letzten 24km, die allerdings f\u00fcr mich die schwierigsten wurden.<\/p>\nAuf der letzten Etappe kam uns dann noch Birger J\u00fcchter entgegen. Birger war Staffell\u00e4ufer und war die letzte Etappe gelaufen. Da er aber wieder zu seinem Auto musste, ist er die Etappe wieder zur\u00fcck zu seinem Auto gelaufen. Tststs, diese Ultral\u00e4ufer \ud83d\ude42<\/p>\nEs ging nun an L\u00fcckerath, Heidkamp, Refrath, Hand vorbei und durch den Thurner Wald.<\/p>\nMittlerweile hatte ich arge Probleme mit meiner Motivation. Mein Magen rebellierte hier und da auch, und meine Beine wollten nicht mehr laufen. Wald, immer nur Wald. Ich konnte keinen Wald mehr sehen.<\/p>\nSch\u00f6n war es, als ca. 15km vor dem Ziel Teelichter den Weg z\u00e4umten. Ein Mann erschien, der mitten im Wald einen VP errichtet hat. Er gab mir ein kaltes Handtuch und Getr\u00e4nke. Einfach toll. Leider habe ich den Namen vergessen. Aber danke nochmal \ud83d\ude42<\/p>\nEs ging weiter. Wald nichts als Wald. Ich wusste, wenn es raus aufs Feld geht, ist es nicht mehr weit. Und es\u00a0schien immer wieder so zu sein, als wenn die Felder in Sicht waren. Aber leider habe ich da die falsche Rechnung mit dem K\u00f6lnpfad gemacht, der mich immer wieder in den Wald gef\u00fchrt hat. Ich habe geflucht und gejammert. Susanne musste einiges aushalten. Aber dann…<\/p>\n…als ich nicht mehr wollte, …<\/p>\n<\/a><\/p>\n…kamen die langersehnten Felder. Noch gut 1km. Vielleicht auch 2. Egal.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nDer Schlussspurt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nEs war vollbracht: 171km und die G\u00fcrtelschnalle gab\u00b4s auch sofort.<\/p>\n<\/a><\/p>\nDanke Tom und Gabi \ud83d\ude42<\/p>\nJens Vieler war auch noch da. Das hat mich sehr gefreut. Jens ist der Ausrichter der Tortour de Ruhr,\u00a0bei der\u00a0ich im n\u00e4chsten Jahr 230km nonstop laufen werde.<\/p>\n<\/a><\/p>\nMein Fazit:<\/p>\nEs war durch die Hitze sauanstrengend. Aber ich kam mit ihr besser zurecht als ich dachte. Generell lief der Lauf hervorragend. Klar kommt irgendwann ein Tief, aber man muss schauen, wie man damit dann umgeht. Dank Susanne bin ich ganz gut damit zurechtgekommen. Auch wenn ich auf den letzten km f\u00fcr Susanne bestimmt anstrengend war.\u00a0Aber ich hatte dann doch einen starken Willen. Ich habe mal wieder gesp\u00fcrt, zu was ich eigentlich in der Lage bin. Ich bin \u00fcberzeugt, dass meine mentale St\u00e4rke das Ergebnis meiner t\u00e4glichen Meditationspraxis ist. Es ist schon erstaunlich, was der menschliche Geist bewegen kann. Bei so einem Lauf muss man st\u00e4ndig in sich hineinhorchen. Vor allem bei diesen extremen Bedingungen. Man muss ehrlich zu sich sein und wenn es nicht geht, geht es nunmal nicht. Bei mir war es Gott sei Dank anders. Bei mir ging es. Und es ging sogar gut. Richtig gut sogar. Ich bin verbl\u00fcfft von mir selbst und der Leistung, die ich erbracht habe. Einfach ein geiles Gef\u00fchl.<\/p>\nDer K\u00f6lnpfadlauf ist ein Lauf mit Kultpotential. Danke Tom, dass Du ihn wiederbelebt hast. Eine total liebevolle Veranstaltung mit ganz vielen tollen Helfern und Supportern. Danke an alle, die mitgewirkt haben. Starke Leistung!<\/p>\nTom, mach bitte weiter. Ich denke, ich bin im n\u00e4chsten Jahr h\u00f6chstwahrscheinlich\u00a0wieder dabei. Ich muss zun\u00e4chst schauen, wie die “Tortour” l\u00e4uft…<\/p>\nNoch zum Schluss:<\/p>\nK\u00f6lnpfad 2015: 60 Starter, 16 kamen ins Ziel. Ich erreichte einen sensationellen 3. Platz bei den M\u00e4nnern. Wahnsinn. Einfach Wahnsinn.<\/p>\n<\/a><\/p>\nIch hoffe, Euch hat mein Bericht gefallen und freue mich, euch bald von meinen n\u00e4chsten L\u00e4ufen zu berichten.<\/p>\nEuer<\/p>\nThorsten<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Am 04. Juli 2015 war es soweit: Der K\u00f6lnpfad-Ultra wurde wiederbelebt. Thomas Eller hatte geladen und alle sind gekommen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":288,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235"}],"collection":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=235"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":450,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions\/450"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/288"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=235"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=235"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=235"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
Nun ging es in die Dunkelheit.<\/p>\n
\u00a0<\/a> <\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nAuf dem obigen Bild wurden wir von einer wild gewordenen Horde K\u00e4fer attackiert. L\u00e4stig diese Biester.<\/p>\nEs ging weiter Richtung Libur. Dort gab es dann einen \u00dcberraschungsVP. Und dort bin ich dann auf Rob Gralka gesto\u00dfen, den ich zuvor noch an VP3 angetroffen hatte.<\/p>\n<\/a><\/p>\nRob lag vor mir und stieg dann leider irgendwann aus dem Rennen aus.<\/p>\nEs ging nun in die Nacht. Wahn, Grengel und K\u00f6nigsforst waren die weiteren Stationen. Fr\u00f6sche huschten \u00fcber die Wege, die wir mit unseren Stirnlampen immer wieder aufschreckten. Manche sind mir auch gegen das Bein gesprungen. Irgendwann muss ich auch auf etwas getreten sein, denn es quiekte etwas als ich den Boden ber\u00fchrte. Leider konnte ich nichts mehr sehen. Ansonsten raschelte es \u00fcberall im Wald. Leuchtende Augen starrten einen aus dem Dunkeln an.\u00a0Am Monte Troodel\u00f6h schrieben wir uns dann ins Gipfelbuch ein.<\/p>\n<\/a><\/p>\nSo langsam musste ich auch mit der M\u00fcdigkeit k\u00e4mpfen. Susanne bot mir Red Bull an. Ich hatte Red Bull vorher noch nicht bei L\u00e4ufen ausprobiert, aber es war ein Fehler. Ich bekam ein wenig Herzrasen, was sich aber Gott sei Dank schnell wieder gelegt hat.<\/p>\nEs ging Richtung Bensberg am Schloss Bensberg vorbei. Weiter durch die Dunkelheit und den Wald.<\/p>\nLeider habe ich von\u00a0der Nacht keine weiteren Fotos.<\/p>\nDer Weg zu VP4 zog sich. Immer auf und ab und kein VP in Sicht. Zwischendurch\u00a0glaubte ich immer wieder, Stimmen zu h\u00f6ren und dachte, dass hinter der n\u00e4chsten Ecke der VP erscheinen m\u00fcsse. Leider war dem nicht so. Und so lief und lief ich weiter. Susanne hatte sich mittlerweile ihre Flipflops ruiniert und musste meine Zusatzschuhe anziehen.<\/p>\nLangsam fing es an zu d\u00e4mmern, und\u00a0das setzte neue Energien frei. Endlich sah ich Lichter. Oberlerbach. Der VP4 war da \ud83d\ude42<\/p>\n\u00a0<\/a><\/p>\nHier gab es dann Nudeln in \u00d6l. MMMMH, LECKER, auch wenn sie kalt waren. Aber bei so einer k\u00f6rperlichen Anstrengung ist man f\u00fcr alles dankbar \ud83d\ude09<\/p>\nIch wollte nun f\u00fcr die letzten 24km meine Schuhe wechseln. Susanne musste nun leider die Zweitschuhe ausziehen und meine Stinkeschuhe anziehen, die ich den ganzen Tag und die ganze Nacht getragen habe. Respekt, aber ihr blieb ja nichts anderes \u00fcbrig. Sie hatte ja selbst keine Schuhe mehr \ud83d\ude09<\/p>\nNun ging ich gest\u00e4rkt auf die letzten 24km, die allerdings f\u00fcr mich die schwierigsten wurden.<\/p>\nAuf der letzten Etappe kam uns dann noch Birger J\u00fcchter entgegen. Birger war Staffell\u00e4ufer und war die letzte Etappe gelaufen. Da er aber wieder zu seinem Auto musste, ist er die Etappe wieder zur\u00fcck zu seinem Auto gelaufen. Tststs, diese Ultral\u00e4ufer \ud83d\ude42<\/p>\nEs ging nun an L\u00fcckerath, Heidkamp, Refrath, Hand vorbei und durch den Thurner Wald.<\/p>\nMittlerweile hatte ich arge Probleme mit meiner Motivation. Mein Magen rebellierte hier und da auch, und meine Beine wollten nicht mehr laufen. Wald, immer nur Wald. Ich konnte keinen Wald mehr sehen.<\/p>\nSch\u00f6n war es, als ca. 15km vor dem Ziel Teelichter den Weg z\u00e4umten. Ein Mann erschien, der mitten im Wald einen VP errichtet hat. Er gab mir ein kaltes Handtuch und Getr\u00e4nke. Einfach toll. Leider habe ich den Namen vergessen. Aber danke nochmal \ud83d\ude42<\/p>\nEs ging weiter. Wald nichts als Wald. Ich wusste, wenn es raus aufs Feld geht, ist es nicht mehr weit. Und es\u00a0schien immer wieder so zu sein, als wenn die Felder in Sicht waren. Aber leider habe ich da die falsche Rechnung mit dem K\u00f6lnpfad gemacht, der mich immer wieder in den Wald gef\u00fchrt hat. Ich habe geflucht und gejammert. Susanne musste einiges aushalten. Aber dann…<\/p>\n…als ich nicht mehr wollte, …<\/p>\n<\/a><\/p>\n…kamen die langersehnten Felder. Noch gut 1km. Vielleicht auch 2. Egal.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nDer Schlussspurt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nEs war vollbracht: 171km und die G\u00fcrtelschnalle gab\u00b4s auch sofort.<\/p>\n<\/a><\/p>\nDanke Tom und Gabi \ud83d\ude42<\/p>\nJens Vieler war auch noch da. Das hat mich sehr gefreut. Jens ist der Ausrichter der Tortour de Ruhr,\u00a0bei der\u00a0ich im n\u00e4chsten Jahr 230km nonstop laufen werde.<\/p>\n<\/a><\/p>\nMein Fazit:<\/p>\nEs war durch die Hitze sauanstrengend. Aber ich kam mit ihr besser zurecht als ich dachte. Generell lief der Lauf hervorragend. Klar kommt irgendwann ein Tief, aber man muss schauen, wie man damit dann umgeht. Dank Susanne bin ich ganz gut damit zurechtgekommen. Auch wenn ich auf den letzten km f\u00fcr Susanne bestimmt anstrengend war.\u00a0Aber ich hatte dann doch einen starken Willen. Ich habe mal wieder gesp\u00fcrt, zu was ich eigentlich in der Lage bin. Ich bin \u00fcberzeugt, dass meine mentale St\u00e4rke das Ergebnis meiner t\u00e4glichen Meditationspraxis ist. Es ist schon erstaunlich, was der menschliche Geist bewegen kann. Bei so einem Lauf muss man st\u00e4ndig in sich hineinhorchen. Vor allem bei diesen extremen Bedingungen. Man muss ehrlich zu sich sein und wenn es nicht geht, geht es nunmal nicht. Bei mir war es Gott sei Dank anders. Bei mir ging es. Und es ging sogar gut. Richtig gut sogar. Ich bin verbl\u00fcfft von mir selbst und der Leistung, die ich erbracht habe. Einfach ein geiles Gef\u00fchl.<\/p>\nDer K\u00f6lnpfadlauf ist ein Lauf mit Kultpotential. Danke Tom, dass Du ihn wiederbelebt hast. Eine total liebevolle Veranstaltung mit ganz vielen tollen Helfern und Supportern. Danke an alle, die mitgewirkt haben. Starke Leistung!<\/p>\nTom, mach bitte weiter. Ich denke, ich bin im n\u00e4chsten Jahr h\u00f6chstwahrscheinlich\u00a0wieder dabei. Ich muss zun\u00e4chst schauen, wie die “Tortour” l\u00e4uft…<\/p>\nNoch zum Schluss:<\/p>\nK\u00f6lnpfad 2015: 60 Starter, 16 kamen ins Ziel. Ich erreichte einen sensationellen 3. Platz bei den M\u00e4nnern. Wahnsinn. Einfach Wahnsinn.<\/p>\n<\/a><\/p>\nIch hoffe, Euch hat mein Bericht gefallen und freue mich, euch bald von meinen n\u00e4chsten L\u00e4ufen zu berichten.<\/p>\nEuer<\/p>\nThorsten<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Am 04. Juli 2015 war es soweit: Der K\u00f6lnpfad-Ultra wurde wiederbelebt. Thomas Eller hatte geladen und alle sind gekommen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":288,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235"}],"collection":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=235"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":450,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions\/450"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/288"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=235"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=235"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=235"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
Auf dem obigen Bild wurden wir von einer wild gewordenen Horde K\u00e4fer attackiert. L\u00e4stig diese Biester.<\/p>\n
Es ging weiter Richtung Libur. Dort gab es dann einen \u00dcberraschungsVP. Und dort bin ich dann auf Rob Gralka gesto\u00dfen, den ich zuvor noch an VP3 angetroffen hatte.<\/p>\n
<\/a><\/p>\nRob lag vor mir und stieg dann leider irgendwann aus dem Rennen aus.<\/p>\nEs ging nun in die Nacht. Wahn, Grengel und K\u00f6nigsforst waren die weiteren Stationen. Fr\u00f6sche huschten \u00fcber die Wege, die wir mit unseren Stirnlampen immer wieder aufschreckten. Manche sind mir auch gegen das Bein gesprungen. Irgendwann muss ich auch auf etwas getreten sein, denn es quiekte etwas als ich den Boden ber\u00fchrte. Leider konnte ich nichts mehr sehen. Ansonsten raschelte es \u00fcberall im Wald. Leuchtende Augen starrten einen aus dem Dunkeln an.\u00a0Am Monte Troodel\u00f6h schrieben wir uns dann ins Gipfelbuch ein.<\/p>\n<\/a><\/p>\nSo langsam musste ich auch mit der M\u00fcdigkeit k\u00e4mpfen. Susanne bot mir Red Bull an. Ich hatte Red Bull vorher noch nicht bei L\u00e4ufen ausprobiert, aber es war ein Fehler. Ich bekam ein wenig Herzrasen, was sich aber Gott sei Dank schnell wieder gelegt hat.<\/p>\nEs ging Richtung Bensberg am Schloss Bensberg vorbei. Weiter durch die Dunkelheit und den Wald.<\/p>\nLeider habe ich von\u00a0der Nacht keine weiteren Fotos.<\/p>\nDer Weg zu VP4 zog sich. Immer auf und ab und kein VP in Sicht. Zwischendurch\u00a0glaubte ich immer wieder, Stimmen zu h\u00f6ren und dachte, dass hinter der n\u00e4chsten Ecke der VP erscheinen m\u00fcsse. Leider war dem nicht so. Und so lief und lief ich weiter. Susanne hatte sich mittlerweile ihre Flipflops ruiniert und musste meine Zusatzschuhe anziehen.<\/p>\nLangsam fing es an zu d\u00e4mmern, und\u00a0das setzte neue Energien frei. Endlich sah ich Lichter. Oberlerbach. Der VP4 war da \ud83d\ude42<\/p>\n\u00a0<\/a><\/p>\nHier gab es dann Nudeln in \u00d6l. MMMMH, LECKER, auch wenn sie kalt waren. Aber bei so einer k\u00f6rperlichen Anstrengung ist man f\u00fcr alles dankbar \ud83d\ude09<\/p>\nIch wollte nun f\u00fcr die letzten 24km meine Schuhe wechseln. Susanne musste nun leider die Zweitschuhe ausziehen und meine Stinkeschuhe anziehen, die ich den ganzen Tag und die ganze Nacht getragen habe. Respekt, aber ihr blieb ja nichts anderes \u00fcbrig. Sie hatte ja selbst keine Schuhe mehr \ud83d\ude09<\/p>\nNun ging ich gest\u00e4rkt auf die letzten 24km, die allerdings f\u00fcr mich die schwierigsten wurden.<\/p>\nAuf der letzten Etappe kam uns dann noch Birger J\u00fcchter entgegen. Birger war Staffell\u00e4ufer und war die letzte Etappe gelaufen. Da er aber wieder zu seinem Auto musste, ist er die Etappe wieder zur\u00fcck zu seinem Auto gelaufen. Tststs, diese Ultral\u00e4ufer \ud83d\ude42<\/p>\nEs ging nun an L\u00fcckerath, Heidkamp, Refrath, Hand vorbei und durch den Thurner Wald.<\/p>\nMittlerweile hatte ich arge Probleme mit meiner Motivation. Mein Magen rebellierte hier und da auch, und meine Beine wollten nicht mehr laufen. Wald, immer nur Wald. Ich konnte keinen Wald mehr sehen.<\/p>\nSch\u00f6n war es, als ca. 15km vor dem Ziel Teelichter den Weg z\u00e4umten. Ein Mann erschien, der mitten im Wald einen VP errichtet hat. Er gab mir ein kaltes Handtuch und Getr\u00e4nke. Einfach toll. Leider habe ich den Namen vergessen. Aber danke nochmal \ud83d\ude42<\/p>\nEs ging weiter. Wald nichts als Wald. Ich wusste, wenn es raus aufs Feld geht, ist es nicht mehr weit. Und es\u00a0schien immer wieder so zu sein, als wenn die Felder in Sicht waren. Aber leider habe ich da die falsche Rechnung mit dem K\u00f6lnpfad gemacht, der mich immer wieder in den Wald gef\u00fchrt hat. Ich habe geflucht und gejammert. Susanne musste einiges aushalten. Aber dann…<\/p>\n…als ich nicht mehr wollte, …<\/p>\n<\/a><\/p>\n…kamen die langersehnten Felder. Noch gut 1km. Vielleicht auch 2. Egal.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nDer Schlussspurt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nEs war vollbracht: 171km und die G\u00fcrtelschnalle gab\u00b4s auch sofort.<\/p>\n<\/a><\/p>\nDanke Tom und Gabi \ud83d\ude42<\/p>\nJens Vieler war auch noch da. Das hat mich sehr gefreut. Jens ist der Ausrichter der Tortour de Ruhr,\u00a0bei der\u00a0ich im n\u00e4chsten Jahr 230km nonstop laufen werde.<\/p>\n<\/a><\/p>\nMein Fazit:<\/p>\nEs war durch die Hitze sauanstrengend. Aber ich kam mit ihr besser zurecht als ich dachte. Generell lief der Lauf hervorragend. Klar kommt irgendwann ein Tief, aber man muss schauen, wie man damit dann umgeht. Dank Susanne bin ich ganz gut damit zurechtgekommen. Auch wenn ich auf den letzten km f\u00fcr Susanne bestimmt anstrengend war.\u00a0Aber ich hatte dann doch einen starken Willen. Ich habe mal wieder gesp\u00fcrt, zu was ich eigentlich in der Lage bin. Ich bin \u00fcberzeugt, dass meine mentale St\u00e4rke das Ergebnis meiner t\u00e4glichen Meditationspraxis ist. Es ist schon erstaunlich, was der menschliche Geist bewegen kann. Bei so einem Lauf muss man st\u00e4ndig in sich hineinhorchen. Vor allem bei diesen extremen Bedingungen. Man muss ehrlich zu sich sein und wenn es nicht geht, geht es nunmal nicht. Bei mir war es Gott sei Dank anders. Bei mir ging es. Und es ging sogar gut. Richtig gut sogar. Ich bin verbl\u00fcfft von mir selbst und der Leistung, die ich erbracht habe. Einfach ein geiles Gef\u00fchl.<\/p>\nDer K\u00f6lnpfadlauf ist ein Lauf mit Kultpotential. Danke Tom, dass Du ihn wiederbelebt hast. Eine total liebevolle Veranstaltung mit ganz vielen tollen Helfern und Supportern. Danke an alle, die mitgewirkt haben. Starke Leistung!<\/p>\nTom, mach bitte weiter. Ich denke, ich bin im n\u00e4chsten Jahr h\u00f6chstwahrscheinlich\u00a0wieder dabei. Ich muss zun\u00e4chst schauen, wie die “Tortour” l\u00e4uft…<\/p>\nNoch zum Schluss:<\/p>\nK\u00f6lnpfad 2015: 60 Starter, 16 kamen ins Ziel. Ich erreichte einen sensationellen 3. Platz bei den M\u00e4nnern. Wahnsinn. Einfach Wahnsinn.<\/p>\n<\/a><\/p>\nIch hoffe, Euch hat mein Bericht gefallen und freue mich, euch bald von meinen n\u00e4chsten L\u00e4ufen zu berichten.<\/p>\nEuer<\/p>\nThorsten<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Am 04. Juli 2015 war es soweit: Der K\u00f6lnpfad-Ultra wurde wiederbelebt. Thomas Eller hatte geladen und alle sind gekommen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":288,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235"}],"collection":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=235"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":450,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions\/450"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/288"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=235"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=235"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=235"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
Rob lag vor mir und stieg dann leider irgendwann aus dem Rennen aus.<\/p>\n
Es ging nun in die Nacht. Wahn, Grengel und K\u00f6nigsforst waren die weiteren Stationen. Fr\u00f6sche huschten \u00fcber die Wege, die wir mit unseren Stirnlampen immer wieder aufschreckten. Manche sind mir auch gegen das Bein gesprungen. Irgendwann muss ich auch auf etwas getreten sein, denn es quiekte etwas als ich den Boden ber\u00fchrte. Leider konnte ich nichts mehr sehen. Ansonsten raschelte es \u00fcberall im Wald. Leuchtende Augen starrten einen aus dem Dunkeln an.\u00a0Am Monte Troodel\u00f6h schrieben wir uns dann ins Gipfelbuch ein.<\/p>\n
<\/a><\/p>\nSo langsam musste ich auch mit der M\u00fcdigkeit k\u00e4mpfen. Susanne bot mir Red Bull an. Ich hatte Red Bull vorher noch nicht bei L\u00e4ufen ausprobiert, aber es war ein Fehler. Ich bekam ein wenig Herzrasen, was sich aber Gott sei Dank schnell wieder gelegt hat.<\/p>\nEs ging Richtung Bensberg am Schloss Bensberg vorbei. Weiter durch die Dunkelheit und den Wald.<\/p>\nLeider habe ich von\u00a0der Nacht keine weiteren Fotos.<\/p>\nDer Weg zu VP4 zog sich. Immer auf und ab und kein VP in Sicht. Zwischendurch\u00a0glaubte ich immer wieder, Stimmen zu h\u00f6ren und dachte, dass hinter der n\u00e4chsten Ecke der VP erscheinen m\u00fcsse. Leider war dem nicht so. Und so lief und lief ich weiter. Susanne hatte sich mittlerweile ihre Flipflops ruiniert und musste meine Zusatzschuhe anziehen.<\/p>\nLangsam fing es an zu d\u00e4mmern, und\u00a0das setzte neue Energien frei. Endlich sah ich Lichter. Oberlerbach. Der VP4 war da \ud83d\ude42<\/p>\n\u00a0<\/a><\/p>\nHier gab es dann Nudeln in \u00d6l. MMMMH, LECKER, auch wenn sie kalt waren. Aber bei so einer k\u00f6rperlichen Anstrengung ist man f\u00fcr alles dankbar \ud83d\ude09<\/p>\nIch wollte nun f\u00fcr die letzten 24km meine Schuhe wechseln. Susanne musste nun leider die Zweitschuhe ausziehen und meine Stinkeschuhe anziehen, die ich den ganzen Tag und die ganze Nacht getragen habe. Respekt, aber ihr blieb ja nichts anderes \u00fcbrig. Sie hatte ja selbst keine Schuhe mehr \ud83d\ude09<\/p>\nNun ging ich gest\u00e4rkt auf die letzten 24km, die allerdings f\u00fcr mich die schwierigsten wurden.<\/p>\nAuf der letzten Etappe kam uns dann noch Birger J\u00fcchter entgegen. Birger war Staffell\u00e4ufer und war die letzte Etappe gelaufen. Da er aber wieder zu seinem Auto musste, ist er die Etappe wieder zur\u00fcck zu seinem Auto gelaufen. Tststs, diese Ultral\u00e4ufer \ud83d\ude42<\/p>\nEs ging nun an L\u00fcckerath, Heidkamp, Refrath, Hand vorbei und durch den Thurner Wald.<\/p>\nMittlerweile hatte ich arge Probleme mit meiner Motivation. Mein Magen rebellierte hier und da auch, und meine Beine wollten nicht mehr laufen. Wald, immer nur Wald. Ich konnte keinen Wald mehr sehen.<\/p>\nSch\u00f6n war es, als ca. 15km vor dem Ziel Teelichter den Weg z\u00e4umten. Ein Mann erschien, der mitten im Wald einen VP errichtet hat. Er gab mir ein kaltes Handtuch und Getr\u00e4nke. Einfach toll. Leider habe ich den Namen vergessen. Aber danke nochmal \ud83d\ude42<\/p>\nEs ging weiter. Wald nichts als Wald. Ich wusste, wenn es raus aufs Feld geht, ist es nicht mehr weit. Und es\u00a0schien immer wieder so zu sein, als wenn die Felder in Sicht waren. Aber leider habe ich da die falsche Rechnung mit dem K\u00f6lnpfad gemacht, der mich immer wieder in den Wald gef\u00fchrt hat. Ich habe geflucht und gejammert. Susanne musste einiges aushalten. Aber dann…<\/p>\n…als ich nicht mehr wollte, …<\/p>\n<\/a><\/p>\n…kamen die langersehnten Felder. Noch gut 1km. Vielleicht auch 2. Egal.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nDer Schlussspurt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nEs war vollbracht: 171km und die G\u00fcrtelschnalle gab\u00b4s auch sofort.<\/p>\n<\/a><\/p>\nDanke Tom und Gabi \ud83d\ude42<\/p>\nJens Vieler war auch noch da. Das hat mich sehr gefreut. Jens ist der Ausrichter der Tortour de Ruhr,\u00a0bei der\u00a0ich im n\u00e4chsten Jahr 230km nonstop laufen werde.<\/p>\n<\/a><\/p>\nMein Fazit:<\/p>\nEs war durch die Hitze sauanstrengend. Aber ich kam mit ihr besser zurecht als ich dachte. Generell lief der Lauf hervorragend. Klar kommt irgendwann ein Tief, aber man muss schauen, wie man damit dann umgeht. Dank Susanne bin ich ganz gut damit zurechtgekommen. Auch wenn ich auf den letzten km f\u00fcr Susanne bestimmt anstrengend war.\u00a0Aber ich hatte dann doch einen starken Willen. Ich habe mal wieder gesp\u00fcrt, zu was ich eigentlich in der Lage bin. Ich bin \u00fcberzeugt, dass meine mentale St\u00e4rke das Ergebnis meiner t\u00e4glichen Meditationspraxis ist. Es ist schon erstaunlich, was der menschliche Geist bewegen kann. Bei so einem Lauf muss man st\u00e4ndig in sich hineinhorchen. Vor allem bei diesen extremen Bedingungen. Man muss ehrlich zu sich sein und wenn es nicht geht, geht es nunmal nicht. Bei mir war es Gott sei Dank anders. Bei mir ging es. Und es ging sogar gut. Richtig gut sogar. Ich bin verbl\u00fcfft von mir selbst und der Leistung, die ich erbracht habe. Einfach ein geiles Gef\u00fchl.<\/p>\nDer K\u00f6lnpfadlauf ist ein Lauf mit Kultpotential. Danke Tom, dass Du ihn wiederbelebt hast. Eine total liebevolle Veranstaltung mit ganz vielen tollen Helfern und Supportern. Danke an alle, die mitgewirkt haben. Starke Leistung!<\/p>\nTom, mach bitte weiter. Ich denke, ich bin im n\u00e4chsten Jahr h\u00f6chstwahrscheinlich\u00a0wieder dabei. Ich muss zun\u00e4chst schauen, wie die “Tortour” l\u00e4uft…<\/p>\nNoch zum Schluss:<\/p>\nK\u00f6lnpfad 2015: 60 Starter, 16 kamen ins Ziel. Ich erreichte einen sensationellen 3. Platz bei den M\u00e4nnern. Wahnsinn. Einfach Wahnsinn.<\/p>\n<\/a><\/p>\nIch hoffe, Euch hat mein Bericht gefallen und freue mich, euch bald von meinen n\u00e4chsten L\u00e4ufen zu berichten.<\/p>\nEuer<\/p>\nThorsten<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Am 04. Juli 2015 war es soweit: Der K\u00f6lnpfad-Ultra wurde wiederbelebt. Thomas Eller hatte geladen und alle sind gekommen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":288,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235"}],"collection":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=235"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":450,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions\/450"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/288"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=235"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=235"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=235"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
So langsam musste ich auch mit der M\u00fcdigkeit k\u00e4mpfen. Susanne bot mir Red Bull an. Ich hatte Red Bull vorher noch nicht bei L\u00e4ufen ausprobiert, aber es war ein Fehler. Ich bekam ein wenig Herzrasen, was sich aber Gott sei Dank schnell wieder gelegt hat.<\/p>\n
Es ging Richtung Bensberg am Schloss Bensberg vorbei. Weiter durch die Dunkelheit und den Wald.<\/p>\n
Leider habe ich von\u00a0der Nacht keine weiteren Fotos.<\/p>\n
Der Weg zu VP4 zog sich. Immer auf und ab und kein VP in Sicht. Zwischendurch\u00a0glaubte ich immer wieder, Stimmen zu h\u00f6ren und dachte, dass hinter der n\u00e4chsten Ecke der VP erscheinen m\u00fcsse. Leider war dem nicht so. Und so lief und lief ich weiter. Susanne hatte sich mittlerweile ihre Flipflops ruiniert und musste meine Zusatzschuhe anziehen.<\/p>\n
Langsam fing es an zu d\u00e4mmern, und\u00a0das setzte neue Energien frei. Endlich sah ich Lichter. Oberlerbach. Der VP4 war da \ud83d\ude42<\/p>\n
\u00a0<\/a><\/p>\nHier gab es dann Nudeln in \u00d6l. MMMMH, LECKER, auch wenn sie kalt waren. Aber bei so einer k\u00f6rperlichen Anstrengung ist man f\u00fcr alles dankbar \ud83d\ude09<\/p>\nIch wollte nun f\u00fcr die letzten 24km meine Schuhe wechseln. Susanne musste nun leider die Zweitschuhe ausziehen und meine Stinkeschuhe anziehen, die ich den ganzen Tag und die ganze Nacht getragen habe. Respekt, aber ihr blieb ja nichts anderes \u00fcbrig. Sie hatte ja selbst keine Schuhe mehr \ud83d\ude09<\/p>\nNun ging ich gest\u00e4rkt auf die letzten 24km, die allerdings f\u00fcr mich die schwierigsten wurden.<\/p>\nAuf der letzten Etappe kam uns dann noch Birger J\u00fcchter entgegen. Birger war Staffell\u00e4ufer und war die letzte Etappe gelaufen. Da er aber wieder zu seinem Auto musste, ist er die Etappe wieder zur\u00fcck zu seinem Auto gelaufen. Tststs, diese Ultral\u00e4ufer \ud83d\ude42<\/p>\nEs ging nun an L\u00fcckerath, Heidkamp, Refrath, Hand vorbei und durch den Thurner Wald.<\/p>\nMittlerweile hatte ich arge Probleme mit meiner Motivation. Mein Magen rebellierte hier und da auch, und meine Beine wollten nicht mehr laufen. Wald, immer nur Wald. Ich konnte keinen Wald mehr sehen.<\/p>\nSch\u00f6n war es, als ca. 15km vor dem Ziel Teelichter den Weg z\u00e4umten. Ein Mann erschien, der mitten im Wald einen VP errichtet hat. Er gab mir ein kaltes Handtuch und Getr\u00e4nke. Einfach toll. Leider habe ich den Namen vergessen. Aber danke nochmal \ud83d\ude42<\/p>\nEs ging weiter. Wald nichts als Wald. Ich wusste, wenn es raus aufs Feld geht, ist es nicht mehr weit. Und es\u00a0schien immer wieder so zu sein, als wenn die Felder in Sicht waren. Aber leider habe ich da die falsche Rechnung mit dem K\u00f6lnpfad gemacht, der mich immer wieder in den Wald gef\u00fchrt hat. Ich habe geflucht und gejammert. Susanne musste einiges aushalten. Aber dann…<\/p>\n…als ich nicht mehr wollte, …<\/p>\n<\/a><\/p>\n…kamen die langersehnten Felder. Noch gut 1km. Vielleicht auch 2. Egal.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nDer Schlussspurt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nEs war vollbracht: 171km und die G\u00fcrtelschnalle gab\u00b4s auch sofort.<\/p>\n<\/a><\/p>\nDanke Tom und Gabi \ud83d\ude42<\/p>\nJens Vieler war auch noch da. Das hat mich sehr gefreut. Jens ist der Ausrichter der Tortour de Ruhr,\u00a0bei der\u00a0ich im n\u00e4chsten Jahr 230km nonstop laufen werde.<\/p>\n<\/a><\/p>\nMein Fazit:<\/p>\nEs war durch die Hitze sauanstrengend. Aber ich kam mit ihr besser zurecht als ich dachte. Generell lief der Lauf hervorragend. Klar kommt irgendwann ein Tief, aber man muss schauen, wie man damit dann umgeht. Dank Susanne bin ich ganz gut damit zurechtgekommen. Auch wenn ich auf den letzten km f\u00fcr Susanne bestimmt anstrengend war.\u00a0Aber ich hatte dann doch einen starken Willen. Ich habe mal wieder gesp\u00fcrt, zu was ich eigentlich in der Lage bin. Ich bin \u00fcberzeugt, dass meine mentale St\u00e4rke das Ergebnis meiner t\u00e4glichen Meditationspraxis ist. Es ist schon erstaunlich, was der menschliche Geist bewegen kann. Bei so einem Lauf muss man st\u00e4ndig in sich hineinhorchen. Vor allem bei diesen extremen Bedingungen. Man muss ehrlich zu sich sein und wenn es nicht geht, geht es nunmal nicht. Bei mir war es Gott sei Dank anders. Bei mir ging es. Und es ging sogar gut. Richtig gut sogar. Ich bin verbl\u00fcfft von mir selbst und der Leistung, die ich erbracht habe. Einfach ein geiles Gef\u00fchl.<\/p>\nDer K\u00f6lnpfadlauf ist ein Lauf mit Kultpotential. Danke Tom, dass Du ihn wiederbelebt hast. Eine total liebevolle Veranstaltung mit ganz vielen tollen Helfern und Supportern. Danke an alle, die mitgewirkt haben. Starke Leistung!<\/p>\nTom, mach bitte weiter. Ich denke, ich bin im n\u00e4chsten Jahr h\u00f6chstwahrscheinlich\u00a0wieder dabei. Ich muss zun\u00e4chst schauen, wie die “Tortour” l\u00e4uft…<\/p>\nNoch zum Schluss:<\/p>\nK\u00f6lnpfad 2015: 60 Starter, 16 kamen ins Ziel. Ich erreichte einen sensationellen 3. Platz bei den M\u00e4nnern. Wahnsinn. Einfach Wahnsinn.<\/p>\n<\/a><\/p>\nIch hoffe, Euch hat mein Bericht gefallen und freue mich, euch bald von meinen n\u00e4chsten L\u00e4ufen zu berichten.<\/p>\nEuer<\/p>\nThorsten<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Am 04. Juli 2015 war es soweit: Der K\u00f6lnpfad-Ultra wurde wiederbelebt. Thomas Eller hatte geladen und alle sind gekommen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":288,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235"}],"collection":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=235"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":450,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions\/450"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/288"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=235"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=235"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=235"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
Hier gab es dann Nudeln in \u00d6l. MMMMH, LECKER, auch wenn sie kalt waren. Aber bei so einer k\u00f6rperlichen Anstrengung ist man f\u00fcr alles dankbar \ud83d\ude09<\/p>\n
Ich wollte nun f\u00fcr die letzten 24km meine Schuhe wechseln. Susanne musste nun leider die Zweitschuhe ausziehen und meine Stinkeschuhe anziehen, die ich den ganzen Tag und die ganze Nacht getragen habe. Respekt, aber ihr blieb ja nichts anderes \u00fcbrig. Sie hatte ja selbst keine Schuhe mehr \ud83d\ude09<\/p>\n
Nun ging ich gest\u00e4rkt auf die letzten 24km, die allerdings f\u00fcr mich die schwierigsten wurden.<\/p>\n
Auf der letzten Etappe kam uns dann noch Birger J\u00fcchter entgegen. Birger war Staffell\u00e4ufer und war die letzte Etappe gelaufen. Da er aber wieder zu seinem Auto musste, ist er die Etappe wieder zur\u00fcck zu seinem Auto gelaufen. Tststs, diese Ultral\u00e4ufer \ud83d\ude42<\/p>\n
Es ging nun an L\u00fcckerath, Heidkamp, Refrath, Hand vorbei und durch den Thurner Wald.<\/p>\n
Mittlerweile hatte ich arge Probleme mit meiner Motivation. Mein Magen rebellierte hier und da auch, und meine Beine wollten nicht mehr laufen. Wald, immer nur Wald. Ich konnte keinen Wald mehr sehen.<\/p>\n
Sch\u00f6n war es, als ca. 15km vor dem Ziel Teelichter den Weg z\u00e4umten. Ein Mann erschien, der mitten im Wald einen VP errichtet hat. Er gab mir ein kaltes Handtuch und Getr\u00e4nke. Einfach toll. Leider habe ich den Namen vergessen. Aber danke nochmal \ud83d\ude42<\/p>\n
Es ging weiter. Wald nichts als Wald. Ich wusste, wenn es raus aufs Feld geht, ist es nicht mehr weit. Und es\u00a0schien immer wieder so zu sein, als wenn die Felder in Sicht waren. Aber leider habe ich da die falsche Rechnung mit dem K\u00f6lnpfad gemacht, der mich immer wieder in den Wald gef\u00fchrt hat. Ich habe geflucht und gejammert. Susanne musste einiges aushalten. Aber dann…<\/p>\n
…als ich nicht mehr wollte, …<\/p>\n
<\/a><\/p>\n…kamen die langersehnten Felder. Noch gut 1km. Vielleicht auch 2. Egal.<\/p>\n<\/a> <\/a><\/p>\nDer Schlussspurt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nEs war vollbracht: 171km und die G\u00fcrtelschnalle gab\u00b4s auch sofort.<\/p>\n<\/a><\/p>\nDanke Tom und Gabi \ud83d\ude42<\/p>\nJens Vieler war auch noch da. Das hat mich sehr gefreut. Jens ist der Ausrichter der Tortour de Ruhr,\u00a0bei der\u00a0ich im n\u00e4chsten Jahr 230km nonstop laufen werde.<\/p>\n<\/a><\/p>\nMein Fazit:<\/p>\nEs war durch die Hitze sauanstrengend. Aber ich kam mit ihr besser zurecht als ich dachte. Generell lief der Lauf hervorragend. Klar kommt irgendwann ein Tief, aber man muss schauen, wie man damit dann umgeht. Dank Susanne bin ich ganz gut damit zurechtgekommen. Auch wenn ich auf den letzten km f\u00fcr Susanne bestimmt anstrengend war.\u00a0Aber ich hatte dann doch einen starken Willen. Ich habe mal wieder gesp\u00fcrt, zu was ich eigentlich in der Lage bin. Ich bin \u00fcberzeugt, dass meine mentale St\u00e4rke das Ergebnis meiner t\u00e4glichen Meditationspraxis ist. Es ist schon erstaunlich, was der menschliche Geist bewegen kann. Bei so einem Lauf muss man st\u00e4ndig in sich hineinhorchen. Vor allem bei diesen extremen Bedingungen. Man muss ehrlich zu sich sein und wenn es nicht geht, geht es nunmal nicht. Bei mir war es Gott sei Dank anders. Bei mir ging es. Und es ging sogar gut. Richtig gut sogar. Ich bin verbl\u00fcfft von mir selbst und der Leistung, die ich erbracht habe. Einfach ein geiles Gef\u00fchl.<\/p>\nDer K\u00f6lnpfadlauf ist ein Lauf mit Kultpotential. Danke Tom, dass Du ihn wiederbelebt hast. Eine total liebevolle Veranstaltung mit ganz vielen tollen Helfern und Supportern. Danke an alle, die mitgewirkt haben. Starke Leistung!<\/p>\nTom, mach bitte weiter. Ich denke, ich bin im n\u00e4chsten Jahr h\u00f6chstwahrscheinlich\u00a0wieder dabei. Ich muss zun\u00e4chst schauen, wie die “Tortour” l\u00e4uft…<\/p>\nNoch zum Schluss:<\/p>\nK\u00f6lnpfad 2015: 60 Starter, 16 kamen ins Ziel. Ich erreichte einen sensationellen 3. Platz bei den M\u00e4nnern. Wahnsinn. Einfach Wahnsinn.<\/p>\n<\/a><\/p>\nIch hoffe, Euch hat mein Bericht gefallen und freue mich, euch bald von meinen n\u00e4chsten L\u00e4ufen zu berichten.<\/p>\nEuer<\/p>\nThorsten<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Am 04. Juli 2015 war es soweit: Der K\u00f6lnpfad-Ultra wurde wiederbelebt. Thomas Eller hatte geladen und alle sind gekommen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":288,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235"}],"collection":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=235"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":450,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions\/450"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/288"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=235"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=235"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=235"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
…kamen die langersehnten Felder. Noch gut 1km. Vielleicht auch 2. Egal.<\/p>\n
<\/a> <\/a><\/p>\nDer Schlussspurt…<\/p>\n<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nEs war vollbracht: 171km und die G\u00fcrtelschnalle gab\u00b4s auch sofort.<\/p>\n<\/a><\/p>\nDanke Tom und Gabi \ud83d\ude42<\/p>\nJens Vieler war auch noch da. Das hat mich sehr gefreut. Jens ist der Ausrichter der Tortour de Ruhr,\u00a0bei der\u00a0ich im n\u00e4chsten Jahr 230km nonstop laufen werde.<\/p>\n<\/a><\/p>\nMein Fazit:<\/p>\nEs war durch die Hitze sauanstrengend. Aber ich kam mit ihr besser zurecht als ich dachte. Generell lief der Lauf hervorragend. Klar kommt irgendwann ein Tief, aber man muss schauen, wie man damit dann umgeht. Dank Susanne bin ich ganz gut damit zurechtgekommen. Auch wenn ich auf den letzten km f\u00fcr Susanne bestimmt anstrengend war.\u00a0Aber ich hatte dann doch einen starken Willen. Ich habe mal wieder gesp\u00fcrt, zu was ich eigentlich in der Lage bin. Ich bin \u00fcberzeugt, dass meine mentale St\u00e4rke das Ergebnis meiner t\u00e4glichen Meditationspraxis ist. Es ist schon erstaunlich, was der menschliche Geist bewegen kann. Bei so einem Lauf muss man st\u00e4ndig in sich hineinhorchen. Vor allem bei diesen extremen Bedingungen. Man muss ehrlich zu sich sein und wenn es nicht geht, geht es nunmal nicht. Bei mir war es Gott sei Dank anders. Bei mir ging es. Und es ging sogar gut. Richtig gut sogar. Ich bin verbl\u00fcfft von mir selbst und der Leistung, die ich erbracht habe. Einfach ein geiles Gef\u00fchl.<\/p>\nDer K\u00f6lnpfadlauf ist ein Lauf mit Kultpotential. Danke Tom, dass Du ihn wiederbelebt hast. Eine total liebevolle Veranstaltung mit ganz vielen tollen Helfern und Supportern. Danke an alle, die mitgewirkt haben. Starke Leistung!<\/p>\nTom, mach bitte weiter. Ich denke, ich bin im n\u00e4chsten Jahr h\u00f6chstwahrscheinlich\u00a0wieder dabei. Ich muss zun\u00e4chst schauen, wie die “Tortour” l\u00e4uft…<\/p>\nNoch zum Schluss:<\/p>\nK\u00f6lnpfad 2015: 60 Starter, 16 kamen ins Ziel. Ich erreichte einen sensationellen 3. Platz bei den M\u00e4nnern. Wahnsinn. Einfach Wahnsinn.<\/p>\n<\/a><\/p>\nIch hoffe, Euch hat mein Bericht gefallen und freue mich, euch bald von meinen n\u00e4chsten L\u00e4ufen zu berichten.<\/p>\nEuer<\/p>\nThorsten<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Am 04. Juli 2015 war es soweit: Der K\u00f6lnpfad-Ultra wurde wiederbelebt. Thomas Eller hatte geladen und alle sind gekommen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":288,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235"}],"collection":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=235"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":450,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions\/450"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/288"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=235"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=235"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=235"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
Der Schlussspurt…<\/p>\n
<\/a> <\/a> <\/a><\/p>\nEs war vollbracht: 171km und die G\u00fcrtelschnalle gab\u00b4s auch sofort.<\/p>\n<\/a><\/p>\nDanke Tom und Gabi \ud83d\ude42<\/p>\nJens Vieler war auch noch da. Das hat mich sehr gefreut. Jens ist der Ausrichter der Tortour de Ruhr,\u00a0bei der\u00a0ich im n\u00e4chsten Jahr 230km nonstop laufen werde.<\/p>\n<\/a><\/p>\nMein Fazit:<\/p>\nEs war durch die Hitze sauanstrengend. Aber ich kam mit ihr besser zurecht als ich dachte. Generell lief der Lauf hervorragend. Klar kommt irgendwann ein Tief, aber man muss schauen, wie man damit dann umgeht. Dank Susanne bin ich ganz gut damit zurechtgekommen. Auch wenn ich auf den letzten km f\u00fcr Susanne bestimmt anstrengend war.\u00a0Aber ich hatte dann doch einen starken Willen. Ich habe mal wieder gesp\u00fcrt, zu was ich eigentlich in der Lage bin. Ich bin \u00fcberzeugt, dass meine mentale St\u00e4rke das Ergebnis meiner t\u00e4glichen Meditationspraxis ist. Es ist schon erstaunlich, was der menschliche Geist bewegen kann. Bei so einem Lauf muss man st\u00e4ndig in sich hineinhorchen. Vor allem bei diesen extremen Bedingungen. Man muss ehrlich zu sich sein und wenn es nicht geht, geht es nunmal nicht. Bei mir war es Gott sei Dank anders. Bei mir ging es. Und es ging sogar gut. Richtig gut sogar. Ich bin verbl\u00fcfft von mir selbst und der Leistung, die ich erbracht habe. Einfach ein geiles Gef\u00fchl.<\/p>\nDer K\u00f6lnpfadlauf ist ein Lauf mit Kultpotential. Danke Tom, dass Du ihn wiederbelebt hast. Eine total liebevolle Veranstaltung mit ganz vielen tollen Helfern und Supportern. Danke an alle, die mitgewirkt haben. Starke Leistung!<\/p>\nTom, mach bitte weiter. Ich denke, ich bin im n\u00e4chsten Jahr h\u00f6chstwahrscheinlich\u00a0wieder dabei. Ich muss zun\u00e4chst schauen, wie die “Tortour” l\u00e4uft…<\/p>\nNoch zum Schluss:<\/p>\nK\u00f6lnpfad 2015: 60 Starter, 16 kamen ins Ziel. Ich erreichte einen sensationellen 3. Platz bei den M\u00e4nnern. Wahnsinn. Einfach Wahnsinn.<\/p>\n<\/a><\/p>\nIch hoffe, Euch hat mein Bericht gefallen und freue mich, euch bald von meinen n\u00e4chsten L\u00e4ufen zu berichten.<\/p>\nEuer<\/p>\nThorsten<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Am 04. Juli 2015 war es soweit: Der K\u00f6lnpfad-Ultra wurde wiederbelebt. Thomas Eller hatte geladen und alle sind gekommen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":288,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235"}],"collection":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=235"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":450,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions\/450"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/288"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=235"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=235"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=235"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
Es war vollbracht: 171km und die G\u00fcrtelschnalle gab\u00b4s auch sofort.<\/p>\n
<\/a><\/p>\nDanke Tom und Gabi \ud83d\ude42<\/p>\nJens Vieler war auch noch da. Das hat mich sehr gefreut. Jens ist der Ausrichter der Tortour de Ruhr,\u00a0bei der\u00a0ich im n\u00e4chsten Jahr 230km nonstop laufen werde.<\/p>\n<\/a><\/p>\nMein Fazit:<\/p>\nEs war durch die Hitze sauanstrengend. Aber ich kam mit ihr besser zurecht als ich dachte. Generell lief der Lauf hervorragend. Klar kommt irgendwann ein Tief, aber man muss schauen, wie man damit dann umgeht. Dank Susanne bin ich ganz gut damit zurechtgekommen. Auch wenn ich auf den letzten km f\u00fcr Susanne bestimmt anstrengend war.\u00a0Aber ich hatte dann doch einen starken Willen. Ich habe mal wieder gesp\u00fcrt, zu was ich eigentlich in der Lage bin. Ich bin \u00fcberzeugt, dass meine mentale St\u00e4rke das Ergebnis meiner t\u00e4glichen Meditationspraxis ist. Es ist schon erstaunlich, was der menschliche Geist bewegen kann. Bei so einem Lauf muss man st\u00e4ndig in sich hineinhorchen. Vor allem bei diesen extremen Bedingungen. Man muss ehrlich zu sich sein und wenn es nicht geht, geht es nunmal nicht. Bei mir war es Gott sei Dank anders. Bei mir ging es. Und es ging sogar gut. Richtig gut sogar. Ich bin verbl\u00fcfft von mir selbst und der Leistung, die ich erbracht habe. Einfach ein geiles Gef\u00fchl.<\/p>\nDer K\u00f6lnpfadlauf ist ein Lauf mit Kultpotential. Danke Tom, dass Du ihn wiederbelebt hast. Eine total liebevolle Veranstaltung mit ganz vielen tollen Helfern und Supportern. Danke an alle, die mitgewirkt haben. Starke Leistung!<\/p>\nTom, mach bitte weiter. Ich denke, ich bin im n\u00e4chsten Jahr h\u00f6chstwahrscheinlich\u00a0wieder dabei. Ich muss zun\u00e4chst schauen, wie die “Tortour” l\u00e4uft…<\/p>\nNoch zum Schluss:<\/p>\nK\u00f6lnpfad 2015: 60 Starter, 16 kamen ins Ziel. Ich erreichte einen sensationellen 3. Platz bei den M\u00e4nnern. Wahnsinn. Einfach Wahnsinn.<\/p>\n<\/a><\/p>\nIch hoffe, Euch hat mein Bericht gefallen und freue mich, euch bald von meinen n\u00e4chsten L\u00e4ufen zu berichten.<\/p>\nEuer<\/p>\nThorsten<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Am 04. Juli 2015 war es soweit: Der K\u00f6lnpfad-Ultra wurde wiederbelebt. Thomas Eller hatte geladen und alle sind gekommen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":288,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235"}],"collection":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=235"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":450,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions\/450"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/288"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=235"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=235"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=235"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
Danke Tom und Gabi \ud83d\ude42<\/p>\n
Jens Vieler war auch noch da. Das hat mich sehr gefreut. Jens ist der Ausrichter der Tortour de Ruhr,\u00a0bei der\u00a0ich im n\u00e4chsten Jahr 230km nonstop laufen werde.<\/p>\n
<\/a><\/p>\nMein Fazit:<\/p>\nEs war durch die Hitze sauanstrengend. Aber ich kam mit ihr besser zurecht als ich dachte. Generell lief der Lauf hervorragend. Klar kommt irgendwann ein Tief, aber man muss schauen, wie man damit dann umgeht. Dank Susanne bin ich ganz gut damit zurechtgekommen. Auch wenn ich auf den letzten km f\u00fcr Susanne bestimmt anstrengend war.\u00a0Aber ich hatte dann doch einen starken Willen. Ich habe mal wieder gesp\u00fcrt, zu was ich eigentlich in der Lage bin. Ich bin \u00fcberzeugt, dass meine mentale St\u00e4rke das Ergebnis meiner t\u00e4glichen Meditationspraxis ist. Es ist schon erstaunlich, was der menschliche Geist bewegen kann. Bei so einem Lauf muss man st\u00e4ndig in sich hineinhorchen. Vor allem bei diesen extremen Bedingungen. Man muss ehrlich zu sich sein und wenn es nicht geht, geht es nunmal nicht. Bei mir war es Gott sei Dank anders. Bei mir ging es. Und es ging sogar gut. Richtig gut sogar. Ich bin verbl\u00fcfft von mir selbst und der Leistung, die ich erbracht habe. Einfach ein geiles Gef\u00fchl.<\/p>\nDer K\u00f6lnpfadlauf ist ein Lauf mit Kultpotential. Danke Tom, dass Du ihn wiederbelebt hast. Eine total liebevolle Veranstaltung mit ganz vielen tollen Helfern und Supportern. Danke an alle, die mitgewirkt haben. Starke Leistung!<\/p>\nTom, mach bitte weiter. Ich denke, ich bin im n\u00e4chsten Jahr h\u00f6chstwahrscheinlich\u00a0wieder dabei. Ich muss zun\u00e4chst schauen, wie die “Tortour” l\u00e4uft…<\/p>\nNoch zum Schluss:<\/p>\nK\u00f6lnpfad 2015: 60 Starter, 16 kamen ins Ziel. Ich erreichte einen sensationellen 3. Platz bei den M\u00e4nnern. Wahnsinn. Einfach Wahnsinn.<\/p>\n<\/a><\/p>\nIch hoffe, Euch hat mein Bericht gefallen und freue mich, euch bald von meinen n\u00e4chsten L\u00e4ufen zu berichten.<\/p>\nEuer<\/p>\nThorsten<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Am 04. Juli 2015 war es soweit: Der K\u00f6lnpfad-Ultra wurde wiederbelebt. Thomas Eller hatte geladen und alle sind gekommen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":288,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235"}],"collection":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=235"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":450,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions\/450"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/288"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=235"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=235"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=235"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
Mein Fazit:<\/p>\n
Es war durch die Hitze sauanstrengend. Aber ich kam mit ihr besser zurecht als ich dachte. Generell lief der Lauf hervorragend. Klar kommt irgendwann ein Tief, aber man muss schauen, wie man damit dann umgeht. Dank Susanne bin ich ganz gut damit zurechtgekommen. Auch wenn ich auf den letzten km f\u00fcr Susanne bestimmt anstrengend war.\u00a0Aber ich hatte dann doch einen starken Willen. Ich habe mal wieder gesp\u00fcrt, zu was ich eigentlich in der Lage bin. Ich bin \u00fcberzeugt, dass meine mentale St\u00e4rke das Ergebnis meiner t\u00e4glichen Meditationspraxis ist. Es ist schon erstaunlich, was der menschliche Geist bewegen kann. Bei so einem Lauf muss man st\u00e4ndig in sich hineinhorchen. Vor allem bei diesen extremen Bedingungen. Man muss ehrlich zu sich sein und wenn es nicht geht, geht es nunmal nicht. Bei mir war es Gott sei Dank anders. Bei mir ging es. Und es ging sogar gut. Richtig gut sogar. Ich bin verbl\u00fcfft von mir selbst und der Leistung, die ich erbracht habe. Einfach ein geiles Gef\u00fchl.<\/p>\n
Der K\u00f6lnpfadlauf ist ein Lauf mit Kultpotential. Danke Tom, dass Du ihn wiederbelebt hast. Eine total liebevolle Veranstaltung mit ganz vielen tollen Helfern und Supportern. Danke an alle, die mitgewirkt haben. Starke Leistung!<\/p>\n
Tom, mach bitte weiter. Ich denke, ich bin im n\u00e4chsten Jahr h\u00f6chstwahrscheinlich\u00a0wieder dabei. Ich muss zun\u00e4chst schauen, wie die “Tortour” l\u00e4uft…<\/p>\n
Noch zum Schluss:<\/p>\n
K\u00f6lnpfad 2015: 60 Starter, 16 kamen ins Ziel. Ich erreichte einen sensationellen 3. Platz bei den M\u00e4nnern. Wahnsinn. Einfach Wahnsinn.<\/p>\n
<\/a><\/p>\nIch hoffe, Euch hat mein Bericht gefallen und freue mich, euch bald von meinen n\u00e4chsten L\u00e4ufen zu berichten.<\/p>\nEuer<\/p>\nThorsten<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Am 04. Juli 2015 war es soweit: Der K\u00f6lnpfad-Ultra wurde wiederbelebt. Thomas Eller hatte geladen und alle sind gekommen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":288,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235"}],"collection":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=235"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":450,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions\/450"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/288"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=235"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=235"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=235"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
Ich hoffe, Euch hat mein Bericht gefallen und freue mich, euch bald von meinen n\u00e4chsten L\u00e4ufen zu berichten.<\/p>\n
Euer<\/p>\n
Thorsten<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"
Am 04. Juli 2015 war es soweit: Der K\u00f6lnpfad-Ultra wurde wiederbelebt. Thomas Eller hatte geladen und alle sind gekommen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":288,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235"}],"collection":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=235"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":450,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/235\/revisions\/450"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/288"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=235"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=235"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=235"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}