define('DISALLOW_FILE_EDIT', true); define('DISALLOW_FILE_MODS', true);{"id":36,"date":"2014-09-09T22:05:51","date_gmt":"2014-09-09T22:05:51","guid":{"rendered":"http:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/?page_id=36"},"modified":"2016-07-21T10:13:29","modified_gmt":"2016-07-21T10:13:29","slug":"thorsten-stelter","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de\/?page_id=36","title":{"rendered":"Thorsten Stelter"},"content":{"rendered":"
<\/a>Mein Name ist Thorsten Stelter und Laufen ist mein Leben.<\/p>\nDas ist nicht einfach nur so dahingesagt. Nein, Laufen ist in der Tat mein Lebenselixier.\u00a0 Der Laufsport hat wesentlich mein Leben ver\u00e4ndert und ich kann sogar behaupten, dass das Laufen mein Leben gerettet hat. \u00a0Dazu sp\u00e4ter mehr.<\/p>\nIch m\u00f6chte mich daher erst einmal\u00a0kurz vorstellen und Euch erz\u00e4hlen, wie ich zum Laufen kam:<\/p>\nMit dem Laufen habe ich 2006 gegen Ende meines Studiums angefangen. Ich war \u00fcbergewichtig und musste Blutdruckmedikamente nehmen. Diese Entwicklung h\u00e4tte ich mir nie tr\u00e4umen lassen. Ich war als Kind und in meiner Jugend ein leistungsorientierter Sportler.\u00a0\u00a0In der Kindheit habe ich\u00a0zun\u00e4chst mit dem Schwimmsport begonnen.\u00a0 Auf dem Gymnasium begann ich dann mit dem Turnen und der Leichtathletik.\u00a0Bei letzterer\u00a0bin ich schlie\u00dflich h\u00e4ngengeblieben. \u00a0Neben der Leichtathletik bin ich dann zum Basketball gekommen. Sport war damals ein Hauptbestandteil meines Freizeitlebens.<\/p>\nIm Studium haben sich dann die Priorit\u00e4ten verschoben. Ich\u00a0habe das Kochen f\u00fcr mich entdeckt. Leider habe ich nicht sehr gesund gekocht bzw. mich gesund ern\u00e4hrt, was dazu f\u00fchrte, dass ich am Ende meines Studiums 100kg gewogen habe. Das scheint f\u00fcr manche vielleicht nicht viel zu sein. F\u00fcr mich war es das aber. Ich hatte gesundheitliche Probleme und wirklich wohl habe ich mich auch nicht mehr gef\u00fchlt.<\/p>\nSo entschloss ich mich, etwas gegen mein \u00dcbergewicht zu tun und fing mit dem Laufen an. Es war eine Qual. Ich schaffte am Anfang keine 800m. Doch aufgeben wollte ich nicht. Also blieb ich am Ball. Meine Ern\u00e4hrung habe ich ebenfalls umgestellt. Es war am Anfang jedoch sehr frustrierend, da sich am Gewicht nicht wirklich viel getan hatte. Es hat ca. 3-4 Monate gedauert, bis sich mein Gewicht signifikant verringerte. Mein Gewicht heute schwankt zwischen 72 und 75kg. Seit dem Jahr 2011 muss ich auch keine Medikamente mehr nehmen. Das Laufen hat mir hier das erste Mal das Leben gerettet.<\/p>\n2008 habe ich mich dann f\u00fcr die erste Laufveranstaltung angemeldet – \u00a0den K\u00f6ln-Marathon. Eigentlich wollte ich an einem ganz anderen Lauf teilnehmen: dem Hermannslauf. Dieser\u00a0war jedoch leider ausgebucht. Ein Kollege meinte dann zu mir: “Wenn Du den “Hermann” laufen willst, dann kannst Du auch gleich einen sch\u00f6nen flachen Stadt-Marathon laufen.” Er hatte recht.<\/p>\nAuch wenn das Wetter nicht wirklich mitspielte, war der K\u00f6ln-Marathon eine gelungene Premiere. Ich hatte Blut geleckt, auch wenn ich direkt nach dem Lauf sagte: “Nie wieder!”<\/p>\n2011 bin ich dann auf die Ultradistanzen gewechselt. Die Distanzen jenseits des Marathons \u00fcbten stets\u00a0eine Faszination auf mich aus. Die Distanzen wurden immer l\u00e4nger und ich laufe immer noch sehr gerne sehr lang \ud83d\ude42 Die l\u00e4ngste Strecke, die ich bis jetzt am St\u00fcck und nonstop gelaufen bin, betr\u00e4gt\u00a0230 km. Diese Strecke habe ich im Rahmen der TorTour de Ruhr 2016\u00a0bew\u00e4ltigt.<\/p>\nEnde 2011\/Anfang 2012 kam es dann zu einem schweren Einschnitt in meinem Leben.\u00a0\u00a0Ich erkrankte an einer schweren Depression,\u00a0die mich aus dem Leben gerissen hat und\u00a0mich heute immer noch begleitet. Ich hatte zeitweise sehr destruktive Gedanken und musste \u00fcberlegen, ob ich mich nicht vielleicht besser station\u00e4r behandeln lasse.<\/p>\nDas Laufen hat mir jedoch die Kraft gegeben, mich wieder ins normale Leben zu k\u00e4mpfen. Es hat mir Struktur und Kraft gegeben. Da eine Depression eine potentiell t\u00f6dliche Krankheit ist, kann man sagen, dass mir das Laufen hier zum 2. Mal das Leben gerettet hat:<\/p>\n\n\nDurch das Laufen habe ich abgenommen und muss keine Blutdruckmedikamente mehr nehmen.<\/div>\n<\/li>\nIch bin der Depression “davongelaufen”.<\/li>\n<\/ol>\nDie Depression und der Laufsport haben mein Leben und die Sicht auf die Dinge wesentlich ver\u00e4ndert. Mir sind die Dinge im Leben bewusst geworden, die mir wirklich wichtig sind. Ich habe daher mein Leben radikal ge\u00e4ndert und meine Karriere als Rechtsanwalt so gut wie an den Nagel geh\u00e4ngt. Ich gebe zu, ganz kann ich\u00a0davon nicht lassen, so dass ich hin und wieder Mandate annehme. Aber es ist nicht mehr meine Hauptt\u00e4tigkeit und wird es auch nicht mehr sein. Mittlerweile bin ich als Laufcoach und Personal Trainer t\u00e4tig und m\u00f6chte meine Erfahrungen, die ich in meinem Leben gemacht habe, an meine Kunden weitergeben. Ich m\u00f6chte dazu beitragen, dass die Menschen ges\u00fcnder, aber vor allem bewusster, leben. Wir haben nur ein Leben und das sollte uns immer bewusst sein. Wir sollten das Leben genie\u00dfen und nicht alles so ernst nehmen. Seid gelassener und entspannter und wenn Ihr etwas in Eurem Leben \u00e4ndern wollt, dann \u00e4ndert es.<\/p>\nMit diesem Blog m\u00f6chte ich nun meine Leidenschaft mit Euch teilen. Ich m\u00f6chte Euch an meinen L\u00e4ufen, Projekten und Gedanken, die nicht immer unbedingt mit dem Laufen zu tun haben m\u00fcssen, teilhaben lassen. Sie sollen zum Denken anregen und Impulse geben.<\/p>\nIch freue mich daher auf das Projekt “Thorsten Stelter – Laufen aus Leidenschaft”.<\/p>\nEuer Thorsten<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>Mein Name ist Thorsten Stelter und Laufen ist mein Leben. Das ist nicht einfach nur so dahingesagt. Nein, Laufen ist in der Tat mein Lebenselixier.\u00a0 Der Laufsport hat wesentlich mein Leben ver\u00e4ndert und ich kann sogar behaupten, dass das Laufen mein Leben gerettet hat. \u00a0Dazu sp\u00e4ter mehr. 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Ich m\u00f6chte mich daher erst einmal\u00a0kurz vorstellen und Euch erz\u00e4hlen, wie ich zum Laufen kam:<\/p>\n
Mit dem Laufen habe ich 2006 gegen Ende meines Studiums angefangen. Ich war \u00fcbergewichtig und musste Blutdruckmedikamente nehmen. Diese Entwicklung h\u00e4tte ich mir nie tr\u00e4umen lassen. Ich war als Kind und in meiner Jugend ein leistungsorientierter Sportler.\u00a0\u00a0In der Kindheit habe ich\u00a0zun\u00e4chst mit dem Schwimmsport begonnen.\u00a0 Auf dem Gymnasium begann ich dann mit dem Turnen und der Leichtathletik.\u00a0Bei letzterer\u00a0bin ich schlie\u00dflich h\u00e4ngengeblieben. \u00a0Neben der Leichtathletik bin ich dann zum Basketball gekommen. Sport war damals ein Hauptbestandteil meines Freizeitlebens.<\/p>\n
Im Studium haben sich dann die Priorit\u00e4ten verschoben. Ich\u00a0habe das Kochen f\u00fcr mich entdeckt. Leider habe ich nicht sehr gesund gekocht bzw. mich gesund ern\u00e4hrt, was dazu f\u00fchrte, dass ich am Ende meines Studiums 100kg gewogen habe. Das scheint f\u00fcr manche vielleicht nicht viel zu sein. F\u00fcr mich war es das aber. Ich hatte gesundheitliche Probleme und wirklich wohl habe ich mich auch nicht mehr gef\u00fchlt.<\/p>\n
So entschloss ich mich, etwas gegen mein \u00dcbergewicht zu tun und fing mit dem Laufen an. Es war eine Qual. Ich schaffte am Anfang keine 800m. Doch aufgeben wollte ich nicht. Also blieb ich am Ball. Meine Ern\u00e4hrung habe ich ebenfalls umgestellt. Es war am Anfang jedoch sehr frustrierend, da sich am Gewicht nicht wirklich viel getan hatte. Es hat ca. 3-4 Monate gedauert, bis sich mein Gewicht signifikant verringerte. Mein Gewicht heute schwankt zwischen 72 und 75kg. Seit dem Jahr 2011 muss ich auch keine Medikamente mehr nehmen. Das Laufen hat mir hier das erste Mal das Leben gerettet.<\/p>\n
2008 habe ich mich dann f\u00fcr die erste Laufveranstaltung angemeldet – \u00a0den K\u00f6ln-Marathon. Eigentlich wollte ich an einem ganz anderen Lauf teilnehmen: dem Hermannslauf. Dieser\u00a0war jedoch leider ausgebucht. Ein Kollege meinte dann zu mir: “Wenn Du den “Hermann” laufen willst, dann kannst Du auch gleich einen sch\u00f6nen flachen Stadt-Marathon laufen.” Er hatte recht.<\/p>\n
Auch wenn das Wetter nicht wirklich mitspielte, war der K\u00f6ln-Marathon eine gelungene Premiere. Ich hatte Blut geleckt, auch wenn ich direkt nach dem Lauf sagte: “Nie wieder!”<\/p>\n
2011 bin ich dann auf die Ultradistanzen gewechselt. Die Distanzen jenseits des Marathons \u00fcbten stets\u00a0eine Faszination auf mich aus. Die Distanzen wurden immer l\u00e4nger und ich laufe immer noch sehr gerne sehr lang \ud83d\ude42 Die l\u00e4ngste Strecke, die ich bis jetzt am St\u00fcck und nonstop gelaufen bin, betr\u00e4gt\u00a0230 km. Diese Strecke habe ich im Rahmen der TorTour de Ruhr 2016\u00a0bew\u00e4ltigt.<\/p>\n
Ende 2011\/Anfang 2012 kam es dann zu einem schweren Einschnitt in meinem Leben.\u00a0\u00a0Ich erkrankte an einer schweren Depression,\u00a0die mich aus dem Leben gerissen hat und\u00a0mich heute immer noch begleitet. Ich hatte zeitweise sehr destruktive Gedanken und musste \u00fcberlegen, ob ich mich nicht vielleicht besser station\u00e4r behandeln lasse.<\/p>\n
Das Laufen hat mir jedoch die Kraft gegeben, mich wieder ins normale Leben zu k\u00e4mpfen. Es hat mir Struktur und Kraft gegeben. Da eine Depression eine potentiell t\u00f6dliche Krankheit ist, kann man sagen, dass mir das Laufen hier zum 2. Mal das Leben gerettet hat:<\/p>\n
Die Depression und der Laufsport haben mein Leben und die Sicht auf die Dinge wesentlich ver\u00e4ndert. Mir sind die Dinge im Leben bewusst geworden, die mir wirklich wichtig sind. Ich habe daher mein Leben radikal ge\u00e4ndert und meine Karriere als Rechtsanwalt so gut wie an den Nagel geh\u00e4ngt. Ich gebe zu, ganz kann ich\u00a0davon nicht lassen, so dass ich hin und wieder Mandate annehme. Aber es ist nicht mehr meine Hauptt\u00e4tigkeit und wird es auch nicht mehr sein. Mittlerweile bin ich als Laufcoach und Personal Trainer t\u00e4tig und m\u00f6chte meine Erfahrungen, die ich in meinem Leben gemacht habe, an meine Kunden weitergeben. Ich m\u00f6chte dazu beitragen, dass die Menschen ges\u00fcnder, aber vor allem bewusster, leben. Wir haben nur ein Leben und das sollte uns immer bewusst sein. Wir sollten das Leben genie\u00dfen und nicht alles so ernst nehmen. Seid gelassener und entspannter und wenn Ihr etwas in Eurem Leben \u00e4ndern wollt, dann \u00e4ndert es.<\/p>\n
Mit diesem Blog m\u00f6chte ich nun meine Leidenschaft mit Euch teilen. Ich m\u00f6chte Euch an meinen L\u00e4ufen, Projekten und Gedanken, die nicht immer unbedingt mit dem Laufen zu tun haben m\u00fcssen, teilhaben lassen. Sie sollen zum Denken anregen und Impulse geben.<\/p>\n
Ich freue mich daher auf das Projekt “Thorsten Stelter – Laufen aus Leidenschaft”.<\/p>\n
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